Jemand, der einem normalen Job nachgeht und ab und zu freelanced, ist ein Arbeitnehmer, kein Freelancer. Das hat etwas mit dem Selbstbild und auch mit der Außendarstellung zu tun - obwohl jeder weiß, dass man hier in Pattaya mit 12 k nicht auskommt.
Das ist aber auch kein thailandspezifisches Problem. Eine meiner Freundinnen in Deutschland bekommt 300 Euro die Stunde fürs Vögeln. Netto steuerfrei. Mit 2 Stunden pro Woche hätte sie netto also mehr, als sie regulär jemals erwirtschaften könnte. Bzw. mit 2 Stunden im Monat schon einen Minijob. Jetzt mal abgesehen vom rechtlichen Rahmen usw..
Davon ausgehen, dass jede mitgeht, würde ich trotzdem nicht... und vermutlich eher nach nem Kaffee oder Date fragen. Das kann natürlich aber auch genau falsch sein, weil es ja sachlich nur um eine weitere Dienstleistung geht und nicht um eine Beziehung...