Allgemeine Frage Free Ivy, oder wie kriegt man eine Filipina raus aus Saudiarabien?

        #21  

Member

Die "Schuld" liegt aber auch bei den Mädels selbst. Die wenigsten sind intelligent genug um ihre Vertragskonditionen zu verstehen und sowohl bei Abreise als auch bei Ankunft dort auf die Erfüllung bestehen.

Nie den Pass wegnehmen lassen. Ist sogar in Arabia strafbar denn der Pass ist nicht dein Eigentum sondern Eigentum der Regierung die ihn ausgestellt hat.
Wenn das Gehalt nicht am Monatsende auf dem Konto ist - sofort Aktion starten. Agent einschalten und wenns nicht funzt die Botschaft informieren: die sind dort auf solche Faelle vorbereitet um den Rückfluss der Kohle nach den Phils zu garantieren.
Handy behalten - was sie ja anscheinend hat, denn wie sonst könnte sie kommunizieren.
...und ja, dass undated Rückflugticket musste bei Abreise von den Phils bereits ausgestellt sein. Ist eines der Basics die das Mädel wissen sollte.

Nur, im Nachinein ist's schwierig. Good luck.
 
        #22  

Member

Kennst Ihr das Buch "Nicht ohne meine Tochter" darin wird sehr gut beschrieben wie sich Menschen in Ihrer Heimat verändern. Das Problem ist das Sie nun dort ist und diese Familie wahrscheinlich nie ein anderes Leben kennen gelernt hat. Im Grunde genommen ist Sie eine "Sklavin" zumindest wird Sie als solches gesehen und behandelt. Ich denke das Du Sie wenn überhaupt nur mit viel Glück oder illegal aus dem Land heraus bekommst. Dies wird einiges an Geld kosten. Eine andere Möglichkeit wäre wenn Sie Ihre 7 Sachen packt und in die Philipinische Botschaft flieht, die werden Ihr dort sehr wahrscheinlich helfen, jedoch um auf Nummer sicher zu gehen würde ich vorher anrufen und nachfragen.
 
        #23  

Member

Ich habe das vor ein paar Jahren mit einer Phinay aus Biliran die in Abu Dhabi gearbeitet hatte durch.Sie hat es nicht mehr ausgehalten.
Ich habe Ihr den Rückflug nach Hause gesponsert.Ihr war auch der Pass abgenommen worden.
Sie war drei Jahre da und bekam kaum Mal ein paar Stunden frei.
Sie konnte,anders als in Deinem Fall,die Familie überzeugen einen Urlaub zu bekommen.Sie müsste vorher einen Vertrag unterschreiben,dass Sie zurückkommt und weiterarbeitet.Sonst hâtte sie ihren Pass nicht bekommen.
Das hat funktioniert.
Die Doku habe ich auch Mal bei ZDF Info gesehen.Die hieße Moderne Sklaven oder so ähnlich.Da würde auch von NGO's berichtet,die den Frauen helfen.
 
        #24  

Member

Member hat gesagt:
Prinzipiell muss man nüchtern und emotionslos folgendes für Asiatinnen, Afrikanerinnen & Co feststellen.

Geht nicht nach Arabien, es kann euch das Leben kosten. Es ist moderne Sklaverei und man ist dort ohne Rechte und der Gastfamilie auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Die Argenturen auf den Phills verdienen den Löwenanteil. Der Regierung ist bekannt dass diejenigen die dort zum arbeiten hingehen teilweise wie Scheisse behandelt werden, arbeiten bis zum Umfallen, von den Gastgeberfamilien vergewaltigt werden, sich von Abfällen ernähren müssen und um ihren Lohn beschissen werden.


Wenn sie länger als 6 Monate dort war muss sie vor Ausreise zusätzlich eine sogenannte Clearance ( so heisst es wenn ich mich recht erinnere) machen. Da braucht sie aber ihre Papiere.

Eine weitefe Option.Du kannst mit der Gastfamilie Kontakt aufnehmen und sie freikaufen mit ungewissem Ausgang.

Tut mir leid, dass ich aus eigener Erfahrung nichts positives und wirklich nahrhaftes darüber berichten kann aber so sind die schnörkellosen Fakten.


@Rauhnacht: Leider muss ich dir voll und ganz zustimmen. Absolut menschenverachtend was dort abgeht. Die Arabs folgen einer langen Tradition der Sklavenhalter und Sklaventreiber. Ich hab leider seit vielen Jahren im Geschäft nur ganz wenige positiven Erlebnisse.

Beruflich muss ich leider immer mal wieder dort hin bzw. Kontakt halten - ich will aber mittlerweile nicht mehr und möchte dies bald beenden.

Das ist eine Volksgruppe, die man echt nicht als Freunde braucht. Und dort Urlaub zu machen möchte ich nicht einmal geschenkt.

Gruß

sharky
 
        #25  

Member

Sehr viele arabische Arbeitgeber nutzen die Naivität und völlig fehlende Bildung/Allgemeinwissen der asiatischen Hilfskräfte (Sklaven und Sklavinnen) gnadenlos aus.

Ich kenne selber eine Thailänderin, die über eine Agentur ein einjähriges Arbeitsverhältnis bei einer Familie abgeschlossen hat. Versprochen war eine 6-Tage-Woche, Monatslohn 400 US-Dollar. Für die Agentur musste sie vorgängig eine Gebühr entrichten (an die Höhe erinnere ich mich nicht mehr).

Fakt war, dass sie dann 7 Tage in der Woche zur Verfügung stehen musste. Von morgens 7 bis abends/nachts die Kinder im Bett waren.

Den Lohn bekam sie im ersten Halbjahr noch, allerdings unregelmässig.

Im zweiten Halbjahr gab es keinen Lohn mehr, es wurde versprochen, am Schluss des Arbeitsverhältnisses alles auszuzahlen.

Die Thai-Maid wurde durchgehend abschätzig behandelt und massiv eingeschüchtert.

Der Hammer aber war, dass nach Ablauf des Arbeitsverhältnisses eine Lohnzahlung für das zweite Halbjahr verweigert wurde. Begründung: Sie habe immer wieder gestohlen (Schmuck, Lebensmittel).

Eingeschüchtert wehrte sie sich nicht, weil die Arbeitgeber drohten, sie sonst bei der Polizei anzuzeigen...


Das ist jetzt einfach ein persönlich bekanntes Schicksal. Ich habe aber in den letzten Jahren immer wieder von den skandalösen Arbeitsbedingungen für die vielen südostasiatischen Hilfskräfte in den Golfstaaten gelesen.

Wie die Pinay dieses Threads aus dem Land kommt weiss ich auch nicht.
Vielleicht gibt es Hilfe von der Botschaft? Kann das zwar nicht wirklich glauben, aber versuchen kann sie es ja...
 
        #26  

Member

Member hat gesagt:
Die "Schuld" liegt aber auch bei den Mädels selbst. Die wenigsten sind intelligent genug um ihre Vertragskonditionen zu verstehen und sowohl bei Abreise als auch bei Ankunft dort auf die Erfüllung bestehen.

Nie den Pass wegnehmen lassen. Ist sogar in Arabia strafbar denn der Pass ist nicht dein Eigentum sondern Eigentum der Regierung die ihn ausgestellt hat.
Wenn das Gehalt nicht am Monatsende auf dem Konto ist - sofort Aktion starten. Agent einschalten und wenns nicht funzt die Botschaft informieren: die sind dort auf solche Faelle vorbereitet um den Rückfluss der Kohle nach den Phils zu garantieren.
Handy behalten - was sie ja anscheinend hat, denn wie sonst könnte sie kommunizieren.
...und ja, dass undated Rückflugticket musste bei Abreise von den Phils bereits ausgestellt sein. Ist eines der Basics die das Mädel wissen sollte.

Nur, im Nachinein ist's schwierig. Good luck.
Soweit die Theorie..

Edit
 
Zuletzt bearbeitet:
        #27  

Member

Ein sehr trauriger Threads

@Bumbuy50 ich hoffe Du findest eine Lösung
 
        #28  

Member

Deine Bekannte müsste irgendwie über ihre Agency oder direct Kontakt mit der Philippinischen Botschaft dort Kontakt aufbauen!
Evtl. kannst Du ihr mit Recherche helfen, die haben bestimmt eine Website und ihr diesen link schicken.
Falls es keine Botschaft gebe, oder keine Rückantworten kommen (telefonisch?) dann über Kontakt adresse den Presidenten der Philippinen anschreiben:

His Excellency Rodrigo Duterte
President of the Philippines
Malacañang Palace Compound
J.P. Laurel Street
San Miguel, Manila
Philippines

liest er nicht selber. Keine Zeit.
Im Prinzip solange ihr nicht der Tod droht oder geschlagen wird, wird sich niemand für den Fall interessieren.
Ist ein Fall wahrscheinlich der zu Tausenden vorkommt.
Mit so einer Araberfamilie dort wird nicht zu spaßen sein, ne also Nein danke!
 
        #29  

Member

die philippinische Botschaft ist doch nicht das erste Mal mit solchen Vorfällen konfrontiert. Die haben Erfahrung darin. Wenn man wirklich ausreisen will, dann vermute ich mal dass man das auch kann, trotzdem fehlenden Pass. Da macht die Botschaft auf jeden Fall Druck da sich sowas auch auf den Philippinen herumspricht. Facebook ist voll von weinenden Gesichtern der Philippinen Frauen dort und dann handelt meistens auch die philippinische Botschaft wenn sich auch noch die Presse drauf stürzt. Es gibt auf den Philippinen auch Hilfsorganisationen die man ansprechen kann. Da gibt es sogar radiosendungen drüber.Jede philippinische Arbeiterin, die rüberfliegt, weiß was auf sie zukommt wenn sie ihren Pass abgibt. So Blöd sind die Mädels nicht heutzutage. Die haben Handys und tauschen sich auch untereinander aus. kann aber nicht nachvollziehen, dass das Mädel noch bis Januar da bleiben will.
 
        #30  

Member

Die Agenturen arbeiten da wohl sehr eng mit den Familien zusammen in den Ländern in denen Filipinas angefordert werden. Denn die Gast Familien haben die Kohle. Da wird auch gerne mal von der Agentur der Filipina Druck gemacht von wegen wenn Du da abhaust dann werden Wir dich suchen und dann in den Knast sperren. Da wird von mehreren Seiten Druck auf die Philippina ausgeübt.

Also ich meine, sie sollte vorher eine Karate Ausbildung machen und soweit fit sein dass sie sich den Pass nicht abnehmen lässt. Da gibt es kein Argument. Den darf sie in keinem Fall aus den Händen geben.
Und falls sie keinen Lohn bekommt soll sie mal die Arbeit einstellen. Das Baby verschissen liegen lassen, den Kindern nichts zum Essen kochen, keine Wäsche waschen und bügeln.
Und an ihrem zugesicherten freien Tag ebenso nichts arbeiten sondern, wenn es geht ausser Haus gehen.
Man darf sich auch da nicht alles gefallen lassen. Und wenn die Gastfamilie droht nicht zu bezahlen, dann wird zurück gedroht dann gibts auch keine Arbeit.

Ich weiß, das ist so einfach daher geredet mit einem eher “deutschen Hirn” gedacht. Klar so würden wir denken und handeln. Aber eine Philippina? Sie hat auch Angst das Gesicht zu verlieren und tut lieber was man ihr sagt.

Auf der Anderen Seite es gibt auch genug Beispiele wo so etwas einwandfrei so funktioniert wie es vertraglich vereinbart wurde.
Kenne da auch mehrere Beispiele in der Familie meiner Freundin.

Interessant wäre mal zu erfahren wieviele der OFW’s gute und wieviele schlechte Erfahrungen gemacht haben. Ich denke mal die Guten Erfahrungen überwiegen da doch, sonst würden das nicht so viele machen.
 
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