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Diskussion Genug für die Rente?

        #46  
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Member hat gesagt:
@magicbiker: Du hattest geschrieben: "Das entspricht 3400 Euro monatlicher Rente, ohne das man sein Vermögen verbrauchen muss." Wenn du das Geld aber in einen Rentenvertrag einbezahlst, ist es weg. Die kalkulieren ja bis zum Ableben mit Kapitalverzehr. Nur um die Zahlen einmal einordnen zu können: Wenn du bei 1 Mio. jeden Monat 3.400€ entnimmst und das Kapital mit 2% verzinst wird, sind nach 25 Jahren noch 326.000€ im Topf.
Ich denke mal, ich hab mich nicht klar genug ausgedrückt. Ob die Mio während meiner Rente weniger wird, braucht mich nicht zu interessieren. Die 3400 Euro werden
wie bei der gesetzlichen RV bis ans Lebensende gezahlt, auch wenn ich 100 Jahre alt werden sollte. Mein sonstiges Vermögen (Immobilien, Aktien) muss ich nicht antasten bzw. kann es nach Belieben verwenden.
Mit einer Kombination aus privater RV, Mieteinnahmen und Dividenden kann man durchaus im Alter viele schöne Jahre sorgenfrei verbringen.
 
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        #47  
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Ah okay, verstanden. BTW, weil du gerade einen Verrentungsfaktor von 34 in den Raum geworfen hast. Habs mal kurz durchgespielt, wie das bei der DRV wäre: Wenn du nächstes Jahr dein reguläres Eintrittsalter erreichen würdest und dieses Jahr 10.000 EUR einzahlen würdest, bekämst du ca. 1,287 Rentenpunkte, was nächstes Jahr eine Rente von 1,287 x Rentenwert 35,83€ = 46€ ergeben würde; also Faktor 46 ... nicht so schlecht. Ich sag meinen Kumpels immer als Faustregel: Alles unter 40 ist scheiße ;-)
 
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        #48  
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Member hat gesagt:
Ah okay, verstanden. BTW, weil du gerade einen Verrentungsfaktor von 34 in den Raum geworfen hast. Habs mal kurz durchgespielt, wie das bei der DRV wäre: Wenn du nächstes Jahr dein reguläres Eintrittsalter erreichen würdest und dieses Jahr 10.000 EUR einzahlen würdest, bekämst du ca. 1,287 Rentenpunkte, was nächstes Jahr eine Rente von 1,287 x Rentenwert 35,83€ = 46€ ergeben würde; also Faktor 46 ... nicht so schlecht. Ich sag meinen Kumpels immer: Alles unter 40 ist scheiße ;-)
Heißt das theoretisch gesehen wenn man zu Rentenbeginn 500k in die Rentenkasse einzahle würde man 2300 € Rente bekommen?
 
 
        #49  
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Nur theoretisch, ja. Zum einen ist es nicht möglich der DRV zu sagen "Da habt ihr 500k". Zum anderen würdest du dir steuerlich ins Bein schießen, weil nur ein Bruchteil dieser 500k im Jahr der Einzahlung als Altersvorsorgeaufwendungen anrechenbar wären (da gibt es Höchstgrenzen), während die Rentenzahlung dem dann gültigen Besteuerungsanteil voll unterworfen werden würde. Weiterhin musst du beachten, dass sich die Parameter jedes Jahr ändern: Während 2021 noch ein Durchschnittsentgelt von ca. 41.770 und ein Beitragssatz von 18,6% zugrunde gelegt werden, also eine Einzahlung von 7.770 zur Gutschrift eines Rentenpunktes führt, musst du 2024 bei einem Durchschnittsentgelt von ca. 45.640 und einem Beitragssatz von 19,9% schon 9.082 einbezahlen, um einen RP zu bekommen. Im Gegenzug steigt natürlich jedes Jahr der Rentenwert (durchschnnittlich ca. 2% pro Jahr). Ist alles sehr komplex, sorry.
 
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        #50  
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Member hat gesagt:
Ja, die gesetzliche Rente ist besser als ihr Ruf. Von der Rendite her liegen die auf dem gleichen Niveau wie Rentenpläne der Privatwirtschaft. Bloß die Systematik ist eine andere und auch die steuerliche Konstruktuion, aber am Ende des Tages kommt es aufs Gleiche raus.

@magicbiker: Du hattest geschrieben: "Das entspricht 3400 Euro monatlicher Rente, ohne das man sein Vermögen verbrauchen muss." Wenn du das Geld aber in einen Rentenvertrag einbezahlst, ist es weg. Die kalkulieren ja bis zum Ableben mit Kapitalverzehr. Nur um die Zahlen einmal einordnen zu können: Wenn du bei 1 Mio. jeden Monat 3.400€ entnimmst und das Kapital mit 2% verzinst wird, sind nach 25 Jahren noch 326.000€ im Topf.
Die unterschiedliche “Systematik“ besteht in erster Linie darin, dass die Rentenkasse schon jetzt einen jährlichen Zuschuss aus der Bundeskasse von über 100 Milliarden Euro erhält, Tendenz steigend. Der Steuerzahler subventioniert ein System, das auf sich allein gestellt nicht tragfähig ist.

Hat sich noch kein Rentner bei mir bedankt bis jetzt, dass ich ihm mit meinen Steuern die Rente aufstocke. Mach ich aber trotzdem gerne.
 
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        #51  
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Member hat gesagt:
Der Steuerzahler subventioniert ein System, das auf sich allein gestellt nicht tragfähig ist.
Ich habe die Zahlen jetzt nicht parat, aber ich glaube, über die Hälfte davon geht drauf für Mütterrente (I und II), Abschlagfreie Rente mit 63 für langjährige Versicherte, Zuschuss an Bundesknappschaft und versicherungsfremde Leistungen (Hinterbliebenen-, Erwerbsminderungs-, Unfallrente, Vereinigungslasten, beitragsfreie Mitversicherung von Familienangehörigen in der KV der Renter, Mutterschafts- und Sterbegeld). Fehlt noch etwas? Wer zahlt diese neue Grundsicherung, die mit dem Thema "Rente" eigentlich nichts zu tun hat?

Will sagen: Das wirkliche Rentensystem an sich wäre ohne diesen ganzen "Firlefanz" für sich genommen durchaus noch tragfähig. Der Demografiefaktor allein ist nicht schuld daran, dass die Schieflage immer größer wird, gleichwohl er eine Herausforderung darstellt, für die noch niemand eine echte Lösung präsentiert hat. An die schrittweise Umwandlung in ein kapitalgedecktes System traut sich halt niemand heran.
 
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        #52  
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Member hat gesagt:
Hat sich noch kein Rentner bei mir bedankt bis jetzt, dass ich ihm mit meinen Steuern die Rente aufstocke. Mach ich aber trotzdem gerne.
Vielen Dank, das Du meine Rente aufgestockt hast. :baaee:
 
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        #53  
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Ich persönlich habe auch die 500k angepeilt - sobald mein Ziel erreicht ist, bekommt mein Chef den blauen Brief. :D
Mit durchschnittlichen 5 Prozent Veranlagung ergibt das 2k pro Monat. Damit geht sich zwar die Yacht nicht aus, aber es lässt sich ganz gut leben.
Klar kann immer etwas unvorhergesehenes passieren aber ich kann auch morgen vom Laster überfahren werden. Ein Plan hält immer nur so lange bis er umgesetzt wird. Aber ein solider Plan ist schon zu 50% Basis des Erfolgs.

Das Leben ist nun mal ein Risiko und no risk, no fun.
 
 
        #54  
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Ich würde auch denken 500k sollten theoretisch reichen...mein Tip wäre einfach jetzt seine Freizeit nutzen sich mit dem Thema "Anlageoptionen bzw Aktienmarkt" einzuarbeiten. 5% Rendite sollte man locker hinbekommen, eher sogar 8%. Letztendlich kann er auch auf Renditestarke Aktien setzen, da würde er schon auf knapp 5% plus Aktiengewinne kommen.

Wenn er dann keine Aufwendigen Lebensstyle führt reicht, das locker. Man muss ja kein Haus kaufen, man kann auch mieten. Natürlich muss man vorsichtig sein und sollte grössere Investitionen für/in Ladys verzichten...

Ausserdem gibst genug Möglichkeiten, bei recht geringem Zeitaufwand ein paar Hunderter im Monat im Internet zu verdienen.
 
 
        #55  
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Member hat gesagt:
Wenn er dann keine Aufwendigen Lebensstyle führt reicht, das locker. Man muss ja kein Haus kaufen, man kann auch mieten. Natürlich muss man vorsichtig sein und sollte grössere Investitionen für/in Ladys verzichten...
Gibt es denn keine Rente mehr in Deutschland. Oder Warum sollte er sein Vermögen blockieren um eine 4- oder 5-prozentige Rendite zu bekommen? Ausserdem müsster er ja noch etwa 12 Jahre überbrücken bis zur Rente. Dann sind aus den 500 000 nur noch 250 000 übrig oder so.
 
 
        #56  
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Ich verstehe die Frage hier so das jemand mit 53 Jahren, Rentenanspruch aus 35 Jahren und einen Kapital von 500.000 Euro fragt ob damit der Ruhestand in Thailand möglich ist.
Aus meiner Sicht ja. Hier wird wo anders diskutiert ob eine Rente von 1200 Euro reicht.
Ich denke mal man kann sich darauf einigen das man mit 2000-2500 Euro im Monat in Thailand auf einen sehr anständigen Niveau leben kann. Auch mit einer privaten Krankenkasse.
Einen geringen Zinssatz der eventuell Inflationseinbußen ganz oder zum Teil ausgleicht wird man sicher erhalten. Ohne Risiko ist gar nichts. Ich kann auch morgen auf der Straße vom Bus überfahren werden.
500.000 Euro / 2000 Euro = 250 Monate = ca. 21 Jahre
500.000 Euro / 2500 Euro = 200 Monate = ca. 17 Jahre

Wenn er jetzt 53 Jahre alt ist und 35 Beitragsjahre hat, bekommt er frühestens mit 63 eine Rente mit 14,3% Abzug, abzugsfreie Rente wenn er erst mit 67 Rente bezieht.
Gesetz dem Fall er hätte bis heute eine Anwartschaft von 1400 Euro, könnte er bei 14,3% Abzug mit 63 1200 Euro monatliche Rente erhalten.

Bei angestrebten 2000 Euro im Monat, würde er bis zum 63. Lebensjahr 240.000 Euro seines Vermögens aufbrauchen. Ab dem 63. Lebensjahr jährlich ca. 10.000 Euro. Restvermögen 260.000 / 10.000 = 26 Jahre
Damit wäre sein Kapital im Alter von 89 Jahren aufgebraucht und falls er das erreichen sollte, müsste er die weiteren Jahre mit 1200 Euro auskommen. Ich bin kein Prophet jedoch 89 + party und girls.... ????

Bei angestrebten 2500 Euro im Monat, würde er bis zum 63. Lebensjahr 300.000 Euro seines Vermögens aufbrauchen. Ab dem 63. Lebensjahr jährlich ca. 15.600 Euro. Restvermögen 200.000 / 15.600 = 13 Jahre
Damit wäre sein Kapital im Alter von 76 Jahren aufgebraucht und falls er das erreichen sollte, müsste er die weiteren Jahre mit 1200 Euro auskommen. 76 läge dann so etwa in der statistischen Lebenserwartung

Realistisch würde ich ehr davon ausgehen das man mit über 70 keine 2500 mehr benötigt und mit 500 weniger sicher auch gut auskommen wird. Das würde das Lebensalter ab dem man nur noch mit der Rente auskommen müsste auf 80 erhöhen. Also wenn ich mit 80 Jahren noch so fit sein sollte das ich in Thailand leben wollte, dank den Herrn, dann reichen mir sicher 1200. Ansonsten bekomm ich dafür sicher auch ein Ticket zurück nach Deutschland.
 
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        #57  
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@observer_46

Gefällt mir deine Berechnung und die 2.000 sind ja auch ne Summe, die oft in dem1.200 Euro Pensionsthread so genannt wird.

Hier mal ein Auszug zu dem Thema halbe Millionen:

"Mit 40: Immobilie oder Alterskapital

Vierzigjährige haben in der Regel ganz andere Vorstellungen. Sie stehen meist mitten im Erwerbsleben – mit oder ohne Kinder –, haben erste Ersparnisse und möchten sich niederlassen. "Wer in dem Alter plötzlich reich wird, will das Geld häufig in eine Immobilie anlegen", weiß Tom Friess aus Erfahrung. "500.000 Euro Eigenmittel helfen dann, entspannt ein Darlehen aufzunehmen", sagt er.

Wer schon Immobilienbesitzer ist, kann mit dem Vermögen Sondertilgungen tätigen und das Darlehen reduzieren oder abzahlen. Inwieweit das möglich und lohnenswert ist, hängt von den Konditionen des Darlehensvertrags ab. Ansonsten kann das Vermögen in Aktien investiert werden. Und wer einige Jahre früher mit dem Arbeiten aufhören möchte, kann das Geld als Alterskapital nutzen. Wer statt mit 67 mit 60 geplant in Frührente gehen möchte und 4.000 Euro pro Monat benötigt, kann sich diesen Traum mit 336.000 Euro erfüllen.

Wichtig ist, das Geld so anzulegen, dass man es in 20 Jahren ganz sicher zur Verfügung hat. Tom Friess empfiehlt eine Zyklus-Strategie. Bis 50 kann das Geld überwiegend in Aktien investiert sein. Ab dann schichtet man jedes Jahr jeweils 10 Prozent in weniger schwankende Anlagen um, zum Beispiel in Immobilien oder Anleihen.

Mit 60: Vermögen für den Ruhestand

60-jährige möchten in der Regel in Frührente gehen oder ihren Lebensstandard im Ruhestand aufbessern – oder beides. Wer seine Einkommenslücke aus dem Vermögen deckt, braucht die gesetzliche Rente nicht vorzeitig zu beziehen und kommt so um die Abschläge herum.

Im Ruhestand rät Tom Friess zur Etappenstrategie. Diese hat das Ziel, das Vermögen zu erhalten, obwohl es einem eine monatliche Zusatzrente auszahlt. Hat man eine halbe Million Euro zur Verfügung und möchte sich eine Zusatzrente von 1.000 Euro auszahlen, braucht man für die ersten zehn Jahre 120.000 Euro. Dieser Betrag wird schwankungsarm angelegt und geplant ausgegeben. Die übrigen 380.000 Euro werden am Kapitalmarkt investiert. Tom Friess rechnet vor, dass eine Nettorendite von 3,3 Prozent genügt, um nach zehn Jahren wieder einen Kapitalstock von 500.000 Euro zu erreichen.

Quelle: Was tun mit der halben Million? | VZ VermögensZentrum | Unabhängige Vermögensverwaltung, Finanzberatung und Ruhestandsplanung | München | Frankfurt | Düsseldorf | Nürnberg
 
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        #58  
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Für versicherungsfremde Leistungen gibt es einen Bundeszuschuss nach 213 SGB VI. Sie werden vollständig ausgeglichen. Darüber hinaus werden sonstige nicht gebundene Zahlungen vom Bund erbracht. Früher war der Zuschuss insgesamt 1/3, die aktuelle Quote habe ich nicht parat
 
 
        #59  
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Ein interessantes und - wie die Berechnungen von @GRO zeigen - durchaus komplexes Thema.

Was mir beim Eingangspost als erstes in den Sinn kam: Wenn man sich erst Gedanken darüber machen muss, ob man es sich leisten kann, dann kann es sich wahrscheinlich nicht leisten.

Gerade der Posten "unvorhergesehene Ausgaben" sollte meiner Meinung nach nicht mit der lapidaren Aussage weggewischt werden, man könne von heute auf morgen auch vom Bus überfahren werden (in diesem Falle muss man sich um sein Vermögen und Lebensstandard meistens auch keinerlei Gedanken mehr machen). Es muss ja nicht gleich der Worst-Case sein. Aber wenn ich mir beispielsweise aufgrund eines Notfalls das Hin- und Rückflugticket nach Deutschland nicht mehr leisten kann, weil es meinem Budgetplan für die nächsten 20 - 30+ Jahre durcheinander würfelt, dann steht das gesamte Konstrukt schon auf sehr wackligen Beinen.

Grüße
Gongsen
 
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        #60  
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500000 € reichen dicke bis ans Lebensende. Man muss das Geld aber gestreut anlegen (Dividenden-Aktien, P2P-Kredite, Bitcoin-Lending, DeFi, (Crowd)Immobilien) und dann weniger als ca. 3000€ im Monat ausgeben, dann wächst der Geldbetrag sogar jeden Monat weiter an.

Die Inflation ist kein Thema, die Dividenden steigen ja auch weiter an. Steueroptimierung ist da schon viel wichtiger. Da hat man durch die Territorialbesteuerung in Thailand aber eh schon Vorteile.
 
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