Respekt und Toleranz oder aufrichtige Gelassenheit Anderen gegenüber.
Es könnte einfach sein.
Scheint es aber nicht.
Dann ist halt auch das so.
Also machen wir hier mal weiter im Versuch uns zu erklären...
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Mit irgendwelchen Erscheinungen nehme ich es jedenfalls sehr gelassen.
Ob dies als Beispiel Homosexualität oder das Gegenteil davon sind, ist dabei unbedeutend.
Früher waren es auch mal Grufties und Punks, die Anderen, die sich als "normal" entsprechend der Mehrheit betrachtet haben und denen das abgesprochen wurde.
Und wir können sicher noch mehr Beispiele aus der Vergangenheit oder Gegenwart dazu finden.
Es ist eben nicht nur die am Geschlecht orientierte sexuelle Ausrichtung, welche in der Haltung von manchen befremdlich, verängstigend oder was auch immer "wahr genommen" wird.
Die Sexualität und deren Formen sind erstmal neutral aber nun fangen wir eben immer an, irgendwas zu kategorisieren und katalogisieren.
In gut oder schlecht.
Schwarz oder weiss, manch Einer sieht vielleicht noch grau (neutral).
Das wäre es dann mit dem Fabspektrum...555
Auch wenn DAS hier das Thema ist.
Beziehungsweise, wie manch Einer damit umzugehen "versucht".
Die zentrale Frage scheint oftmals in der Diskussion:
WER HAT RECHT?
Ja, wer denn?
Jeder in seiner eigenen Welt oder Keiner?
Alle, Manche oder Niemand?
Interessant dabei, hat einer "Recht", hat der Andere wohl üblicherweise angenommen "Unrecht".
Man erhöht sich als "Rechthaber", letztlich scheint es dann Gewinner und Verlierer zu geben.
Ein toller Wettbewerb.
Patt schiene besser...555.
Diese Aspekte verändern sich auch, je nach gesellschaftlichen Anschauungen, Weiter- oder Rückentwicklungen und temporären Tendenzen.
Ich identifiziere und bewerte oder be- und schlimmer verurteile Menschen nicht nach Neigungen/Lebensweisen oder deren Erscheinung.
Ich interessiere mich eher für Individualität, den einzelnen Menschen und wertschätze diesen erstmal vorurteilsfrei.
Und dann entwickelt sich vielleicht etwas in die eine oder andere Richtung.
Da gibt es welche, zu denen habe ich mehr Affinität und zu Anderen weniger.
Das ist dann immer auf den Einzelfall bezogen und (zumindest subjektiv) begründbar.
Auch dabei könnte man letztlich noch viel gelassener werden aber das ist eben auch eine persönliche Entwicklung.
Randsatz: Es gelingt immer besser für mich aber auch nicht immer.
Zu meiner Sichtweise der Toleranz gehört aber auch, Menschen mit für sie begründeten Berührungs"ängsten" oder einfacher "Abneigung, die oftmals konditioniert scheint und die man nicht loslassen will oder einfach Angst, zum Beispiel wegen mutmasslichem Kontrollverlust, wenn man es dann doch mal probieren und es gar gefallen würde und man meint nun - hätte - man es" nicht zu negativeren.
Wer sich entsprechend verändern mag, darf dies gern tun, wer nicht, lässt es einfach.
Auch da darf ich gern unterschiedliche Haltungen respektieren und tolerieren.
Letztlich lebe ich "in dem Versuch", Leuten nicht "auf den Sack zu gehen".
Das ist vielleicht die einzige Erwartungshaltung die ich Anderen mir gegenüber habe.
Tun Diese das dennoch, gehe ich denen einfach aus dem Weg, ohne dabei Negativität zu maximieren.
Allein in meinem unmittelbaren Umfeld gibt es Menschen, mit denen ich gern kann oder auch nicht und dies gilt ebenso für diese Leute.
Und was diese alle im Innen und Aussen so treiben, erschließt sich mir oftmals nicht und muss es auch nicht.
Ich sehe zu diesem Thema auch weiterhin kein Problem und erst recht kein Drama...
Überzeugen, was richtig ist, auch was Toleranz betrifft, muss ich nicht.
Woher nähme ich mir auch das Recht dazu?
Übrigens teile ich die Auffassung von
@Hibl.
Wir schmeissen schon gern mal mit Begrifflichkeit um uns, die wir entweder selbst nicht verstehen aber verwenden oder über deren Definition man sich erstmal verständigen sollte, bevor man einen Diskurs versucht.
Sonst scheint das ziemlich sinnlos, weil Leute bereits in der Ausgangslage gar nicht auf eine Diskussion vorbereitet sind.
Weil sie nicht erkennen, worüber sie eigentlich GEMEINSAM sprechen und streiten wollen.
Deshalb funktioniert auch Kommunikation zumeist eher nicht, auch wenn man das nicht gern so sehen möchte.
Man müsste sich also bereits erstmal auf einer kommunikative Metaebene und wie man zueinander steht, begegnen, bevor man inhaltlich überhaupt einsteigen sollte.
Dies findet zumeist nicht statt und das "Ergebnis" kann man wundervoll überall nachvollziehen.
Es funktioniert bereits im Ansatz nicht!
Pattaya im gerade vergangenen Urlaub war (auch diesbezüglich) wieder eine Erfahrung, die mich viele Dinge "verstehen" liess und sie gern so sein lässt, wie sie sind.
Alles andere wäre eigentlich auch Unfug, der zumeist nur zu eigener Frustration führt.
Wie trostlos muss es manchmal erscheinen, wenn die eigene Welt nur schwarz-weiss bepinselt ist.
Ich mochte schwarz-weiss-Fernsehen, als es nichts anderes gab.
Dann gab es Buntfernsehen.
Ich mochte auch das.
Die Flagge der "Homos", gefällt mir z.B. in ihrer Vielfalt sehr gut.
Wie Buntfernsehen.
Denn sie hat MEHR Spektrum.
Also wohl eine Bereicherung im Leben...