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Indonesia backpacking

Dieses Thema im Forum "Reiseberichte für alle" wurde erstellt von RakraS, 05.11.2017.

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Dieser Thread wird von 17 Benutzern beobachtet..
  1. Figaro

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  2. RakraS

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  3. RakraS

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    Jakarta - der letzte Tag

    Am nächsten Tag will ich mich mit einem Mädl von Tinder treffen, sie hat mir angeboten mit ihr, ihrer Cousine und einem Freund ihrer Cousine (irgendein Franzose) eine City-Tour zu machen. Gegen Mittag schreibt sie mir, dass ihr etwas dazwischen gekommen ist und erst gegen abends Zeit hat. Na super… halber Tag ist schon vorbei aber besser um 13 Uhr starten als nie. Was will ich mir anschauen? Das Monas-Monument und die Istiqlal-Moschee. Das kleine Stückchen von der Jalan Jaksa bis dorthin kann ich locker laufen.

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    Um kurz nach 15 Uhr bin ich beim Monas Monument. Leider bin ich zu spät dran und ich darf nicht mehr hoch. Bin gerade ein bisschen verärgert. Hätte mir das Mädl eher bescheid gegeben, dann wär ich da schon vormittags hin. Das kommt davon wenn man seine eigene Grundregel „Zieh dein eigenes Ding durch und richte dich nicht zu sehr nach anderen“ nicht befolgt.

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    Vom Monas Monument bis zur Istiqlal Moschee ist es nur ein Katzensprung.

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    Die Istiqlal-Moschee (oder Masjid Istiqlal, Unabhängigkeitsmoschee) in Jakarta, Indonesien ist die größte Moschee in Südostasien. Die indonesische Regierung ließ die Moschee, die mehr als 120.000 Gläubigen Platz bietet, im Jahre 1975 erbauen. (Quelle: Wiki)

    Als guter Christ gehe ich anschließend noch in die nebenstehende Kirche, zum ersten mal seit Ewigkeiten wieder ^^

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    Genug Kultur für heute. Ich mache mich wieder auf den Heimweg. Abends treffe ich mich mit dem Mädl und ihrer Cousine (der Typ ist nicht dabei, der hat eine andere Begleitung an diesem Abend und die Cousine ist auch dementsprechend schlecht drauf) in der Grand Indonesia Shopping Mall zum Essen. Danach wollen wir zum Beer Garden Menteng. Wir nehmen uns ein Taxi. Jetzt weiß ich auch, wieso dass hier jeder über das Verkehrschaos so flucht. Wir brauchen gefühlt eine halbe Ewigkeit für ca. 2km. Zu Fuß wär ich auch nicht langsamer gewesen… wir lassen also den Abend auf paar Bierchen ausklingen. Mein Gefühl sagt mir, dass da heute nix mehr geht und so mach ich mich dann irgendwann ab nach Hause und die Mädls nehmen sich ein Taxi zu ihrem Hotel.
     
  4. harry771

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    Schön geschrieben, firsttimer eindrücke... Cool
    @jowejakarta : hab auch gute Erfahrungen mit den Rottüren gemacht
     
  5. jowejakarta

    jowejakarta Gold Member

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    Hab "mein" Rottüren-Homestay in Jogja im Jakarta-/Indonesienthread weiter vorgestellt...
     
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  6. RakraS

    RakraS Member

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    Yogyakarta - Show me your temple

    Am nächsten Tag geht es weiter nach Yogyakarta. Mein Zug geht erst um 12 Uhr Mittag, so dass ich noch ausreichend ausschlafen kann. Das Ticket hat mir ein Tinder-Mädl aus Yogya gebucht. Ich habe zuerst vergeblich versucht es mir selbst online zu buchen, ist aber gar nicht so einfach. Und die im Reisebüro schlagen nochmal locker 50% oben drauf. Auf jeden Fall muss man sich im Vorfeld ein Ticket buchen, da man das am Bahnhof selbst gar nicht machen kann (soweit ich weiß). Auch sollte man sich rechtzeitig um ein Ticket bemühen, da die Sitzplätze recht schnell ausverkauft sein können, wenn man Pech hat. Später habe ich erfahren, dass man sich auch ganz einfach ein Zugticket im Alfamart oder Indomaret kaufen kann. Ich bin überpünktlich am Bahnhof. Das Yogya-Mädl hat mir erzählt, dass ich erst noch das elektronische Ticket gegen ein echtes Ticket am Bahnhof tauschen muss. Hier wimmelt es jedoch nur so vor Menschen und ich hab keine Ahnung wo ich mein Ticket herkriegen soll. An den Informationsschaltern warten ewig viele Menschen. Hier kann ich nicht fragen, sonst verpass ich meinen Zug. Ich frage einen Polizisten, wo ich mein Ticket ausdrucken lassen kann. Dieser ist total nett und versteht sofort mein Problem ^^ er zeigt mir den Ticketautomaten, gibt alles wichtige für mich ein und voila, ich habe meine Mitfahrerlaubnis. Thx Mr. Policeman. Ich will mich zu den Bahngleisen begeben, aber werde von einem Polizisten gestoppt. Ohne Ticket darf man nicht in diesem Bahnbereich und mit Ticket nur ab einer Stunde vor Abfahrt des Zuges. Also muss ich mich noch ein paar Minuten gedulden.

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    Mittlerweile finde ich dieses System besser als bei uns, wo sich jeder Idiot, ob mit oder ohne Fahrschein, einfach überall aufhalten darf.

    Ansonsten gibt es von diesem Tag eigentlich nicht viel zu erzählen, außer dass ich den Rest des Tages im Zug in der Economic Class verbringe. Der Sitzcomfort ist bequemer als ich zuerst dachte und die Landschaft gefällt mir auch sehr gut. Ich habe zum Glück zeitweise eine Sitzplatzreihe für mich allein, so dass ich mich ein wenig hinlegen kann.

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    Abends gegen 22 Uhr komme ich am Bahnhof von Yogyakarta an, von wo ich mir ein Motorbike Taxi zu meinem Hostel nehme. Die folgende Nacht ist schlaftechnisch gesehen der Horror. Nicht nur dass mich eine völlig überlaute Islam-Predigt mitten in der Nacht um halb 4 aufweckt *rage*, nein, zu meinem Glück ist auch gerade ein indonesischer Feiertag, und das ganze Zimmer ist voll von einer indonesischen Urlaubsgruppe aus Jakarta, die von 6 bis 8 Uhr im Remmidemmi Mode sind. Eine erholsame Nacht sieht anders aus. Nachdem sie endlich verschwunden sind habe ich noch eine hammergeile erholsame Stunde nur für mich allein oO um 9 muss ich aber schon wieder aufstehen, denn um 10 holt hat mich das Mädl aus Tinder (die für mich das Zugticket gebucht hat) mit ihrem Motorbike ab. Unser Ziel ist der Prambanan Tempel. Die Touristen dürfen natürlich wieder den 10-fachen Preis der Einheimischen zahlen (so um die 20€), aber man ist ja auch nur einmal da und so ein Tempel muss ja natürlich auch erhalten werden *logo* Der Tempel an sich ist aber sehr cool.

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    Abends wollen wir was essen gehen. Ich sage ihr, dass ich es gern scharf mag und wir gehen zu einem Streetfood Stand ihrer Wahl. Hier gibt es keine Stühle und Tische sondern Matten, auf denen man sich es im Sitzen gemütlich macht. Sie bestellt für mich und ich bin gespannt, ob es wirklich so scharf wird. Ich werde nicht enttäuscht, das Essen hat es wirklich in sich, geschmacklich sehr gut und von der Schärfe her locker ausreichend ;)

    Das Mädl ist aber eher nicht so mein Geschmack. Wie immer sehen sie auf den Fotos besser aus als in echt ^^ morgen müsse sie in die Uni, aber übermorgen hätte sie wieder Zeit. Für mich ist aber klar, dass ich sie nicht unbedingt wieder sehen muss.

    Am nächsten Tag steht die Sunrise Tour zum Borobodur Tempel an. Ich stell mir den Wecker auf 3:30 Uhr… aber dieser weckt mich nicht, sondern der Typ vom Hostel. Fck… hab verpennt, zum Glück wartet mein Minivan Fahrer 20 Minuten auf mich bis ich fertig bin ;) immer wieder stelle ich mir die Frage wieso ich mir das frühe Aufstehen im Urlaub antue, ich weiß doch schließlich wie Sonnenaufgänge aussehen, aber sei’s drum.. bin ja auch nicht zum Spaß hier. Der Ausflug zum Borobodur lohnt sich auf jeden Fall. Dieser Tempel gefällt mir persönlich noch besser als der Prambanan Tempel.

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    Nach der Besichtigung des Tempels lasse ich mich nähe der Jalan Malioboro (angeblich die berühmteste Straße in Yogya) absetzen. Ich finde sie eigentlich nicht so spannend wie ich zuerst im Internet gelesen habe, aber man kann ja mal durchschlendern. Anschließend besichtige ich einen Palast. Hier treffe ich auf eine Reisegruppe aus Jakarta. Eine von ihnen ist Englisch Lehrerin, mit der ich mich ganz gut unterhalte. So ziehen wir noch ein bisschen durch die Straßen Yogyas, bevor ich wieder zu meinem Hostel zurückkehre. Da ich noch ziemlich platt vom frühen Aufstehen bin, freue ich mich schon auf mein Bett.
     
  7. RakraS

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    Mount Bromo – The Living Mountain

    Nach Yogyakarta mache ich mich auf dem Weg zum Mount Bromo. Nach einer Nacht Stop Over in Probolinggo, geht es am nächsten Tag mit ein paar anderen Backpackern zur nahegelegenen Bushaltestelle. Jedoch fährt dieser Bus nur zum Mount Bromo, sobald er voll ist (15 Leute) oder alternativ sobald er voll gebucht ist ;p. Beim Rückweg analog. Da wir 12 Leute sind aber schon über eine Stunde auf noch weitere Fahrgäste warten, zahlen wir letztendlich den Aufpreis. Und obwohl ja noch 3 freie Plätze übrig sein sollten, ist es schon so eng in diesem kleinen Minibus, dass man Platzangst bekommen könnte. In solchen Situationen bin ich immer froh, dass ich kein 2m Riese bin. Nach einer Stunde Fahrt kommen wir schließlich im Dorf Cemoro Lawang an. Jedoch bin ich zuerst ein wenig enttäuscht. Auf den ersten Blick erscheint es mir hier trostloser und touristischer als ich mir in meinen Gedanken vorgestellt habe. Ich habe mir das alles viel ursprünglicher und weniger dicht besiedelt vorgestellt (so wie auf meinen Fotos unten abseits vom Dorf). Aber zuerst einmal ist Zimmersuche angesagt. Bekommen habe ich das simpelste vom Einfachsten, ein Bett mit zwei Decken und einer Dusche. Naja.. ich will ja eh nur für zwei Nächte hier bleiben. Es ist so gegen 16 Uhr und ich beschließe noch eine kleine Erkundungsrunde einzulegen.

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    Links sieht man das Dorf Cemoro Lawang am Kraterrand und rechts den rauchenden Mount Bromo.

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    Auf dem Rückweg fängt mein Knie wieder an zu schmerzen. Als ich in Sapa/Vietnam war, habe ich mir beim Hiken eine kleine Knieverletzung durch Überbelastung zugezogen und diese schien jetzt noch immer nicht ganz verheilt zu sein. Am nächsten Tage wollte ich eigentlich um 4 Uhr aufstehen, um zum Sunset Viewpoint zu wandern und eine anschließende Tageswanderung um und zum Mount Bromo zu machen. Dieser Plan ist nun für die Katz. Zu Hause angekommen will ich mir erst mal eine warme Dusche gönnen. Pustekuchen, das Wasser ist arschkalt, und das obwohl meine Frage nach hot shower zuvor explizit noch bejaht wurde. Hat mich wohl nicht ganz verstanden der gute Mann. Die kommende Nacht ist genauso mega kalt wie das Wasser, zum Glück habe ich zwei Decken. Zwei Nächte halte ich hier nicht aus. Ich stehe am nächsten Tag um 9 auf und mache mich trotz der Knieschmerzen geradewegs zum Mount Bromo. Ich will dort auf jeden Fall hoch. Das Wetter ist herrlich und im Sonnenschein ist es auch schon wieder angenehm warm. Meine Tour zum Mount Bromo hat sich auf jeden Fall gelohnt, die meisten Touristen haben sich schon wieder auf den Heimweg gemacht, so dass ich fast ganz allein am brodelnden Kraterrand oben bin. Man hat das Gefühl, dass der Bromo lebt. Dieser Moment ist einer der Highlights auf meiner Reise. Sehr coole Landschaft, sehr geiles Gefühl.

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    Zuletzt bearbeitet: 12.11.2017
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  8. jowejakarta

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    @RakraS :

    Auch wenn so ein "Chinesen-Trip" und 10 Stunden Bahnfahrt nix für mich sind :

    Schönes Paket hattest Du Dir da zusammengestellt...

    Danke auch für die Bilder - das macht so etwas viel "lebendiger"...



    Was hattest Du eigentlich für die Hostels so im Schnitt bezahlt ?


    p.s.: Statt 10 Stunden im Zug habe ich vor 5 Tagen nur 55 Minuten im Flieger nach Jogja gesessen... :p:p:p;););)

    Mir ist für eine Zugfahrt der Preisunterschied einfach zu gering...
     
  9. RakraS

    RakraS Member

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    Ja ich hab mir auch überlegt ob ich lieber fliegen sollte. Aber so schlimm war die Bahnfahrt gar nicht und man sieht einfach mehr vom Land.
    Wenn ich es eilig hätte, würde ich aber auch lieber fliegen :)

    Mal davon abgesehen, hätte ich mir den Flug rechtzeitig buchen müssen.
    Da ich das nicht getan habe, waren die Preise ein, zwei Tage vor Abflug etwas höher und der einzig preismäßig akzeptable Flug wär um 7 Uhr in der früh gewesen.
    Der Weg zum Flughafen und Wartezeit kommt ja dann auch noch dazu.

    Also die Hostelpreise waren auf meiner gesamten Reise zwischen 2 und 10 Euro.

    Speziell für Indonesien habe ich ca. 5 bis 8 Euro gezahlt.

    Wobei ich in Probolinggo, Cemoro Lawang und Banyuwangi in den sog. Homestays ein Einzelzimmer hatte. Für diese habe ich ca. 8 bis 12 Euro gezahlt.
     
  10. jowejakarta

    jowejakarta Gold Member

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    In Jakarta hättest Du einen kurzen Weg zum Flughafen gehabt.

    Der kleine "Halim Perdana" ist nur ein bisschen weiter südlich , gut zu erreichen .
     
  11. Nolan

    Nolan Silver Member

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    Ich würde als Urlauber allein schon aus Zeitgründen fliegen, als mir so ne strapaziöse Bahnfahrt zu geben, wo man meist nicht mehr zu Gesicht bekommt als unendliche "Gebüsche". Aber als Backpacker ist Zeit eh relativ, von daher hast du nicht viel falsch gemacht.

    Auch wenn ich in Vergangenheit sehr oft in Thailand war und daher in vielerlei Hinsicht gesättigt bin, insbesondere was Frauen angeht, ist Indonesien für mich immer wieder aufregend.

    Verfolge deinen Bericht weiterhin interessiert mit, bisher 1a Bericht :dank:
     
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  12. swisssusi

    swisssusi Member
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    Schön ein Teil deiner Reise hier miterleben zu dürfen
     
  13. RakraS

    RakraS Member

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    Banyuwangi – Waterfalls and my first Durian

    Am Nachmittag geht es mit dem Bus zurück nach Probolinggo von wo ich zum Glück noch direkt einen Anschlussbus nach Banyuwangi erwische.

    Nach einer langen Fahrt komme ich ca. um 23 Uhr bei meinem Guesthouse an. Gebucht habe ich mir das Oasingvacation, weil jeder in Agoda von dem Besitzer, dem Ben, so geschwärmt hat. Leider habe ich noch eine kleine Meinungsverschiedenheit zwecks des Fahrpreises mit dem Sammeltaxifahrer, der alle Busreisenden von der Bushaltestelle in die Stadt gefahren hat und der so voll war, dass ich Platzangst bekommen hätte, wäre ich nicht gleich am offenen Ausgang auf so einem Minihocker gesessen… einfach megavoll das Teil. Weil der Ben kein Streitmensch ist, will er dem Taxifahrer den überteuerten Betrag (3-facher Normalpreis) aus eigener Tasche zahlen. Dass der Ben das nun aber für mich zahlt will ich natürlich auch nicht und so zahl ich es halt dann letztendlich doch selbst. Nachdem ich bei Ben eingecheckt habe, will ich auf jeden Fall noch etwas essen gehen. Also frage ich Ben, wo man hier noch seinen Magen füllen kann. Daraufhin leiht er mir sein Motorbike und beschreibt mir den Weg. Das war total unbürokratisch. Er: „Kannst du fahren?“ Ich: „Ja, klar“ Also Schlüssel her und ab damit. Der Ben ist also tatsächlich sehr cool ;) Beim Streetfood Stand angekommen, treffe ich auf eine Gruppe Indonesier, mit denen ich gleich ins Gespräch komme. Ich bestelle mir das gleiche wie sie und einen Tee dazu. Teilweise schmeckt das indonesische Streedfood schon ein wenig eigenartig und komisch, aber der Tee ist immer sehr gut. Achja und nicht zu vergessen das Mii Goreng. Das hat sich mit der Zeit als mein Lieblingsstreetfoodgericht herauskristallisiert. Die Indonesier sind echt freundliche Leute, sehr neugierig und höflich und einer von der Gruppe will mir sogar mein Essen bezahlen. Come on Bro, ich kann man Essen schon selber zahlen, aber da lässt er nicht mehr mit sich reden. Also sag ich herzlichen Dank und düse wieder nach Hause. Bzgl. der Aufgeschlossenheit der Menschen hat es mir in Indonesien und Philippinen am besten gefallen.

    Am nächsten Tag mache ich mit Herrry, einem Mitarbeiter von Ben, und zwei Mädls aus Deutschland, die auch in dem Guesthouse sind, einen kleinen Ausflug zu einem Wasserfall, wo wir eine kleine Dschungelwanderung machen und ein bisschen abhängen, Fotoshooting inklusive.

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    Auf dem Heimweg machen wir einen kurzen Zwischenstopp bei einem Früchtestand. Herrry will uns eine Durian probieren lassen. Ich habe ja schon öfter gelesen, dass man die nicht mit auf das Hotelzimmer nehmen darf, aber gegessen habe ich sie noch nie. Zum ersten Mal in meinem Leben koste ich nun also eine Durian. Den Mädls schmeckt es nicht so, mir schon. Zu unserem Glück können wir sogar noch einen indonesischen Hochzeitszug bestaunen.

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  14. RakraS

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    Banyuwangi – Mount Ijen and the Blue Fire

    Wieso bin ich eigentlich nach Banyuwangi gekommen? Richtig, ich will zum Mount Ijen hoch und das weltberühmte Blue Fire sehen. Leider soll die Tour schon um 1:30 Uhr mitten in der Nacht losgehen… auf das frühe Aufstehen habe ich immer sowas von absolut Null Bock. Wenn das mit dem immer früher Aufstehen so weiter geht, brauche ich bald gar nicht mehr ins Bett zu gehen. Ich hau mich so ca. 22:30 Uhr aufs Ohr und versuch noch wenigstens ein bisschen zu pennen. Um 1:15 Uhr klingelt mein Wecker. Dieses Mal habe ich zum Glück nicht verpennt. Ich putze mir noch schnell die Zähne, mach mich frisch und um 1:30 Uhr geht’s zum Treffpunkt. Die zwei Mädls sind auch am Start. Ben meint er hätte in den ganzen Jahren noch keinen einzigen Deutschen gesehen, der nicht pünktlich gewesen wäre. Tja, der erste wollte ich auch nicht sein ^^

    Also rein ins Auto und los geht’s. Herrry hat ein irres Tempo drauf und überholt ein Auto nach dem anderen. Man fühlt sich als ob man in der Formel 1 mitfahren würde. Kurz vor 3 Uhr kommen wir am Ziel an. Wir haben nun eine einstündige Wanderung bis zum Viewpoint vor uns. Hoffentlich hält mein Knie durch. Die Wanderung zum Gipfel ist ziemlich cool. Ein bisschen Smalltalk und die Natur genießen. Ein Blick nach oben und ich sehe den klarsten und geilsten Sternenhimmel ever, der Hammer. So viele Sterne habe ich vorher in meinem ganzen Leben noch nicht gesehen. Anfangs ist es zwar ein bisschen kalt aber es wird mir recht schnell warm, der Aufstieg ist schon ein bisschen anstrengend für einen, der zu Hause nur vorm PC oder Schreibtisch sitzt ^^ was mich wundert ist, dass ganz schön viele Menschen hier unterwegs sind. In meinen Gedanken habe ich mir das zuvor wieder ganz anders vorgestellt. Ich allein und die Natur, kein anderer Mensch weit und breit außer ein paar Einheimische, die gerade den Schwefel abbauen. Tatsache ist jedoch, dass hier wie auf einer vierspurigen Ameisenkolonne alle den Berg hochwandern. Nach ca. einer Stunde sind wir endlich am Ziel und wir müssen uns den Weg durch die ganzen Touristen durchkämpfen um das Bluefire am Viewpoint zu sehen. Allerdings bin ich ein bisschen enttäuscht. Mehr als ein paar winzig kleine blaue Pünktchen in der Ferne sieht man nicht. Dafür bin ich nun also hier hochgestiegen… Herrry meint, dass man normal noch näher zum Bluefire gehen kann, aber der Weg sei zur Zeit aus sicherheitstechnischen Gründen gesperrt. Wir beschließen noch ein bisschen weiter zu gehen. Zum Sunrise Viewpoint. Nochmal ca. 30 Minuten und wir schaffen es gerade noch rechtzeitig.

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    Das letzte Bild hat Herrry auf einer anderen Tour gemacht, normal sollte man da ziemlich nah an das Bluefire herangehen können. So ungefähr wie hier

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    Quelle: Google. Hier sieht man den abgebauten Schwefel.

    Beim Abstieg fängt leider mein Knie wieder an zu schmerzen. Wie so ein Behinderter schlepp ich mich nun den Berg runter. Alles geht ein bisschen langsamer, aber Herrry und die Mädls sind zum Glück geduldig. Danke fürs Warten ;p btw sind hier auch so indonesische Schlepper unterwegs, von denen man sich in einem kleinen Wagen nach oben oder unten kutschieren lassen kann. Was für ein Knochenjob muss das sein. Ein paar von denen sind schon im deutlich gehobenen Alter und rennen da mit Ballast täglich rauf und runter und ich schaff es fast nicht mal allein ;p

    Endlich am Auto angekommen geht’s dann auch wieder zurück ins Guesthouse. Auf dem Weg dorthin will uns Herrry aber noch ein bisschen was über die heimische Flora und Fauna erzählen. Also noch ein kurzer Stopp und ein paar Fotos von der geilen Landschaft hier machen. Man, was wär das jetzt für ein mega Gefühl mit dem Motorbike hier durch zu cruisen.

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  15. RakraS

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    Kuta - Let’s go to BALI!!!

    Im Guesthouse angekommen, machen wir uns noch schnell frisch & frühstücken und dann heißt’s auch schon „BALI, WIR KOMMEN!!“ Herrry ist so nett und fährt uns noch zum nahe gelegenen Hafen. Für die Überfahrt nach Bali (Bus +Fähre) zahlen wir 100k IDR pro Person. Etwas später habe ich erfahren, dass die Einheimischen nur 40k IDR bezahlt haben. Was für dumme Abzocker schon wieder. Was natürlich nicht fehlen darf, sind die Busmusiker die ihr Können vor der Abfahrt nochmal zum Besten geben, mich hat das zwar immer mehr genervt als unterhalten, aber sei’s drum. Auf jeden Fall hat so ein Mädl dem Musiker 100k IDR in den Korb geworfen, weil sie dachte, der würde den Fahrpreis einsammeln. Als man dann später das Ticket bezahlen musste, hat sie große Augen gemacht ^^ das war zu lustig, konnte mir das Lachen nicht verkneifen haha. Nach ein paar Stunden Fahrt kommen wir endlich zur Bushaltestelle in Denpasar an. Die liegt aber leider ein bisschen außerhalb. Natürlich stehen hier schon wieder jede Menge Aasgeier herum, die einen für den halben Monatslohn nach Kuta fahren wollen. So nicht ihr Penner, lieber lauf ich die ganze Strecke (bin in Hanoi schon einmal 3 Stunden durch die Stadt gelaufen, weil keiner an der Bushaltestelle das Taximeter anmachen wollte). Nach ein bisschen Smalltalk können wir einen akzeptablen Preis aushandeln und so geht’s endlich auf zum Hostel. Als wir grad beim Einchecken sind, sehe ich wie sich ein Mädl grad ein paar Pfannkuchen macht. Anscheinend ist mein Blick sehr auffällig, denn sie fragt mich ob sie einen für mich mitmachen soll. Na klar, da bin ich dabei! Sehr geil.. bei einem Pfannkuchen ist’s natürlich nicht geblieben. Die anderen zwei Mädls haben sich dann auch noch Pfannkuchen gemacht. Oh ja das geht gut los hier. Frisch gestärkt wird sich erst mal frisch gemacht und obwohl wir von der letzten Nacht noch ziemlich platt sind, gehen wir noch auf ein Bier und Cocktails raus. Ist ja schließlich die erste Nacht auf Bali. Am nächsten Tag gehen wir an den Strand. Sehr viele Leute und Surfer hier. Die Wellen sind schon ziemlich heftig. Ich bin ca. bis zum Hals im Wasser und auf einmal kommt eine mega Welle auf mich zu. WooooW fck, mich purzelts durch das Wasser und ich weiß nicht mehr wo oben und unten ist, als ich wieder an der Oberfläche bin, zieht mich das Wasser ins Meer zurück. Ich habe Angst, dass ich nicht mehr zum Ufer zurückkomme, aber nach ein paar Sekunden schaffe ich es zum Glück doch wieder Boden unter meinen Füßen zu bekommen. Von da an gehe ich nicht mehr gar so weit hinaus. Die Wellen werden heftiger. Irgendwann werden die roten Flaggen gehisst und die Leute sollen das Meer verlassen, so I do, will ja nicht ertrinken ^^

    Der dritte Tag ist ähnlich wie der zweite. Die beiden Mädls wollen weiter nach Nusa Dua. Weil wir uns ganz gut verstehen, überlege ich, ob ich nicht mit ihnen mitsoll. Aber erstens zieht’s mich mehr nach Ubud und zweitens will ich mir noch eine Massage ala speciale gönnen. Und so trennen sich leider am nächsten Tag unsere Wege. Die Mädls nehmen sich ein Taxi nach Nusa Dua und ich nehme mir ein eigenes Zimmer. Am Nachmittag gehe ich in das nahe gelegene Shopping Center und schlendere ein bisschen durch die Stadt. Will mir ein oder zwei kurze Hosen kaufen, aber leider finde ich nichts passendes. Was ich aber sehe, sind geile rosarote Chucks. Die hätte ich mir schon gerne gekauft, sind mir aber für den Originalpreis von 70€ zu teuer. In Vietnam hab ich mir schwarze, rote und weiße für jeweils 10 bis 12€ gekauft. Leider hat hier auch kein anderer fliegender Händler gefälschte rosarote Chucks im Angebot. Immerhin habe ich noch paar günstige T-Shirts und Boxershorts für mich gefunden.

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    Für Abends habe ich mir eine Massage über Tinder bestellt. Als die Braut zu mir aufs Zimmer kommt bin ich auch schon ziemlich heiß und so dauert es auch nicht allzu lang bis es passiert. Aus einer Massage mit happy end wird eine Massage mit happy beginning ^^
     
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  16. sukhumvit

    sukhumvit สุขุมวิท

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    ja, ich brauch doch irgendwas zum Geburtstag für dich :D :D
     
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    Ubud – Born to be wild

    Am nächsten Tag geht es mit einem Minivan weiter nach Ubud. Gleich an der Bushaltestelle ist ein Supermarkt und was ist bei der Hitze besser als ein Eis ;) anschließend mache ich mich auf den Weg zu meinem Hostel. In meinem Dorm komme ich mit einem Mädl ins Gespräch. Sie ist ziemlich süß. Sie macht sich gerade fertig um zu einem Yoga Kurs zu gehen und fragt mich ob ich mit will. Yoga ist aber glaub ich nicht so mein Ding und obwohl ich ab und zu nichts gegen Spontanität habe, bin ich von ihrem Angebot nicht ganz überzeugt ^^ letztendlich verabreden wir uns fürs abends. Es ist jetzt ca 15:30 Uhr und ich beschließe den nahe gelegenen Monkey Forrest zu besuchen.

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    Hier lasse ich mich mal so richtig verwöhnen.

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    The Boss.

    Abends gehe ich mit dem Yogamädl essen und etwas trinken. Leider muss/will sie schon am nächsten Tag wieder weiter. Ich hingegen plane eine Motorbike Tour. Born to be wild, baby! :cool::cool:

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  19. RakraS

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  1. icheuervater
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