Japan Japan 198?

Glupperer

Platin Member
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24.03.2013
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Nord-Thailand
Einleitung

Liebe Freunde im TAF,

vor einiger Zeit bin ich auf den Thread “Japanische Mädels“ gestoßen.
Da auch ich in Japan tatsächlich einen “Länderpunkt“ verbuchen konnte, wollte ich diesen beisteuern, obwohl mir diese Story bisher eigentlich immer etwas peinlich war. Allerdings will ich sie in meinen Erinnerungen nicht missen!

Ich könnte ja von einer wunderschönen jungen Lady schwärmen, doch war sie das nicht und somit wäre das einfach nicht ehrlich.

Bei mir ist halt auch altersbedingt alles immer schon sehr lange her und ich dachte, sie wird dem Thread-Starter @mangoman nicht viel helfen.

Als ich dann trotzdem einen kleinen Bericht posten wollte, ist mir beim Schreiben plötzlich wieder so viel eingefallen, dass es für Japan einen kurzen eigenen Thread reichen wird.
Diesen habe ich inzwischen begonnen und starte ihn mit dem Titel “Japan 198?“ nach dieser Einleitung.

Auf das genaue Jahr bin ich nicht gekommen. Ich bin mir aber sicher, dass es vor dem Mauerfall war, denn kurz zuvor war ich mit meiner Gretel noch bei unseren Freunden in Halle/Saale und da brauchte man noch ein Visum.
 
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Teil 1

Es war in den 80-er Jahren, als ich einmal die Philippinen besuchte. Geflogen bin ich mit Philippine Airlines.

Bei der Anreise war aber, natürlich mit Umsteigen in Manila, das erste Ziel Tokio. Bei der Rückreise ging es auch wieder über Manila, wo ich dann quasi einen Stopp Over machte, meine inzwischen eingeflogene Gretel traf und zusammen mit ihr mehrere Wochen die Philippinen besuchte.

Nun aber zu Japan:

Nach der Pass- und Zollkontrolle musste ich dringend auf die Toilette. Was mir dort sofort aufgefallen ist, es wurde beim Sch….. ununterbrochen die Wasserspülung gedrückt. Mein “Nebensitzer“ gab sogar zusätzlich Laute von sich, die wie die Befehle eines Wachmanns im Kriegsgefangenenlager des “River Kwai“ Films klangen. Japanisch klingt in meinen Ohren sowieso immer ein wenig wie Hundegebell.

Nun – ich vermutete, dass es allen peinlich war, zu diesen Geräuschen, die es beim Sch….. eben gibt, zu stehen.
Ich wollte nun wiederum einmal demonstrieren, dass man sich in meiner Kultur dafür keineswegs schämen muss. So drückte ich ohne Hemmungen alles lautstark ab und gab dann ein erleichtertes “Aaaahhh“ von mir. Da war es plötzlich mucksmäuschenstill. Beim Händewaschen wurde ich als Verursacher erkannt und erntete strafende Blicke.

Fuhr dann vom Airport Narita mit dem Zug in mehr als einer Stunde in die weit entfernte City. Dort stieg ich in die Yamanote S-Bahn, die ringförmig um die City verläuft. Von diesem Ring konnte man, wenn man gut zu Fuß war, fast jeden Punkt der City erreichen.

Wie im Backpacker-Reiseführer beschrieben, stieg ich dann an einer Station aus und trabte zu einem angeblichen Billig-Hotel. Da ich Japan aus Gründen, die wohl jeder kennt ($$$), nur ein paar Tage eingeplant hatte, war der Reiseführer wieder einmal ein gebrauchter und steinalt.

Das “Billig-Hotel“ war inzwischen ein teures geworden und mit meinem aufgesattelten Rucksack wurde in mir sofort ein Zahlungs-Unfähiger vermutet. So wurde ich strikt abgewiesen. Auch gab man mir keinerlei Auskunft, wo es eventuell eine passende Unterkunft für mich gäbe.
Nun - es war nicht das Jahr 0 in Bethlehem und ich hatte auch keine hochschwangere Maria dabei. Also weiter!

Fuhr dann mit der Yamanote S-Bahn in eine Gegend, wo es laut Reiseführer auch günstige Hotels geben sollte. So genau und gar noch mit einem Namen, waren diese aber nicht beschrieben. Vermutlich war der Verfasser dieses Reiseführers selber nie in Japan!
Ich fand dann auch mehrere durchaus “günstige“, aber der Preis bezog sich nicht auf einen Tag, sondern auf eine Stunde – ups!
Kurzum – ich war in einem Vergnügungs-Viertel gelandet.

Staunend beobachtete ich, wie sich Gruppen von Männern, die aus irgendwelchen Bars wankten, sturzbetrunken voneinander verabschiedeten. Dabei schienen sie sich lallend Komplimente zu machen und verneigten sich, mit an der Hosennaht angelegten Armen, immer und immer wieder voreinander.

Außer ein paar blonden und rothaarigen Europäisch aussehende Pay6-Ladies, habe ich auf der Straße keine Asiatischen gesehen – fast alles schien sich innerhalb von Bars oder Hotels abzuspielen.

An einem Hotel gab es ein Schaufenster, wo wunderschöne Puppen ausgestellt waren. Wie ich später erfahren habe, konnte man diese mieten und mit aufs Zimmer nehmen.
Nun ja – mit denen kriegt man wenigstens keinen Streit!

Fuhr dann ein paar Stationen weiter, wo sich laut meines gut 10 Jahre alten Reiseführers noch ein weiteres “Billighotel“ befinden sollte. Dieses war aber mit ca. 300 DM auch außerhalb meines Budgets, welches ich für Japan schon deutlich höher angesetzt hatte, als für andere Länder.

Da es nun schon ziemlich spät geworden war und mich der Hunger quälte, setzte ich mich in ein Bistro, verschlang einen sauteuren Sandwich und trank so nach und nach insgesamt 3 Tassen Tee – das Billigste, was es hier gab, aber immer noch teuer genug.
Beschloss, bis zum Morgen hier abzuhängen und zog in Betracht, eventuell sogar nach Narita zurückzufahren, um zu versuchen, meinen Rückflug nach Manila zum frühmöglichen Zeitpunkt vorzuverlegen. Ich wollte einfach in diesen paar geplanten Tagen nicht schon mein ganzes veranschlagtes Geld für diesen Urlaub, nur in Japan verheizen.

So gegen 2:30 Uhr gab man mir zu verstehen, dass jetzt geschlossen wird. Ich bezahlte, setzte meinen Rucksack auf und fand mich auf der Straße wieder. Es war bitterkalt, aber da musste ich jetzt halt durch.

Auf der anderen Straßenseite war ein kleiner Park, wo ich mich auf eine Bank setzte, von der ich die Straße überblicken konnte. Dabei hatte ich ein echtes Penner-Feeling:
Frieren, Hunger, Obdachlos.

Seit diesem Erlebnis bin ich auch stets bereit, irgendwelchen abgerissen aussehenden Menschen, die das internationale Hungerzeichen machen, etwas zuzustecken, oder sie zu einer kleinen Mahlzeit an meinen Tisch einzuladen.
Habe dabei allerdings auch schon negative Erfahrungen gemacht.

Fortsetzung folgt!
 
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Liebe Freunde im TAF,

zuerst noch einmal vielen Dank für Eure Likes und Interesse an meinen Berichten.
Ich hoffe, dass in diesen Bericht nicht zu viele Erwartungen hinsichtlich einer versauten Lady gesetzt werden. Es war nur eine einzige Begegnung innerhalb weniger Stunden!
Ich poste jetzt einfach mal weiter!
 
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Teil 2

Wie ich, vor Kälte wie ein Hund leidend, über meine aktuelle Situation nachdachte, fuhr plötzlich auf einem Fahrrad eine Frau an mir vorbei. Nach etwa 50 m hielt sie an, drehte um und fuhr zu mir zurück. Fragte mich dann in einigermaßen verständlichem Englisch, wo ich herkomme und warum ich hier sitze. Wie ich nun alles erklärte, meinte sie, ich könne hier unmöglich bleiben. Das sei hier in Japan verboten und wenn die Polizei vorbeikomme, würde ich verhaftet. Bot mir dann an, den Rest der Nacht bei ihr zu verbringen und morgen würde sie mir helfen, ein günstiges Quartier zu finden. Das klang gut. Ich bedankte mich für das freundliche Angebot und sagte zu. Dies natürlich ohne jegliches sexuelle Motiv!

Sie schob nun das Fahrrad neben mir und nach etwa 500 m waren wir bei ihr zuhause. Das war in einer Siedlung mit lauter winzig kleinen Häuschen, ebenso ihr winzig kleines Häuschen mit 2 winzig kleinen Zimmerchen, einer Kochnische, einer winzigen Nasszelle mit Dusche + integrierter Toilette, in der ich beim Sitzen nicht einmal die Tür schließen konnte, weil meine Knie sie blockierten.
Alles war unheimlich sauber und es sah aus, wie in einer Puppenstube.

Als ich bejahte, dass ich hungrig bin, wärmte sie mir etwas auf, das ich gierig verschlang.
Beim Duschen ließ sie mir den Vortritt. Wie ich nun in meinem von ihr zugewiesenen Badehandtuch aus der Nasszelle kam, war meint Bett schon auf einem Sofa gerichtet.
Während sie duschte, habe ich noch mit keinem Gedanken an Sex gedacht. War einfach nur froh, einen Unterschlupf gefunden zu haben.

Als sie dann in ihrem Bademantel aus der Nasszelle kam, fragte sie mich, ob so alles OK für mich wäre. Korrigierte dann die Zudecke, die etwas zu kurz für mich war. Dabei drückte sie mir den Arm und begann diesen zu streicheln. Damit hatte ich allerdings nicht gerechnet.
Ich hielt still, wobei sie das Streicheln jetzt auf meine Brust ausdehnte. Als es immer tiefer ging, habe ich einen Harten gekriegt. Fragte mich dabei, ob ich sie wirklich ficken soll. An ihrem potthässlichen Gesicht, das ich in diesem Schummerlicht sehen konnte, erkannte ich, dass sie auch noch gut 10 Jahre älter als ich war. Aber Hand aufs Herz, wer in meiner Situation hätte sie jetzt abgewiesen?
Jaaahhh – ich weiß, ganz sicher die “Nur-Stunner-Fucker“ vom TAF, die sich nie auf ein solches Niveau herablassen würden.

Ich aber war jetzt rattengeil und fühlte schon ein schmerzhaftes Ziehen in meinen Lenden. Warum jetzt nicht in ein williges Fötzle einlochen und Erleichterung finden, auch wenn die Hülle drum rum nicht meinem Beuteschema entspricht?
Dabei ging mir natürlich auch noch der Gedanke durch den Kopf, dass ich ihr eine gewisse Dankbarkeit schuldig bin und es zudem auch noch mit Christlicher Nächstenliebe etwas zu tun hat! Der Spruch, wenn du kannst Gutes tun und tust es nicht, so sei das auch eine Sünde, fiel mir ein und so beschloss ich, sie zu schnappen.
Ich bitte um Verständnis.



Fortsetzung folgt!
 
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Teil 3

Da es von ihr aus keinen weiteren Fortschritt gab, fasste ich an ihre winzig kleinen Schlauchtitten und als das auf Zustimmung stieß, schließlich an ihr winzig kleines Fötzle.
Wow – das war ja schon klitsche klatsche nass. Ich wollte das dann natürlich genussvoll ausschlürfen, was sie zuerst nicht zuließ, worauf ich es mit sanfter Gewalt versuchte. Schließlich ließ sie es aber doch geschehen, spreizte die Schenkel und öffnete sich mit einem tiefen Seufzer. Da habe ich sie eine gefühlte Ewigkeit immer und immer wieder durchgeleckt, wobei es mehrmals bei ihr klingelte. Dabei jammerte sie wie eine Schwerverletzte.

Gerne hätte ich ihr Bärle angeschaut, doch nur ein einziger Lichtstrahl kam aus der fast geschlossenen Toilettentür.
Ein Flötenkonzert wollte sie mir auch nicht geben. Vermutlich gab es dafür in Japan (noch) gar keine Noten.
Später habe ich in Japanischen Pornos gesehen, dass es durchaus üblich ist.

Als ich dann einlochen wollte wechselte sie mit mir auf den Fußboden. Beim Wechseln wollte ich sie auf mir positionieren, doch sie bestand auf Rückenlage. Ich hatte dann vor Aufregung Schwierigkeiten ihre Samendattel zu finden. Da griff sie entschlossen zu und steckte ihn sich selber rein.

Beim Ficken hat sie wirklich alles gegeben, allerdings nur missionarisch. Auch dabei stieß sie Jammerlaute aus. Als mein Kleiner ein paarmal herausflutschte, hörte das Gejammere immer sofort schlagartig auf. Sie gab dann einen Laut der Enttäuschung von sich und schien dann sogar die Luft anzuhalten. Steckte ihn sich wieder rein und jammerte weiter. Als sich bei ihr dann ein letztes großes Finale ankündigte, war ich auch auf 100 und ließ alles in ihr ab.

Nach dem Absamen hatte sie erstaunlicherweise sofort ein Papiertaschentuch zur Hand. Dies hatte sie irgendwo vorher deponiert, was mir zeigte, dass diese Fickerei geplant und vorsätzlich von ihr eingeleitet wurde.

Als ich dann sofort eingeschlafen bin, wurde ich schon nach kurzer Zeit wieder wach, als sie meinen Schlappie wieder hochzuwedeln versuchte, was ihr schließlich gelang. Ich gab noch einmal alles, brachte sie auch noch einmal zum Klingeln und konnte sogar noch einen Schuss platzieren.

Wenn ich sie küssen wollte, drehte sie sofort den Kopf auf die Seite. Hatte ich Mundgeruch, oder eine Seuche im Hals? Oder hatte sie sich einfach nur an mir befriedigen wollen und zeigte mir jetzt, was sie tatsächlich von mir und meiner Rasse hielt. Jedenfalls trug das nicht gerade zu meinem Selbstwertgefühl bei.
Dann zog sie sich in eine Ecke zurück, wo ihre ausgerollte Matratze lag. Scheinbar wollte sie keinerlei Körperkontakt mehr mit mir.

Ich fühlte mich total ausgelutscht und sogar missbraucht. Vermutlich war ich der einzige in Japan, der ihr seit langer Zeit wieder einmal die Spinnweben weggemacht hatte.
Entweder hatte ich einen absoluten “Blindgänger“ erwischt, oder lag ich in meinen Erwartungen an Japanischen Sex einfach viel zu hoch.

Abschweifung:

Dazu fällt mir ein Witz über Walter Ulbricht ein, dessen Erwartungen an “West Sex“ auch zu hoch waren. Beim Kaffeetrinken schaute er seiner Lotte einmal tief in die Augen und sagte:
Lotte stell disch mal auf‘n Disch!
Und nun zieh‘ dain Glaid aus, aber gaanz gaanz langsam!
Und nun BH, Strumpfhalter, Strümpfe und Schlüpfer, aber gaanz langsam!
Wie sie nun vollkommen nackt auf dem Tisch stand, schüttelte er mit dem Kopf und sagte:
Nee - also isch wees gar nisch, was die West-Deitschen am Striptease sooo scheen finden!

Abschweifung Ende

Als ich dann gegen 9 Uhr von ihr geweckt wurde, erinnerte ich mich an den Witz, wo einer nach einem durchzechten Abend, morgens neben einer total hässlichen Frau aufgewacht ist, Als er dann in den Badezimmer-Spiegel schaute, baumelte ein Faden aus seinem Mundwinkel heraus. Da konnte er nur noch beten: Lieber Gott – bitte lass es einen Teebeutel sein!

Sie hatte eine total verbaute Figur und die krummsten Beine, die ich je gesehen hatte. Das war so extrem, dass ich es fast schon wieder schön fand.
In ihrem Verhalten deutete nun nichts mehr darauf hin, dass wir noch vor ein paar Stunden miteinander gefickt hatten.

Bei unserem gemeinsamen Reisfrühstück schaute sie regelrecht durch mich durch, würdigte mich keines Blickes mehr und eisiges Schweigen lag zwischen uns.
Dann rief sie bei einem Quartier an, das vom Preis her ungefähr meinen Vorstellungen entsprechen könnte. Sie fragte mich, ob die ca. umgerechnet 100 DM pro Nacht OK für mich wären. Natürlich - ich gab mich sehr erfreut. Ich hatte diese Summe in meine Planung so auch einkalkuliert. Sie schrieb die Adresse und Telefonnummer auf einen Zettel und drängte mich zum Aufbruch.

Zugegeben – ich hätte mich schon aus Kostengründen gerne noch zwei Nächte bei ihr eingenistet und sie “zum Dank“ auch noch ein paarmal kräftig durchgeleckt und besamt. Im Nachhinein fand ich die ganze Nummer sogar rattengeil und stellte sie mir in den folgenden sexlosen Tagen auch immer wieder beim “Mütze/Glatze-Ziehen“ vor.

Allein – es half nichts, ich musste gegen 11 Uhr bei ihr auschecken. Sie müsse am frühen Abend wieder zur Nachtschicht und sich dafür vorbereiten.
Ich bedankte mich recht herzlich und wollte ihr noch ein Küsschen auf die Backe verpassen. Auch dieses verweigerte sie mir. Es kam mir so vor, als wenn sie sich nun über sich selber ärgerte, dass sie es soweit kommen lassen konnte.

Abschweifung:

Dies war nun auch mein einziger Länderpunkt in Japan. Tatsächlich hatte ich in Thailand noch ein jahrelanges Verhältnis mit einer Halb-Japanerin – Vater Japs, Mutter Thai.
Von dieser hatte ich sogar den Schlüssel zu ihrem Appartement und konnte, wenn ich in BKK war, dort schlafen, auch wenn sie gar nicht anwesend war. Ich nannte sie, in Anlehnung an Puccinis Oper “Madam Butterfly“, kurz und bündig MaBu. Die hat mir auch noch die allerletzten Schweinereien beigebracht, die heute nur noch in meinen Erinnerungen kreisen, weil ich das nur mit ihr machen konnte. Wenn ich an sie denke, befällt mich eine tiefe Traurigkeit. Ich habe nämlich plötzlich nie mehr etwas von ihr gehört und vermute, dass sie gar nicht mehr am Leben ist.
Das wäre mir jetzt aber zu kompliziert, um es im TAF noch einmal auszupacken.

Abschweifung Ende

Leider konnte ich in diesem Quartier erst um 17 Uhr einchecken und musste noch volle 6 Stunden abhängen.
Nach einem Flug von FRA nach Manila, dem Warten bis es weiterging, dem Anschlussflug nach Tokio, dem stundenlangen Suchen nach einem Quartier und den Strapazen der Fickerei, war ich restlos fertig und wollte mich nur noch hinlegen.

Fortsetzung folgt!
 
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Teil 4

So fuhr ich mit der S-Bahn in den entsprechenden Stadtteil und trabte zum vorgesehenen Quartier, in der Hoffnung schon früher unterkommen zu können.
Nein – hieß es da, aber ich konnte wenigstens mein Gepäck unterstellen und erhielt einen Regenschirm, weil ein riesiges Unwetter aufzog. Dieses überstand ich dann in einer Pizzeria, in der es Pizzas zu einem Wahnsinnspreis gab, allerdings “all you can eat“, was gerade für Japan dann doch ein echtes Schnäppchen war.
Hier schlug ich mir dann auch an den folgenden 2 Tagen den Wanst voll.
Die Kalkulation bei einem Buffet beruht ja darauf, dass eben jeder nur eine bestimmte Menge essen kann. Wenn man da dann beim Wert des Verfressenen den Durchschnitt nimmt, ist jeder Betrag, den man dafür über dem Durchschnitt kassiert, Gewinn! Aber eben damals nicht bei mir!
Habe mich garantiert in allen 3 Tage weit in meine Gewinnzone hineingefressen und konnte darauf monatelang keine Pizza mehr sehen.

Bei leichtem Regen schlappte ich ziellos durch die Gegend, traf dann, zuerst noch erfreut, 2 nette Japanerinnen. Als ich aber erkannte, dass sie für Scientology warben, war ich sofort entsetzt und enttäuscht.

In mehreren Telefonzellen, die ich interessehalber meines Berufs in Augenschein nahm, klebten zig Stickers von Ladies, die sich mit Fotos und Telefonnummern offensichtlich zum Call-Sex anboten.
Ich war ja von Beruf “Richter“. Allerdings richtete ich an keinem Gericht, sondern bei der DBP und später bei der Telekom u. A. auch verkotzte und defekte Münztelefone. Daher das Interesse!

Um 17 Uhr wurde ich dann im Quartier eingelassen.
Es handelte sich hier um ein Ryokan, dem typischen traditionellen Japanischen Guesthouse. Derartiges war in meinem Reiseführer überhaupt nicht aufgeführt.

Auch Bekannte, die mir diese Japanreise schmackhaft gemacht hatten, wussten nichts davon. Überhaupt konnte ich mit keiner Info von ihnen etwas anfangen, außer dass alles in Japan abartig teuer sei.
Als Geschäftsreisende wurden sie bei der Ankunft am Airport von ihren Geschäftspartnern abgeholt, in einem Hotel untergebracht, zu den Geschäftsterminen gefahren und auch wieder zurück ins Hotel gebracht. Auch in der Freizeit wurden sie jede Minute betreut.
Man fuhr sie in den Rotlichtbezirk und vermittelte ihnen auf Wunsch sogar eine Pay6-Lady, die sie allerdings selber bezahlen mussten. Einer schnappte sich mal eine für sage und schreibe umgerechnet um die 1000 DM. Allerdings hatte die sicher keine so reizvolle krummen Beine und war nur 1/3 so alt, wie meine “Eroberung“.

Bei meiner Ankunft in diesem Ryokan wurde ich auch sofort auffällig, als ich den tropfenden Regenschirm in einer Ecke vom Eingang abstellen wollte. Innerhalb von Sekunden wurde das dann aber auch sofort aufgewischt, wobei mir vorwurfsvolle Blicke zugeworfen wurden.

Ich erhielt einen weißen Bademantel und wurde aufgefordert, mich zuerst einmal umzuziehen und während dem Aufenthalt im Haus, nur diesen zu tragen.
Auch der Gürtel des Bademantels durfte nur auf einer bestimmten Seite gebunden werden. Als ich ihn einmal auf der anderen Seite gebunden hatte, wurde ich sofort belehrt. Wie ich so in etwa verstand, durfte man ihn nur auf dieser Seite binden, wenn sich ein aufgebahrter Toter im Haus befand.

Auch standen Gummischlappen bereit und nur mit diesen durfte man im Haus herumlaufen, außer ….. natürlich nicht in der Toilette, wo man sie gegen davorstehende rote tauschen musste. Als ich einmal vergaß, diese nach einem Toilettengang wieder zurückzutauschen ist eine Lady, auch nur ein Gast, fast in Ohnmacht gefallen und hat das sofort der Chefin gemeldet. Diese hat mich dann streng aufgefordert, dies in Zukunft zu unterlassen.
Eigentlich war ich, wenn ich mich außerhalb des Zimmers bewegte, ständig nur in Sorge, gegen irgendeine Regel zu verstoßen.

In der Toilette fiel mir auf, dass beim Drücken der Wasserspülung das nachlaufende Wasser zuerst einmal aus dem Wasserhahn in ein Waschbecken lief und aus dessen Abfluss in den darunter liegenden Spülkasten. Man konnte sich mit dem zufließenden Wasser die Hände waschen. Das fand ich pfiffig. Aber eigentlich auch nur dies

Das Zimmer hatte nur die Größe der dünnen Doppelmatratze, die tagsüber aufgerollt zum Sitzen diente. Ein winziges Tischchen und das Gepäck standen nachts auf der Matratze, weil es sonst keinen Platz dafür gab.
Ein kleiner TV war an der Wand befestigt, Wollte man TV schauen, musste man eine Münze im Gegenwert von etwa einer DM in den Schlitz eines vorgeschalteten Kästchen werfen und konnte dann wieder 15 Minuten das Programm genießen, von dem 80% Werbung war.

Wollte man das traditionelle Japanische Wannenbad benützen, so musste man sich in eine Liste eintragen, zu welcher gewünschten Uhrzeit.
Gab es tatsächlich einen freien Termin, so wurde man mit Zeichnungen auf das Detaillierteste belehrt, wie man sich vorher zu waschen habe. Dabei wurde nicht einmal die Reinigung der “Mütze“ von etwaigem Nillenkäse ausgespart.
Die Wanne war aus Edelstahl und wurde elektrisch beheizt. Das Wasser wurde nur einmal pro Tag gewechselt. Ich habe dies deshalb auch nur einmal in Anspruch genommen.

In Tokio versuchte ich dann in den nächsten 2 Tagen alles für mich Interessante zu erkunden.
Es gab einen nachgebauten Eifelturm der scheinbar das Original um einige Meter überragte.

An dieser berühmten Kreuzung, die immer wieder bei Berichten über Tokio gezeigt wird, stand ich lange und beobachtete die Massen, wenn sie darüber strömten.

In einer Fußgängerzone saß ich einmal längere Zeit auf einer Bank und fotografierte nur hässliche Weiber. Ich habe noch in keinem Land so dermaßen viele gesehen. Es gab auch hübsche und sogar Schönheiten, diese waren aber weit in der Minderheit.
Als ich dabei von Studenten angesprochen wurde, was ich von Japan halte, habe ich das natürlich nicht gesagt.
Es waren welche, die tatsächlich gut Englisch sprachen und sich bei Unterhaltungen mit Ausländern Praxis verschaffen sollten. Als ich darauf anspielte, dass hier so wenige Leute Englisch sprechen, meinte einer, dass die meisten hier tatsächlich gute Englischkenntnisse hätten, aber diese nur anwenden würden, wenn sie es besser als der andere könnten.
Ja – ich habe Japaner erlebt, die als sie merkten, dass ich sie etwas fragen wollte, buchstäblich vor mir geflohen sind.

In einem Kaufhaus saß in einer Etage eine wunderschöne Pianistin an einem weißen Flügel und klimperte dort den ganzen Tag vor sich hin.
Es gab Abteilungen, wo Wertvolles aus aller Welt angeboten wurde, darunter sogar Meißner Porzellan.

In einem berühmten Tempel lief plötzlich eine Truppe in Drillichanzügen im Gleichschritt ein. Nach einem militärischen Befehl, ähnlich “Helm ab zum Gebet“, fingen alle zu beten an. Als ich einen Japaner, mit dem ich zuvor schon ein paar Worte gewechselt hatte, fragte was das bedeutet, hat sich dieser, gequält lächelnd, wie ein Aal gewunden. Mir klipp und klar zu sagen, dass dies Häftlinge sind, war ihm scheinbar zu peinlich.

Am 2.Tag fuhr ich auch zum Bahnhof und wollte das Ticket für die Weiterfahrt nach Kyoto kaufen. Mein “schlauer alter“ Reiseführer riet mir, nicht mit dem Shinkansen zu fahren, obwohl dieser nur 2½ Stunden braucht. Stattdessen mit dem normalen Zug, der erstens viel billiger sei und auch viel interessanter.
Am Ticketschalter klärte man mich dann auf, dass es gar keinen direkten Zug mehr gäbe und ich mehrmals umsteigen müsse. Ich müsste mir die Tickets für die Weiterfahrt bei jedem Umsteigen am Automaten kaufen. Man riet mir, lieber doch mit dem Shinkansen zu fahren, aber ich wollte nicht hören!

Abends leistete ich mir immer noch eine 0,5 l Dose Bier. Und einen Apfel von der Sorte “Granny Smith“. Ein Apfel dieser Sorte kostete über 5 DM.
Faszinierend war, dass die Speisen, die im Lokal auf der Speisekarte standen, außen im Schaufenster aus Kunststoff täuschend echt nachgemacht waren. Ob die angebotenen Speisen auch so lecker geschmeckt haben, wie sie im Angebot ausgesehen haben, kann ich nicht beurteilen. Außer in dieser Pizzeria in Tokio, habe ich nie in einem Restaurant gegessen.

Nun könnte man fragen, ob ich mir diese Reise als kleiner, beamteter Telekomiker überhaupt leisten konnte.
Eigentlich nicht!
Aber ich habe sie durchgezogen, ohne dass ich danach pleite war. Eben einfach unter Verzicht jeglicher Annehmlichkeiten. Es ging mir in diesen paar Tagen nicht um leckeres Essen, einem guten Quartier, unkompliziertem finanzierbarem Pay6, sondern um die Herausforderung, sie tatsächlich bewältigen zu können. Es war ja auch nur ein bisschen Hineinschnuppern in dieses so dermaßen exotische Land. Aber mir hat es viel gebracht.

Fortsetzung folgt!
 
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Teil 5

Am Abend vor meiner Abreise bat ich die Chefin, mich um 5 Uhr zu wecken. Das hat dann mit einem automatischen Weckruf aus der privaten Telefonanlage auch prima geklappt.

Ich war skeptisch! Damals gab es in D ja nur die Möglichkeit, über das “Monopol-Netz“ einen gebührenpflichtigen Weckanruf zu bestellen. Vielleicht kennt das noch der eine oder andere:
“Hier ist der Weckdienst der Deutschen Bundespost. Es ist jetzt 5 Uhr. Sie wollten geweckt werden.“

Da gab es in Japan schon kleine elektronische Wählanlagen in der Größe eines Buches, die man selber zuhause installieren konnte. In D dagegen uralte riesengroße Klappertechnik, wo der Mieter (!!!) nicht einmal den Deckel öffnen durfte.
Die Abhängung Deutschlands vom technischen Fortschritt war schon damals offensichtlich und zieht sich bis heute, mit dem Resultat eines veralteten Netzes, mit ständigen Funklöchern dahin.

Mit aufgesatteltem Rucksack trabte ich zu einer nahen Haltestelle und fuhr dann mit ….. (Ich weiß es nicht mehr) zum Bahnhof. Dort habe ich mir an einem Stand ein Stückchen Kuchen + einen Becher Tee geleistet.

Den Reiseplan hat mir ein freundlicher Angestellter an einem Ticket-Schalter gemacht. Es war mehrmals umzusteigen. Praktisch war das so, wie wenn man mit mehreren Nahverkehrszügen von München nach Hamburg fährt.

Die Züge waren modern und blitzesauber.

Abschweifung:

Nicht so ein alter aufbereiteter Schrott, wie ich ihn bei meinem letzten D-Besuch vor 3 Jahren immer noch erlebte. Da gab es z.B. auf der Strecke Stuttgart – Schorndorf noch die ehemaligen “Silberfische“ aus den 60-er Jahren des letzten Jahrhunderts, die innen neue Polster erhielten und außen grün lackiert wurden.
Diese schrecklichen alten Klapptüren, die seit über 60 Jahren oft nur mit brutaler Gewalt zu öffnen waren, gab es aber immer noch. Eisenbahn-Spezialist @wumme kann das sicher bestätigen.
Dann nagelneue Züge, innen und außen mit Graffitis besprüht, die Fenster zerkratzt und Leute, die ohne irgendeine Scheu die Füße mit den Schuhen auf die gegenüberliegende Polster stellen. Kein Schaffner bemängelt das heute noch, weil er Angst vor Haue hat, während ich Lust verspüre, solchen Typen mit einem Tritt die Haxen zu brechen.
So etwas habe ich in Japan damals nicht gesehen und wie mir schon Leute berichteten, die noch vor kurzem dieses Land besuchten, heute auch nicht.

Abschweifung Ende

Beim Umsteigen gab es immer eine Wartezeit, einmal eine volle Stunde. In dieser versuchte ich mir im Bahnhof etwas zum Essen zu kaufen. Setzte mich mit einem Sandwich in einen Wartesaal, als mir plötzlich bewusst wurde, dass ich gar keinen Rucksack mehr hatte.
Das war ein Schock, bei dem mir kurz die Luft wegblieb. Panisch rannte ich zu dem Bahnsteig, wo ich vor einer halben Stunde angekommen bin. Da stand noch unbeschadet mein Rucksack. Scheinbar hatte es kein Japaner nötig, sich an so etwas zu vergreifen. Heute würde er vermutlich wegen Bombengefahr sofort vorsorglich gesprengt werden.
Nach ca. 7 Stunden war ich dann in Kyoto. Mit dem Shinkansen hätte es 2½ Stunden gedauert und wäre gar nicht sooo viel teurer gewesen. Nun ja – um eine Erfahrung reicher.

Das Quartier war vom Ryokan in Tokio freundlicherweise reserviert worden. Genau wie auf dem Kärtchen beschrieben, wie sie in jedem Ryokan von anderen Ryokans in ganz Japan aufliegen, erreichte ich meines mit einem Bus.

Dort hat man mich tatsächlich schon erwartet und eigentlich inzwischen abgeschrieben. Dass ich mir diese Fahrt auf diese Art und Weise angetan habe, wollten man mir zuerst gar nicht glauben. Ich hätte so ja alleine für die Anfahrt einen wertvollen Urlaubstag verbummelt, in dem ich mir doch besser hier in Kyoto etwas angeschaut hätte. Als ich nun argumentierte, dass ich in D mehrere Wochen bezahlten Urlaub habe und auch eine Fahrt im Zug für mich interessant ist, war man sehr erstaunt.

Die Regeln waren in diesem Ryokan ähnlich wie in Tokio, doch wurden sie nicht so streng gehandhabt. Auch war man viel freundlicher und hilfsbereiter.
Das Zimmer war auch etwas größer und es gab die Möglichkeit, sich etwas zum Essen zu bestellen. Ob dieses nun im Haus gekocht wurde oder von außerhalb kam, konnte ich nicht herausfinden. Jedenfalls wollte ich mir gerade etwas bestellen, als mir zwei Engländerinnen den Vorschlag machten, doch zusammen 3 verschiedene Gerichte zu bestellen und diese dann gemeinsam zu essen. Fand ich gut und stimmte zu.
Alle 3 Speisen waren vom Preis her sehr unterschiedlich, kosteten zusammen etwa 80 DM und mussten vorab bezahlt werden. Wir teilten dann alles durch 3 und jeder bezahlte sein Drittel.
Das war mir in diesem Fall sehr recht, denn bei ähnlichen Deals “vergaßen“ Backpacker-Mädels danach oft, dass “Sharing“ ausgemacht war und betrachteten sich als “eingeladen“.

Abschweifung:

Das war dann auch in Ländern wie z.B. Indonesien, Thailand, oder Malaysia, wo ein Essen in einem einfachen Lokal 2 bis 3 DM gekostet hat, auch durchaus OK und finanzierbar. Dabei gab es ja auch immer die Chance, wieder etwas in “anderer Form“ zurückzukriegen.

Ganz offensichtlich wurde es dann, wenn man schon im Bus von einer den Vorschlag erhielt, sich doch zusammen ein Zimmer zu nehmen und sich die Kosten zu teilen. Bei solchen Angeboten fing mein Kleiner sofort zu Zappeln an und ich wusste: “Nur noch ein Bissle und schon isser drin.“

Vorab war mir dann klar, dass das Taxi vom Busterminal zur Absteige ganz selbstverständlich von mir bezahlt werden musste und auch, als es an der Rezeption dann hieß: “Mach das du, ich geh schon mal rauf und geb’s dir “nachher“.
Dieses “NACHHER“ war spätestens dann, wenn man vom Dinner zurückkam, zu dem man das Mädel selbstverständlich eingeladen hatte. Da ging es dann im Bett auch gleich ganz selbstverständlich zur Sache, so selbstverständlich, wie bei einem alten Ehepaar, bei dem es mal wieder “Zeit war“, oder einer guten Bekannten, die man schon jahrelang kannte. So waren eben die Spielregeln bei so einem Deal.

Ich nenne diese Mädels “Quartier-Prostis“, die meistens schon monatelang unterwegs waren, natürlich vollkommen abgebrannt und die sich so ihren Trip wieder um einen oder mehrere Tage verlängern konnten.
Als schon etwas reiferer Backpacker, immer passend gekleidet und dadurch vermutlich seriöser wirkend, als ebenso abgebrannte gleichaltrige Jungs, dazu natürlich noch spendabel, muss ich auf diese Spezies so anziehend wie ein Magnet gewirkt haben. Gut – ich konnte mir das in Ländern leisten, wo ein Zimmer dasselbe kostete, egal ob man es alleine, oder zu zweit belegt hat. Auch ein paar Mark für das zusätzliche Essen, oder ein Bus-Ticket zum nächsten Urlaubsziel waren finanzierbar.

In Singapore “betreute“ ich einmal über mehrere Tage eine junge Deutsche. Angeblich war sie eine Krankenschwester, die sich eine Auszeit gönnte. Die hat so dermaßen gut gefickt, dass ich sie gerne auf die Insel Penang mitgenommen hätte. Alles war schon klar. Geplant war der “Schwabenbus“ (nachts fahren, Hotel sparen).

So trabten wir abends mit aufgesattelten Rucksäcken zum Busterminal, wo ich 2 Bustickets kaufen wollte. Vorher musste ich aber aufs Klo. Als ich zurück kam, eröffnete sie mir, dass sie jetzt doch lieber nach (??? hab’s vergessen) fahren wolle und dafür auch schon ein Ticket habe.

OK OK – ich war nicht böse. Ich rätselte nur, wie sie das Ticket bezahlen konnte, wo sie doch fast kein Geld hatte. Als sie dann in ihren Bus auf ihrem Platz saß, war das Rätsel gelöst. Neben ihr saß ein reiferer Backpacker den ich schon beim Einsteigen beobachtet hatte und der etwa die gleiche Aufmachung wie ich hatte. Die beiden waren schon so miteinander ins Gespräch vertieft, dass sie gar nicht merkte, als ich ihr bei der Abfahrt noch zugewinkt hatte. Er war jetzt ein paar Tage für sie verantwortlich und durfte sie dafür ficken – es sei ihm gegönnt.

Dabei war ich nicht einmal traurig. Man ist ja auch nicht traurig, wenn man nicht mehr in ein besonders komfortables Klo sch.... kann, weil es plötzlich von einem anderen besetzt und abgeschlossen ist. Man sch…. eben dann in ein anderes.
Mit dieser Einstellung ist es mir meistens gelungen, von Enttäuschungen nicht zu stark heruntergezogen zu werden – eben halt meistens und leider nicht immer.

Abschweifung Ende

Kurzum – diese Engländerinnen waren nicht von dieser Sorte.
Wir aßen dann zusammen in ihrem Zimmer und tauschten Reiseerlebnisse aus.

Am nächsten Morgen war mein erster Gang zur Bank. Eigentlich hatte ich gehofft, dass mir diese Yen, die ich gleich am Airport eingetauscht hatte, für die komplette Zeit in Japan reichen würden. Nach Bezahlen des 2. Ryokans waren fast alle Yen verheizt. Soviel Geld habe ich, nur für ein paar Tage, noch nie verbraucht.
Bei der Bank hat mich zuerst niemand verstanden. Vermutlich haben alle gehofft, dass ich aufgebe und abhaue. Das sah ich jetzt vom Sportlichen. Ich holte einen 100-ter hervor und einen Yen-Schein. Dann legte ich einen Zettel dazwischen und machte in Richtung Yen einen Pfeil. Na – aber wenn ihr es jetzt nicht verstanden habt, stellt ihr euch doch vorsätzlich doof.
Plötzlich hat mich dann doch einer verstanden und zwar recht gut. Als wir dann ein paar Worte gewechselt hatten und er merkte, dass ich ihn verstand, schien er Mut zu fassen und wir konnten uns ganz normal unterhalten.

Ich weiß jetzt nicht mehr, wieviel ich umgetauscht habe, aber es waren mehr als 500 DM – damals nicht gerade wenig!
Das Ryokan in Kyoto hatte ich schon bezahlt. Das waren dort auch so um 100 DM pro Tag.
Dann kommt noch eine Fahrt nach Hiroshima, dort zwei Übernachtungen im Ryokan, die Rückfahrt nach Tokio, die Fahrt nach Narita und natürlich auch noch ein bissle was zum Essen und Trinken

Ja aber ….. das Geld? Germany? Sie kramen in einem Schrank, kramen einen Ordner hervor. Alle Währungen sind darin mit Bildern aufgeführt. Die Seite mit DM wird aufgeschlagen. Die Scheine werden genau untersucht, abgefühlt und mit der Lupe begutachtet.
Dann wird jeder Schein fotokopiert, ebenso der Pass. Jede Kopie muss von mir unterschrieben werden.
Dann wird ein Fragebogen in Japanischer Schrift ausgefüllt.
Ich muss die erste Adresse angeben, die jetzige Adresse, die nächste Adresse, die Verkehrsmittel (ich gebe Shinkansen an).
Dann werden meine Yen endlich ausgezahlt. Die müssen reichen. Noch einmal mache ich diesen Circus nicht mit!

Fortsetzung folgt!
 
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Teil 6

Ein Service für ausländische Besucher war so gut wie nicht vorhanden. Eigentlich armselig für die ehemalige Hauptstadt, in der es wirklich unheimlich viel zu sehen gibt. Auf den Gedanken, dass die Japanische Schrift nicht von jedem lesbar ist und es auch Besucher gibt, die ohne einen Japanischen Guide auf eigene Faust unterwegs sind, ist man scheinbar gar nicht gekommen.

Im öffentlichen Bus wurde schon damals auf einem Bildschirm immer die nächste Haltestelle angezeigt, leider nur mit Japanischen Schriftzeichen!
Für Sehenswürdigkeiten, die ich am nächsten Tagen besuchen wollte, habe ich abends die Busstopps mit Japanischen Schriftzeichen aufgeschrieben. So konnte ich dann im Bus erkennen, wenn ich aussteigen musste. Meistens lag ich richtig. Bin dann auch viele km gelaufen.

Ich will auch hier nicht auf Sehenswürdigkeiten eingehen, da sie jeder im Reiseführer oder Internet nachlesen kann. Habe unheimlich viel Interessantes gesehen, aber auch einiges, die einen normalen Europäer, jedenfalls mich, nicht vom Hocker hauen können.
Als einen absoluten Nonsens (so habe ich es jedenfalls empfunden) kann ich mich noch an einen Steingarten erinnern, wo verschiedenartiger und unterschiedlich farbiger Kies zu einem angeblichen Kunstwerk gestreut war. Ja - das sah wirklich gut aus, aber das war es auch schon. Man sollte sich hier, mit Blick darauf, total entspannt hingeben und würde dabei zu ganz neuen Erkenntnissen kommen.
Nun – ich bin dabei schon nach 2 Minuten zu der Erkenntnis gekommen, dass sich jeder Sch…dreck als Kunstwerk verkaufen lässt, wenn man es nur lange genug eingeredet kriegt. Als da hunderte von Leuten, darunter auch eine Gruppe Gretels der Marke “Jesus liebt auch dich“, auf dem Boden saßen und schweigend vor sich hinstarrten, hätte ich am liebsten laut geschrien: Hey Leute, lasst euch doch nicht verarschen, das ist doch reine Zeitverschwendung!

Aus Kostengründen habe ich kein Restaurant mehr besucht. In Shops habe ich Baguettes, Fischpaste als Brotaufstrich, Erdnüsse und oft auch völlig Unbekanntes gekauft und mir, wie in Tokio, jeden Abend einen Apfel und eine Dose Bier geleistet. Konnte dann auch am Gürtel feststellen, dass ich schon abgenommen hatte.

Von Kyoto fuhr ich mit dem Shinkansen in knapp 2 Stunden nach Hiroshima. Auch dort war ein Zimmer in einem Ryokan für 2 Übernachtungen für mich schon in Kyoto reserviert worden.
Auch hier kostete die Übernachtung umgerechnet so 100 DM rum. Auch hier kaufte ich mir nur günstige “Kalorien-Stopfer“ in Shops.

Es gab nur einige Sehenswürdigkeiten, die für mich interessant waren. Das Wichtigste war das Friedensdenkmal, vor dem es mir kalt den Rücken runterlief. So etwas darf nie wieder passieren. Die Menschheit muss einfach verhindern, dass verantwortungslose Politiker so etwas auch nur in Erwägung ziehen.
Nun ja – man sieht es jetzt, wie es voraussichtlich enden wird. Vielleicht kann man auch einmal den Reichstag mit einer ausgeglühten Kuppel in Berlin als ähnliches Denkmal besichtigen.

Eigentlich hätte ich dieses Denkmal auch sofort nach der Ankunft besichtigen können um gleich am nächsten Morgen sofort nach Tokio zurückzufahren. Aber mein Flug nach Manila ging erst übermorgen.
So hing ich noch einen eigentlich unnötigen Tag hier ab und fuhr am nächsten Morgen recht früh mit einem Shinkansen in knapp 4 Stunden nach Tokio und von dort umgehend zum Airport Narita.

Die Shinkansen-Züge gab es schon seit einigen Jahren. Trotzdem empfand ich alles viel besser, als jetzt die nun schon neusten Generationen der ICEs.
Es waren extra neue, bolzgerade Trassen gebaut worden, auf denen auch nur die Shinkansen-Züge verkehrten. So konnte auch immer die Höchstgeschwindigkeit gefahren werden. Die Plätze waren alle mit den Tickets reserviert und somit gab es auch keine überfüllten Züge. Es ist ja ein Witz, wie voll ICEs in D oft sind.

Ich erinnere mich noch, dass jeder Waggon in 3 Abschnitte eingeteilt war. Wenn man also das Ticket für den Bereich “B“ hatte, stand man, entsprechend seine Waggonnummer auf einem aufgemalten Karee mit einem “B“ auf dem Bahnsteig. Ein suchendes Umherirren, wie es bei ICEs die Regel ist, gab es nicht.
Die Dauer von Stopps waren nie mehr als 3 Minuten. Dann war aus- und eingestiegen und es gab keinen Grund, länger zu stehen. In D gibt es ja teilweise Stopps von bis zu 20 Minuten.
So kam ich auf die Minute genau in Tokio an und erreichte Narita 3 Stunden vor Abflug nach Manila. Für meine restlichen Yen erhielt ich gerade noch ein Sandwich + 1 Tasse Kaffee.

Zur Fahrt selbst will ich noch erwähnen, dass klare Landschafts-Fotos zu schießen, nicht möglich war. Als der Futschi auftauchte, versuchte ich so ca. 5 Aufnahmen zu machen. Alle waren verzogen, was wohl an der hohen Geschwindigkeit lag.

Auch ist mir beim späteren Betrachten der Dias aufgefallen, dass es keine einzige Landschaftsaufnahme gab, auf der nicht eine Hochspannungsleitung oder ein Industrie-Kamin zu sehen war.

Beim Vorbeirauschen an einer Bucht war das Meer nicht zu sehen. Tausende von Badenden auf Luftmatratzen, mit aufgeblasenen Gummi-Tieren oder auch nur mit ihren Körpern, bedeckten das Wasser. Auch ob es ein Sand- oder Kiesstrand war, konnte ich nicht ausmachen, da jeder cm² mit Decken, Badehandtücher und Menschen abgedeckt war.

Nein – in so einem Land wollte ich nicht leben. Da wäre mir, trotz allem sichtbaren Reichtum, die Lebensqualität zu gering.
Ich brauche einen Garten und ein Haus mit ausreichend viel Platz. Das habe ich nun, mit wenigen Unterbrechungen, schon seit 43 Jahren.

Und ….. ich will auch nicht 500 € zahlen, nur damit sich mein Kleiner einmal in einer Gummitüte auskotzen kann. Womöglich noch ein Leckerli mit einem Lecktuch über dem Fötzle. Ich will unbeschwert kleine, große, dicke, dünne, mit sexy Beinen oder säbelkrummen, junge, alte, Hungerhaken, Pummelige, hübsche oder Geisterbahn-Ladies zu finanzierbaren Preisen durchlecken und besamen, solange es eben noch geht.

An die meist krummen Haxen der Mädels hätte ich mich sicher gewöhnt, nicht aber an Pay6-Preise von damals schon 1000 DM was heute 500 € entspricht und inzwischen sicher noch wesentlich teurer geworden ist.

Mit so wenigen Urlaubstagen, die es für Japaner nur gibt und auf die sie oft auch noch verzichten (müssen), wäre ich während meinem Arbeitsleben nicht zurechtgekommen.

Ich lebe zum Glück in Thailand und das nun schon fast 17 Jahren – juhuuuhhh !!!

Ende
 
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Liebe Freunde im TAF,

auch an dieser Stelle noch einmal ein Dankeschön für Euer Interesse an meinen früheren Reise-Erlebnissen und für die vielen Likes.
Das spornt an.

Überlege mir gerade, ob ich noch einen Bericht über eine weitere Reise, diesmal nach Myanmar mit Vorlauf in Thailand, schreibe.

Ich glaube, da gibt es sogar noch eine DVD davon. Ich müsste sogar noch einen externen DVD-Player irgendwo rumliegen haben. Wenn darauf die DVD noch einigermaßen läuft (die altern ja auch dramatisch) wäre das sehr einfach für mich, noch alles zusammenzukriegen.
Müsste dann nur noch im Internet nachschauen, wie die besuchten Orte richtig geschrieben werden.

Zuerst muss ich aber eine kleine Pause machen, denn dieses Bohren in der Vergangenheit strengt mich doch sehr an.

Mein Fraule hat mir gerade Kaffee ans Bett gebracht und mich gefragt, ob ich an meinem Testament schreibe und wenn, ich dabei ja nix vergessen soll.
Nein – da vergesse ich nix. Sie ist die Beste!

Sie wird mich heute zur Immigration fahren, wo ich das Visum vom alten Pass in den neuen übertragen lassen muss.
Anschließend gehen wir noch fein essen.

Liebe Grüße
G. (schon jetzt im Paradies, ohne vorher gestorben zu sein!)
 
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