Nach der Krise ist vor der Reise: Aber hohe Ticketpreise

Ich bin jedenfalls schon froh, dass ich heute meinen Urlaub für Ende Mai zurück geben konnte. Jetzt kann ich in aller Ruhe abwarten, bis sich die Lage entgültig (hoffentlich) entspannt. Auf ein paar Wochen mehr kommt es mir jetzt, nachdem ich alle Buchungen kostenfrei stornieren oder bei der Thai bis 31.12.21 verlängern konnte, nicht mehr an. Im Gegenteil, warum sollte ich in unserem Sommer weg fliegen? Ab Herbst wird es eher wieder interessant. Also weiter arbeiten, Geld verdienen und Urlaub ansparen.
Gute Einstellung schließe ich mich an :)

doppelt gefüllte Urlaubskasse dann :)

Hoffe nur du behältst recht das es bald hoffentlich wieder losgeht mit Einreise thailnd
 
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Längerfristig sehe ich schwarz für etliche Airlines und das nicht wegen der Verluste während des Shutdowns:

Ich habe jetzt schon von 2 Firmen gehört, dass die zwangsweise gemachten Erfahrungen mit Videoconferencing und Team-Software so gut waren *), dass man beabsichtigt, künftig Geschäftsreisen um 50% bzw. 80% zu reduzieren.

Damit brechen dann gerade die für die Airlines lukrativen Businessclass-Passagiere weg.

Und reduzierte Zahl der Anbieter bedeutet fasst immer steigende Preise.

*) oft wurden selbst Besprechungen von Teilnehmern im gleichen Gebäude per Videokonferenz statt im Besprechungsraum abgehalten
 
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  • Zum Heulen
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Ich habe jetzt schon von 2 Firmen gehört, dass die zwangsweise gemachten Erfahrungen mit Videoconferencing und Team-Software so gut waren *), dass man beabsichtigt, künftig Geschäftsre

Ganz ehrlich, dass wäre eigentlich nur richtig.
Und ich hoffe das sich das durchsetzen wird.
Es könnte natürlich sein das die Preise dadurch steigen.
Nicht schön aber eigentlich notwendig.
Wir werden sehen was die Zukunft bringt.
 
Und daraus schlussfolgerst du das in Zukunft ticketpreise für uns rapide steigen werden weil weniger Angebot durch Airlines auf hohe Nachfrage durch Urlauber trifft ?
 
Und daraus schlussfolgerst du das in Zukunft ticketpreise für uns rapide steigen werden weil weniger Angebot durch Airlines auf hohe Nachfrage durch Urlauber trifft ?
Ich würde das so erwarten:

Zuerst Kampfpreise, um sich ein Stück vom Kuchen zu sichern. Dadurch wird der Druck auf die Schwachen noch verschärft.

Dann steigt ein Gutteil des lukrativen Businessclass-Geschäfts nicht auf bisheriges Niveau. Daher weiter niedrige Profitabilität/ Verluste zusätzlich zu den Verlusten während der Covid-“Groundings”.
Es kommt zu weiteren Pleiten oder zu Zusammenlegungen von Gesellschaften.
Gerade bei Zusammenlegungen werden die Kapazitäten reduziert und nur wirtschaftliches Fluggerät beibehalten, Fluggerät aus Pleiten steht weiter auf den Flugzeug -“Friedhöfen”.
Die Flugpläne werden entsprechend ausgedünnt, um der gesunkenen Nachfrage und der gesunkenen Kapazität Rechnung zu tragen.

Durch die gesunkene Zahl der Anbieter ist es leichter geworden, beim Pricing konzertiert vorzugehen - auch ohne direkte Absprache.
Die Geldgeber drängen auf erhöhte Profitabilität.
Erste Airlines fangen an, versuchsweise Preiserhöhungen durchzusetzen, die anderen ziehen kurz danach nach ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Das könnte ja alles mal so sein. Die airlines könnten auch mit verbilligten busi Angeboten gegensteuern. Ich erwarte auch, dass viele Privatpersonen erstmal den Gürtel enger schnallen müssen und sich vorerst keine Flüge leisten.

Der Preiskampf bleibt und die airlines haben ihre Maschinen auf dem Boden. Auch das kostet Geld.

Ich bleibe da erstmal gelassen, zumal ich persönlich weniger fliegen und länger weg bleiben werde.

Ich hoffe nur, dieses Jahr nochmal wegzukommen.

Piper
 
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Wer günstig nächsten Winter nach Asien möchte, sollte mal über einen Abflug ab AMS nachdenken. Flüge in Y gibt es ab 350 Euro und in Y+ ab 600 Euro. Ziemlich günstig.

@Perkeo Ich bin vor zwei Jahren nach HKG mit LH in F für 2000 Euro geflogen, 3,6k ist nicht wirklich ein Schnäppchen. ;-)
 
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Längerfristig sehe ich schwarz für etliche Airlines und das nicht wegen der Verluste während des Shutdowns:

Ich habe jetzt schon von 2 Firmen gehört, dass die zwangsweise gemachten Erfahrungen mit Videoconferencing und Team-Software so gut waren *), dass man beabsichtigt, künftig Geschäftsreisen um 50% bzw. 80% zu reduzieren.

Damit brechen dann gerade die für die Airlines lukrativen Businessclass-Passagiere weg.

Und reduzierte Zahl der Anbieter bedeutet fasst immer steigende Preise.

*) oft wurden selbst Besprechungen von Teilnehmern im gleichen Gebäude per Videokonferenz statt im Besprechungsraum abgehalten
Wer bisher in den Flieger gestiegen ist, obwohl er es auch mit einer VideoCon hätte machen können ... dem könnte man unterstellen, er hätte zu viel Geld und Zeit und arbeitet vielleicht auch nicht so ganz optimal.
Vielleicht sind diese Menschen gerade aus dem letzten Jahrtausend aufgewacht und habe Skype oder sonstwas gerade erst entdeckt. Kann mich schlecht in so eine Denke reinversetzen.
Ich für meinen Teil werde mir keine einzige (geschäftliche) Reise sparen, die notwendig ist, und die Notwendigkeit hat sich mit Corona nicht verändert.
Persönlicher Kontakt ist durch rein gar nichts zu ersetzen, und wenn es nicht nötig ist war es das auch vorher schon nicht.
 
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