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Das ist eine Prognose, obendrein eine nicht naeher quantifizierte! Von gemessenen Haeufigkeiten steht da nichts. Die zugrunde liegende Studie ist leider nicht frei zugaengig.Member hat gesagt:Zumindest spielt das sich ändernde Klima ebenfalls eine Rolle , was Stärke und Häufigkeit betrifft ...
Mehr Erdbeben durch menschengemachten Klimawandel | MDR.DE
Steigende Meeresspiegel infolge des Klimawandels erhöhen den Druck zwischen tektonischen Platten – mit steigender Erdbebengefahr insbesondere in den Küstenregionen der Welt. Das hat eine Potsdamer Studie ergeben.www.mdr.de
Der menschengemachte Klimawandel wird weltweit zu mehr und teils sogar stärkeren Erdbeben führen. Das prognostizieren Forschende des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ in Potsdam und der University of Southern California.
Wenn ich mir ueberlege, in welcher Tiefe die Subduktionszonen liegen und welche Druecke dort herrschen, dann wird durch den Klimawandel ueber Jahrzehnte nur eine verschwindend geringe relative Druckerhoehung zu erwarten sein. Es ist allerdings richtig, dass auch die geringste Erhnoehung eher zu staerkeren und haeufigeren Erdbeben fuehren wird. Ob das spaeter messbar sein wird, erfahren vielleicht die folgenden Generationen. Auf jeden Fall konnten die Wissenschaftler guten Gewissens ein Ergebnis liefern, das nuetzlich erscheint.
Es ist aber auch moeglich, dass in der Studie andere, relevantere Mechanismen betrachtet werden, auf deren Erwaehnung der MDR Artikel verzichtet hat.
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