Prostata

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        #71  

Member

Beispiel "Kauleiste" bin jetzt 75v Jahre alt und habe noch alle meine Zähne...Zahnpflege eben und alle 6 Monate zum Check!

Ich gönne mir täglich schöne Tage,und spekuliere eben nicht auf später noch schöne Jahre, ich lebe ja auch jetzt!

Zur Vorsorge allgemein.. Da habe ich sehr viel gelesen, aber keine Forenbeiträge ;-)

Manchmal wird eine Erkrankung entdeckt, die zu diesem Zeitpunkt schon unheilbar ist – sodass die frühe Diagnose den Kranken nur länger krank sein lässt.

Oder man findet bei einem älteren Menschen Krebs, der so langsam wächst, dass er oder sie höchstwahrscheinlich an etwas anderem sterben wird.

Deshalb gilt allgemein: „Je älter und kränker die Menschen sind, umso sinnloser werden Vorsorgeuntersuchungen.“

Das Hauptproblem beim Screening von beschwerdefreien Menschen sei, dass viele Personen falsche Verdachtsbefunde erhalten. „Sie werden beunruhigt, und es müssen weitere medizinische Untersuchungen gemacht werden, bis Entwarnung gegeben werden kann.“
Auch die Hautkrebsuntersuchungen sind fragwürdig.
Ein positiver Befund der Früherkennung ist KEINE Diagnose.

Die meisten auffälligen Befunde stellen sich bei weiteren Untersuchungen als falsch heraus.

Krebserkrankungen verlaufen aber sehr unterschiedlich. Deshalb bedeutet eine frühe Entdeckung nicht unbedingt, dass ein Tumor dadurch besser behandelt oder sogar geheilt werden kann.
Ziel der Früherkennung bei Krebs ist es, einen Tumor zu erkennen, bevor er sich durch Metastasen im Körper ausbreitet. Denn dann lässt er sich nur noch schwer behandeln und die Chancen auf Heilung werden geringer. Doch es gibt vier verschiedene Tumortypen, und nur beim ersten hat die Früherkennung einen echten Vorteil:
Früherkennung kann die Heilungschancen verbessern, wenn der Tumor zu den Krebstypen gehört, die relativ lange nur lokal wachsen (Krebstyp 1). Dann können sie während dieser Zeit durch eine Früherkennungsuntersuchung entdeckt und dann geheilt werden.
Dagegen können Tumoren, die sich bereits sehr früh im Körper ausbreiten (metastasieren), durch eine Früherkennungsuntersuchung oft nicht rechtzeitig gefunden werden (Krebstyp 2). Hier führt Früherkennung zwar zu einer Vorverlegung der Diagnose, aber nicht zu einer Verbesserung der Heilungschancen. In anderen Worten: Die Früherkennung verlängert das Leben der Menschen nicht – sie wissen nur früher, dass sie an Krebs erkrankt sind.
Es gibt auch Tumoren, die gar nicht oder erst so spät metastasieren, dass sie selbst dann noch heilbar sind, wenn sie durch Symptome auffallen (Krebstyp 3). Auch hier beeinflusst die Früherkennung also nicht die Heilungschancen.
Manche Tumortypen schließlich wachsen so langsam, dass sie nie durch Beschwerden auffallen würden (Krebstyp 4). Ihre Entdeckung in einer Früherkennungsuntersuchung stellt eine sogenannte Überdiagnose dar, also eine Diagnose, die keine gesundheitliche Bedeutung hätte, würde man sie nicht stellen.
Das Dilemma ist: Bei der Diagnose eines Tumors lässt sich meist nicht sicher vorhersagen, zu welchem Tumortyp er gehört
. Auch wie häufig diese jeweils sind, lässt sich oft nur schätzen.


Bei Prostatakrebs gehen Fachleute zum Beispiel davon aus, dass die Hälfte der durch Früherkennung gefundenen Tumoren zu denen gehören, die ohne die Untersuchung nie aufgefallen wären.
Interessant..
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Ab Minute 14: 25 PSA WERT !! Unsinn!

Habe ich gelesen: Krank durch Früherkennung
 
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        #72  

Member

Member hat gesagt:
Ziel der Früherkennung bei Krebs ist es, einen Tumor zu erkennen, bevor er sich durch Metastasen im Körper ausbreitet. Denn dann lässt er sich nur noch schwer behandeln und die Chancen auf Heilung werden geringer.
Also, zum Prostatakrebs-Thema ist ja bekannt, dass sehr viele Männer mit ihrem Prostatakrebs sterben, aber nicht an ihrem Prostata-Krebs.
Zu anderen Vorsorgeuntersuchungen schildere ich mal kurz mein eigenes Erleben zum Thema Darmkrebs-Vorsorge.
Mein Vater war Darmkrebs-Patient. Es ist bekannt, dass bei Darmkrebs die Vererbung der Prä-Disposition (also der genetischen Voraussetzungen, selbst Darmkrebs entwickeln zu können) recht 'gut' sind, also besteht ein höheres Risiko.
Mit 36 hatte ich meine erste Darmspiegelung. Es wurden Polypen entfernt, die laut Labor 'noch knapp im Gutartigen kurz vor der Entartung' entfernt wurden.
Seitdem gehe ich circa alle 3 Jahre zur Spiegelung, demnächst ist das Dutzend voll.
Es wurden bei zwei weiteren Spiegelungen im Laufe der Jahre Polypen entdeckt und entfernt.
Ich war und bin sehr erleichtert, denn die Erinnerung an meinen Vater, zuerst im Krankenhaus nach seiner OP und dann später mit seinem künstlichen Ausgang (Anus praeter) ist keine schöne Erinnerung.

Deine Skepsis gegenüber Prostata-Vorsorge/PSA-Wert kann ich nachvollziehen.
Aber Vorsorge-Untersuchungen allgemein zu verteufeln - das kann ich nicht gut heißen.
 
        #73  

Member

Member hat gesagt:
So, also meine Krankenkasse, die TK übernimmt wohl die Kosten einer solchen Rezum Wasserdampf Therapie nicht, da sie nicht auf der GOÄ stehe.
An anderer Stelle fand ich allerdings, dass man bei der TK eine Kostenübernahme beantragen kann. Na, ich werde zum Einen mal mit meinem Urologen sprechen und auch mit der Uni Klinik hier in Ulm, die diese Therapie auch anbietet.

Wer von Euch hat denn damit schon Erfahrungen? Wer hat das bei seiner Kasse bezahlt bekommen? Oder was hat das bei einem Selbstzahler gekostet?
Ich hätte sie bezahlt bekommen, konnte aber nicht durchgeführt werden da meine Prostata schon zu groß dafür ist.

Member hat gesagt:
Meine Recherchen erbrachten dass diese Rezum Wasserdampf Therapie hier in Deutschland zwischen 1700 und 3000€ kostet. Dagegen die HoLEP Laser Therapie etwa 7000 bis 8000€. Aber die wird anstandslos von der Kasse bezahlt.
Der Vorteil der Wasserdampf op ist die das diese am schonendsten ist und deine Libido erhält, dein Sperma kommt noch daraus wo es rauskommen soll. Die Gefahr einer Inkontinenz besteht eigentlich nicht. Aus diesem Grund würde ich die auch selbst bezahlen aber wie gesagt die wollen mich nicht, Prostata zu groß.
 
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        #74  

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Member hat gesagt:
Der Vorteil der Wasserdampf op ist die das diese am schonendsten ist und deine Libido erhält, dein Sperma kommt noch daraus wo es rauskommen soll. Die Gefahr einer Inkontinenz besteht eigentlich nicht. Aus diesem Grund würde ich die auch selbst bezahlen aber wie gesagt die wollen mich nicht, Prostata zu groß.
Magst du uns mitteilen, welche Option du jetzt in Erwaegung ziehst?
 
        #75  

Member

Wasserdampf hilft effektiv bei gutartiger Prostatavergrößerung

Die Rezum-Therapie, eine Behandlung für gutartige Prostatavergrößerung, birgt einige Nachteile, obwohl sie als relativ schonend gilt. Zu den möglichen Risiken und Nebenwirkungen gehören vorübergehende Beschwerden wie schmerzhaftes oder häufiges Wasserlassen, Blut im Urin oder Samenflüssigkeit, eine Abnahme des Ejakulationsvolumens, das Gefühl eines verstärkten Harndrangs oder sogar Harnverhalt nach der Katheterentfernung. Es ist auch wichtig zu beachten, dass der volle therapeutische Effekt nicht sofort eintritt und eine Katheterisierung für einige Tage oder Wochen erforderlich sein kann.

Weitere potenzielle Nachteile und Risiken im Überblick:
  • Schmerzhaftes Wasserlassen (Dysurie:( Kann nach der Behandlung auftreten und ist in der Regel vorübergehend.

  • Blut im Urin (Hämaturie) oder in der Samenflüssigkeit (Hämatospermie:( Kann ebenfalls vorkommen, ist aber meist mild und klingt von selbst wieder ab.

  • Abnahme des Ejakulationsvolumens: Dies kann bei einigen Männern beobachtet werden.

  • Erhöhter Harndrang oder Dranginkontinenz: Das Gefühl, häufiger und stärkeren Harndrang zu verspüren, kann auftreten.

  • Harnverhalt: In seltenen Fällen kann es nach der Katheterentfernung zu einer Harnverhaltung kommen, was eine erneute Katheterisierung erforderlich machen kann.

  • Verzögerte Wirkung: Der volle Effekt der Behandlung tritt nicht sofort ein, und es kann einige Wochen dauern, bis eine deutliche Verbesserung der Symptome eintritt.

  • Vorübergehende Schwellung der Prostata: Nach der Behandlung kann die Prostata anschwellen, was zu einer vorübergehenden Verschlechterung der Symptome führen kann, bevor eine Besserung eintritt.

  • Notwendigkeit einer Katheterisierung: Abhängig von der individuellen Situation und der Größe der Prostata kann eine vorübergehende Katheterisierung erforderlich sein, um den Urin abzuleiten.

  • Nicht für jeden geeignet: Die Rezum-Therapie ist möglicherweise nicht für alle Männer mit gutartiger Prostatavergrößerung geeignet, da Faktoren wie die Größe und Form der Prostata sowie der allgemeine Gesundheitszustand die Wirksamkeit beeinflussen können.

  • Mögliche Notwendigkeit einer erneuten Behandlung: In einigen Fällen kann es nach der Rezum-Therapie zu einer erneuten Gewebebildung kommen, die eine weitere Behandlung erfordert.

Wie lange dauert es, bis man sich von der Rezum-Prozedur vollständig erholt hat?

Nach dem Rezum-Eingriff kommt es im Körper zu einer Entzündungsreaktion, die zwei bis vier Monate benötigt, um vollständig abzuklingen. Zunächst kommt es zu einer Schwellung der Prostata, die den Harnfluss einschränken und zu erschwertem und häufigerem Wasserlassen führen kann. Die Symptome verschlimmern sich zunächst, bevor sie besser werden.

Die Behandlung hat keinen negativen Einfluss auf die Erektionsfähigkeit und auch der Samenerguss (Ejakulation) kann in den meisten Fällen erhalten werden.
 
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        #77  

Member

Member hat gesagt:
Also, zum Prostatakrebs-Thema ist ja bekannt, dass sehr viele Männer mit ihrem Prostatakrebs sterben, aber nicht an ihrem Prostata-Krebs.
Zu anderen Vorsorgeuntersuchungen schildere ich mal kurz mein eigenes Erleben zum Thema Darmkrebs-Vorsorge.
Mein Vater war Darmkrebs-Patient. Es ist bekannt, dass bei Darmkrebs die Vererbung der Prä-Disposition (also der genetischen Voraussetzungen, selbst Darmkrebs entwickeln zu können) recht 'gut' sind, also besteht ein höheres Risiko.
Mit 36 hatte ich meine erste Darmspiegelung. Es wurden Polypen entfernt, die laut Labor 'noch knapp im Gutartigen kurz vor der Entartung' entfernt wurden.
Seitdem gehe ich circa alle 3 Jahre zur Spiegelung, demnächst ist das Dutzend voll.
Es wurden bei zwei weiteren Spiegelungen im Laufe der Jahre Polypen entdeckt und entfernt.
Ich war und bin sehr erleichtert, denn die Erinnerung an meinen Vater, zuerst im Krankenhaus nach seiner OP und dann später mit seinem künstlichen Ausgang (Anus praeter) ist keine schöne Erinnerung.

Deine Skepsis gegenüber Prostata-Vorsorge/PSA-Wert kann ich nachvollziehen.
Aber Vorsorge-Untersuchungen allgemein zu verteufeln - das kann ich nicht gut heißen.
Sorry, aber ich verteufel nichts!

Ich schreibe eigentlich sehr deutlich,das es eben nur meine Meinung,oder Einstellung dazu ist!

Das kann natürlich Jeder machen wie er mag! Das habe ich aber auch schon klar zum Ausdruck gebracht!
 
        #78  

Member

Hinweis

Warum man inzwischen nahezu jedes Thema zerreden muss, ist mir unbegreiflich!
Bitte zurück zum eigentlichen Thema!
 
        #79  

Member

Member hat gesagt:
Magst du uns mitteilen, welche Option du jetzt in Erwaegung ziehst?
Ich lebe erst einmal weiter wie bisher und lasse mich noch nicht operieren solange es noch so geht. Wenn ihr in Pattaya einen Mann zur Toilette sprinten seht bin ich das wahrscheinlich.
 
        #80  

Member

dermicha@
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