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Beispiel "Kauleiste" bin jetzt 75v Jahre alt und habe noch alle meine Zähne...Zahnpflege eben und alle 6 Monate zum Check!
Ich gönne mir täglich schöne Tage,und spekuliere eben nicht auf später noch schöne Jahre, ich lebe ja auch jetzt!
Zur Vorsorge allgemein.. Da habe ich sehr viel gelesen, aber keine Forenbeiträge
Manchmal wird eine Erkrankung entdeckt, die zu diesem Zeitpunkt schon unheilbar ist – sodass die frühe Diagnose den Kranken nur länger krank sein lässt.
Oder man findet bei einem älteren Menschen Krebs, der so langsam wächst, dass er oder sie höchstwahrscheinlich an etwas anderem sterben wird.
Deshalb gilt allgemein: „Je älter und kränker die Menschen sind, umso sinnloser werden Vorsorgeuntersuchungen.“
Das Hauptproblem beim Screening von beschwerdefreien Menschen sei, dass viele Personen falsche Verdachtsbefunde erhalten. „Sie werden beunruhigt, und es müssen weitere medizinische Untersuchungen gemacht werden, bis Entwarnung gegeben werden kann.“
Auch die Hautkrebsuntersuchungen sind fragwürdig.
Ein positiver Befund der Früherkennung ist KEINE Diagnose.
Die meisten auffälligen Befunde stellen sich bei weiteren Untersuchungen als falsch heraus.
Krebserkrankungen verlaufen aber sehr unterschiedlich. Deshalb bedeutet eine frühe Entdeckung nicht unbedingt, dass ein Tumor dadurch besser behandelt oder sogar geheilt werden kann.
Ziel der Früherkennung bei Krebs ist es, einen Tumor zu erkennen, bevor er sich durch Metastasen im Körper ausbreitet. Denn dann lässt er sich nur noch schwer behandeln und die Chancen auf Heilung werden geringer. Doch es gibt vier verschiedene Tumortypen, und nur beim ersten hat die Früherkennung einen echten Vorteil:
Früherkennung kann die Heilungschancen verbessern, wenn der Tumor zu den Krebstypen gehört, die relativ lange nur lokal wachsen (Krebstyp 1). Dann können sie während dieser Zeit durch eine Früherkennungsuntersuchung entdeckt und dann geheilt werden.
Dagegen können Tumoren, die sich bereits sehr früh im Körper ausbreiten (metastasieren), durch eine Früherkennungsuntersuchung oft nicht rechtzeitig gefunden werden (Krebstyp 2). Hier führt Früherkennung zwar zu einer Vorverlegung der Diagnose, aber nicht zu einer Verbesserung der Heilungschancen. In anderen Worten: Die Früherkennung verlängert das Leben der Menschen nicht – sie wissen nur früher, dass sie an Krebs erkrankt sind.
Es gibt auch Tumoren, die gar nicht oder erst so spät metastasieren, dass sie selbst dann noch heilbar sind, wenn sie durch Symptome auffallen (Krebstyp 3). Auch hier beeinflusst die Früherkennung also nicht die Heilungschancen.
Manche Tumortypen schließlich wachsen so langsam, dass sie nie durch Beschwerden auffallen würden (Krebstyp 4). Ihre Entdeckung in einer Früherkennungsuntersuchung stellt eine sogenannte Überdiagnose dar, also eine Diagnose, die keine gesundheitliche Bedeutung hätte, würde man sie nicht stellen.
Das Dilemma ist: Bei der Diagnose eines Tumors lässt sich meist nicht sicher vorhersagen, zu welchem Tumortyp er gehört. Auch wie häufig diese jeweils sind, lässt sich oft nur schätzen.
Bei Prostatakrebs gehen Fachleute zum Beispiel davon aus, dass die Hälfte der durch Früherkennung gefundenen Tumoren zu denen gehören, die ohne die Untersuchung nie aufgefallen wären.
Interessant..
Ab Minute 14: 25 PSA WERT !! Unsinn!
Habe ich gelesen: Krank durch Früherkennung
Ich gönne mir täglich schöne Tage,und spekuliere eben nicht auf später noch schöne Jahre, ich lebe ja auch jetzt!
Zur Vorsorge allgemein.. Da habe ich sehr viel gelesen, aber keine Forenbeiträge
Manchmal wird eine Erkrankung entdeckt, die zu diesem Zeitpunkt schon unheilbar ist – sodass die frühe Diagnose den Kranken nur länger krank sein lässt.
Oder man findet bei einem älteren Menschen Krebs, der so langsam wächst, dass er oder sie höchstwahrscheinlich an etwas anderem sterben wird.
Deshalb gilt allgemein: „Je älter und kränker die Menschen sind, umso sinnloser werden Vorsorgeuntersuchungen.“
Das Hauptproblem beim Screening von beschwerdefreien Menschen sei, dass viele Personen falsche Verdachtsbefunde erhalten. „Sie werden beunruhigt, und es müssen weitere medizinische Untersuchungen gemacht werden, bis Entwarnung gegeben werden kann.“
Auch die Hautkrebsuntersuchungen sind fragwürdig.
Ein positiver Befund der Früherkennung ist KEINE Diagnose.
Die meisten auffälligen Befunde stellen sich bei weiteren Untersuchungen als falsch heraus.
Krebserkrankungen verlaufen aber sehr unterschiedlich. Deshalb bedeutet eine frühe Entdeckung nicht unbedingt, dass ein Tumor dadurch besser behandelt oder sogar geheilt werden kann.
Ziel der Früherkennung bei Krebs ist es, einen Tumor zu erkennen, bevor er sich durch Metastasen im Körper ausbreitet. Denn dann lässt er sich nur noch schwer behandeln und die Chancen auf Heilung werden geringer. Doch es gibt vier verschiedene Tumortypen, und nur beim ersten hat die Früherkennung einen echten Vorteil:
Früherkennung kann die Heilungschancen verbessern, wenn der Tumor zu den Krebstypen gehört, die relativ lange nur lokal wachsen (Krebstyp 1). Dann können sie während dieser Zeit durch eine Früherkennungsuntersuchung entdeckt und dann geheilt werden.
Dagegen können Tumoren, die sich bereits sehr früh im Körper ausbreiten (metastasieren), durch eine Früherkennungsuntersuchung oft nicht rechtzeitig gefunden werden (Krebstyp 2). Hier führt Früherkennung zwar zu einer Vorverlegung der Diagnose, aber nicht zu einer Verbesserung der Heilungschancen. In anderen Worten: Die Früherkennung verlängert das Leben der Menschen nicht – sie wissen nur früher, dass sie an Krebs erkrankt sind.
Es gibt auch Tumoren, die gar nicht oder erst so spät metastasieren, dass sie selbst dann noch heilbar sind, wenn sie durch Symptome auffallen (Krebstyp 3). Auch hier beeinflusst die Früherkennung also nicht die Heilungschancen.
Manche Tumortypen schließlich wachsen so langsam, dass sie nie durch Beschwerden auffallen würden (Krebstyp 4). Ihre Entdeckung in einer Früherkennungsuntersuchung stellt eine sogenannte Überdiagnose dar, also eine Diagnose, die keine gesundheitliche Bedeutung hätte, würde man sie nicht stellen.
Das Dilemma ist: Bei der Diagnose eines Tumors lässt sich meist nicht sicher vorhersagen, zu welchem Tumortyp er gehört. Auch wie häufig diese jeweils sind, lässt sich oft nur schätzen.
Bei Prostatakrebs gehen Fachleute zum Beispiel davon aus, dass die Hälfte der durch Früherkennung gefundenen Tumoren zu denen gehören, die ohne die Untersuchung nie aufgefallen wären.
Interessant..
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Ab Minute 14: 25 PSA WERT !! Unsinn!
Habe ich gelesen: Krank durch Früherkennung
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