KingPing
V.I.P
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Wir verließen die Bar, es regnete immer noch leicht und mittlerweile empfand ich es genau wie Marge auch als unangenehm. Marge hatte heute schon mehrfach geäußert, dass sie einen Teddy zum Geburtstag haben wollte. Auf dem Weg zum Kokomos kamen wir an einer Straßenhändlerin vorbei und Marge entschied sich für einen pinkfarbenen Bären mit Herz und der Aufschrift „Love You“, unterlegt mit zwei Herzen, die von Armors Pfeil durchdrungen werden. Ich zahlte 500 Pesos, auf Handeln ließ sich die Verkäuferin nicht ein. Komische Gedanken schlichen sich in meinen Kopf, so in der Art, dass die Mädchen mit der Verkäuferin unter einem Hut steckten, sie den Bären am nächsten Tag wieder zurückgeben würde und sich die 500 Pesos wie unter Geschwistern teilen würden. Ich weiß nicht warum, aber diese Gedanken waren plötzlich da. Aber was soll es. Letztendlich war der Kauf getätigt, was im Nachhinein geschehen würde, sollte mich eigentlich nicht mehr interessieren, ich würde es sowieso nie erfahren.
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Wir kehrten ins Kokomos ein, suchten uns einen freien Platz, was nicht allzu schwer war, denn es gab kaum Gäste. Ich entscheid mich für die Spicy Chicken Wings und einen Milk Shake. Marge bestellte sich ein Reisgericht und wie gaben die Bestellung auf. Es dauerte nicht lange, da genossen wir ein leckeres Essen, während Marges lilafarbener Bär stumm zusah. Fast eine Stunde hatte es gedauert, bis wir das Kokomos verlassen haben.
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Ich hatte natürlich auch mit Marge wegen einer Fotosession gesprochen und ihr angeboten, etwas Wäsche zu kaufen. Parallel zur Fields Ave verlief eine kleine Straße, in der Händler ihre Zelte aufgebaut hatten und wohl rund um die Uhr verkauften. Allerdings verhielt sich Marge etwas verstockt und lustlos. Sie hatte sich mehrfach unmutig über den leichten Regen beklagt. Ich schenkte dem allerdings nicht allzu viel Beachtung, da sich der Regen nicht verstärkt hatte und es wirklich nur noch leicht tröpfelte. Ich sah keinen weiteren Sinn darin, mich mit Marge noch länger in dieser Straße aufzuhalten, ihre Lustlosigkeit oder besser gesagt, einsetzende Lethargie verhieß für den weiteren von mir gedachten Verlauf des Abends nichts Gutes erwarten. Ich hatte ihr kurz nach ihrer Ankunft im Hotel, wie schon am Abend zuvor 500 Pesos zugesteckt. Sollte sich das als Fehler erwiesen haben? Ich vermochte es noch nicht abzuschätzen, stellte mich aber innerlich darauf ein, dass der Abend damit enden würde, dass wir einfach nur im Bett zusammen einschlafen würden.
Nach einem kurzen Spaziergang erreichten wir das Hotel. Marge fühlte sich nicht gut, klagte über Kopfweh. Kaum waren wir im Zimmer, legte sie sich auch gleich ins Bett, machte keine Anstalten zu duschen oder gar, sich ihrer Kleider zu entledigen. Sie sah missmutig aus und es schien tatsächlich so, dass sie sich im Moment alles Andere als gut fühlen würde. Ich zog mich aus, sprang schnell unter die Dusche, trocknete mich ab und ging zurück ins Zimmer. Marge hatte sich eingemummelt und schlief bereits. Nun gut, es würde nichts bringen, sie jetzt wieder zu wecken und darauf zu hoffen, dass sie sich meiner annahm. Es war halt auch nicht mein Stil, mit aller Macht darauf zu drängen, dass sie jetzt gefälligst das tun sollte, wofür ich ihre 500 Pesos gegeben hatte. Ich löschte das Licht und kroch ebenfalls unter die Decke und versuchte, einzuschlafen. Irgendwann gelang mir das auch, aber die Nacht verlief alles Andere als erholsam, denn Marge schlief ungewöhnlich unruhig und so wurde ich zwischendurch immer mal wieder aus dem Schlaf gerissen.
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Ich wachte am nächsten Morgen fast zeitgleich mit Marge auf, fühlte mich reichlich unausgeglichen, aber Marge schien es nicht anders zu gehen. Ihre Stimme klang etwas nasal als sie mir mitteilte, dass sie immer noch unter Kopfschmerzen litt. Sie schien sich gestern wohl doch etwas erkältet zu haben und zweifelsfrei war ihr Zustand nicht gespielt. Ich gab ihr eine Ibu aus meiner kleinen Reiseapotheke, die sie mit einem Schluck Wasser hinunterspielte.
„Can I go home now? I don’t feel good.“
Ich war wenig überrascht, diese Frage zu hören. Meine Gefühle ihr gegenüber waren etwas gemischt und auch die Frage, ob sie jetzt gehen dürfte, berührte mich wieder auf seltsame Art und Weise.
„It is okay, you can go, no problem.“
Marge nickte kurz, stand auf und ging ins Bad um sich etwas frisch zu machen. Ihr schien es wirklich nicht sonderlich gut zu gehen, selbst auf ihre gewohnte Zigarette am Morgen verzichtete sie. Sie brauchte nur ein paar Minuten, schnappte den Bären und das erste Mal sah ich sie an diesem Morgen lächeln. Sie drückte mir einen Kuss auf die Wange und verließ dann ohne ein weiteres Wort zu verlieren das Zimmer. Kurz darauf klingelte wieder das Telefon und das Mädchen an der Rezeption fragte nach, ob es in Ordnung wäre, meine Bekannte gehen zu lassen. Ich segnete es ab und beschloss innerlich, das Kapitel Marge ebenfalls zu beenden, 500 Pesos Lehrgeld hatte ich bezahlt, so glaubte ich zumindest, aber das konnte ich verschmerzen.
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Wir kehrten ins Kokomos ein, suchten uns einen freien Platz, was nicht allzu schwer war, denn es gab kaum Gäste. Ich entscheid mich für die Spicy Chicken Wings und einen Milk Shake. Marge bestellte sich ein Reisgericht und wie gaben die Bestellung auf. Es dauerte nicht lange, da genossen wir ein leckeres Essen, während Marges lilafarbener Bär stumm zusah. Fast eine Stunde hatte es gedauert, bis wir das Kokomos verlassen haben.
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Ich hatte natürlich auch mit Marge wegen einer Fotosession gesprochen und ihr angeboten, etwas Wäsche zu kaufen. Parallel zur Fields Ave verlief eine kleine Straße, in der Händler ihre Zelte aufgebaut hatten und wohl rund um die Uhr verkauften. Allerdings verhielt sich Marge etwas verstockt und lustlos. Sie hatte sich mehrfach unmutig über den leichten Regen beklagt. Ich schenkte dem allerdings nicht allzu viel Beachtung, da sich der Regen nicht verstärkt hatte und es wirklich nur noch leicht tröpfelte. Ich sah keinen weiteren Sinn darin, mich mit Marge noch länger in dieser Straße aufzuhalten, ihre Lustlosigkeit oder besser gesagt, einsetzende Lethargie verhieß für den weiteren von mir gedachten Verlauf des Abends nichts Gutes erwarten. Ich hatte ihr kurz nach ihrer Ankunft im Hotel, wie schon am Abend zuvor 500 Pesos zugesteckt. Sollte sich das als Fehler erwiesen haben? Ich vermochte es noch nicht abzuschätzen, stellte mich aber innerlich darauf ein, dass der Abend damit enden würde, dass wir einfach nur im Bett zusammen einschlafen würden.
Nach einem kurzen Spaziergang erreichten wir das Hotel. Marge fühlte sich nicht gut, klagte über Kopfweh. Kaum waren wir im Zimmer, legte sie sich auch gleich ins Bett, machte keine Anstalten zu duschen oder gar, sich ihrer Kleider zu entledigen. Sie sah missmutig aus und es schien tatsächlich so, dass sie sich im Moment alles Andere als gut fühlen würde. Ich zog mich aus, sprang schnell unter die Dusche, trocknete mich ab und ging zurück ins Zimmer. Marge hatte sich eingemummelt und schlief bereits. Nun gut, es würde nichts bringen, sie jetzt wieder zu wecken und darauf zu hoffen, dass sie sich meiner annahm. Es war halt auch nicht mein Stil, mit aller Macht darauf zu drängen, dass sie jetzt gefälligst das tun sollte, wofür ich ihre 500 Pesos gegeben hatte. Ich löschte das Licht und kroch ebenfalls unter die Decke und versuchte, einzuschlafen. Irgendwann gelang mir das auch, aber die Nacht verlief alles Andere als erholsam, denn Marge schlief ungewöhnlich unruhig und so wurde ich zwischendurch immer mal wieder aus dem Schlaf gerissen.
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Ich wachte am nächsten Morgen fast zeitgleich mit Marge auf, fühlte mich reichlich unausgeglichen, aber Marge schien es nicht anders zu gehen. Ihre Stimme klang etwas nasal als sie mir mitteilte, dass sie immer noch unter Kopfschmerzen litt. Sie schien sich gestern wohl doch etwas erkältet zu haben und zweifelsfrei war ihr Zustand nicht gespielt. Ich gab ihr eine Ibu aus meiner kleinen Reiseapotheke, die sie mit einem Schluck Wasser hinunterspielte.
„Can I go home now? I don’t feel good.“
Ich war wenig überrascht, diese Frage zu hören. Meine Gefühle ihr gegenüber waren etwas gemischt und auch die Frage, ob sie jetzt gehen dürfte, berührte mich wieder auf seltsame Art und Weise.
„It is okay, you can go, no problem.“
Marge nickte kurz, stand auf und ging ins Bad um sich etwas frisch zu machen. Ihr schien es wirklich nicht sonderlich gut zu gehen, selbst auf ihre gewohnte Zigarette am Morgen verzichtete sie. Sie brauchte nur ein paar Minuten, schnappte den Bären und das erste Mal sah ich sie an diesem Morgen lächeln. Sie drückte mir einen Kuss auf die Wange und verließ dann ohne ein weiteres Wort zu verlieren das Zimmer. Kurz darauf klingelte wieder das Telefon und das Mädchen an der Rezeption fragte nach, ob es in Ordnung wäre, meine Bekannte gehen zu lassen. Ich segnete es ab und beschloss innerlich, das Kapitel Marge ebenfalls zu beenden, 500 Pesos Lehrgeld hatte ich bezahlt, so glaubte ich zumindest, aber das konnte ich verschmerzen.
