Solo für KingPing --- A Rookies Premiere, 3 Nights in Angeles, extended ---> Cebu

Ich finde ganz einfach, dass es passt. Ich habe damit angefangen und werde selbstverständlich auch so weiterschreiben. Man baut halt sein Auto nicht um, wenn man gerade damit fährt.

Zudem finde ich, dass dein Vergleich hinkt, da ich verschiedene Sprachen nutze aber keine Dialekte.

Den Urlaub werde ich mir gönnen.
 
Nein, ich bin nicht beleidigt.:wink0:

Meinen Urlaub habe ich im Kalender eingetragen, bin gerade in Bangkok angekommen.

Gruß

KingPing
 
Den habe ich schon zweimal gehabt...:blow::cumshot::pop:

Trotzdem Danke
 
Danke, wird aber jetzt etwas dauern, ich bin im Urlaub.
 
Nein lieber Santos, ich habe heute wieder an der Fortsetzung gearbeitet. Ich bin ja gerade erst (seit Samstag) zurück. Die Fortsetzun "Cebu extended" folgt. Versprochen!

Sorry für die etwas lange Pause.

LG

KingPing
 
Die Zeit in Pattaya verging recht schnell. Natty hatte sich wieder bei mir gemeldet und ich habe mich erweichen lassen und mich mit ihr getroffen. Gut war es nicht, aber ich konnte ihrem Wunsch mich wiederzusehen einfach nicht widerstehen. Nun gut, ich mochte sie, aber bei ihr hatte ich den Eindruck, dass sie dabei war, tiefere Gefühle für mich zu entwickeln. Und das war nun mal definitiv nicht gut für sie. Natty schien mir etwas labil zu sein, orientierungslos und damit auch anfällig. Ich habe es ihr dann klar gemacht und sie hatte wohl ein Einsehen. Insgesamt waren wir noch zwei Nächte zusammen bevor sie dann endgültig gegangen ist.

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Bei einem Spaziergang entlang der unteren Soi Buakhao in Richtung Pattaya Tai habe ich in der Princess Bar Sao kennengelernt, eine 39-jährige Frau voller Lebenslust und Lebensfreude. Mit ihr verbrachte ich die Zeit bis zu meinem zweiten Trip auf die Philippinen. Dank Djim, der ehemaligen Mama San aus der Buffalo Bar, hatte ich dass Glück, komfortabel bei Tonio, einem in Pattaya lebenden Schweizer, unterzukommen. Über Neujahr ist Pattaya so dermaßen überlaufen, dass es kaum möglich war, eine ansprechende Übernachtungsmöglichkeit zu finden, die für mich bezahlbar war. Und so konnte ich mich glücklich schätzen, Freunde zu haben, die über entsprechende Beziehungen und Möglichkeiten verfügten, mit zu helfen.

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Djim

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Miss "Chiwitt" Sao

Dank Sao verging die Zeit bis zu meinem Abflug schnell. Am 6. Januar war ich schon wieder unterwegs nach Clark. Mit TenBaseT hatte ich bereits telefoniert und ihn gebeten, sich mit Emily in Verbindung zu setzen. Ich hatte vor, sie mit nach Cebu zu nehmen und er hatte es bereits mit ihr abgesprochen. Emily wollte mich begleiten und ich freute mich darauf, ein paar Tage mit ihr zu verbringen. Zwar war die Session zuvor ein Reinfall und auf den Bildern kam sie nicht so gut rüber, wie ich es mir erhofft hatte. Ich glaubte aber, dass sich eine Session mit ihr vor einer schönen Landschaft besser umsetzen lassen würde. Über Agoda hatte ich ein Zimmer im Hotel California in Clark gebucht und TenBaseT gebeten, dort mit Emily auf mich zu warten. Dummerweise hatte mein Flug mit Tiger Airways 2 Stunden Verspätung. Ich konnte das TenBaseT mit meinen letzten Baht auf meiner Prepaid-Card gerade noch mitteilen.

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Suvarnabum Reflections

Verspätungen, Verlegung der Flugzeiten oder streichen von Flügen scheinen bei Tiger Airways Programm zu sein. Mit über zwei Stunden Verspätung landeten wir in Clark. Zumindest der Abholservice vom Hotel funktionierte zuverlässig und erwartete mich bereits. Kurz nach meiner Ankunft habe ich mit TenBaseT telefoniert und der wartete gleich einmal mit einer Hiobsbotschaft auf. Emily hatte ihn und somit auch mich einfach versetzt und war auch über Telefon nicht erreichbar beziehungsweise reagierte sie nicht auf Anrufe. Nun gut, Frauen sind halt manchmal so. Über das Warum und Weshalb habe ich mir zu diesem Zeitpunkt noch gar keine Gedanken gemacht. Ich kannte mich mit den Gepflogenheiten des Nachtlebens in Angeles nun einmal überhaupt nicht aus. Das sollte sich aber auf für mich gnadenlos ernüchternde Art und Weise am Folgetag offenbaren.

Das Hotel riss mich ehrlich gesagt nicht vom Hocker. Die Zimmer waren abgewohnt, der Pool glich einem Feuchtraum-Biotop und die Klimaanlage war so dermaßen alt und laut, dass an einen erholsamen Schlaf nicht zu denken war. Was sollte ich machen? Das Zimmer hatte ich für zwei Übernachtungen gebucht und mein Plan war ja am übernächsten Morgen direkt nach Cebu zu fliegen. Buchungen für diese Flüge hatte ich allerdings noch nicht. Eigentlich hatte ich darauf gehofft, die Nacht mit Emily zu verbringen. Aber das hatte sich ja erst einmal erledigt. Alleine wollte ich aber nun auch nicht ins Bett. Ich duschte mich kurz ab, schmiss mich in meinen Fummel und machte mich auf den Weg zur Walking Street. Ich lief die Straße entlang, es war dunkel und kaum jemand war unterwegs. Etwas mulmig war mir schon zumute. Mir gingen die Warnungen der Kenner durch den Kopf und als ich hinter mir das typische Motorengeräusch eines Bikes hörte, zuckte ich erst einmal zusammen. Ich sah mich um und erkannte, dass es ein Trike war. Ich stoppte es und nach einer kurzen Verhandlung über den Preis war ich nicht mehr zu Fuß unterwegs.

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Zimmer Hotel California
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Feuchtraum-Biotop Hotel California


Ich war etwas müde, die letzte Nacht zuvor mit Sao dauerte lange, wir sind spät ins Bett und früh wieder raus. Ich hatte nicht unbedingt Lust, lange durch das Nightlife zu stolpern, beschloss für diese Nacht, auf Bewährtes zurückzugreifen. Und da blieb eigentlich nur noch Marge und das Atlantis übrig. Ich betrat das Atlantis und wie gewohnt zu später Stunde war es schon recht leer, die noch anwesenden Mädchen waren überschaubar aber von Marge war erst mal weit und breit nichts zu sehen. Eine Mama San kam auf mich zu und fragte mich, ob ich etwas trinken wolle. Ich ging gar nicht erst darauf ein und sagte ihr, dass ich nach Marge suchte. Sie schaute mich etwas ratlos an und ich konnte die imaginären Fragezeichen über ihrem Kopf tanzen sehen. Ich wiederholte meine Bitte und sie rief eine ihrer Kolleginnen zu sich. Wie es schien, kannte sie Marge, verschwand dann und wenig später kam sie mit Marge wieder. Marge freute sich, dass ich sie nicht vergessen hatte. Ich fragte sie, ob sie Lust hätte, mit mir zu kommen, eine obligatorische Frage mit einer ebenso obligatorischen Antwort. Ich übergab der Mama San, die uns die ganze Zeit nicht aus den Augen ließ, die 1500 Pesos worauf sie allerdings nur den Kopf schüttelte und mir eröffnete, dass ihr Preis jetzt 2000 Pesos sei. Scheinbar waren die Preise was die Barfines anbetraf in den Bars zum Jahreswechsel erhöht worden. Nun gut, ich biss in den sauren Apfel, legte noch 500 Pesos drauf und Marge ging sich umziehen.

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Wenig später waren wir wieder im Hotel. Marge hatte Hunger und sie bestellte sich etwas zum Essen. Sofort nachdem wir im Zimmer waren, hatte sie die Flimmerkiste angemacht und durch die Chanel gezappt. Das Angebot war enttäuschend, nicht nur für mich, sondern auch für sie. Die meisten Kanäle waren gesperrt mit dem Hinweis auf eine unbezahlte Keycard. Marge verblieb bei einem Kanal, auf dem ein koreanischer Porno oder das, was die Koreaner dafür hielten, lief. Ich habe selten so einen Mist gesehen, wie das, was da in diesen Streifen angeboten wurde.

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Nachdem Marge gesättigt war und wir uns beide unter der Dusche erfrischt hatten, lebten wir in der Praxis alles das aus, was in diesen lächerlichen Porno vorenthalten wurde. Aber wir fühlten uns danach beide entspannt, die Anstrengungen der letzten Tage, der Flug mit Verspätung, all das forderte nun seinen Tribut und ich verfiel recht schnell in einen erholsamen Schlaf.

Erst gegen Mittag erwachten wir, ich fühlte mich zwar bereit für etwas Morgengymnastik der besonderen Art, aber für die letztendliche Umsetzung fehlte mir dann doch das Quäntchen Lust. Marge war zwar eine angenehme Partnerin im Bett, aber mittlerweile dürstete es mich nach Abwechslung. Sie war nun mal nicht der Typ Mädchen, mit dem ich länger zusammen bleiben wollte. Es fehlte da der letzte Kick. Wie ich es bereits von ihr kannte, fragte sie mich kurz darauf ob sie gehen könne. Ich willigte ein, gab ihr noch etwas Kleingeld mit auf den Weg und verabschiedete mich von ihr.

Nachdem Marge gegangen war, versuchte ich wiederholt, Emily zu erreichen, leider ohne Erfolg. Mit einem gewissen Maß an Unzufriedenheit versuchte ich mich mit dem Gedanken anzufreunden, alleine nach Cebu zu fliegen. Uwe hatte mir zwar erzählt, dass dort in Moalboal einige Mädchen arbeiten würden, aber ich war etwas skeptisch, ob ich da, fernab von Zentren mit lockerem Nightlife ein passendes Mädchen für mich finden würde. Nun gut, noch war ich in Angeles und ich hatte noch Zeit bis heute Nacht, meine Planung hier vor Ort entsprechend zu gestalten. Definitiv würde ich wieder mit TenBaseT, einem Kenner der Szene, auf Jagd gehen. Ich hoffte innigst, dass diese Jagd erfolgreich verlaufen würde.

 
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Nein, das kann ich soweit vorwegnehmen. Emily habe ich nicht wiedergesehen. Ich hatte mit ihr noch einmal telefoniert, bevor mein Urlaub auf den Phils vorbei war. Aber dafür kommen jede Menge Pics von Aileen und von Moalboal.
 
Hallo Seebiker und danke sehr.

Was mein Wissen über die Phils angeht, da reihe ich mich ziemlich weit hinten in die Reihe der Besucher dieses Landes ein. Und Erfahrung habe ich wirklich nur rudimentär gesammelt. Ich war ja gerade mal 10 Tage dort, habe zwar einiges erlebt und auch Eindrücke gesammelt. Dazu kommt etwas angelesenes Wissen, aber das reicht einfach nicht um von Erfahrung zu sprechen.

Während der Fotosession mit Emily hatte ich Problem mit dem Einstelllicht der Anlage von TenBaseT. Da hat er Autofocus der Nikon versagt und das Bild ist eigentlich ein Fehlschuss. Aber manchmal spielt der Zufall und ein Bedienungsfehler zu unerwarteten Ergebnissen. Ich habe die Session dann abgebrochen und den Rest vom Film einfach nur noch durchgezogen.

Ich habe einen Blitzbelichtungsmesser von Gossen, stelle die Filmempfindlichkeit ein und messe durch Kalotte vom Objekt. Die Blende, die dann angezeigt wird, stelle ich ein, also manuelle Zeitvorwahl (Blitzsynchronisation 1/200s oder 1/250s) und entsprechende Blende.
 
Ich bin dabei.....:yes:
 
Ich traf mich am späten Nachmittag mit TenBaseT in meinem in Angeles bevorzugten Cafe direkt neben der Metro-Bank. Ich genoss den Kaffee und ein Stückchen Kuchen. Wir zogen anschließend durch verschiedene Bars aber ich fand in keiner Bar ein Mädchen, das ich für geeignet hielt mich sowohl als Modell als auch zum Vergnügen zu begleiten. Irgendwann landeten wir dann bei Shovel in der Bar aber bis auf Aileen, mit der ich mich unterhielt, war kein Mädchen dort, das mich ansprach. Und Aileen war wechselhaft wie Aprilwetter und heute war wohl nicht ihr Tag. Ich drängte darauf, weiterzuziehen und kurze Zeit später hatte uns die Walking Street wieder in ihrem Griff. Ich dachte an Andrea, aber nach einem kurzen Besuch in ihrer Bar stellte sich heraus, dass sie ihren freien Tag hatte. Nun gut, eigentlich war ich froh, denn Andrea zu einem Preis von 3000 Pesos auszulösen wäre mich ganz schon teuer gekommen.

Irgendwann standen wir vor der Texas Angels und einem inneren Gefühl folgend beschloss ich, einmal einen Blick zu riskieren. Kaum hatten wir die Bar betreten, fiel mir sofort ein Mädchen auf. Es war ihre Gesamterscheinung, ihre Art, sich zu bewegen und ein faszinierender Gesichtsausdruck. Eigentlich war mir jetzt schon klar, dass genau sie und keine andere meine Wahl war. Wir hatten ständig Blickkontakt, ich wusste bereits jetzt, dass sie mich gefangen hatte. Trotzdem wollte ich noch einmal in den Body Shop. TenBaseT war einverstanden, wir zahlten unsere Rechnung und ich steckte dem Mädchen noch 20 Pesos zu, flüsterte ihr kurz zu, dass ich gleich wiederkommen würde.

Im Body Shop war von Emily weit und breit nichts zu sehen. Ich fragte den anwesenden Manager nach ihr, der checkte kurz nach und eröffnete mir, dass Emily heute ihren freien Tag hätte. Nun gut, da hatte ich eben Pech gehabt, besser gesagt Glück, wie sich später herausstellte. Es zog mich zurück ins Texas Angels, hatte ich doch die leise Befürchtung, dass meine Schöne, meine Wahl, bereits ausgelöst worden wäre. Ich war erleichtert, als ich sie noch in der Bar vorfand. Eigentlich wollte ich nichts mehr trinken, sondern sie sofort auslösen. Gefragt hatte ich sie bereits und sie hat sich auch bereit erklärt, mit mir zu kommen. Bloß bestand diese dämliche Mama San darauf, dass ich meinem Mädchen noch einen Lady Drink spendieren sollte, ansonsten würde sie sie nicht auslösen lassen.

Ich fand ihr Verhalten recht unverschämt, hatte schon eine Antwort parat, dass sie sich den Drink sonst wohin schieben könne. Aber schließlich wollte ich das Mädchen mitnehmen und mir war klar, dass ich kein anderes, geeignetes Mädchen finden würde, zumindest nicht in der Kürze der Zeit, die mir zur Verfügung stand.

Ich bestellte ihr den Lady Drink, bezahlte bei der Mama San die Barfine und Aileen, so der Name meiner Hübschen, nippte den Drink kurz an und ging sich dann umziehen. Ich hatte mir Aileen etwas genauer angeguckt. Zwar war sie Asiatin, aber irgendwie war da auch der spanische Einschlag bei ihr vorhanden und dieser Mix faszinierte mich. In meinem Bauch klingelte es wieder, nein, keine Warnung, es war dieses Gefühl, dass mir sagte, in Aileen genau das richtige Mädchen gefunden zu haben.

Nachdem wir die Bar verlassen hatten, gingen wir noch eine Kleinigkeit im Kokomos essen. Mit hatten es dort diese scharfen Chicken Wings angetan. Mir saß etwas die Zeit im Nacken. Aileen wusste ja noch gar nicht genau, was ich vorhatte und ich musste es ihr noch erklären. Mit TenBaseT zusammen ging es dann zurück ins Hotel. Nun saßen wir da in meinem schäbigen Zimmer und für einen Moment wusste ich nicht genau, wo ich anfangen sollte. Ich hatte ja schon viel davon gehört, dass die Mädchen nur allzu bereit sind, mit einem Westler oder einem Gönner zu verreisen. Allerdings hatte ich die ganze Zeit, den Eindruck, als hätte diese Sache einen Haken, der noch nicht angesprochen wurde.

Ich erklärte Aileen, was ich vorhätte und wo ich mit ihr hinfliegen wollte. Ein Lächeln erhellte ihr Gesicht, die Aussicht, das Dreckloch Angeles gegen eine schöne Küstenlandschaft auf Cebu zu tauschen, zumindest für ein paar Tage, gefiel ihr offensichtlich. Aber da fiel wieder diese Schatten auf ihr Gesicht. Ich hatte ihr gesagt, dass es mir etwas zuviel sei, für 6 Tage jeden Tag 2000 Pesos Barfine zu bezahlen und wollte wissen, ob es ihr möglich sei, für ein paar Tage Urlaub zu nehmen. Was mir TenBaseT dann eröffnete, war für mich wie ein Schlag ins Gesicht.

„KingPing, wenn sie das macht, läuft sie Gefahr, von der Mama San beziehungsweise vom Barbesitzer erwischt zu werden. Wenn sie zum Beispiel außerhalb der Geschäftszeiten der Bar mit einem Kunden mitgeht um sich etwas Geld nebenbei zu verdienen und die Bar bekommt etwas davon mit, muss sie eine Strafe zahlen. Oder sie bezahlt die Barfine selbst von dem verdienten Geld.“

Oh my Buddha, was für ein Mist. Im ersten Moment ging mir nur durch den Kopf, dass Sklaverei und Leibeigenschaft doch schon längst abgeschafft worden seien. Und auf was stieß ich hier in diesem Drecksloch: Leibeigenschaft! Ein anderer Begriff dazu fiel mir im Moment nicht ein. Und Aileen bestätigte mir noch, was TenBaseT erzählt hatte. Wie gut hatten es da die Mädchen in Pattaya gegenüber diesen armen Teufeln hier.

Aber einen kleinen Trumpf hatte Aileen noch. Und den spielte sie jetzt aus. Sie erzählte mir, dass sie ein kleines Zimmer in der Ecke bewohnte, in der auch TenBaseT seine Räumlichkeiten hatte. Zwar dränge der Manager der Bar immer wieder, dass sie ins Boarding House ziehe, aber noch sträube sie sich dagegen. So langsam wurde mir nun auch der Sinn und Zweck dieser Boarding Houses klar. Es war recht einfach, die Mädchen zu kontrollieren und zu verhindern oder zumindest zu behindern, eigene Geschäfte zu machen, Geschäfte, an denen die Bar nichts mitverdienen würde.

Jetzt saß ich etwas in der Zwickmühle. Ich mochte Aileen, aber ich konnte es mir nicht mehr leisten, für diese 6 Tage um die 15.000 Pesos locker zu machen. Meine Reserven waren gegen Ende des Urlaubs fast aufgebraucht. Ich hatte Aileen ja bereits das Angebot gemacht, ihr für jeden Tag 1000 Pesos zu geben, wohlgemerkt zum Ende unseres Kursurlaubs. Nicht aus Misstrauen, ich wollte einfach, dass sie am Ende unserer gemeinsamen Zeit einen guten Batzen Geld in der Hand hatte und nicht vorher schon etwas davon ausgeben würde.

Es war an der Zeit, eine Entscheidung zu treffen. Ich würde auf jeden Fall fliegen, soviel stand ja schon fest, und ich hatte am späten Nachmittag schon gebucht, Manila - Cebu, und ein Taxi hatte ich auch schon bestellt. Ich hatte auch schon die Buchungsseiten von zwei Airlines geöffnet und nachgeschaut. So wie es aussah, wurde ich für Aileen nur noch einen Flug mit einer anderen Airline buchen können.

„Aileen, I really would like you to go with me. But when you expect problems with your bar, you don’t need to go. So for tonight everything will be okay. But tomorrow morning I will leave for Manila. And I would like you to go with me. So, it will be your decision and I will respect that.”

Aileen überlegte nur kurz. Dann nickte sie. Sie hatte sich schnell entschieden und ich war erfreut, dass sie siech für mich und unsere Reise entschieden hatte.

„I need to pick up some stuff and I have to tell my bar that I have to go home for a couple of days. I just heard, that my son is sick.”

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So zumindest flüsterte sie es mir. Ich drückte ihr etwas Geld in die Hand. Sie würde ein Trike nehmen und die fuhren ja nicht umsonst. Mit TenBaseT sprach ich noch etwas über diese bescheidenen Umstände unter denen die Mädchen hier arbeiten müssen. Allerdings kümmerte ich mich erst einmal um die Buchung für Aileen. Ihre Daten hatte sie mir dagelassen. Nur wenig später waren die Buchungen. Aileen würde etwa 20 Minuten nach mir von einem anderen Terminal fliegen. Für den Rückflug hatten wir den gleichen Flieger.

Ich war überrascht, wie schnell Aileen wieder zurück war. Gefühlt hatte es wohl keine halbe Stunde gedauert. Sie wirkte gelöst, erzählte mir, dass es in der Bar keine Probleme gegeben hat. Gefällte Entscheidungen sind halt immer besser, als solche, die man vor sich herschiebt.
 
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