Solo für KingPing --- A Rookies Premiere, 3 Nights in Angeles, extended ---> Cebu

Am nächsten Morgen war ich schon zeitig wach. In mir brannte der Wunsch, mit Aileen noch eine Foto-Session zu machen und ich hoffte inständigst, dass das Wetter uns keinen Strich durch die Rechnung machen würde. Voller Erwartung und Hoffnung öffnete ich die Tür zur Terrasse. Ein Blick zum Himmel dämpfte meine Vorfreude. Es regnete zwar nicht aber der Himmel war zugezogen und die Sonne verbarg sich hinter Wolken, von denen ich nicht sagen konnte, ob sie mehr zu Regen neigten oder sich öffnen würden um angenehmen Sonnenlicht den Weg auf unsere Insel gönnten. Von der anderen Terrasse hörte ich bereits leise Musik. Uwe war also schon oder immer noch wach. Ein Blick um die Mauer bestätigte es. Ich begrüßte ihn und fluchte sofort über das scheiß Wetter.

Aileen war ebenfalls aufgewacht und stand in reizvoller Pose in der Tür. Sie sah einfach nur wild und verwegen mit ihrem vom Schlaf zerzausten Haar aus. Uwe hatte bereits Wasser heiß gemacht und nur wenig später schlürften wir dieses heiße, an Muckefuck erinnernde Gebräu, das großspurig als Kaffee bezeichnet wurde.

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Wir besprachen kurz den weiteren Tagesablauf. Eine Session wollten wir unter allen Umständen durchziehen. Außerdem stand für den Morgen noch an oberster Stelle, für den nächsten Tag eine Fahrtmöglichkeit nach Cebu zu organisieren. Uwe würde im gleichen Flieger wie Aileen und ich sitzen und mit uns nach Manila fliegen. Aber da vertraute ich ihm voll und ganz. Uwe kam schon über Jahre hierhin, kannte viele Leute und das gereichte uns natürlich zum Vorteil.

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Ich holte meinen Koffer nach draußen um die Kamera zu checken und eventuell zu reinigen. Das erwies sich erst einmal als Fehler, wenngleich er nicht so tragisch war. Kaum hatte ich den Koffer geöffnet und die Kamera rausgeholt, beschlug die Kamera und auch der Spiegel. Im Zimmer war es wegen der Aircondition sehr kühl und die Kamera hatte diese Temperatur angenommen. Draußen war es warm und schwül und die Feuchtigkeit kondensierte sofort auf den kalten Flächen der Kamera. Nun gut, ich hatte Mist gebaut, wartete geduldig, bist das Temperaturgleichgewicht dafür sorgte, dass die kondensierte Feuchtigkeit wieder von der Umgebungsluft aufgenommen war. Die eigentliche Reinigung war danach nur ein Kinderspiel.

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Aileen war informiert, dass wir heute noch eine Session machen würden und hatte sich entsprechend zurechtgemacht und schon einmal ein paar Utensilien eingepackt. Sie hat geduscht und sich ein Handtuch um den Kopf gewickelt. Ich mochte dies bei Frauen sehr gerne, insbesondere wenn dieses hochgebundene Handtuch ein Gesicht in einer besonderen Art und Wiese zeigt, die Gesichtsform hervorhebt und betont. Dies hat mich schon immer irgendwie fasziniert.
 
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Wir ließen unsere Ausrüstung im Zimmer, schlossen ab und gingen zur Chili Bar um dort erst einmal ausgiebig zu frühstücken. Immer wieder blickten Uwe und ich zum Himmel. Es schien aber so, als würde es heute recht unbeständig bleiben. Wir orderten unser Frühstück, hatten uns wohl jeder auf sein spezielles Essen eingestellt und es unterschied sich nicht mehr von dem, was wir an den Tagen zuvor gefrühstückt hatten. Es ist schon manchmal erstaunlich, wie schnell Mensch zum Gewohnheitstier wird. Allerdings ließen wir uns heute nicht soviel Zeit. Wir wollten unsere Fotosession zügig beginnen, waren uns nicht sicher, ob es nicht doch bald anfangen würde zu regnen. Hatten wir es uns in den Tagen zuvor zur Angewohnheit gemacht, nach dem Frühstück noch ein wenig in der Chili Bar abzuhängen, machten wir uns heute sofort nach dem Genuss der kleinen Mahlzeit auf den Weg. Bis jetzt war es noch trocken, oder wegen der hohen Luftfeuchtigkeit treffender formuliert: Es regnete nicht.

Wir hielten uns nur kurz in unseren Apartments auf, Aileen verschwand noch mal kurz im Bad und als sie zurück war, machten wir uns auf den Weg. Ich hatte mit Uwe über meine Vorstellungen gesprochen. Ein paar schöne Felsformationen am Strand wären als Hintergrund für Aufnahmen ideal. Uwe meinte, dass es zwischen dem White Beach und unserer Anlage ein paar Felsen geben würde.

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Wir hatten die kleine Ansiedlung mit den Bars, Restaurants und Wohnanlagen schnell hinter uns gelassen und stapften durch den vom Regen feuchten Sand entlang des Strandes. Uwe deutete auf einen kleinen Felsvorsprung. Es war eigentlich nicht das, was ich mir erhofft hatte. Als wir den Felsvorsprung erreicht hatten, stellte ich etwas resigniert fest, dass es erodiertes Gestein war, scharfkantig, zerrissen und zerklüften wie die Haut einer steinalten Frau, unmöglich, Aileen dort irgendwie posen zu lassen. Sie würde sich ihre Haut zerschneiden und das war weder in ihrem noch unserem Sinn. Ich spürte Regentropfen auf meine Haut fallen. Die Wolken schienen dichter geworden zu sein und es hatten sich genug Kondensationskerne gebildet, dass die Feuchtigkeit nun abregnete.

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In Richtung White Beach sahen wir etwas oberhalb vom Strand auf festem Grund ein kleines Haus stehen. Am Strand gab es einen primitiven Unterstand neben dem ein verrottetes Boot lag. Wir beschlossen, noch etwas abzuwarten und hofften, dass es doch wieder aufhören würde zu regnen und wir eventuelle noch etwas Sonne zu sehen bekämen. In Anbetracht des zugezogenen Himmels eine mehr als optimistische Hoffnung. Wir legten die kurze Entfernung bis zum Unterstand mit etwas zügigerem Schritt zurück. Das Boot, das dort am Strand lag, war vollkommen marode und weitestgehend ausgeschlachtet. Auch der Unterstand hatte seine beste Zeit hinter sich.

Etwa 10 Meter hinter dem Unterstand endete der Strand und das angrenzende Festland wurde zusätzlich durch eingebettete Steine bis etwa 1 Meter Höhe befestigt. In Richtung Strand befand sich entlang des rückwärtigen Grundstücks ebenfalls eine kleine Mauer von sehr geringer Höhe. Etwa 50 Meter landeinwärts stand ein Haus und wir bemerkten ein paar Menschen die vor der Tür standen und neugierig zu uns herübersahen. Nun gut, solange sie nur schauten und uns nicht weiter belangten, war das ja in Ordnung. Möglicherweise gehörte dieser Unterstand, der durch die Mauer geteilte Strand und auch das Haus mal zu einer kleinen Anlage, die Touristen beherbergte. Boot und Unterstand hätten uns wahrscheinlich viele Geschichten erzählen können, wären sie in der Lage, sich uns mitzuteilen.

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Das Wetter zeigte keinerlei Erbarmen, mit stoischer Intensität fiel der Regen als wollte er uns sagen, dass die Natur das Sagen hat und wir uns gefälligst zu fügen hätten. Ich fing an, etwas zu sinnieren. Warum muss denn unbedingt die Sonne scheinen. Diffuses Licht hat auch seine Vorteile, kein Schattenwurf und Armut an Kontrast kann man geschickt kompensieren, indem man das Modell so in Pose setzt, dass Licht und Schatten untergeordnet sind und das Modell das Bild mit Faszination und Ausdruck füllt. Und Aileen hat schon zuvor bewiesen, dass Ausdruck ihre Stärke ist, sich in einer Art und Weise einzubringen, die den Betrachter zu sich hinzieht und alles Drumherum derart nebensächlich erscheinen lässt, dass es zur Bedeutungslosigkeit für den Betrachter verkommt, obwohl es eigentlich gerade dieses Drumherum ist, dass dem Bild die erwünschte Wirkung verleiht.

Unterbewusst hatte ich bereits wahrgenommen, was ich brauchte, um eine solche Inszenierung umzusetzen. Ich musste für mich nur noch herausfinden, was mich auf diese Spur geführt hatte. Ich schaute mich am Boot um, fand aber nichts, was die Resonanz bei mir auslöste. Uwe schaute mir interessiert zu, aber er vermochte natürlich nicht zu erkennen, was gerade in meinem Kopf ablief. Ich lief am Bootsrumpf entlang, warf erneut einen Blick ins Innere ohne Erfolg. Ich drehte mich um und ging um den Betonpfahl der das Dach trug, unter dem wir Schutz vor dem Regen fanden. Dann sah ich genau das, was unbewusst meine Fantasie beflügelt hat. Ein Seil, es schien etwas marode, permanent dem rauen Wetter der salzgeschwängerten Seeluft ausgesetzt, war mehrfach um die Stützkonstruktion des Dachs geschlungen. Vorsichtig löste ich die Verwindungen des alten Seils und nur wenig später hatte ich mein Werk vollendet. Uwe und Aileen hatten mir die ganze Zeit interessiert zugesehen. Uwe hatte sofort erfasst, was ich vorhatte. Ich hielt das Seil in den Händen und blickte Aileen an, lächelte und bekam von ihr ein Lächeln zurück, das Einverständnis übermittelte. Ich war gespannt, wie Aileen das, was nun folgen sollte, meistern würde.








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Keine Sorge, es geht bald weiter. Ich bin ja momentan zweigeteilt, sprich, ich schreibe an zwei Geschichten.

Schön, dass es dir gefällt.
 
Während der ganzen Zeit wurden wir neugierig aus der Ferne vom Haus aus beobachtet. Nachdem aber weiter nichts Spektakuläres von dort zu erkennen war, schwand die Neugier unserer fernen Beobachter und sie wandten sich wieder anderen Sachen zu.

Aileen hatte recht schnell realisiert was ich vorhatte. Es bedurfte keiner Worte und sie hielt mir ihre zusammengelegten Hände entgegen. Ich hatte das Tau doppelt gelegt und legte es Aileen um die Handgelenke, zog den Strick gerade so fest, dass es echt nach einer Fesselung aussah, aber nicht so fest, dass es sie schmerzte. Das andere Doppelende des Stricks befestigte ich an einem Querbalken der Stützkonstruktion für das Dach. Aileen schien sich mit der Fesselung direkt in die Rolle einer versklavten Frau begeben zu haben. Mir fehlten definitiv die Worte, meine Begeisterung auszudrücken.

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Uwe und ich begannen unsere Foto-Session. Aileen bedurfte keinerlei Anweisungen. Sie spielte die Sklavin in einer Perfektion, die einem unbeteiligten Zuschauer den Eindruck vermitteln konnte, dass es Realität sei. Ihr Gesichtsausdruck, ihre Augen und ihr Körper drückten teils Verzweiflung, Schicksalsergebenheit und dann auch wieder Aufbegehren gegen ihr Schicksal aus. Ich fotografierte wieder mit der EOS von Uwe, zog aber auch noch einen S/W-Film mit meiner Nikon durch. Mittlerweile hatten wir genug Aufnahmen im Kasten und ich erlöste Aileen.

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Wir machten eine kleine Pause und überlegten, was wir noch machen konnten. Wir entschlossen uns für ein lockeres Posing im Sand. Wieder zeigte sich ihr Talent und wieder bedurfte es kaum einer Anweisung, wie und in welcher Art und Weise Aileen posen musste, um uns gute Aufnahmen zu geben.

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Mittlerweile waren fast 3 Stunden ins Land gezogen, es war später Nachmittag als wir unsere Sachen packten und den Rückweg antraten. Es nieselte immer noch und erst als wir die kleine Ansiedlung erreichten, hörte es auf zu regnen. An den kleinen Bars war noch nichts los, lediglich in der Chili Bar ging es schon geschäftig zu. Uwe war wegen des Nieselregens etwas in Sorge um seine Kameras. Ab und an hatte er mit seiner Kamera bei den letzten Aufnahmen etwas Probleme gehabt, Probleme, die mir von meiner robusten Nikon absolut unbekannt waren. Mit Ausnahme des Desasters wegen des Mangelhaften Lichtes bezogen auf den Autofokus meiner Nikon im Studio von TenBaseT hatte sie immer einwandfrei und zuverlässig funktioniert. Nun gut, die Session war gelaufen und wir waren alle gespannt auf die Auswertung der digitalen Fotos.

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Von den Ergebnissen waren wir alle drei begeistert. Ich hatte mich im Stillen dazu entschlossen, Aileen in Angeles eine Freude zu machen. Die Arbeit, die sie als Modell abgeliefert hatte, verdiente, extra gewürdigt zu werden. Uwe habe ich mir zur Seite genommen als Aileen unter der Dusche war und ihn gebeten, ihr auch eine Kleinigkeit zu geben. Ich dachte an 1000 Pesos und er willigte ein. Später hat mir Aileen gesagt, dass Uwe ihr 500 Pesos gegeben hatte. Ich fand es nicht so gut, weil er ja letztendlich auch etwas profitiert hat. Einmal sollte es ein USB-Stick sein, damit ich ihr alle Bilder überspielen konnte. Zusätzlich wollte ich ihr noch einen MP3-Player schenken um ihr den Soundtrack von Pink Floyd und noch weitere Musik zu überspielen. Den Sound hatte ich bereits mittels spezieller Software extrahiert und als MP3 abgespeichert. Ich wusste ja mittlerweile, dass sich Pink Floyds „Us and Them“ in ihr Gedächtnis verewigt hatte und sie an unsere Zeit erinnern würde.

Wir hatten beschlossen, den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. Ich hatte mal Lust, woanders zu Abend zu essen. Mir war auf dem Weg zur Bar und auch zu unserer Location wo wir die Fotos geschossen hatten ein italienisches Restaurant aufgefallen, das wohl für sich in Anspruch nahm, etwas gediegener zu sein. Uwe war ja mehr als Low Budget Traveller unterwegs und ich sah ihm an, dass er befürchtete, dass das Restaurant zu teuer war. Wie es schien, war er noch nie dort.

Aileen war mit dem Duschen fertig und setzte sich zu uns auf die Terrasse. Ich lud ein Musikvideo und ging dann auch eben duschen. Aileen nutzte die Zeit, sich etwas zu schminken. Eine knappe halbe Stunde später waren wir bereits auf dem Weg zum Italiener. Anhang anzeigen DSCN1774.jpg
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Das Grundstück war durch eine Mauer von der Straße abgetrennt. Im Innenbereich gab es einen Pool und in der Art einer kleinen Landungsbrücke führte ein Steg ins Wasser und endete in einem Pavillon. Es hatte den Anschein, als würden hier auch Zimmer vermietet und der Anleger ließ darauf schließen, dass auch Tauchgänge von hier organisiert wurden. Nachdem wir die Anlage einmal begangen hatten, setzten wir uns in das Restaurant in den hinteren Raum. Hier waren wir die einzigen Gäste. Das Ambiente war ansprechend, mit etwas Fantasie fühlte man sich versetzt in eine andere Welt. Die Speisekarte barg keine großen Überraschungen, neben den für ein italienisches Restaurant typischen Speisen gab es natürlich auch Angebote aus der philippinischen Küche. Aber mir war nach einer guten Pizza zumute und der Duft nach Kräutern und frisch gebackener Pizza der wie ein Hauch in er Luft lag, tat sein Übriges.

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Über die Qualität der Pizza konnten wir nicht meckern. Sie schmeckte uns allen ausgesprochen gut. Es war der richtige Ausklang einer kurzen aber schönen Zeit in Moalboal. Wir zahlten unsere Rechnung und verweilten noch etwas in der Anlage bevor wir uns auf den Weg zu unserer Stammbar machten. Schließlich wollten wir uns noch von den netten Mädchen verabschieden, mit denen wir am zweiten Tag diese herrliche BBQ am Strand hatten.
 
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Danke, lieber Benzel. Bin auch schon fleißig dabei, den Rest zu schreiben.
 
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