Zum Titel des Threats zurück:
Fehler gehören zum Leben. Gut ist, wenn aus Fehlern gelernt wird... Das es zu Fehlern kommt hat doch immer auch damit zu tun, dass ich mich auf eine Situation einlassen habe.
Wenn ich mich in Situationen einlasse, die mich Kopf und Kragen (oder meine Ersparnisse oder was auch immer) kosten können, dann finde ich es etwas billig, das den Girls anzuhängen, die Mann in den LKS getrieben haben. Wir waren es, die letztlich Entscheigungen (jede einzelne Zahlung, Einladung) getroffen haben. Also Eier zeigen und dazu stehen.
Wenn ich von mir etwas gebe (Geld, Gefühle, Zeit) verbinde ich damit ja nicht die Erwartung, dass ich das 1:1 zurückbekomme. Es ist erst mal weg. Kommt dann irgendwann der Gedanke auf, dass es immer nur ein einseitiges geben ist, muss das besprochen werden und unter Umständen die Reissleine gezogen werden. Dass kann ja auch nach 11 Jahren passieren, wenn dann plötzlich die Partnerin eine extreme Veränderung durchmacht. Ist zwar bitter, aber besser als seine Leidensfähigkeit ins unendliche auszudehnen. Klar, dass es in langjährigen Beziehungen länger dauert, bis einem klar wird, dass etwas falsch läuft.