Kiev war für alle vier von uns Neuland.
Außer ein paar Tipps von Forenmembern und natürlich ein paar Berichte, u.a. von
@benzel, hatte ich nichts weiter als Vorbereitung.
Ein so kompakter Kurztrip von nur 2 oder 3 Tagen hat auch einen ganz anderen Charm als eine 2-wöchige Bumstour auf der Ölspur in SOA.
Einerseits wollte ich mich bewußt überraschen lassen, andererseits wollte ich nicht ganz ohne Vorbereitung losziehen.
Erst 1-2 Tage vor Abflug hatte ich zusätzlich in Badoo geschaut, was es gibt.
Mamba hatte ich sogar erst am zweiten Tag vor Ort installiert. Im Nachhinein muss ich sagen, dass es dort aber das beste Verhältnis gab von Menge der angeschriebenen Kontakte zu positiven Reaktionen. Das liegt nicht zuletzt daran, das man bei Mamba explizit nach Girls filtern kann, die "Sex" als Kontaktgrund angeklickt haben.
Zu den Basics:
Taxi:
Uber ist in der Ukraine aktiv. Als wir am Flughafen dann aber einen Uber Van ordern wollten, gab es kein verfügbares Fahrzeug. Uber hätte rund 550UAH gekostet.
Am Flughafen in der sehr übersichtlichen Empfangshalle gibt es einen Stand, an dem man sein Ziel angegeben kann. Der gute Mann am Schalter ist vielleicht noch aus dem vorvorvorletzten 5-Jahres-Plan übrig geblieben, aber er tippt fleissig und am Ende bekommt man einen Zettel, auf dem alles in Kyrillisch drauf steht und man den ungefähren Preis genannt bekommt. Den Zettel nimmt man mit nach Draußen an die Taxi-Schlange und steigt einfach ein. So weiß der Fahrer, dass er keine Sightseeing-Tour machen muss und selbst hat man die Kosten auch im Griff. Das Taxi kostete dann für die rund 45minütige Fahrt von KBP ins Zentrum inkl. Trinkgeld 600UAH (20€).
Benutzt man ein Taxi innerhalb des Zentrums, wollen die Fahrer meist 150-200UAH (7€) als Minimum.
SIM Card:
Sehr zu empfehlen, da man dann auch unterwegs online ist.
Am Flughafen sind alle drei Provider auf 5m² versammelt. Eine SIM für 7 Tage mit 6GB Volumen kostete um die 500UAH. Ich habe davon in 3 Tagen 2,5GB verbraucht! (Das lag im Wesentlichen an Mamba, scheinbar werden hier die Bilder sehr schlecht komprimiert, was in dem großen Datenvolumen resultiert.)
Man hat unterwegs in den Bars, Cubs, etc. zwar auch WiFi, teilweise aber unzuverlässig oder sehr lahm. Die SIM hat sich auf jeden Fall rentiert. So konnte ich auch in der Metro oder wenn wir eben unterwegs waren, nach Girls suchen.
Hotel:
Haben wir nicht ausprobiert. Ein Apartment über AirBnB zu buchen, war mehr als einfach und wenn man nicht ein abgerocktes Apartment nimmt, kann man hier eigentlich nichts falsch machen. Mein Apartment hatte rund 60qm und kostete 58€/Nacht. Es lag in einem leicht schäbigen Hinterhof, aber es war toprenoviert und sehr modern eingerichtet, und auch sehr sauber. In dem Hinterhof war es extrem ruhig, obwohl es sehr zentral lag (300m von der Oper entfernt, 300m von der Kryschatnik). Somit konnte ich eigentlich alles zu Fuß erreichen, zum Maidan waren es 10-15min zu laufen.
Zur Buddha-Bar:
Aufgrund Empfehlung zuerst angesteuert.
Ich wäre gerne noch länger dort geblieben, musste meine drei Freunde aber sitzen lassen, da ich mein Duett nicht länger warten lassen wollte.
Die Bar ist recht geräumig und für meinen Geschmack sehr schön eingerichtet.
An der Bar saßen gegen Mitternacht nur 2-3 Frauen, später wurden es dann mehr. Einige knutschten schon mit einem potenziellen Kunden rum, aber unser Fall waren die meisten nicht. Ich verließ die Bar gegen 1 Uhr, vielleicht wären danach noch schönere Geschosse gekommen, wer weiß.
Ich nahm mir noch die Kontaktdaten einer Dame mit, die ich dann am nächsten Tag kontaktierte. Wollen hätt sie gerne 200€ für 2 Stunden, runter handeln ging nur begrenzt, indem ich sie für eine Stunde zu 100$ kaufte.
Das ist eigentlich auch der Standard, den viele Mädels auf Badoo, Mamba etc aufrufen.
Wenn eine super aussehende nur 40$ aufruft, sollte man vorsichtig sein und ggfls. einen Livechat verlangen und überprüfen, ob es sich wirklich um das Girl vom Bild handelt!
In drei Nächten kann man unmöglich einen repräsentativen Eindruck bekommen.
Vieles ist uns sicher verborgen geblieben.
Mit etwas mehr Zeit kann man sicher auch auf der Straße Mädels aufreißen, beinahe hätte es ja auch bei uns geklappt.
Fazit:
Um eine Nutte für 100€ eine Stunde in der Kiste zu haben, würde ich nicht nach Kiev reisen. Das kann ich zuhause auch und es geht schneller und billiger.
Der Reiz liegt für mich im Neuen und im Ausprobieren. Und natürlich ist ein Trip zu Viert in eine völlig neue Stadt etwas ganz anderes. Diese Komponente hätte ich an diesem Wochenende keinesfalls missen wollen!