Zwischenmeldung 1.2
15. Oclober 2024
Um 5:30 Uhr treibt es mich aus dem Bett.
S'Enkele, inzwischen 10, hat sich wieder zwischen die Oma und den Opa geschlichen. Seit eingen Wochen schläft er ja endich in seinem Bett, das bei uns im AC gekühlten Schlafzimmer steht. Aber manchmal wird er rückfällig, legt sich zwischen uns und plagt die Oma und den Opa. Mir hat er heute seinen Ellbogen ins Gesicht gerammt.
Ich habe mir unten in der Küche einen Nescafë gebrüht vom Schwarzbrot eine Scheibe mit Butter geschmiert und selbstgemachtes Mango-Xels (Schwäbisch Marmalade) dazu gelöffelt - mmmhhh.
Heute also noch einmal zur Immigration.
Um 9 Uhr wird Seebiker geweckt. ich stelle ihm eine Tasse mit Nescafé ans Bett.
Um 10:30 Uhr sind wir tatsächlich auf Strecke. Wir fahren durch das wunderschöne Nan-Tal, wo nach Berichten von den Deutschen Erbauern der Nord-Eisenbahn, damals noch dichter Primär-Urwald stand. Der steht heute als Möbel-Stücke in Europa. Wir mussen (sollten 555) für jeden Baum, wenn auch selbst gepflanzt, die Abholzung genehmigen lassen. Ist übrigens ein gutes Geschäft, diese schnellwachsenden Stangen, die ich vor 20 Jahren gepflanzt habe, heute zu verkaufen.
In der Immigration sitzen heute nur 2 Mädels, die den schriftlichen Report prüfen, ergänzen und dem Admiral, sonst in weßer Operetten-Uniform, heute total uninteressiert und unsichtbar, zur Unterschrift vorlegen. Da mein Fraule meinte, mir ginge es nicht gut, erhielt sie die Erlaubnis, mich für den 90-Tage-Report zuküntig zu 100% vertreten zu können.
So waren wir in ein paar Minuten fertig.