Außendienst mit Seebiker
Teil 26
Freitag, 27. October
Der neue Hbf. ist einfach nicht mein Ding. Riesengroß und unheimlich weite Wege, ohne irgendwelche Laufbänder.
Die Toiletten haben keinen "Kärcher" und das einlagige Papier kann eine gewisse Bräunung der Fingernägel nicht verhindern - einfach eine Sauerei.
Mein Stammlokal gegenüber dem alten Hua Lamphong, wo ich immer eine leckere Reissuppe zum Frühstück genießen durfte, fehlt mir so sehr. Ebenso die Inspektion der nahen "Piste", wo ich mich in meinen besten Zeiten auch schonmal vorab erleichtern konnte, bevor es zum Ekamai Busterminal ging und dann weiter ins Seebad.
Wir finden das kantinenartige Restaurant, wo tatsächlich schon einige Schalter offen haben. Die "Quetjau Muu" für die wir uns beide entscheiden, schmeckt hervorragend.
Seebiker wird plötzlich zappelig. Er weist mich auf eine sehr elegante Lady mit einem ekeligen "Damenbärtchen" hin. Bääähhh - die wollte ich nie haben. Als wahrer Kenner meint er aber: "Was meinst du, was die für einen herrlichen Busch um die Fotze hat."
OK - wir alten Männer sollten gegenseitig unsere oft unverständlichen Wünsche respektieren, die sich nach einem langen, langsam zu Ende gehenden Sexualleben, in uns festgesetzt haben.
Er würde z.B. nie auch nur einmal ab und zu eine von der Geisterbahn oder vom Gruselfilm schnappen, wie ich das ganz gerne ab und zu mal gerne mache. Dies keineswegs aus dem finanziellen Hintergrund, dabei Geld zu sparen, da ich diese ebenso fair entlohne, wie einen Augenschmaus.
Gegen 6:30 Uhr ruft unser Taxler an. Er würde nun am ausgemachten Treffpunkt auf uns warten.
In seinem riesigen Toyota Camry setzen wir uns beide nach hinten, um ungestört über die Fötzle, die uns in den nächsten Tagen erwarten, philosophieren zu können. Dabei warnt er mich noch mehrmals vor "Lady". Aber nein - die habe ich überstanden.
Da er das Hotel gewechselt hat, steige ich mit ihm aus und schaue mir das Zimmer an. Doch - sehr schön zu diesem Preis und direkt unterhalb vom BB, unserem Frühstückslokal.
Ich trabe die Soi 13 zur 50m entfernten BR runter. Dann weiter zu meiner Soi 13/2. Dabei passiere ich zwischen der 13/1 und der 13/2 drei Ladies, von denen zwei davon viel zu fett sind. Eine etwas reifere Schlanke lächelt mir freundlich zu. Da fängt mein Kleiner auch schon wieder an zu klopfen. Aber hey hey hey, doch nicht jetzt schon wieder. Wir haben ja noch nicht einmal unser vorbestelltes Zimmer bezogen!
Die Alte an der Rezeption ist diesmal sehr unfreundlich. Einchecken könnte ich heute erst um 12 Uhr, besser um 13 Uhr. Ich darf gnädigerweise meine kleine Reisetasche abstellen. Ich glaube, da muss ich mir auch mal was anderes suchen.