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Turbulenzen und andere Unglücke - SQ321 und weitere Unglücksflieger
Ein Airbus A321XLR von Iberia ist im Abflug aus Madrid-Barajas mutmaßlich mit einem Geier kollidiert. Die brandneue Maschine von Iberia wurde dabei erheblich beschädigt.
Die Maschine war auf dem Weg von Salt Lake City nach Europa, als sie wegen der Turbulenzen nach Minneapolis umgeleitet wurde. Die Verletzten wurden in umliegende Spitäler gebracht.
Was ich nach mehreren Jahrzehnten "Vielflieger-Dasein" nicht nachvollziehen kann, ist, dass die Triebwerke im Leerlauf nicht genug Energie bereitstellen, um die Stromversorgung sicherzustellen.
Am Boden läuft die APU und versorgt den Flieger mit Strom und ist für die Lüftung zuständig. Wenn die Triebwerke gestartet werden, wird dazu die Leistung der APU benötigt, die mit Hilfe von Pressluft über eine Turbine und Königswelle den Verdichter auf Touren bringt. Man merkt es in der Kabine daran, dass die Lüftung wegfällt. Laufen die Triebwerke, wird die APU abgeschaltet. Sollten beide Triebwerke ausfallen, tritt automatisch die RAT in Aktion, um die Stromversorgung zu sichern. Im nächsten Schritt wird die APU hochgefahren, um eine vollständige Energieversorgung zu gewährleisten. Ein Neustart der Triebwerke ist nur möglich, wenn die APU läuft.
Für einen erweiterten Suizid ist es im wahrsten Sinne eine todsichere Sachen, hier über die Cut-off Schalter die Triebwerke während des Abhebens zu betätigen. Jede Gegenmaßnahme wäre erfolglos.
Nach den Informationen aus dem FDR befanden sich die Cut-off Schalter knapp 10 Sekunden auf Off und wurden mit einer Zeitdifferenz von 1 Sekunde in diese Position gebracht. Sie können nicht durch einen Mechanismus in diese Position gebracht werden. DE facto heißt das doch, dass einer der beiden Piloten diese Aktion ausgeführt haben muss.
Das scheint auch die Überzeugung der FAA zu sein. Wäre es anders, würden die Flugsicherheitsbehörden längst reagiert haben und es wäre wohl zu einem Grounding des Dreamliners gekommen.