Turbulenzen und andere Unglücke - SQ321 und weitere Unglücksflieger

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        #621  

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AIR INDIA 171 - 12. Juni 2025 - Kein Triebwerkschub und Absturz direkt nach dem Start.

Aviation Herald schreibt Neuigkeiten zum zeitlichen Verlauf. Demnach wäre die RAT ausgefahren gewesen, bevor die Treibstoffschalter der Triebwerke auf "cut off" gegangen sind.

Anhang anzeigen Bildschirmfoto 2026-04-17 um 09.08.21.png


Der ganze, aktualisierte Artikel:


Gruss,

Merlin
 
        #622  

Member

Member hat gesagt:
AIR INDIA 171 - 12. Juni 2025 - Kein Triebwerkschub und Absturz direkt nach dem Start.

Aviation Herald schreibt Neuigkeiten zum zeitlichen Verlauf. Demnach wäre die RAT ausgefahren gewesen, bevor die Treibstoffschalter der Triebwerke auf "cut off" gegangen sind.

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Gruss,

Merlin
Was ist eine RAT?

Edit:
Und kann bitte Jemand erklären, was das mit dem Absturz zu tun hat?
 
Zuletzt bearbeitet:
        #623  

Member

Member hat gesagt:
Was ist eine RAT?

Edit:
Und kann bitte Jemand erklären, was das mit dem Absturz zu tun hat?
Ich versuche es mal, als Laie:
Die Triebwerke erzeugen den Druck bei der Hydraulik und/oder den Strom für die Elektrik. Fallen die Triebwerke aus, fällt Elektrik/Hydraulik aus. Damit das nicht passiert, gibt es die RAT. Aus Druckluft (Fahrtwind) wird dann die Energie von der RAT gewonnen.

Zum Absturz: Eine Theorie war, die Piloten haben die Treibstoffzufuhr gekappt und deswegen ist das Flugzeug abgestürzt. Als Beweis wurde die RAT genommen, die dann automatisch ausfährt. Die News sagt aber, dass die RAT wenige Sekunden vorher ausgefahren ist! Somit ist die alte Theorie hinfällig.
 
        #625  

Member

Member hat gesagt:
Damit das nicht passiert, gibt es die RAT. Aus Druckluft (Fahrtwind) wird dann die Energie von der RAT gewonnen.

Im Großen und Ganzen korrekt. Im Prinzip funktioniert das Teil wie eine Windmühle und der Effekt wird im Flugzeugbau auch als Windmilling bezeichnet. Bei Hubschraubern gibt es für den Fall, dass die Triebwerke ausfallen, einen ähnlichen Mechanismus. Da wird die Rotorwelle entkoppelt und der Rotor verfällt ins Autorotate, was dann den Fall eines Hubschraubers abbremst.
 
        #627  

Member

Member hat gesagt:
Stimmt alles nicht so richtig.

Keine Ahnung, was du bezweckst. Im Falle eines Autorotate wird die Rotorwelle entkoppelt. Das Prinzip ist ähnlich einer Freilaufeinheit beim Fahrrad.

Also wenn du schon eine gegenteilige Behauptung aufstellst, dann solltest du die auch begründen.
 
        #628  

Member

Member hat gesagt:
Keine Ahnung, was du bezweckst. Im Falle eines Autorotate wird die Rotorwelle entkoppelt. Das Prinzip ist ähnlich einer Freilaufeinheit beim Fahrrad.

Also wenn du schon eine gegenteilige Behauptung aufstellst, dann solltest du die auch begründen.
Ich will hier nichts bezwecken. Das von dir geschriebene ist halt einfach nur oberflächliches inhaltsleeres Gelaber über ein Funktionsprinzip, das du selbst nicht verstanden hast.
Ich fliege seit 25 Jahre Modellhubschrauber und kenne mich da dann doch ein bisschen aus. Ich erkenne sogar, ob jemand Ahnung hat, von dem was er zu diesem Thema schreibt.

Beim Triebwerksausfall wird der Rotor entkoppelt ? Ist der nicht immer in einer Wirkrichtung entkoppelt ? So wie bei einem Fahrrad ?

und der Rotor verfällt ins Autorotate.
Ganz bestimmt nicht. Wenn man das Pitch nicht rausnimmt, bleibt das Drehmoment voll auf der Welle und der Rotor bleibt stehen ?


was dann den Fall eines Hubschraubers abbremst
Eigentlich muss man hier mit dem Pitch gegensteuern um Drehzahl auf den Rotor zu bekommen. Erst kurz vor “Aufschlag” wird gegengesteuert.
 
        #629  

Member

Member hat gesagt:
Ich will hier nichts bezwecken. Das von dir geschriebene ist halt einfach nur oberflächliches inhaltsleeres Gelaber über ein Funktionsprinzip, das du selbst nicht verstanden hast.

Ich möchte dich bitten, hier argumentum ad hominem zu unterlassen! Hier geht es um ein technisches Problem und nur zur Info: Ich habe Luft- und Raumfahrttechnik mit dem Schwerpunkt Triebwerkbau studiert und auch ein Fachpraktikum beim MFG5 in Kiel gemacht, wo es hauptsächlich um die beiden Gasturbinen der Sea King Hubschrauber mit einer Wellenleistung von etwa 1.200 KW ging.

Die Gasturbinen sind horizontal ausgerichtet. Die Antriebswelle zum Hauptrotor wird über ein Getriebe (Königswelle, Kegelrad) angetrieben. Bei einem Triebwerksausfall gibt es zwangsläufig eine Entkopplung. Das geht nicht anders, denn sonst würde der Rotor durch Windmilling die Turbine antreiben, was zu erheblichen mechanischen Verlusten führen würde. Beim Autorotate liegen die Einflüsse nur noch im Bereich der Aerodynamik. Regelung erfolgt nur noch über den Anstellwinkel.

Siehst du den Widerspruch in deinen letzten Aussagen nicht? Der Rotor wird von der Welle entkoppelt, Pitch und Torque sind hier die wesentlichen Einflussparameter und beim Autorotate fällt Torque weg und nur Pitch steht hier zur Einflussnahme zur Verfügung.
 
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