Uganda Uganda - Herbst 2025

Wer hoch fliegt fällt tief :D. Ne schade, ich dachte nach dem Vierer gehts genauso weiter !

Tja, es läuft nicht immer gleich gut. Meistens kommt es irgendwie anders - vor allem in Afrika. Über einen längeren Zeitraum gleicht es sich in der Regel aus. Ich berichte 😁
 
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Für diese Kurven braucht Mann ein gutes Lenkrad 😁 Aber der Reihe nach…

Nach der unerfreulichen Nacht mit der verklemmten Carol war ich in Jagdstimmung und bin nochmals ins Mezo Noir gefahren.

Kleiner Tipp: nehmt ein Uber und kommt früh. Das Mezo Noir liegt ein wenig versteckt an einer schmalen Abzweigung einer Seitenstraße zu Acacia Av. Wenn man spät kommt, ist diese schmale Abzweigung bereits restlos zugeparkt, so dass sich sogar Bodas kaum noch durchquetschen können und man von der Hauptstraße aus laufen muss.

Das Mezo Noir war noch voller als beim letzten Mal und gefühlt waren noch mehr atemberaubende Ladies am Start. Wie in vielen Clubs in Kenia bekommt man auch hier regelmäßig zwei Biere (obwohl man nur eins bestellt). Eigentlich eine nervige Unsitte, aber manchmal auch ganz praktisch und der Icebreaker.

Als ich mich von der Bar wegdrehte, stieß ich mit einer Frau von monumentaler, beinahe Furcht einflößender Weiblichkeit zusammen. Eine schwarze Amazone, eine beispiellos feminine Naturgewalt. Mit ihren High-heels etwa so groß wie ich (185cm), riesige dralle Brüste und markante Nippel, die sich unter ihrem tief dekolletierten weißen Dress abzeichneten; ein Po, der in seiner knackig formvollendeten Wucht sogar unter afrikanischen Twerk-Queens eine Rarität ist. Dazu durchtrainierte Schenkel und eine atemberaubende Taille. Ihr Gesicht war typisch Ugandisch und dennoch ganz besonders zugleich. Wow! Was für eine Frau!

Ich war von so viel Weiblichkeit völlig erschlagen. Glücklicherweise scheine ich ihr quasi reflexartig das zweite Bier in die Hand getrückt zu haben. Jedenfalls prostete sie mir damit smilend zu und began, mir irgendwas zu erzählen, von dem ich aber wegen der lauten Musik nicht wirklich etwas verstand. Die ersten aus dem Kontext gerissenen Worte, die ich auf dem Weg in den etwas ruhigeren Außenbereich verstand, waren: I can do 100 squats… …on the dick! 😁

Die Frau war nicht nur eine imposante Erscheinung, sondern ließ einen auch nicht zu Wort kommen. In ihrem Redefluss pries sie gewissermaßen ihre eigenen Vorzüge an. Sie habe alles, was ein Mann begehren könne, und noch viel mehr: sie sei nymphomanisch, mache im Bett alles, anal, rimming, Dreier, toys, sexwrestling mit Frauen (!), und vieles mehr 😁

Noch 1-2 Biere später saßen wir in einem Uber zu ihr. Sie wohnt in Lobuwa. Ein ziemlich ruhiges und privilegiertes Wohnviertel im Süden Kampalas näher der Entebbe Rd. Ich wäre lieber zu mir gefahren und hatte einen kurzen Moment Sorge, womöglich in eine Falle zu tappen und irgendwohin verschleppt zu werden. Aber ich hatte bei dieser Frau ohnehin wenig zu sagen und ihre Hand in meiner Hose auf der Rückbank des Ubers hat meine Sorgen zum Glück schnell wieder zerstreut.

Die Frau heißt übrigens Immy und ihre „Hütte“ war mal echt keine schlechte Bude! Ernsthaft! Immy war ein paar Jahre mit einem Ami verheiratet, hatte währenddessen selbst im Ausland gearbeitet und schien zu einem gewissen Wohlstand gekommen zu sein.

Aber was erzähle ich Euch solche Nebensächlichkeiten. Immy hat gehalten, was sie versprach: sie macht wirklich alles im Bett. Ich würde ja gern sagen, ich hätte sie gefickt. Aber das geht an der Realität vorbei: sie hat vielmehr mich durchgefickt - aber so sehr, dass ich wirklich gar nicht mehr konnte. Und Immy hat trotzdem immer weiter gemacht. 🤪 Ich weiß nicht, wie oft ich gekommen bin, aber die Bedeutung von „abmelken“ ist mir erst in dieser Nacht so richtig klar und physisch bewusst geworden. Mein Schwanz hat mir noch am nächsten Abend geschmerzt.

Als ich irgendwann zur Mittagszeit wieder zu mir kam, war mein Sexualtrieb immer noch im tiefen Koma. An „Morning glory“ war meinerseits Nichtstun denken, was Immy ziemlich enttäuschte. Ich bin aber immerhin zwischen ihre Schenkel getaucht. Bei ihren Orgasmen fühlte sich mein Kopf zwischen ihren Schenkeln wie im Schraubstock. So war ich schon erleichtert, als ich später mehr oder wenig unversehrt - zumindest ohne gebrochenem Kiefer oder Schädel - im Uber nach Hause saß.

Immy ist ein Phänomen. Es wahr unglaublich und ich will auf jeden Fall nochmal, aber ich habe auch meine Grenzen aufgezeigt bekommen.
 
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Und der Ami ist wegen der mortalen Folgen eines Herzstillstandes mit Leistenbruch oder wegen Suffokation nicht mehr am Start?
Der Ami war wohl ein gewalttätiger Trinker und Hurenbock. Muss wohl kein schönes Ende gewesen sein. Sie schien immer noch verletzt. Aber wer weiß, vielleicht vertreibt sie sich auch nur die Zeit, während er on Tour ist (soll Pilot sein, was als Alkoholiker natürlich top ist 😵‍💫). Man soll nicht alles glauben, was die Frauen einem so erzählen.
 
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So frustrierend. Irgendwie ist meine langer Text beim hochladen verloren gegangen. Hier der etwas kürzere zweite Anlauf.

Ich war die Woche über (beruflich) im ugandischen Nirgendwo und mich hatte ein seltsamer Heißhunger auf Pizza von Pizza Hut befallen (macht euch gerne über meinen Appetit lustig! 😝). Obwohl ich am Freitagabend nach einer ewig langen Autofahrt zurück nach Kampala hundemüde war, habe ich mich daher tatsächlich nochmal aufgerafft und bin ins Village Mall nach Bugoboli gedüst.

Bugolobi ist eine recht beliebte Wohngegend mit guten Restaurants, Bars und Cafés sowie einem lebendigen Nachleben. Etwas jünger und studentischer als Kololo. (Falls Euch die allgemeinen Info stören/nicht interessieren, sagt Bescheid!)

Der Abend schien es gut mit mir zu meinen. Bei Pizza Hut gab es das Angebot: 2 Pizzen zum Preis von einer. Und so stiefelt ich mit zwei Pizza-Kartons und ein paar Salsa-Pötten auf dem Arm aus dem Mall hinaus. Leider habe ich irrtümlicherweise Weise einen Wagen, der vor dem Eingang zum gesicherten Parkplatz stand für meinen uber gehalten. Und sofort fielen die Bettler, Verkäufer und Straßennutten wie Hyänen über mich her, der ich orientierungslos die Pizza-Kartons mit den Salsa-Pötten darauf in der einen Hand balancierend versuchte, mir dem Handy in der anderen Hand mein Uber zu lokalisieren. Die Lage war unübersichtlich. Eine völlig verrückte Blumenverkäuferin drückte mir ihre Sträuße ins Gesicht, eine elendig aussehende Straßennutte zog an mir und presste mir ihre Titten ebenfalls ins Gesicht, ein Straßenjunge nestelte an meinem Hosenbein etc. Zum Glück kam mir alsbald mein Uber, aber damit war die Situation noch nicht ganz durchgestanden. Die Blumenverkäuferin warf geistesgegenwärtig einen Blumenstrauß auf die Rückbank. Und während ich mich beim einsteigen irgendwie von der elendigen Straßennutte losreißen konnte, stieg von der anderen Seite eine andere Nutte ein, die mich mit ihren großen Kulleraugen und dem Blumenstrauß auf dem Arm lächelnd ansah und dem Uberfahrer dreist zu verstehen gab, los zu fahren. Ich habe der Blumenverkäuferin irgendwie noch das Geld in die Hand gerückt, das ich in der Hosentasche hatte, und wir sind davon gedüst.

Die Nutte neben mir auf der Rückbank hieß Sheila. Sie war mir eigentlich viel zu dick für meinen Geschmack, aber ihre großen Kulleraugen hatten eine gewisse Macht über mich. Und so entschied ich mich, sie nicht rauszuwerfen, sondern den Dingen ihren Lauf zu lassen.

Wenig später saßen wir bei mir auf der Couch und aßen die Pizzen. Wir hatten einen überraschend Draht zueinander. Sheila studierte Jura (eine angehende Kollegin) und erzählte, nur so lange anschaffen zu wollen, bis sie die Schulden für die Beerdigung ihres Dads begleichen konnte. …das Leben ist für niemanden leicht, aber für manche definitiv schwere als für andere!

An dem Abend war ich viel zu müde und physisch ga nicht mehr in der Lage zu Sex. Sheila wollte dennoch bleiben und so sind wir dann irgendwann zusammen eingeschlafen.

Am nächsten Morgen wachte ich mit meinem Gesicht in Sheilas Achselhöhle auf und ihr herber Schweißgeruch stach mir in der Nase, machte mich aber ganz rallig. Sheila war zunächst noch schläfrig, ihr massiger Körper geriet aber schnell in Wallungen, als ich mich über sie her machte. Schmutziger Sex ist doch der beste. Ich suhlte mich förmlich in Sheilas „meat“. Wir schwitzen, stöhnten und keuchten. Sheila squirtete mehrere Handtücher voll und ich kam ihr auf ihre dicken Brüste.

Als ich Sheila beim Frühstück fragte, wie viel mich der Spaß eigentlich kosten würde, überlegte sie Augen rollend kurz und sagte dann: maybe 1-2k. Ich war irritiert und dachte schon, dass die Dollar oder Euro meinte, da 1.000-2.000 UGX nicht mal 25-50 Cent sind. Sheila sagte dann jedoch, dass ihr das Geld egal sei, wenn sie mit nach Entebbe an den Strand kommen dürfe.

Zum Hintergrund: Ich wollte den Samstag in Entebbe am Viktoriasee verbringen. In Entebbe gibt es einen Zoo. Ich persönlich bin zwar kein Freund von Zoo, zumal der Zustand der Tiere im Zoo in Entebbe bemitleidenswert ist. Aber es gibt dort eine nette Beach Bar, die ich im Sinn hatte.

Und so fuhren wir zusammen Richtung Entebbe. Auf dem Weg musste wir (also ich) noch einen Badeanzug für Sheila kaufen. Im Gegensatz zu mir war Sheila von dem Zoo so begeistert, dass wir Hand in Hand mit Zuckerwatte wie verliebte Teenies alle Tiere ansehen mussten. Am Ende haben wir es aber doch noch in die Beach Bar geschafft 😁

Der Nachmittag verlief relaxt und irgendwie hatte ich Sheila so lieb gewonnen, dass sie auch noch die Samstagnacht bei mir verbrachte und sich erst am späten Sonntagvormittag nach 2-3 weiteren Runden Sex verabschiedete. Ich habe am Ende Sheilas Schulden für die Beerdigung ihres Dads gezahlt. Wie viel wird mein Geheimnis bleiben. Es war war aber so viel, dass sie sich dafür noch ein ganze Weile hätte prostituieren müssen. Wer weiß, vielleicht war das auch nur ihre Masche. Ganz sicher kann man sich nicht sein, aber für mich hat es sich richtig angefühlt.
 
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Hach, ich liebe Kampala einfach!

…aber der Reihe nach. Man kann in Kampala richtig gut ausgehen. In fast allen Bars gibt es jeden Abend irgendwelche Veranstaltungen, Events, Motti usw. Sei es Live-Musik, Karaoke, Poetry-Slam, Quiz-Night oder ein Spieleabend. Ich bin neulich fast vom Glauben abgefallen, als in einer Bar „Die Siedler von Catan“ gespielt wurde - im tiefsten Afrika ein urdeutsches Brettspiel gespielt mit einem beispiellosen Ehrgeiz! Wahnsinn!

Zudem lässt sich in Kampala hervorragend clubben gehen. Neben großen Mainstream-Nachtclubs und Lounges gibt es auch Underground. Das Wild One zb ist ein kleiner Szene-Club für elektronische Musik und Raves; ziemlich versteckt und unscheinbar irgendwo im Industriegebiet auf der Seventh St gelegen. Der Zugang ist über den Hinter- oder - genauer gesagt - Innenhof eines Lagers (oder so). Das Publikum ist ziemlich international und durchaus alternativ. Freilich nicht unbedingt ein guter Spot, um Frauen abzuschleppen oder Nutten mitzunehmen, aber eben gutes Clubbing. Genau das, wonach mir der Sinn stand!

Manchmal nimmt der Abend aber seinen Lauf und es kommt am Ende anders. Unter dem Line-Up war eine somalisch aussehende DJane. Lang und schlank, beinahe pechschwarzer Teint und ein ausdrucksstarkes Gesicht mit großem Wiedererkennungswert, das ihr eine ganz spezielle Aura verlieh. Sie rockte die Turntablen mit einer faszinierenden und sehr sexuellen Energie. Wahrscheinlich habe ich ein wenig Groupie gewirkt, der einen Rockstar anhimmelt 😂

Für mich völlig unerwartet, stand sie nach ihrem Set plötzlich vor mir und tanzte mich an. Sie hieß Nimo und war tatsächlich Somali. Die Musik war mal wieder viel zu laut, so dass ich nur die Hälfte verstanden habe. Dennoch konnten wir uns beim Tanzen ein wenig unterhalten. Nimo hatte bereits ein paar Gigs in Europa gespielt und war ganz verliebt in Paris. Heimspiel! Das Leuchten in ihren Augen, als ich mich als (Deutsch)Franzose geoutet habe 😁

Als Nimo zu ihrem zweiten Set musste, schaute sie mich mit einem Blick irgendwo zwischen Verheißung und Drohung an und sagte: „We fuck tonight!“ Und so kam auch. irgendwann nach ihrem zweiten Set sind mir zu mir gefahren. Ich war inzwischen echt k.o. und gewiss nicht mehr zu großen Leistungen im Bett imstande. Aber Nimo hatte immer noch schier unerschöpfliche Energie. Details behalte ich an dieser Stelle für mich. Nur so viel: Nimo hat mich zugeritten, als wäre ich ein ungezähmtes Wildpferd. Man soll nicht pauschalisieren. Und natürlich gibt es Ausnahmen. Aber so wild vögeln nur afrikanische Frauen - auch keine Latinas!

Echt genervt hat mich allerdings, dass Nimo immer wieder geraucht hat und fies nach Zigarette geschmeckt hat. Echt ekelhaft! Das hat mir am nächsten Morgen viel von Zauber der Nacht genommen.
 
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Vielen Dank vorab für deinen ausführlichen Bericht und ich als Newbie der am Informationen sammeln ist, würde gerne wissen ob Uganda eher für wildes Treiben oder auch Girlfriend Experience geeignet ist!? Danke und weiterhin viel Spaß.
Uganda ist tiefes Afrika. Hier ist alles möglich (und noch viel mehr!), aber nichts gewiss und schon gar nicht selbstverständlich.
 
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Entschuldigt bitte die Verzögerung. Nun geht’s weiter:

Nach ein paar arbeitsreichen Wochen bat sich die Gelegenheit für ein verlängertes Wochenende und die Chance, ein wenig die Seele baumeln zu lassen und die großartige Natur Ugandas zu genießen. Ich habe daher ein zwei Nächte in der Chobe Lodge im Murchison Falls National Park reserviert.

Die Chobe Lodge liegt unmittelbar am Nil im nordöstlichen Teil des Nationalparkes. Dieser Teil des Nationalparks ist stark bewaldet und daher für klassische Bilderbuch-Safaris eher ungeeignet. Dafür ist die Chobe Lodge in ihrer Entlegenheit und ihrem faszinierenden Blick auf den Nil ein magischer Ort, an dem man den Rest der Welt schnell vergisst. Und auch auf Tiersichtungen muss man nicht verzichten, aber dazu später mehr.

Die Tage zuvor hatte ich ziemlich kurzweilige Chats mit einer süßen Tinderella namens Monicah. Sie wusste erstaunlich viel über Deutschland, Deutsche und deren Eigenarten, wollte mir aber partout nicht verraten, woher sie ihr Wissen hatte, was irgendwie meinen Ehrgeiz weckte. Ich habe Monicah daher irgendwann gefragt, was sie an Wochenende vorhabe und ob sie nicht mit in den Murchison Falls NP kommen wolle.

Und so habe ich sie am Freitagmorgen in aller früh aufgelesen und wir sind Richtung Murchison Falls gefahren. Monicah war redselig, was die lange Fahrt ähnlich kurzweilig wie die Chats machte. Dabei knipste sie unzählige Selfies und sagte beim Anblick ihrer Fotos dauernd: I have become such a fine babe! Das war mit der Zeit so nervig, dass ich mehrmals versucht war, anzuhalten und sie rauszuwerfen. Aber wenn ich sie ansah, war sie wiederum so süß, dass ich gar nicht mehr genervt sein konnte und selbst dachte: such a fine babe 😁

Das Karuma Gate des Murchison Falls NP liegt kurz hinter der Nilbrücke und irgendwie ein wenig versteckt unmittelbar vor der Abbiegung Richtung Purongo, so dass ich zunächst vorbeigefahren bin. Vom Gate aus führt im Grunde lediglich ein Weg in den Park, der nach ca 15km zur Chobe Lodge führt. Die ersten Kilometer ließen sich bequem fahren, die letzten 2 waren jedoch eine Katastrophe. Es muss an den Vortagen so heftig geregnet haben, dass der Weg tiefster tonartiger und extrem klebriger Matsch war, der sogar grobstollige Reifen unmittelbar in Slicks verwandelte und auch für geländegängige Allradfahrzeuge kaum passierbar war.

Und so haben wir uns tatsächlich trotz Diff-locks festgefahren. Die Situation war ein wenig surreal. Ohne Handynetz, Schaufel, Sandboards, Seilwinde überkam mich ein Gefühl von Hilfloskeit. Zugleich war die Situation voller Magie und Faszination, als eine Giraffenherde unmittelbar neben uns durch das Dickicht passierte. Und zu alledem kam Monicah, die den Ernst der Lage nicht so ganz zu verstehen schien und vergnüglich weiter ihre Fotos schoss und sogar am Schlamm ihre Freude hatte. Such a fine babe 😆 Um es abzukürzen: letztlich haben wir (oder genauer ich) viele Äste gesammelt und diese wie Sandboards verwendet, um den Toyota aus dem Schlamm zu befreien. Das letzte Stück zur Lodge sind wir mehr oder weniger neben dem eigentlichen Weg gefahren, wo es wegen des Pflanzenbewuchses weniger schlammig und besser passierbar war.

Die Chobe Lodge ist ein magischer Ort, der einen die Unannehmlichkeiten der Anreise schnell vergessen lies. Die Zimmer und eine oder andere Ecke mögen ein wenig in die Jahre gekommen sein. Alles in allem herrscht dennoch eine sehr gediegene Atmosphäre und der Blick auf den Nil sucht seines Gleichen. Das Beste war - ich konnte es kaum fassen - , dass Monicah und ich an diesem Wochenende die einzigen Gäste in dieser großen Anlage zu sein schienen.

Monicah war zum ersten Mal an diesem Tag still. Die wirklich atemberaubende Aussicht auf den Nil und die Lodge schienen ihr die Sprache verschlagen zu haben und zudem wirkte sie fast eingeschüchtert im Umgang mit den ganz Bediensteten, die sich - schon mangels anderer Gäste - nur um uns kümmerten.

Wir verbrachten den Nachmittag am Pool. Konnten von dort aus eine Elefantenherde beobachten, die im Nil badete. Einfach beeindruckend! Im frühen Abend wurde ein Lagerfeuer wenige Meter vom Nil für uns gemacht, was wirklich wunderschön war, aber auch ein wenig beängstigend in Anbetracht der Hippos, die nur wenige Meter weiter im Nil lagen und irgendwann im Laufe des Abends an Land gehen würden.

Später während des Abendessen auf einer höher liegenden Terrasse konnten wir dann tatsächlich beobachten, wie die Hippos an Land gingen und den Poolbereich eroberten. Eine sehr reizende Kellnerinnen machte uns darauf aufmerksam und verwickelte mich dabei mühelos in ein Gespräch, das profan begann, aber zügig sehr kokett wurde. Für einen kurzen Augenblick glimmte in mir die Hoffnung auf einen Dreier auf, die jedoch jäh von Monicah zunichte gemacht wurde. Such a jealous babe! 😅

Monicahs Blick hatte die zerstörerische Kraft einer Massenvernichtungswaffe. Sie sog mich kompromisslos weg, schimpfte lautstark über ihre „snatcher sisters“. 😅 Und so ließen wir den Nachtisch stehen und gingen vorzeitig auf unser Zimmer.

Was gibt es besseres als angry Sex?! Monicahs Zorn entlud sich in Leidenschaft. Wir vögelten erst unter der Dusche, dann im Bett und später auch noch auf dem Balkon (mit dem Rauschen der Stromschnellen des Nils im Hintergrund und den Hippos unter uns 😆). Monicah war ziemlich durchtrieben im Bett. Such a kinky babe! Sie stand auf anal und hatte crazy Ideen! Als Gentleman schweige ich dazu an dieser Stelle und überlasse alles weitere eurer Fantasie. 😜

Am nächsten Morgen bestand monicah darauf, das Frühstück auf das Zimmer kommen zu lassen. Und so verbrachten wir den Vormittag im Bett - mit leckerem Essen und noch mehr kinky Sex. Nur so viel: chicken shove eggs. Was man mit Frühstück alles so anstellen kann 🤪

Am späten Nachmittag haben wir einen Sunset Game Drive gebucht. Überraschenderweise war ich selbst der Fahrer. Wie sind also mit meinem Auto gefahren und der Guide hat sich zu uns auf den Beifahrersitz gesetzt. Besonders abenteuerliche machte die Situation, dass der Guide mit einer AK47 bewaffnet war. So richtig gut fühlt es sich nicht an, wenn ein Fremder mit einer Kalashnikov neben einem auf dem Beifahrersitz sitzt. 😬 Einen kurzen Moment kam mir der Gedanke: drei fahren in den Dschungel, einer kommt zurück. Der Guide hatte allerdings die gutherzigsten Augen der Welt und so habe ich auf das Beste vertraut und bin losgefahren. Offen gesagt, hätte man dich diesen Game Drive sparen können. Wir sind im Wesentlichen den Airstrip der Lodge auf und abgefahren. Haben dabei zwar einige Tiere gesehen, dafür hätte ich den AK47-Guide aber wirklich nicht gebraucht.

Das zweite Abendessen verlief harmonisch. Ohne Eifersuchtsdramen. Der Sex danach war sicherlich weniger angry, aber Monicah und ich hatten uns bereits gut eingegrooved. Such a horny babe!

Am nächsten Tag auf der lagen Rückfahrt habe ich dann endlich herausgefunden, warum sie so viel über Deutschland wusste. Ihr Ex (aus Tansania, also keine Deutscher) arbeitet für Allianz in München. Sie hatte mehrfach selbst erfolglos versucht, ein Visum für Deutschland zu beantragen. Ihr Ex schien übrigens ein Arschloch zu sein, der sie regelmäßig geschlagen und misshandelt hat. Dennoch schien Monicah immer noch an ihm zu hängen. Manchmal verstehe ich Frauen einfach nicht… anyways!

Das lange Wochenende war wunderbar. Am Ende war ich aber trotzdem froh, wieder alleine zu sein. Auch such a fine babe kann anstrengend sein. 😆
 
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