Vielleicht eine Spritze gegen HIV

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Ausserdem wie weißt du ob die / der Andere regelmäßig die Medikamente nimmt?

Da ist ja mal gleich der allerwictigste Punkt. In wieweit kann man einem "Zufallspartner" diesbezüglich trauen?

Ich würde es nicht.
 
Da ist ja mal gleich der allerwictigste Punkt. In wieweit kann man einem "Zufallspartner" diesbezüglich trauen?

Ich würde es nicht.
Noch viel schlimmer ist es wenn sich der Partner erst vor kurzem mit HIV angesteckt hat und noch gar nichts davon weiß, denn da ist das Ansteckungsrisiko und die Virenlast am höchsten.
 
PrEP (Prä-Expositionsprophylaxe) ist meines Wissens ausschließlich für noch nicht infizierte Menschen gedacht.

Unter Einnahme der PrEP-Medikamente soll eine Infektion mit dem HI-Virus nahezu ausgeschlossen sein.
Also geht es um die eigene Einnahme von Medikamenten - und da ich da jeweils dabei bin, weiß ich, ob ich sie regelmäßig einehme. ;)
Chlamydien, Syphillis, Tripper, und diese anderen 'guten Freunde' lassen sich prä-expositionell nur durch Kondome verhindern.
 
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Wenn es da nicht auch andere Krankheiten geben würde.

Das ist korrekt, aber ich gehe davon aus, dass sich jeder, der sich darüber schon mal Gedanken gemacht hat, dass es immer ein Risiko gibt, sich mit anderen STDs zu infizieren.

Ausserdem wie weißt du ob die / der Andere regelmäßig die Medikamente nimmt?

Wer PrEP nimmt, ist hier mit eine Wahrscheinlichkeit von 99% geschützt. Das Restrisiko, sich hier trotzdem zu infizieren, hat dann in der Regel externe Ursachen.

Ich verlinke mal den Beitrag der Deutschen Aidshilfe zu dem Thema Einnahmeschema:

 
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Habe mir hier in Mombasa die 6 Monatsspritze Lenacapavir spritzen lassen, da mir die dauerhafte Tabletteneinnahme zu nervig war bzw. die Nierenbelastung der Spritze deutlich geringer ist.

 
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Frage an ChatGPT+:
"Was ist über Lenacapavir bekannt?
Unverträglichkeiten, Wechselwirkungen, unerwünschte Nebenwirkungen?

Und die Maschine sagt:
Hier ist die Ausgabe als unformatierter Fließtext mit Nummerierung:
  1. Einordnung:
    Lenacapavir ist ein lang wirksamer HIV-1-Kapsidinhibitor. In der Europäischen Union wird es unter dem Handelsnamen Sunlenca zusammen mit anderen antiretroviralen Medikamenten zur Behandlung von Erwachsenen mit multiresistenter HIV-1-Infektion eingesetzt. Unter dem Handelsnamen Yeytuo ist Lenacapavir außerdem zur HIV-Präexpositionsprophylaxe, also zur PrEP, zugelassen. Die subkutane Injektion wird normalerweise etwa alle sechs Monate verabreicht. Insgesamt gilt Lenacapavir als relativ gut verträglich. Die wichtigsten praktischen Probleme sind Reaktionen an der Injektionsstelle, teilweise lang anhaltende Knoten sowie klinisch relevante Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten.
  2. Häufige unerwünschte Wirkungen:
    Am häufigsten treten Reaktionen an der Injektionsstelle auf. Dazu gehören Schmerzen, Druckempfindlichkeit, Schwellung, Rötung, Juckreiz, Verhärtung, tastbare Knoten, Blutergüsse und Ödeme. Die meisten dieser Reaktionen sind leicht bis mittelschwer. Knoten oder Verhärtungen können jedoch mehrere Monate oder in Einzelfällen deutlich länger bestehen bleiben. Bei einer versehentlich zu oberflächlichen, intradermalen Injektion können Hautschäden, Geschwüre oder Gewebsnekrosen auftreten. Eine weitere häufige Nebenwirkung ist Übelkeit. Bei der Anwendung zur PrEP werden außerdem Kopfschmerzen beschrieben.
  3. Seltene oder klinisch bedeutsame unerwünschte Wirkungen:
    Möglich sind allergische Reaktionen auf Lenacapavir oder auf einen der enthaltenen Hilfsstoffe. Bei HIV-positiven Personen mit stark geschwächtem Immunsystem kann nach Beginn einer wirksamen antiretroviralen Therapie ein Immunrekonstitutionssyndrom auftreten. Dabei können bereits vorhandene, bisher unauffällige Infektionen durch die Erholung des Immunsystems entzündlich aufflammen. Auch autoimmune Erkrankungen wie Morbus Basedow oder Autoimmunhepatitis sind im Zusammenhang mit einer Immunrekonstitution möglich. Diese Reaktion ist nicht ausschließlich eine direkte Nebenwirkung von Lenacapavir, sondern kann grundsätzlich bei einer erfolgreichen HIV-Therapie auftreten.
  4. Gegenanzeigen:
    Lenacapavir darf nicht angewendet werden, wenn eine bekannte Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen Hilfsstoff besteht. Eine gleichzeitige Anwendung mit Rifampicin, Carbamazepin, Phenytoin oder Johanniskraut ist kontraindiziert. Diese Stoffe aktivieren bestimmte Leberenzyme und Transportproteine und können dadurch die Lenacapavir-Konzentration stark vermindern. Dies kann zu einem Wirkverlust und zur Entwicklung von HIV-Resistenzen führen. Bei einer Anwendung zur PrEP muss vor Beginn der Behandlung und vor jeder weiteren Injektion sicher ausgeschlossen werden, dass bereits eine HIV-Infektion vorliegt. Eine unerkannte HIV-Infektion unter einer Lenacapavir-Monotherapie kann zur Resistenzentwicklung führen.
  5. Medikamente, die die Wirkung von Lenacapavir abschwächen können:
    Neben den ausdrücklich kontraindizierten Medikamenten sollten auch Rifabutin, Rifapentin, Oxcarbazepin und Phenobarbital möglichst vermieden werden. Bestimmte ältere antiretrovirale Wirkstoffe wie Efavirenz, Etravirin, Nevirapin und Tipranavir in Kombination mit Ritonavir können die Lenacapavir-Konzentration ebenfalls deutlich verringern und werden in der Regel nicht empfohlen. Eine länger dauernde oder hoch dosierte systemische Behandlung mit Dexamethason kann den Abbau von Lenacapavir beschleunigen und dadurch dessen Wirksamkeit beeinträchtigen.
  6. Medikamente, deren Wirkung durch Lenacapavir verstärkt werden kann:
    Lenacapavir hemmt unter anderem das Enzym CYP3A und das Transportprotein P-Glykoprotein. Dadurch können die Blutkonzentrationen anderer Medikamente steigen. Besondere Vorsicht ist unter anderem bei Digoxin, Rivaroxaban, Dabigatran, Edoxaban, Simvastatin, Lovastatin, Fentanyl, Oxycodon, Tramadol, Midazolam, Triazolam, Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil, Ergotamin, Dihydroergotamin, Naloxegol sowie bestimmten systemischen Kortikosteroiden erforderlich. Bei Statinen kann das Risiko für Muskelschäden steigen. Bei Opioiden und Beruhigungsmitteln kann es zu verstärkter Sedierung oder Atemdepression kommen. Bei systemischen Kortikosteroiden sind ein Cushing-Syndrom oder eine Unterdrückung der Nebennierenrindenfunktion möglich. Je nach Begleitmedikation können eine Dosisanpassung, eine engmaschige Überwachung oder die Wahl eines anderen Wirkstoffs erforderlich sein.
  7. Wechselwirkungen mit anderen HIV-Medikamenten:
    Atazanavir in Kombination mit Cobicistat kann die Lenacapavir-Konzentration stark erhöhen und wird deshalb nicht empfohlen. Bei anderen Kombinationen, beispielsweise Darunavir mit Cobicistat, kann die Situation anders bewertet werden. Entscheidend ist immer die vollständige antiretrovirale Kombination. Einzelne Medikamente dürfen daher nicht isoliert beurteilt werden.
  8. Lange Wirkdauer und Folgen für Wechselwirkungen:
    Nach einer subkutanen Injektion besitzt Lenacapavir eine sehr lange Halbwertszeit von ungefähr acht bis zwölf Wochen. Der Wirkstoff kann noch viele Monate im Körper vorhanden sein. Wechselwirkungen mit empfindlichen CYP3A-Substraten können deshalb noch bis zu neun Monate nach der letzten Injektion relevant sein. Eine einmal verabreichte Injektion kann bei einer Unverträglichkeit oder Wechselwirkung nicht kurzfristig aus dem Körper entfernt oder einfach abgesetzt werden. Vor der Injektion sollte daher besonders sorgfältig geprüft werden, welche Medikamente aktuell oder voraussichtlich in den folgenden Monaten benötigt werden.
  9. Versäumte Injektionen und Resistenzrisiko:
    Bei HIV-positiven Personen dürfen die vorgesehenen Injektionsintervalle nicht ohne wirksame Ersatztherapie deutlich überschritten werden. Wird Lenacapavir beendet oder eine Injektion versäumt, können über längere Zeit niedrige Wirkstoffkonzentrationen im Körper verbleiben. Ohne gleichzeitig vollständig wirksame HIV-Therapie kann dies die Entwicklung von Resistenzen begünstigen. Wenn die Behandlung nicht fortgeführt wird, muss rechtzeitig eine andere vollständig suppressive antiretrovirale Therapie begonnen werden.
  10. Anwendung bei Leber- und Nierenfunktionsstörungen:
    Bei leichter bis schwerer Nierenfunktionsstörung mit einer Kreatinin-Clearance von mindestens 15 Millilitern pro Minute ist normalerweise keine Dosisanpassung erforderlich. Für Patientinnen und Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz oder Dialyse liegen nur begrenzte Erfahrungen vor. Bei leichter oder mittelschwerer Leberfunktionsstörung ist in der Regel ebenfalls keine Dosisanpassung vorgesehen. Bei schwerer Leberinsuffizienz, insbesondere Child-Pugh-Klasse C, ist besondere Vorsicht erforderlich.
  11. Schwangerschaft und Stillzeit - dürfte für die meisten hier nicht relevant sein - :
    Für die Anwendung von Lenacapavir während der Schwangerschaft liegen nur begrenzte Daten vor. Die Anwendung sollte deshalb sorgfältig gegen mögliche Risiken abgewogen werden und nur erfolgen, wenn sie medizinisch erforderlich ist. Bei HIV-positiven Patientinnen müssen zusätzlich die allgemeinen Empfehlungen zur Vermeidung einer HIV-Übertragung auf das Kind berücksichtigt werden.
  12. Praktische Gesamtbewertung:
    Lenacapavir verursacht vergleichsweise wenige systemische Nebenwirkungen. Im Vordergrund stehen lokale Reaktionen an der Injektionsstelle sowie das erhebliche Wechselwirkungspotenzial. Der entscheidende Nachteil ist die sehr lange Verweildauer im Körper. Eine relevante Unverträglichkeit oder Wechselwirkung kann nach der Injektion nicht schnell beendet werden.
    Vor jeder Anwendung sollte deshalb eine vollständige Medikamentenliste geprüft werden. Dazu gehören verschreibungspflichtige Medikamente, frei verkäufliche Mittel, Bedarfsmedikamente, Kortisonpräparate, pflanzliche Präparate wie Johanniskraut, Migräne-, Schlaf- und Potenzmittel sowie gegebenenfalls Drogen oder Partysubstanzen. Auch Medikamente, die voraussichtlich in den kommenden Monaten benötigt werden könnten, sollten berücksichtigt werden.
 
Habe mir hier in Mombasa die 6 Monatsspritze Lenacapavir spritzen lassen, da mir die dauerhafte Tabletteneinnahme zu nervig war bzw. die Nierenbelastung der Spritze deutlich geringer ist.

Welche Voraussetzungen muss man dafür erfüllen und wie hoch sind die Kosten?
 
Noch viel schlimmer ist es wenn sich der Partner erst vor kurzem mit HIV angesteckt hat und noch gar nichts davon weiß, denn da ist das Ansteckungsrisiko und die Virenlast am höchsten.

Noch viel schlimmer! Das war und ist ja der Hauptgrund für die Verbreitung von HIV
  1. Medikamente, deren Wirkung durch Lenacapavir verstärkt werden kann:
    Lenacapavir hemmt unter anderem das Enzym CYP3A und das Transportprotein P-Glykoprotein. Dadurch können die Blutkonzentrationen anderer Medikamente steigen. Besondere Vorsicht ist unter anderem bei Digoxin, Rivaroxaban, Dabigatran, Edoxaban, Simvastatin, Lovastatin, Fentanyl, Oxycodon, Tramadol, Midazolam, Triazolam, Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil,h.

Schon wieder das nächste Problem: Man nimmt die Präventivspritze, um sich bei "Spaß" nicht anzustecken und kann dann die Medikamente, um "Spaß" zu haben nicht mehr einnehmen....

Zeigt halt wieder, daß man nicht bedenkenlos alles einwerfen sollte, was der Markt hergibt, sondern sich schon genau informieren und Vor- und Nachteile abwägen....
 
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