Thailand Warum kriegen die Menschen in Thailand keine Kinder mehr?

Das Gegenteil ist richtig. Treiber des Geburtenrückgangs sind
a) Bildung: höhere Bildung und Urbanisierung führen zu einem gestiegenen Drang nach Selbstverwirklichung
b) Medien: die Propagierung eines modernen Lebensstils lassen Kinder zunehmend als Hindernis erscheinen
c) Wirtschaft: Weniger Bedarf an Arbeitskräften in der Landwirtschaft führt zu Landflucht. In den Städten sind Kinder eher ein Kostenfaktor aufgrund steigender Kosten.
Im Grunde unterscheiden die Ursachen sich strukturell wenig von (bald ehemaligen) Industrieländern wie Deutschland

Im Unterschied zu Deutschland bietet das (nicht vorhandene) Sozialsystem wenig Anreize, produktive Arbeit zugunsten einer größeren Kinderzahl aufzugeben. In Deutschland gilt das für die arbeitende Bevölkerung gleichermaßen. Anreize bestehen dort hauptsächlich für Transferleistungsempfänger, insbesondere nach Einwanderung in die Sozialsysteme (lässt sich an den divergierenden Geburtenraten eindeutig ablesen).

Ich nehme an, meine Aussagen lassen sich alle durch geeignete Fragen an die KI bestätigen. Ich unterlasse das jedoch, denn ein Bisschen wollen wir ja noch selber denken.
Bis jetzt ein Beitrag der für mich am meisten Sinn macht.

Ein paar Einsätze von meiner Seite. Ich glaube nicht das die Bildung an sich der Grund ist sondern wie sie Umgesetzt wird. Zum Beispiel Kinder während eines Studiums machen es sehr schwer es zu beenden. Die Folge ist das viele sich dagegen entscheiden or auf viel später verschieben.

Der stärkste Grund für mich ist der Verfall der traditionellen Familien. Alle wollen ihren Erfolg im Beruf und dabei bleibt vieles andere auf der Strecke liegen. Familien leben nicht mehr zusammen im selben Ort. Die Unterstützung von den Eltern und Großeltern ist oft nicht vorhanden. Nach einem Kind ist es oft Schluss.

Die neue Rechtslage macht es auch nicht einfach. Viele geschiedene Männer Arbeiten hart um das meiste and die alleinstehende Mutter mit Kind zu überweisen. Oft bleibt im Alter nicht viel übrig. Die neue Generation entscheidet oft das eine Familie nichts für die ist und bevorzugen dann nur kurze Bekanntschaften.

Immer mehr Kinder wachsen mit allein erziehenden Mutter oder Vater auf. Sie haben viel weniger Bezug zu der traditionellen Familie.
 
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Die Unterstützung von den Eltern und Großeltern ist oft nicht vorhanden.
Ich glaube dieser Rückhalt wird sehr unterschätzt. Man sehe nur in Deutschlamd was die Kinderbetreuung kostet. Und wenn ein Einkommen nicht reicht muss der Partner auch arbeiten und einen Großteil dieses Gehaltes für die Kinderbetreuung aufwenden.
 
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Für mich ganz klar, Zukunftsangst, Versorgungsängste . Die Menschen können sich keine Kinder mehr leisten.
Das alte System funktioniert nicht mehr. Solange die jungen noch für die alten sorgen konnten war so ziemlich alles in der Waage.
Heute zu Tage sieht das anders aus. Wer keine vernünftige Ausbildung hat oder als Tagelöhner arbeiten muss, der hat Schwierigkeiten sich selbst über Wasser zu halten. Da bleibt wenig bis nichts übrig um die Familie zu supporten oder eine eigene Familie zu gründen.
Dann wäre die logische Schlussfolgerung, dass die Geburtenraten in ärmeren Ländern deutlich niedriger wäre als in reicheren. Aber genau das Gegenteil ist der Fall.
 
Zurzeit bin ich auf den Philippinen unterwegs und erlebe hier täglich etwas, das mich immer wieder aufs Neue fasziniert. Schon früh am Morgen gegen 6 Uhr und dann wieder am Nachmittag ab etwa 16 Uhr bis zum Sonnenuntergang füllen sich die Strände mit Menschen. Was mir dabei besonders auffällt: Es sind nicht einfach nur einzelne Badegäste, sondern ganze Familien – von den Großeltern bis zu den kleinsten Kindern. Viele sind gemeinsam im Wasser, lachen, spielen und verbringen einfach Zeit miteinander.
Auch in den Städten und Dörfern begleitet mich dieses Bild überall. Ich sehe unglaublich viele Kinder, die ganz selbstverständlich zum Alltag gehören. Das Leben wirkt lebendig, natürlich und stark von Familie geprägt.
Wenn ich das mit Thailand oder Europa vergleiche, fällt mir der Unterschied umso mehr auf. Dort begegne ich im Alltag deutlich weniger Kindern. Vieles wirkt strukturierter, ruhiger und oft auch distanzierter.
Gerade dieser Kontrast macht meine Zeit auf den Philippinen für mich so besonders. Die Präsenz der Kinder, das enge Familienleben und diese spürbare Wärme berühren mich. Es fühlt sich ehrlich, ungezwungen und erfrischend anders an als das, was ich aus anderen Teilen der Welt kenne.

KI Perplexity:
Die Philippinen haben deutlich mehr Kinder pro Einwohner als Thailand �. Während Thailand mit einem starken Geburtenrückgang und einer raschen Überalterung der Gesellschaft konfrontiert ist, weisen die Philippinen eine deutlich höhere Geburten- und Fertilitätsrate auf �.
Geburtenvergleich
Die demografische Situation der beiden Länder unterscheidet sich grundlegend �:
Demografischer Kontext
Die Philippinen verzeichnen eine deutlich höhere Fertilitätsrate, was dazu führt, dass der Anteil junger Menschen an der Gesamtbevölkerung wesentlich größer ist �. Im Gegensatz dazu liegt die Gesamtfruchtbarkeitsrate in Thailand seit langem unter dem Reproduktionsniveau von etwa 2,1 Kindern pro Frau �. Das Land kämpft aufgrund dieser Entwicklung mit einer drohenden demografischen Krise, bei der die Zahl der älteren Menschen in den kommenden Jahren massiv ansteigen wird, während der Anteil der Kinder und jungen Erwachsenen stark sinkt �.
 
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