Restliches Europa Auswandern - Cheap Charlie Rentner

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Dachte, ich hätte klargemacht, dass Alkohol eine untergeordnete Funktion in meinem Leben hat... ich trinke auch keinen Kaffee, also muss ich nicht zum Kaffeetrinken in die Fußgängerzone. Meinen TV habe ich vor einem Jahr erfolgreich vom Strom getrennt.
Opern müssen vllt nicht sein, da ich die meiste Zeit weder Frack noch Anzug trage. Bezahlbare und erreichbare Kulturveranstaltungen könnten aber zur Lebensqualität beitragen. Wichtig ist halt, dass die Fixkosten überschaubar bleiben - am besten auch relativ zukunftssicher.
Ja,dass Alkohol eine untergeordnete Rolle spielt, hast Du in der Tat schon klargemacht.

Irgendwie aber nicht klargemacht hast Du (oder hab ich es überlesen?) was Du eigentlich so den lieben langen Tag treiben willst.
Auf meinen Post bezüglich Sprache lernen bist Du auch nicht eingegangen.

Das spielt aber bei der Wahl des Ortes bzw Landes schon eine gewisse Rolle: Wenn Du den ganzen Tag nur im Lehnstuhl sitzen willst, kommen sicherlich auch andere Länder in Frage, als wenn Du noch gewisse Ansprüche an das Leben hast.
Da wäre halt dann die Frage welcher Art diese Ansprüche an das Leben sind.

Ich erinnere mich an einen Beitrag von Dir,indem Du sinngemäß geschrieben hats, der Corona-Lockdown hat keine Veränderung in Deinem Leben gebracht, alles lief für Dich weiter wie bisher.
Dieser Beitrag hat sicherlich @MadAddict zu diesem Satz veranlaßt:
Der TS will aber weder Apfelbäume abernten noch in die Oper fahren sondern einfach den Tag mitm Bier vor der Glotze verbringen. Andere Lebenseinstellung.
 
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Du willst weiter aktiv bleiben. Und deine Punkte sind relevant.

Der TS will aber weder Apfelbäume abernten noch in die Oper fahren sondern einfach den Tag mitm Bier vor der Glotze verbringen. Andere Lebenseinstellung.
Wenn in das Ausland, dann ist m.M. eine sinnstiftende Tagesbeschäftigung obligattorisch. Gilt aber eigentlich auch für ein Rentnerleben in Schland. Was tun? It s up to you, nur irgendwas. Schafft Kontakte, Tagesstruktur und Erfolgserlebnisse. Und insbesondere für Männer gilt: Ein langes Leben ist der aktiver Widerstand gegen die Geschlechterungerechtigkeit des schlandschen Rentensystems.

Nach 40 Jahren im Schichtdienst wird man eine überdurchschnittliche Rente haben. Nicht zu vergleichen mit dem TS.
Das glaubst aber auch nur Du. Bin mit 17 falsch abgebogen. Sozialbereich. Lebenslange Armut garantiert.
 
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@Staller Ich bewundere deine positive Einstellung zum Erlernen neuer Sprachen so sehr, dass ich meinem Negativismus keinen Raum lassen wollte.
Ich habe mich in den letzten 5 Jahren in Thailand bewegt und muss für mich leider sagen... bevor ich die Sprache lerne(n kann), nähe ich mir nen Knopf an die Backe und hänge ein Klavier dran auf. Ich habe NULL Zugang dazu.
Wenn es sein muss, dann muss es halt sein. Also wenn man wirklich umzieht und da nicht wie der letzte Depp drauf angewiesen sein will, dass einem jemand die Straßennamen vorliest.
Sobald es aber Internet gibt und die Leute auch Englisch reden, reduziert das natürlich den Druck, eine Sprache lernen zu müssen.
Eine deutsche Community ist dann noch destruktiver, wenn man sich "integrieren" will.

Also: Es freut mich sehr, dass es dich motiviert und hochzieht.
Spaß daran hätte ich NULL. Es müßte halt sein.

Generell kann man sich als Normalsterblicher (zum Glück) nicht vorstellen, wie viel Energie man benötigt, um überhaupt aufzustehen oder den Tag irgendwie rumzukriegen. Die Kombination aus (schwerer) Depression, Negativismus und Nazissmus kann ich niemandem empfehlen.

Beispiel gefällig? Nach meiner Wahrnehmung ist es in Pattaya völlig egal, ob Leute kiffen, BSE haben oder die Zombieapokalypse kommt. Das sind alles Sachen, die nur Auswirkungen aufs Hirn haben. Die meisten sind also grundsätzlich imun.

Es ist für mich viel leichter geworden, seit ich weiß, dass es nur an mir liegt. Dass gar nicht alle inkompetent sind, sondern meine Wahrnehmung fehlerhaft. Stellt euch mal vor, Infrastruktur und Bildung würden echt seit 40 Jahren an die Wand gefahren werden...

Deshalb ja ein Hund... da ist dann nur die panische Angst, dass der kleine Scheisser wirklich jeden Tag vor die Tür will...
 
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Generell kann man sich als Normalsterblicher (zum Glück) nicht vorstellen, wie viel Energie man benötigt, um überhaupt aufzustehen oder den Tag irgendwie rumzukriegen. Die Kombination aus (schwerer) Depression, Negativismus und Nazissmus kann ich niemandem empfehlen.
Ich kann mir das vorstellen. Eine gute Freundin von mir hat eine schwere Zwangsstörung und verlässt kaum das Haus. Urlaubsreisen sind unvorstellbar. Das ist bei Dir glücklicherweise nicht der Fall.
Allerdings wiegen Depressionen in Verbindung mit Negativismus sehr schwer.
Erschwerend kommt hinzu, dass Leute wie Du häufig sehr intelligent sind. Für blöde Menschen ist das Leben nach meiner Beobachtung zumeist erträglicher, da sie die Gesamtsituation nicht ständig hinterfragen müssen.

Von daher betrachte ich die Aussage zu Deiner fehlerhaften Wahrnehmung leider als Scherz oder Wunschvorstellung.
 
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Eine gute Freundin von mir hat eine schwere Zwangsstörung und verlässt kaum das Haus. Urlaubsreisen sind unvorstellbar. Das ist bei Dir glücklicherweise nicht der Fall.
Es ist wirklich schwer vorstellbar, dass jemand wie ich lieber in Thailand bei 32 Grad schwitzt wie ein Schwein und mit gesundheitlichen Problemen kämpft, sich von allen verarschen lässt und auch noch viel Geld dafür ausgibt... aber das ist/war alles besser, als "zuhause" zu sein.

Ich werde immer mal wieder gucken, ob ich irgendeinen (Mini)Job finden kann...muss ja nichts großes sein, 100 bis 200 Euro im Monat würden auch schon helfen.
Widerspricht das der Tatsache, dass ich gerade 6 K Euro in 2 Monaten für Thailand ausgegeben habe? Ich finde nicht...
 
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Mit 1000€ geht es schon:
35-45m wohnen —— ca350-450 miete
Woche zum leben. Mit 100 schönes auskommen gesamt 7-800 man kann keine großen Sprünge machen aber zum durchkommen reicht es, außerdem der TS sagte er hat 1300 aber er spekuliert mit 1k also kann er für Urlaub rücklage machen und für einmal im Jahr gehts
 
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Es ist wirklich schwer vorstellbar, dass jemand wie ich lieber in Thailand bei 32 Grad schwitzt wie ein Schwein und mit gesundheitlichen Problemen kämpft, sich von allen verarschen lässt und auch noch viel Geld dafür ausgibt... aber das ist/war alles besser, als "zuhause" zu sein.
Ich kann mir das 100% vorstellen.

Ein paar Dinge ...
Insbesondere mit viel Geld ausgeben und verarschen lassen ... könntest du, aber das weisst du selber, zügig abstellen, ohne jegliche Einbussen in Jomtien erleben zu müssen.

Wer zahlt denn die Krankenkasse? Ich weiss nicht wie das in D gehandhabt wird, aber wer in der CH staatliche Hilfe bekommt, verliert diese wenn er ins Ausland zieht..
👍
Genau dassssss ist der Knackpunkt bei @Teddy.
Ansonsten???
Budget 1.600€/Monat ... in Jomtien? 🥳🤗
Mehr braucht kein Mensch ...
 
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