Boeing 737 Max 8 Probleme

Pilotenegende "Sully" Sullenberger hat die 737 Max im Simulator geflogen und übt harsche Kritik an Boeing und der US-Luftfahrtbehörde FAA...


Wundert mich das gerade du als unkritischer Passagier diesen link postest.
Herr Sullenberger als Experte gibt nur das wieder was ich schon am 20.3 gepostet und verlinkt hatte.

Das völlige Versagen von Boeing und der FAA.

https://thailand-asienforum.com/threads/boeing-737-max-8-probleme.24098/page-3#post-848254




Hat der EuGH auch bestätigt.
:ironie:

Herr Sullenberger unterliegt nicht dem EuGH von dem her zieht dein 'Witz' nicht.
 
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Darf man denn mit >65 auch nicht mehr im Simulator fliegen?:roll: Ich denke - doch! Also, alles ist gut.:)
 
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Der wird an Boeing direkt oder auch indirekt über den Aktienkurs weitergereicht und sie werden (ein bisschen) gezwungen ihre Arroganz abzulegen.
Der Aktienkurs einer company hat nichts, aber auch gar nichts mit dem Geschäftsgebaren jeweiliger company zu tun.
Meinungsmache kann in den Kurs reinspielen, letztendlich bestimmt jedoch Angebot und Nachfrage den Kurs...

Bsp Nvidia :

von Hochs um 280$ runter auf Kurse um 150$. Wir wollen nicht all zu spitz rechnen, aber es sind ca 50% Kapitalverlust.
Kapitalverlust wohlgemerkt an der Börse, was hat sich denn an der Firma geändert? Ist auf einmal alles was im Besitztum dieser Firma ist nur noch halb so viel wert? Die Fertigungsanlagen? Der Kugelschreiber im Chefbüro? Auf einmal alles nur noch halber Wert?
Nein, es ist Marktgeschehen. Der Firmenwert über die Aktien wird gepreist durch Angebot und Nachfrage, und das hat nun mal leider nix mit der realität zu tun!
Lese die Bilanz eines beliebigen Unternehmens welches an der Börse gelistet ist und addiere den Firmenwert.
Ermittle die Anzahl der umlaufenden Aktien und multipliziere sie mit dem aktuellen Kurs.

Du wirst feststellen dass sich dort eine gewaltige Spreizung zeigt...
 
So schnell scheint Boeing seine Probleme mit der "Max" nicht los zu werden... Bericht von Spiegel Online:

"Ein US-Pilot strengt wegen der 737-Abstürze in diesem Jahr eine Sammelklage gegen Boeing an. Der Flugzeugbauer habe lange von Problemen mit der 737 Max gewusst. Hat er auch die Unglücke und Startverbote in Kauf genommen?

Die Boeing-Abstürze in diesem Jahr beschäftigen die US-Justiz: Dem Luftfahrtkonzern droht ein langwieriger und möglicherweise teurer Rechtsstreit. Ein Pilot hat das Unternehmen aufgrund der Unglücke und der danach verhängten Startverbote für die betroffenen Maschinen vom Typ 737 Max wegen finanzieller und weiterer Schäden verklagt.

Nach Angaben seiner Anwälte wurde die Klage bereits am Freitag bei einem Gericht im US-Bundesstaat Illinois eingereicht, wo Boeing seinen Hauptsitz hat. Der Rechtsstreit sei als mögliche Sammelklage angelegt, der sich mehr als 400 weitere Piloten anschließen könnten. Boeing äußerte sich auf Nachfrage zunächst nicht zu dem Rechtsstreit.

Der Kläger, der in den Gerichtsunterlagen als "Pilot X" von "Airline X" anonymisiert wurde, erhebt schwere Anschuldigungen. Boeing und der US-Luftfahrtbehörde FAA wird "eine beispiellose Vertuschung" bekannter Fehler der 737 Max vorgeworfen. Die Abstürze und die folgenden Flugverbote seien deshalb "vorhersehbar" gewesen.

Der Pilot beklagt unter anderem "erhebliche Einkommenseinbußen" sowie "schweres emotionales und mentales Leid". Er sei gewissermaßen gezwungen gewesen, die Boeing-Maschinen zu fliegen und so nicht nur sich selbst, sondern auch die Crew und Passagiere in Lebensgefahr zu bringen. Der Hersteller habe von Problemen der 737 Max gewusst, Airlines und Piloten aber nicht ausreichend davor gewarnt."
 
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Der Pilot beklagt unter anderem "erhebliche Einkommenseinbußen" sowie "schweres emotionales und mentales Leid".


Klingt für mich im ersten Moment erst mal nach Trittbrettfahrer der noch Kasse machen möchte.

Aber mal schauen wie sich das noch entwickelt.

Die FAA gerät damit aber noch mehr in Zugzwang und wird eine Wiederzulassung diesmal genauer unter die Lupe nehmen und keine Rücksicht mehr auf Boeing nehmen.
 
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Aus der "Kronen-Zeitung von heute:

"Das Todes-Modell 737 Max bereitet dem Flugzeughersteller Boeing weiterhin große Probleme. Nun deckte die US-Luftfahrtbehörde FAA ein weiteres „potenzielles Risiko“ bei dem in Verruf geratenen Maschinentyp hin. Erneut ist das Stabilisierungssystem MCAS betroffen: Im Flugsimulator hätten Piloten Schwierigkeiten gehabt, die Kontrolle über das Flugzeug zurückzuerlangen, nachdem das System aktiviert worden war."

Bei OS Windows kann man Fehler im System mit einem Update vielleicht noch in den Griff bekommen. Bei einer fehlerhaften Konstruktion eines Flugzeugs dagegen, ist dies letztendlich kaum möglich.

Ethiopian hat die "Max" Anfang nächstes Jahr wieder eingeplant (7M8)...
 
Komisch, woher die Kronenzeitung das weiß, da das offizielle Statement sagt "ein weiteres Problem". Aber nicht sagt was genau.
 
@schmidtyy

Die FAZ meldet Ähnliches und beruft sich dabei ebenfalls auf die Aussage der FAA, bezüglich des "MCAS". Wenn nach dem Update, wobei nach Boeing nun eines der "sichersten Flugzeuge der Welt" entstanden sein soll, selbst im Simulator die Flugtauglichkeit der MAX angezweifelt werden muss, wie soll dann die reale Praxis aussehen?

Bin gespannt, ob den Briten ihre Aussage, 200 dieser Modelle voller Vertrauensvorschuss zu übernehmen, in der näheren Zukunft noch Bestand haben wird. Aber dabei wird es wohl mehr darum gehen, "neue Freundschaften" zu knüpfen oder zu vertiefen...
 
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