Costa Rica Costa Rica – Wer zu spät kommt,

Moby

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Es wurde Frühjahr und der Bub musste endlich mal wieder weg.
Aber wohin? Von Jahr zu Jahr wird die Auswahl kleiner und die Entscheidung fällt mir schwerer. Also ich meine die Auswahl an „neuen“ Traumzielen die mich richtig reizen und an denen auch Mädelstechnisch was geht. Scheiß Luxusproblem.

Nach meinen letzten Afrikaabstechern sollte es mal wieder nach Süd- oder Mittelamerika gehen. Gerade Februar bis April ist dort eine gute Reisezeit, zu der ich eigentlich aufbrechen wollte.
Aber wie das mit zunehmendem Alter so ist tauchen da dann spontan auch mal so Wehwehchen auf, die einen einschränken und man etwas braucht, bis man sie wieder wegkriegt und solange der Urlaubsspaß mindestens gemindert wäre. Und der Libido ist sowas dann auch nicht förderlich.
Insofern stand das "Ficken" diesmal auch gar nicht ganz oben auf der Prioritätenliste. Es hatte sich also etwas gezogen und der Mai kam für LATAM gerade noch in Frage.

Venezuela spukt mir ja schon seit Jahren im Kopf herum und seit letztem Jahr konnte ich es nicht weniger verdrängen. Ich saß mehr als einmal am Strand auf Los Roques und habe mir gedacht: Du Depp, besser geht es nicht, du hast jetzt die Spitze erreicht! Ich meine was will Man(n) mehr? Traumstrände und Sonne, eine bildhübsche und sexsüchtige Latina an deiner Seite, hervorragendes Essen und Drinks rund um die Uhr, tolle Musik und superfreundliche Leute…

Also war hier die B-Probe angesagt. Auch die Flugsuche und -Preise bestätigten diesen Plan.
Aber ganz so einfach und eintönig wollte ich es mir dann doch nicht machen. Zumindest EIN neues Land sollte dabei sein. Bin ich alleine schon meiner Weltkarte mit Fähnchen schuldig 😁

Und jetzt kommen wir zu Costa Rica, welches eigentlich ein wunderschönes Land ist, aber… Eigentlich, weil ich denke einfach zu spät dran gewesen zu sein. Die Gründe folgen.

Trotzdem musste ich es irgendwann mal machen, denn es ist eines der ersten Ziele für VHS-Kurs-Besucher, Gutmenschen und sonstige Leute, die sich zum ersten Mal trauen nach Lateinamerika zu reisen. Da kann ich ja nicht auf Dauer sagen, dass ich DAS Land noch nicht kenne🤪
Also musste ich es endlich erkunden (abhaken) und habe deshalb ein paar erste Tage hier eingeplant.

Teaser gibt´s diesmal keinen, denn erstens habe ich kein wirklich passendes Bild gefunden und außerdem wird es auch eher ein Kurzbericht…
 
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Flugplanung und Anreise:


Die Google Flugsuche offenbarte mir dann Erfreuliches: Ein Gabelflug von DE nach San Jose und zurück ab Caracas kostete erheblich weniger als ein Flug an eines der Ziele und vom selben wieder zurück! Mit Iberia und Gepäck hat mich der Flug genau 700 € gekostet. Und das spontan eine Woche vor Abflug gebucht. Selbst inkl. des Verbindungsfluges mit CopaAirlines (220 $ Flextarif mit Gepäck) waren die Flüge noch günstiger als nur nach Costa Rica hin- und zurück.

Den Copa-Flug, den ich jederzeit um ein paar Tage vor- oder nach hinten hätte schieben können startete auch mehrmals täglich. Insofern war ich maximal flexibel.


Kurz vor knapp hatte ich mir dann also den Flug bei Iberia für 24 Stunden reserviert und wäre dann beim finalen Grübeln fast nochmal schwach geworden:

Denn ein anders Land dort spukte mir seit ein paar Monaten viel nachhaltiger im Kopf herum als eigentlich Costa Rica. Aber die Kombination von allen drei Ländern wäre mir dann wirklich zu viel geworden und anstelle von San Jose wäre der Flug doch nochmal etwas teurer und die Flugzeiten ein gutes Stück unangenehmer gewesen. Und Costa Rica hätte ich nach so vielen Jahren immer noch weiter vor mir herschieben müssen.

Das Land, dass ich hier leider nicht mehr unterbringen konnte, jetzt aber ganz oben bei mir auf der Liste steht ist: El Salvador! Mit seiner Hauptstadt San Salvador.
Vor wenigen Jahren noch das gefährlichste Land der Welt! Jetzt das (angeblich) sicherste in ganz Amerika (sogar noch vor Canada)! Und Chica-technisch soll auch Einiges gehen.

Die ganzen aktuellen Berichte über die Maras und den aktuellen, äußerst beliebten Präsidenten sind sehr sehenswert.


Zurück zur Anreise, welche unspektakulär war:

Also Iberia ist jetzt nicht der Brüller, im Vergleich mit AirEurope vielleicht eine Nuance besser. Zumindest gäbe es die Kopfhörer kostenlos, sofern ich sie brauchen würde. Beide haben in die Region aber die kürzesten Flug- und Umsteigzeiten.
Umsteigen in Madrid und Terminalwechsel ist nie „schön“, aber mit mindestens einer Stunde Zwischenstopp halbwegs stressfrei machbar. (Auf dem Rückflug sollte ich noch richtig ins Schwitzen kommen!)

Immi in San Jose ist unspektakulär, Kein Visa und Nix, ich wurde lediglich gefragt, wo ich wohnen werde.
Da ich es keinem Staat (inkl. unserem eigenen) einfach machen will mich zu finden und zu krallen im Bedarfsfall gibt es von mir immer erstmal irgendeine Standardadresse. Irgendein bekanntes Hotel und Stadtteil (zur Not mit Straße), welches ich mir auf der Anreise kurz ergoogelt habe. Das hat eigentlich noch in jedem Land gereicht und niemand hatte einen Nachweis gefordert. Außerdem hätte ich zu dem Zeitpunkt ja noch nicht gesagt, dass ich dort reserviert habe, sondern dass ich dort übernachten will…

Die Wartezeit war erträglich, aber in der Warteschlange dort haben sich einige eher als Typ Mallorca-Spezialisten „geoutet“. Habe ich an den meisten anderen Airports in der Region so noch nicht gesehen.

Also hier nicht reingelassen zu werden wäre echt schwer.


Dann mal Gepäck schnappen und raus in die Ankunftshalle…
 
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Das liebe Geld!


Also das es nicht günstig wird wusste ich vorab schon und war entsprechend darauf eingestellt, aber zwischen nicht günstig und „scheiß teuer“ ist dann doch nochmal ein Unterschied.
Im Vorfeld und zur Reiseplanung schaue ich mir natürlich immer mal den Verlauf der Wechselkurse an. Hier dann mal einer der Gründe für den Titel dieses Berichts:

Anhang anzeigen EUR-COL-Mai24.jpg

Innerhalb der letzten 2 Jahre ein Wertverlust des Euro (und auch Dollar) um knapp ein Drittel. Das spürt man dann wirklich.

Trotzdem braucht man ja auf jeden Fall erstmal etwas Bargeld für Kleinigkeiten, Trinkgelder, etc. Bis auf optional bei den Putas wird nämlich überall mit dem Colón bezahlt.
Innerhalb des Zollbereiches war, wenn ich mich recht erinnere ein ATM. Aber dem ersten und einzigen Gerät traue ich normalerweise nicht. Also raus in die Ankunftshalle. Dort war dann nicht ein einziger Automat.


Zwei Geldwechselstände, genau wie im Zollbereich, die jedoch alle zum gleichen Betreiber gehören. Die trauen sich aber nicht mal eine richtige Tabelle mit den Wechselkursen auszuhängen, sondern die Kurse laufen da einzeln im Sekundentakt an einem Bildschirm vorbei. Das sind mal Spannen:

Anhang anzeigen A1.jpg ... Anhang anzeigen A2.jpg

Eine Frechheit! Zweimal hin- und hergetauscht und das Geld ist weg.


Habe mich dann durchgefragt und oben in der Abflughalle ganz am Ende gab es dann noch drei ATM´s, die die ersten Colónes zu halbwegs vertretbaren Kosten rausgerückt haben.


Schön sind die Scheine ja schon…

Anhang anzeigen A3.JPG

aber voll aus Plastik. Egal für die paar Tage.
 
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Dann mal wieder runter in die Ankunftshalle und um den Mietwagen kümmern.
Das Land ist dafür eigentlich sehr gut geeignet und sofern man nicht nur in San Jose bleiben möchte eine gute und komfortable Möglichkeit.

Es sind wirklich alle großen Ketten vertreten und dazu noch jede Menge kleinere und unabhängige Verleiher. Im Verhältnis zu vielem Anderen sind die Kosten hierfür sogar günstig.
Im Vorfeld hatte ich bei Sixt einen Geely reserviert. So ein Mini-SUV ohne Allrad. Die Reservierung war aber -zumindest für mich- so unverbindlich, dass ich bis zur Abholung habe stornieren können oder auch einfach nicht auftauchen.
Nachdem meine Vermieterstation jetzt auch nicht die besten Bewertungen hatte und bei Sixt auch die „richtige“ KK zum Einsatz hätte kommen müssen habe ich mich in der Empfangshalle halt einfach mal spontan bei einem der ganzen anderen Anbieter informiert.
Die Offices liegen alle nebeneinander und bei dem mit dem vertrauenswürdigsten Berater einfach mal angefragt.

Das erste Angebot war dann nicht schlecht, aber noch nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Das habe ich ihm dann auch so rübergebracht und schlussendlich hat er dann noch nachgebessert, als ich schon kehrt machen wollte.
Es sollte nun also eines der mittleren 4x4 SUV´s werden, ASX oder Qashqai, mit dem Rundum-Sorglos-Versicherungspaket und Null-Selbstbeteiligung für 218 $ für 5 Tage.

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Da kann man nicht meckern.

Nachdem der Flughafen eher klein ist haben alle Verleiher ihre Stationen außerhalb in den umliegenden Gewerbegebieten. Man wird kurzfristig mit Shuttlebussen dorthin gebracht und nach Rückgabe natürlich auch wieder zu Airport. Muss man je nach Verkehrslage halt einige Minuten extra miteinplanen.


Eher unerfreulich ist, wie man sofort auf mögliche und empfindliche Strafen hingewiesen wird und das auch gegenzeichnen muss. Ich weiß, einfach an die Regeln halten…. Und man hat kein Problem. Trotzdem kann man, gerade beim Parken in einem neuen Land ja durchaus mal ungewollt einen Fehler machen. Zum Thema Polizeikontrollen, propiña, etc. kann man im Vorfeld auch bei YT einiges finden.

Anhang anzeigen B3.jpg ... Anhang anzeigen B4.jpg

Nach meiner letzten Paraguay-Erfahrung in Sachen Mietwagen war ich natürlich supervorsichtig und habe versucht Alles genau zu dokumentieren und fotografieren.

Der Wagen hatte zwar rundherum (und damit meine ich auch oben und unten) jede Menge Schrammen und Kratzer, war aber sonst in Ordnung:

Anhang anzeigen B5.jpg

Nachdem dann auch endlich eine Kofferraumabdeckung aufgetrieben wurde (man soll dort im Land keine Sachen offen sichtbar im Auto liegen lassen!) konnte es endlich losgehen ins Apartment. Die Offline-Karte von Maps.me auf dem Handy hatte hier mal wieder super Dienste geleistet, denn am Flughafen konnte ich keinen Handyshop finden.

Zwischenzeitlich wurden die Miet- und Kautionsgebühren auf der WISE-Karte zwar um- und zusammenabgebucht, aber um es hier gleich abzuschließen wurde schlussendlich korrekt abgerechnet.
 
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Ich miete am liebsten über Check24. Dort schließt man bei der Allianz eine Vollkasko ab, zu einem Spotpreis. Beim Vermieter vor Ort zahlt man dann die günstige Teilkasko und muss ggf. Schäden dann erstmal selbst übernehmen, bis die Allianz übernimmt.

Man kann halt getrost ignorieren wenn der Vermieter einem einn allzu wichtige Zusatzversicherung andrehen möchte.

Das ist so eine Sache. Also ob es wirklich klappt.
Ich hätte kein Problem, eine Selbstbeteiligung bei einem event. Schaden erstmal selbst zu übernehmen, Aber schlussendlich hat die Vermietagentur das letzte Wort.
Deshalb ist mir schon mal eine Anmietung in Peru geplatzt. Trotz eben einer solchen externen Versicherung hat die Vermieterin vor Ort darauf bestanden, dass ich bei ihr diese Zusatzversicherung abschließe. Wenn nicht würde meine Kreditkarte mit dem vollen Wert des Wagens (>10.000$) belastet.
Wir waren mit dem Vetrag schon fast durch, aber da hat sie nicht mit sich reden lassen. Also habe ich den Vertrag vor Ihren Augen zerrissen und bin gegangen.




Weiter im Text...



Mein Apartment sollte dann das BEE Suites Escalante im nordöstlichen Teil der Stadt werden. Das war sowohl über Airbnb als aus die Plattformen wie booking und Co zu buchen und kostete 90$ pro Nacht. War so eine Mischung aus Hotel und Apartmenthaus.
Das Wichtigste für mich: relativ neu, modern und sauber.
Angrenzend und zur Not auch zu Fuß erreichbar war dann ein Stadtteil (Name vergessen), der viele Restaurants, Bars, etc. aufbietet. Leider sehr teuer und für unser Hobby uninteressant.

Als mich die App halbwegs herangeführt hatte konnte ich „auf Sicht“ fahren, denn das Gebäude ist weithin ersichtlich:

Anhang anzeigen C1.jpg

Schneller Checkin und vorab hat man die wichtigsten Informationen von der Vermietagentur schon auf Whatsapp erhalten. Unter Anderem den Code zum Öffnen der Apartmenttüre.


Das war dann so wie erwartet und man kann nicht meckern:

Anhang anzeigen C2.jpg

Anhang anzeigen C3.jpg


Nachdem wir hier schon beim Thema Apartment sind greife ich schon mal auf den nächsten Tag/Tage vor.


Nachdem ich am Folgetag am späteren Vormittag aufgestanden war klopfte es an der Türe.
Als ich aufmachte wäre mir fast die Kinnlade runtergefallen:jil::liekas:! Ein bildhübsches Mädel stand vor mir und drückte mir eine Tüte mit frischem, noch warmem Baguette in die Hand. Leider dauerte die Aktion nur ein paar Sekunden und ich war so überrascht, dass mir nichts Kreatives eingefallen ist. Und einfach hereinziehen konnte ich sie ja auch nicht, auch wenn sie wirklich hübsch und sexy war!

Dann erinnerte ich mich daran, dass ein oder zwei Gäste in den Rezensionen vorab davon geschrieben haben, dass es Morgens frisches Brot gibt, nachdem kein richtiges Frühstück angeboten wird.
Obwohl ich zwar die Augen offen hatte habe ich sie, auch am Folgetag nicht mehr zu Gesicht bekommen😭.


Dann mal los und die wichtigsten Dinge besorgen.

In einer Malls, die mich wirklich nicht vom Hocker gerissen hat zunächst ´ne SIM von Claro besorgt. Der offizielle Claro-Shop hatte aber zu dem Zeitpunkt keine Karten verfügbar und hat mich zu einem der kleinen, freien Ständen schräg gegenüber geschickt. Lächerlich.
Die konnten mir dann auf jeden Fall aushelfen und der Registrierungsprozess ging auch halbwegs flott.

Auch hier:

Anhang anzeigen C4.jpg ... Anhang anzeigen C5.jpg

9 oder 20€ für ein Mini-Datenvolumen ist schon eine Ansage.



Auf dem Rückweg dann noch in einem Supermarkt das Nötigste besorgt.

Aber auch hier: Literflasche Wasser ab 2$ umgerechnet, und ´ne einfache Flasche Bier auch ab 2,50 oder 3€:

Anhang anzeigen C6.JPG ... Anhang anzeigen C7.JPG

Hmm! Das Saufen hat schon mal mehr Spaß gemacht.
 
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Wie stehst du zum Thema eSim?

Ne, ich bin da eher Freund der klassischen SIM, weil ich sie für flexibler halte. Eine eSIM kannst du häufig nur einmal installieren und nicht wechseln. Außerdem brauchst du schon mal WLAN etc., sofern nicht vorabgekauft.
Bin auch nicht sicher, ob das in/für einige der letzten, günstigen Ländern in den ich war das überhaupt angeboten wurde.
Und das Wichtigste: ich möchte eine lokale Rufnummer vor Ort haben. Für einige Anwendungen unerlässlich. Ein reiner Datentarif, der es bei eSIM häufig ist nützt mir da nicht viel. Als Ergänzung, wie hier im Bericht wenige Tage später wieder gemacht gerne.
 
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Nun kurzes Rückspulen zum Ankunftsabend.


Es war Freitagabend, an dem ich angekommen bin und trotz Flugstress, Zeitverschiebung etc. gehe ich doch jetzt nicht ins Bett! Also auf in die aktuelle Anlaufstation für unser Hobby: Das Taormina.

Über viele Jahre habe ich dazu im ISG mit einem Auge mitgelesen, auch weil San José und Jacó nach Medellin und Sosua dort die aktivsten Bereiche sind. Die Spielwiesen der Amis halt. Außerdem wusste ich ja auch, dass ich irgendwann noch in CR aufschlagen werde.
Während früher anscheinend das Hotel del Rey, die Blue Marlin Bar und Andere die Treffpunkte waren ist es nun dieser Hotel/Casino/Sportsbar/Club-Komplex.
Liegt etwas nördlich des Centros in eine so lala Umgebung und sieht von außen so schlicht (andere würden hässlich sagen) aus:

Anhang anzeigen D1.jpg

Hauptpublikum: Amis und Inder (wie ich später noch genervt feststellen musste).


Das @riva hier auch bereits zwei Berichte verfasst hatte wusste ich natürlich, hatte die vor einem halben oder dreiviertelten Jahr auch mal überflogen aber nicht vollständig durchgelesen.
Und auch vor meiner Abreise bin ich nicht mehr dazu gekommen. Asche auf mein Haupt!
Als ich dann doch noch reingelesen habe hatte ich einige Sachen schon erlebt und musste schmunzeln😉.


Dann mal rein in die gute Stube:

Anhang anzeigen D2.jpg

Hinter mir ist das Restaurant, dass man auch auf der Außenaufnahme sieht, ganz links hinter der Rezeption ist das Casino (wer´s braucht), schräg-links die Sportsbar zur Anbahnung und dahinter oder alternativ durch einen Tunnel rechts zu betreten der Club/Disco.

Die Fotos hier fassen die zwei Abende zusammen, die ich dort war. Am Freitag war ich so um 22.00 Uhr da und damit noch etwas früh. Der Laden füllte sich und die eine oder andere Augenweide (also für meinen Geschmack) war auch dabei.

Erstmal an die Sportsbar:

Anhang anzeigen D3.JPG

Zum Glück gab es dort WLAN (ich hatte ja noch keine SIM), aber die Getränkepreise haben es ich sich! Karte gibt es nicht, wie ich sowas hasse! Einfache Flasche Bier zwischen 7 und 9$, je nachdem ob lokal oder z.B. Heineken/Corona.

Ich halte mich da etwas zurück, aber den Amis ist das wurscht. Eines dieser typischen Exemplare neben mir (nett und kontaktfreudig sind sie ja) hat da mal eben drei Mädels, mit denen er sich da gerade erst unterhalten und geschäkert hat eine Runde Drinks ausgegeben. Für ein Glas Sangria, einen Cocktail zwei Bier und einen Kurzen hat er dann knapp 70$ berappen dürfen, wie ich gesehen habe. War ihm aber egal, auch wenn die Chicas dann nach kurzer Zeit schon wieder auf ihrem Weg waren. Wie ein Millionär sah er allerdings trotzdem nicht aus.


Es gab auch eine Phase, ich glaube es war am Folgetag, da haben die Securitys nicht eine Chica (ohne Begleitung) hier reingelassen. Keine Ahnung was das sollte, denn die Typen drin hatten alle sehr suchend geguckt!


Dann auch mal den Clubbereich abchecken:

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Hier noch recht leer, aber das füllte sich schon noch.


Die Putas (Quote mindestens 95%), zu Spitzenzeiten würde ich sie auf 200 bis 300 schätzen zirkulieren auf Beutefang:

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Dann mal die Gretchenfrage: Was wird aufgerufen?

Anscheinend haben die einen Tarifvertrag:bang:. Es werden eigentlich immer erstmal 150$ aufgerufen. Meistens sogar auf Englisch, wie die meisten auch schon die Konversation beginnen. Die Quote derer, die hier -zumindest rudimentäres- Englisch sprechen ist sehr hoch. Die meisten Profis halt und auf die übliche Kundschaft ausgerichtet.

Insofern nicht ganz so mein Ding.


Das unterste Angebot, welches ich nach einiger Zeit mal bekommen habe waren dann 80$ für eine „Massage“. Die Dame war allerdings nicht wirklich mein Geschmack und sie ging wahrscheinlich auch davon aus, dass wir kurz hoch in eines der Zimmer fahren (in denen viele der Männer hier wohnen) und sie dann schon bald hier unten wieder weitersuchen kann. Soweit ich gelesen habe müssen die hier wohnenden Gäste jeweils noch 10 oder 15$ pro Girl bezahlen, das sie mit nach oben nehmen. Was ein Scheiß. Ach ja, und das Hotel selbst ist auch wirklich nicht günstig, wenn ihr mal googelt.

Ein realistischer Preis liegt also hier je nach Verhandlungsgeschick irgendwo in der Mitte bei 70 – 100$. Tendenz hier leider auch eher für die Stunde und nicht die ganze Nacht.


Da die zwei oder drei Girls, die mich interessiert hätten nach einer Zeit der Orientierung nicht mehr auffindbar waren (insofern nicht zu lange warten, die richtigen Perlen sind schnell vom Markt) und aus den anderen genannten Gründen wie z.B. den Kosten, der Professionalität, den mich bald erwartenden viel grüneren Wiesen und der Tatsache, dass ich in dem Moment nicht wirklich geil war habe ich dann die Segel gestrichen.


Hier mal ein netter Schnappschuss, bei dem ich zufällig im richtigen Moment (des Musikvideos) auf den Auslöser gedrückt habe:

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Am Folgetag musste ich (und viele andere Gäste) dann vorzeitig den Laden verlassen, nachdem der durchgeknallte DJ auf Wunsch einer ihm anscheinend bekannten Gruppe Inder mehr als 1 Stunde durchgehend Bollywood-Musik gespielt hat:

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Der Laden lehrte sich zusehends, als auch ich es nicht mehr ausgehalten habe. Unfassbar!


Als ich mich schon auf den Rückweg machen wollte dachte ich mir noch… Ein Quickie geht ja vielleicht noch. Also vom Taormina einen Block weiter gelaufen, denn da sind zwei so einfache Puffs:

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Recht viel weiter sollte man um diese Uhrzeit in dieser Gegend dann allerdings nicht mehr zu Fuß unterwegs sein!


In beide mal reingeschaut und es war ziemlich tote Hose. Der ganz rechte Eingang geht zu den Verrichtungszimmern. Habe dann noch eine gesehen, die gerade so machbar gewesen wäre. So als Notnagel. Kurz verhandelt und mit kleinem Extra wollte sie 25.
Ich übergebe gerade die Dollarnoten und halte sie zum Glück noch fest, als sie auf einmal Colones sagt. 25.000 Colones!
Da mache ich ihr klar, dass es so dringend nicht ist und stecke die Scheine wieder weg.

Ich werde dieses Land wohl nicht mehr in mein Herz schließen.


Auf dem Rückweg zum Apartment stehen hier in der Gegend auch noch alle paar Straßen die Bordsteinschwalben:

Anhang anzeigen D10.jpg

, aber je näher man kommt sehen sie nicht mehr ganz so hübsch aus und es ist nicht sicher ob es sich wirklich um eine Frau handelt.

Besser und stressfreier als zuvor wird’s hier sicher auch nicht, als den Abend abgehakt und zurück in die Heia.
 
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So, sorry das es hier wieder ein paar Tage gedauert hat, aber ich gelobe Besserung und werde den Bericht nun zügig weiter- und zu Ende schreiben.

Du hast doch ISG gelesen und kanntest die Preise

So ist es. Ich habe mich ja auch nicht wirklich darüber beschwert, sondern hier einfach nochmal den aktuellen Stand hier wiedergegeben damit auch Andere wissen, was einen bei so einem Urlaub erwartet.

Andere und günstigere Optionen habe ich natürlich auch "erforscht", aber so weit bin ich im Text ja noch nicht;-)

Hoffe du findest noch etwas was dir gefällt und ansonst geniesse die schöne Natur

Bin ja schon länger wieder da. Ich dachte, dass würde aus dem Text bisher auch hervorgehen.

Auf meinem Bums-Phone habe ich WhatsApp installiert, weil das ist in Lateinamerika ja unverzichtbar.

Ganz so weit gehe ich meistens nicht, die Telefone komplett aufzuteilen und beide rumschleppen will ich natürlich auch nicht. Ich ändere die Nummer bei WA meistens hin- und her, aber dafür braucht man eben eine lokale Rufnummer, die auch bei anderen Social-Dating-Geschichten dann glaubhafter und bei Escorts erfogversprechender ist. Behaupte aber nicht, dass ich hier den Stein der Weisen bereits gefunden habe.
Habe mal was von WhatsApp-Business gehört, da soll man zwei oder mehr Nummern parallel betreiben können und auch noch andere Vorteile haben.
 
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Dann noch etwas zum Aparthotel und der Stadt.

Meine Bleibe war wie gesagt ganz nett und man konnte sich im obersten Stockwerk sogar den Whirlpool reservieren, sofern man dafür Zeit hatte:

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Interessantes Detail: Das „Parkhaus“ erstreckt sich auf der hinteren Seite des Gebäudes über die komplette Höhe. Da gibt es zwei so Einfahrten und Aufzüge und mit etwas Zufall übernachtet das Auto auf der gleichen Etage wie man selbst.

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Allerdings sollte man viel Zeit mitbringen, wenn man sein Auto wieder abholt. Insbesondere, wenn bereits ein oder zwei Andere auf ihr Auto warten.



Nun noch was Allgemeines zur Stadt:

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Die ist eigentlich ziemlich belanglos, um nicht zu sagen hässlich. Bin auch ins Centro und habe mich dort auch durchgefragt, ob es noch etwas wirklich Sehenswertes in der Stadt gibt, dass man als Touri nicht übersehen sollte, aber Fehlanzeige. Sicher wird es ein oder zwei Museen geben, aber da liegt eh nicht mein größtes Interesse drauf.


Hier noch ein paar Impressionen aus dem Zentrum:

Anhang anzeigen E6.jpg

Leider nichts zu "monger(n)". Spaßtechnisch geht in dem ganzen Bereich hier tagsüber leider gar Nichts.


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Essen in einem 0815-Restaurant mal wieder recht teuer:

Anhang anzeigen E8.jpg

Und noch der Hauptplatz mit so einer Art Monopteros:

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Als ich das so mit einer kühlen Dose Rum-Cola stand bzw. flanierte wurde ich von ein paar Uniformierten auch ermahnt, dass das hier nicht erlaubt sei. Aber noch höflich. Ungewöhnlich für LATAM. Durfte dann noch kurz austrinken und die Dose wegwerfen und dann war auch gut.


Also ich muss San José jetzt nicht gleich mit Medellín oder Buenos Aires oder Rio vergleichen, aber selbst Asunción oder Bogotá sind da schöner und bieten erheblich mehr!
Meine persönliche Einschätzung.
 
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Da ich dann nicht ausschließlich in San Jose bleiben wollte und da ich einen Mietwagen, aber wenig Zeit hatte stand das nächste und sehr typische Ziel Jacó auf dem Plan.
Das ist eine kleine Touristenstadt im Südwesten und in rund 2,5 Stunden mit dem Auto zu erreichen. Außerdem auch ein Pay6 Hotspot im Land zumindest mit Strand.

Am Vorabend habe ich mir dann noch ein Hotel rausgesucht. Durch die hier eh durchweg hohen Preise hatte ich nichts gegen eines der beiden All-Inkl. Hotels vor Ort. Nachdem auch keine High-Season war konnte ich somit zumindest etwas die Kosten im Griff behalten.


Nachdem ich dann aus meinem Apartment ausgecheckt bin dachte ich mir, jetzt könnte ich ja doch endlich einen wegstecken. Es war Nachmittag/früher Abend am WE.
Also dann mal den „Casa Run“ eingeläutet. Die meisten dieser (vermeintlich) günstigeren Optionen liegen etwas südlich des Stadtzentrums. Das Stichwort hier lautet „Pension“:

Anhang anzeigen SJ-Map.jpg

Ich habe hier einige abgeklappert! Ich mache es jetzt mal nicht chronologisch, sondern fasse zusammen.

In jeder Casa waren ein oder ein paar DL zugegen. Preise waren meistens zwischen 14 und 19.000 Colon für die Nummer (vermutlich nicht Stunde). Das günstigste Angebot war 12.000, aber die Anbieterin hätte klein Moby nicht mit drei Contis zwischen die Zähne nehmen dürfen!
Also die Auswahl und Qualität hat mich überhaupt nicht angetörnt und ich hätte wahrscheinlich nicht mal für lau eine Nummer geschoben.

Also mal paar Eindrücke:

Anhang anzeigen F1.jpg

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das sind häufig verspiegelte Scheiben, durch die DL zwar raussehen können, aber man selbst erst erkennt, wenn man drin ist.


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Das Knackigste vor Ort war das Obst😂!

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Hier links mal wieder eine verspiegelte Scheibe mit Enttäuschung dahinter und rechts würden mich keine 10 Pferde reinbringen, sofern offen.

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Anhang anzeigen F12.jpg .. Anhang anzeigen F13.JPG

Schlussendlich gab es zu dem Zeitpunkt einfach keine, die mir die mind. rund 30$ wirklich wert gewesen wäre. Ich bezweifle auch, dass es ein paar Stunden später wesentlich anders ausgeschaut hätte.

Das ist einfach keine Gegend, in der wirklich hübsche Mädels werkeln oder sich aufhalten.


Die einzigen Läden, die hier wirklich ausgelastet sind (hier sogar an einer Kreuzung direkt diagonal gegenüber) sind diese:

Anhang anzeigen F14.jpg

Anhang anzeigen F15.jpg


Dann zurück zu meinen "Parkplätzen". Zwei von ein paar bewachten "Parkhöfen" dort in der Gegend hatte ich genutzt.
Wenn man bedenkt, dass ich ja auf dem Weg war und nahezu "Alles" im Auto verstaut hatte😱!
Also nicht nur Gepäck, Unterlagen und ein paar Devisen. Ich war ja auf dem Weg nach Venezuela und dort ist nach wie vor Cash King!!

Zum Glück habe ich ein Pokerface und der Guard keinen Grund zu Misstrauen.
Somit war das Geld, mein Gepäck und einige Peilsender verteilt und unsichtbar untergebracht. Andere würden sich damit wahrscheinlich unwohler fühlen als ich😝

Und nun an Tag Nummer 3 immer noch nicht gefickt!🤨

Also zumindest die Erfahrung und den Überblick gesammelt und nun endlich an die Küste…
 
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