Jetzt aber wirklich der Abschluss.
Zweimal habe ich dann noch mein Glück im Cocal probiert. Das ist ein Hotel/Casino/Bar in der Mitte der Stadt am Strand. Von meinem Hotel ein paar hundert Meter entfernt.
Einmal bin ich gelaufen, weil´s tagsüber schon zu viele Bechercocktails waren, aber richtig vertrauensvoll war die Umgebung nicht in der Nebensaison. Da lungern Gestalten rum, da habe ich mich in den meisten Ecken von Kolumbien und Venezuela sicherer gefühlt.
Das zweite Mal dann mit dem Auto.
Zentraler Punkt wie gesagt das Cocal:
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Allerdings hatte ich schon im Hinterkopf, was mich erwartete.
Ein Haufen überteuerte „Profis“, die es überwiegend auf die Amis abgesehen hatten und auch großenteils Englisch sprachen.
Auf ein oder zwei „überteuerte“ Biere kann man es sich aber natürlich mal anschauen
Die meisten Anbahnungsversuche habe ich abgeblockt, weil auch der vorherrschende Typus hier nicht meinem Jagdschema entspricht.
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Die interessanteste Unterhaltung hatte ich mit einer Venezolana. Die hatte ein wahnsinnig hübsches und rassiges Gesicht! Da hätte ich schon schwach werden können. Die hatte auch echt große Augen gemacht, als wir uns auf Spanisch darüber unterhalten haben, was ich letztes Jahr in Venezuela erlebt habe, dass es eines meiner Lieblingsländer ist und ich in zwei Tagen da erneut aufschlagen werde
Sie hat mich dann auch nicht billig angemacht, aber durchblicken lassen, dass sie anstelle der üblichen 200$ hier auch für 100 oder so mit mir mitgehen würde.
Ich wägte ab, aber schlussendlich standen dem zwei Punkte entgegen. Einmal Ihr Körper. Etwas mehr Latina, als mir lieb ist. Also definitiv nicht fett, aber etwas kurviger und stämmiger als ich es gewohnt bin. Ich weiß, viele andere stehen genau darauf.
Und zweitens wäre keine Verrichtungszimmer zur Hand gewesen. In meinem Hotel hatte ich nur Einzelzimmer gebucht (war wirklich erheblich günstiger) und auf ein weiteres Motel o.Ä. zu weiteren, nicht unerheblichen Kosten hatte ich jetzt auch keinen Bock mehr.
Insofern auch diesen Abend keusch beendet und mich auf die nächsten Tage viel mehr gefreut.
Rückfahrt nach San Jose, Rückgabe des Leihwagens, Check In, etc. verlief dann eigentlich problemlos, insofern hier eigentlich nichts mehr auszuführen.
Fazit:
Ich hatte schon vor vielen Jahren vor das Land mal zu bereisen. Das ist für LATAM-Neulinge sicher eines der einfacheren, sichereren und ergiebigeren Ziele.
Im direkten Vergleich hatte ich mich dann für Panama entschieden. Preise für unser Hobby waren damals vergleichbar, tendenziell sogar etwas höher, aber ich habe keinen 100$ Schein je Hausbesuch bereut. War damals aber auch noch jünger, geiler und blauäugiger.
Schlussendlich ist es heute das Spielzimmer der Amis und die haben auch genügend Spielgeld. Das war es zwar früher auch schon, aber ich denke es war noch nicht so professionell und durchorganisiert. Das kann man auch in den anderen Foren lesen, Stichwort Del Rey, etc.
Das Land selbst, außerhalb San Jose´s ist sehr schön und abwechslungsreif. Aber davon habe ich ja gar nicht so viel gesehen.
Insofern bietet sich eine Reise dorthin für alle Kulturreisenden, am besten in einer organisierten Gruppe sicherlich an. Für uns Spaßtouristen gibt es in der Ecke sicher bessere Ziele!
Trotzdem ärgere ich mich keinesfalls das Land besucht zu haben. Im Sinner des Titels dieses Berichtes höchstens, das ich es erst jetzt getan habe! Insofern
¡Pura vida!