Ein Platz an der Sonne - Homeoffice weltweit

        #41  

Member

Die meisten Smartphones können nur ihre mobilen Daten via Wifi teilen. Das stimmt @Pilo

Im Homeoffice Betrieb wäre das aber eh höchstens eine Bastellösung. Dann kann man sich besser einen geeigneten Router davor setzen oder falls möglich, im vorhandenen Router den VPN Tunnel aufbauen lassen. Das muss auch nicht zur FritzBox zu Hause sein, sondern es gibt VPN Anbieter mit DACH IP Adressen für so etwas. Zu Bedenken gilt, dass man dann zwei Tunnel hat und möglicherweise die Performance spürbar darunter leidet.

Und nochmal. Benötigt die Software, mit der ihr dienstlich arbeiten müsst, einen zweiten Faktor (was heutzutage mehr und mehr die Regel ist), dann wird die Authentificator Software sehr wahrscheinlich euren Standort tracken können, auch mit verschleierter IP Adresse.
 
 
        #42  

Member

Member hat gesagt:
bist Du Dir da sicher
Bin ich mir da ich das so betreibe.

Member hat gesagt:
Als ich noch arbeitete, konnte ich auch vom Handy eine VPN Verbindung zu meiner Firma aufbauen um Apps im Intranet zu nutzen. Aber wenn ich meinen Firmenlaptop per Mobile Hotspot ins Internet verbunden habe musste ich auf dem PC den dort installierten VPN Client starten um ins Intranet zu gelangen.
Das habe ich doch geschrieben. Das Handy hat eine VPN nach Deutschland.
Fungiert auch als Hotspot.

Der mit dem Hotspot verbundene Rechner ist damit in Deutschland.
Jetzt muss der VPN Client auf dem Rechner eingeschaltet werden und damit greift man auf das Firmennetzwerk zu.

Für den Rechner ist es so als hätte er sich mit dem Wlan der Fritzbox in Deutschland direkt verbunden.
 
 
        #43  

Member

Member hat gesagt:
Als ich noch arbeitete, konnte ich auch vom Handy eine VPN Verbindung zu meiner Firma aufbauen um Apps im Intranet zu nutzen. Aber wenn ich meinen Firmenlaptop per Mobile Hotspot ins Internet verbunden habe musste ich auf dem PC den dort installierten VPN Client starten um ins Intranet zu gelangen.
Das klingt nach 2 verschiedenen Szenarie:
- das von Dir geschilderte Szenario baut EINEN Vpn-Tunnel mithilfe des Clients auf dem Firmen-PC auf
- beim diskutierten Szenario baust Du ZWEI Vpn-Tunnel auf:
Zuerst einen „privaten“ VPN-Tunnel auf Deinem als Personal Hotspot genutztem Handy oder Tablet, der in Deutschland seinen Ausgang hat.
Danach startest Du auf Deinem Firmen-PC den VPN-Client zur Verbindung zum Firmen-VPN.
Der Traffic des Firmen-VPN läuft dann anstatt durchs offene Internet zu gehen, durch den Tunnel Deines „privaten“ VPN, den Du durchs offene Internet nach Deutschland aufgebaut hast.

Member hat gesagt:
Ich bin mir nicht sicher, dass wenn Du vom Handy per Mobilfunk eine VPN Verbindung herstellst, diese auch von den per WIFI verbundenen Geräten genutzt wird.

Doch, tun sie.
Beispiel: Amazon Prime Video in Thailand über den Firestick am TV genutzt, schränkte die freien Angebote ein.
Danach habe ich mein Handy als Hotspot genutzt und das VPN eingeschaltet. Voila !
 
 
        #44  

Member

Member hat gesagt:
Das muss auch nicht zur FritzBox zu Hause sein
Hat aber den Vorteil das dann alles stimmig ist.
Selbst meine private Telefonnummer zu Hause ist so für ein und ausgehende Anrufe nutzbar. Und das zu Null Kosten.
 
 
        #45  

Member

Member hat gesagt:
Hat aber den Vorteil das dann alles stimmig ist.
Selbst meine private Telefonnummer zu Hause ist so für ein und ausgehende Anrufe nutzbar. Und das zu Null Kosten.
Ja, das ist richtig. Da gibt es die FritzAppFon App mit der das geht.

Ok, das wusste ich nicht, dass wenn ich auf dem Handy VPN zu meiner FritzBox starte, aller Traffic, egal woher (also auch aus dem Wifi des Mobile Hotspot) über dieses VPN geroutet wird. Wieder was dazu gelernt. Danke.
 
 
        #46  

Member

Member hat gesagt:
Hat aber den Vorteil das dann alles stimmig ist.
Selbst meine private Telefonnummer zu Hause ist so für ein und ausgehende Anrufe nutzbar. Und das zu Null Kosten.
Das stimmt. Es mag Szenarien geben, für diese ist das eine gute Lösung.
 
 
        #47  

Member

Das hatte ich mir bereits gedacht. Danke an @Teletubbi

Allein auf die Lösung mit der VPN zu Hause, würde ich aber nicht vertrauen. Besser ist es eine zweite Möglichkeit zu haben. Nord VPN ist eine solche Lösung.
Aus welchen Gründen auch immer, wenn ich mir dem Smartphone mal nicht auf die VPN meines Routers in Deutschland zugreifen kann, dann kann ich eine VPN Verbindung über die Nord VPN App im Smartphone herstellen und über den Hotspot mit dem Firmen-PC arbeiten.
 
 
        #48  

Member

Abgesehen davon, dass ich im Lockdown weder in Thailand noch Phillipinen mein Homeoffice haben möchte, ist es wohl das Beste, wenn man sich selbstständig macht und mit dem Arbeitgeber per Honorarnote abrechnet. Das kann man dem AG sehr schnell schmackhaft machen, da als Selbstständiger Urlaub, Krankenstand, 13./14. Gehalt und Dienstgeberbeitrag wegfällt. Als Selbstständiger hast du auch eine KV, bei der du zwar in Vorleistung gehen musst, aber 80% der Kosten erstattet bekommst.
Bei dieser Variante sollte man sich aber eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung sowie Arbeitsunfähigkeitsversicherung (Krankenstand) überlegen.

VPN wurde ja schon leidlich diskutiert, mir würde da noch die Variante eines Terminalservers einfallen um remote zu arbeiten.

Rechtlich sieht es als Selbstständiger auch besser aus, da in vielen asiatischen Ländern das Einkommen aus selbstständiger Arbeit im Land der Erbringung zu versteuern ist. Also wenn du in Deutschland die Rechnung legst, dann muss das in Thailand nicht versteuert werden. Bei einem Aufenthalt von mehr als 180 Tagen im Ausland kann mich sich zwar beschränkt Steuerpflichtig in Österreich erklären aber der Fiskus langt trotzdem kräftig zu.
Da hilft wirklich nur auch den Hauptwohnsitz ins Ausland zu verlegen um dem Finanzamt die lange Nase zu zeigen. Rückkehrer sollten sich aber darauf gefasst machen, das die Story dann wieder aufgerollt wird.
Methoden gibt es immer, wer sich absichern will kann ja bei www.staatenlos.ch vorbeischauen und die 500€ für ein Beratungsgespräch investieren.

Das gleiche Besteuerungskonzept gilt übrigends auch für Kapitalerträge. Also wer sein Auskommen mit Dividenden oder Spekualtionsgewinnen in Asien finden muss diese dort auch nicht versteuern. Sehr wohl jedoch im Heimatland!!! Auch wenn man sein Depot bei einer thailändischen Bank eröffnet muss man die Gewinne melden...
 
 
        #49  

Member

Ich gebe also meine feste Anstellung auf, verzichte auf Urlaub, 13./14. Gehalt und alle weiteren Vorteile, welche man als Angestellter (Krankentage, Kündigungsschutz, Betriebsrente, GKV usw.) und biete meinem Arbeitgeber an, mich als Honorarkraft anzustellen. :rolleyes:
Also wenn das der beste Ratschlag ist, ja dann gute Nacht, Marie.

Wenn mein Arbeitsgeber mich nicht aus dem Ausland arbeiten lassen möchte, würde ich die bittere Pille schlucken und eher ein Sabbatjahr einreichen, Urlaub ansparen oder unbezahlten Urlaub nehmen, bevor ich vorschlagen würde mich auf Honorarbasis anzustellen.
Dann könnte man auch gleich kündigen und Ananas am Strand verkaufen.
 
 
        #50  

Member

Member hat gesagt:
wenn man sich selbstständig macht und mit dem Arbeitgeber per Honorarnote abrechnet. Das kann man dem AG sehr schnell schmackhaft machen, da als Selbstständiger Urlaub, Krankenstand, 13./14. Gehalt und Dienstgeberbeitrag wegfällt. Als Selbstständiger hast du auch eine KV, bei der du zwar in Vorleistung gehen musst, aber 80% der Kosten erstattet bekommst.
Bei dieser Variante sollte man sich aber eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung sowie Arbeitsunfähigkeitsversicherung (Krankenstand) überlegen.

Schon mal überlegt, dass diese Version (wenn du alles in dein Honorar einrechnen willst) den Arbeitgeber einiges kostet. Im Falle einer restrukturierung wirst du der erste sein, der über die Klippe springen muss, dann niemand wird einen langfristigen Honorarvertrag abschliessen. Schon stehst du an der Wand.

Member hat gesagt:
Rechtlich sieht es als Selbstständiger auch besser aus, da in vielen asiatischen Ländern das Einkommen aus selbstständiger Arbeit im Land der Erbringung zu versteuern ist.

Schon überlegt, wenn du für eine Firma in DACH arbeitest macht der AG die Aufwendungen steuerlich geltend. Die Steuerbehörde wird deiner Scheinselbständigkeit schnell auf die Schliche kommen und ihren Obolus einkassieren.

Member hat gesagt:
Da hilft wirklich nur auch den Hauptwohnsitz ins Ausland zu verlegen um dem Finanzamt die lange Nase zu zeigen.

Das Finanzamt wird dir die lange Nase zeigen, denn die sitzen am längeren Hebel, die kennen solche Pappenheimer.
 
 
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