Frank Malt in Indonesien (und ein bißchen Thailand) 2-3/2008

Am nächsten Tag fuhr ich dann nach Kota und habe mir dort das Lokasari
Plaza angesehen, ein recht einfaches Einkaufszentrum im Vergleich zu
dem BlokM Plaza. Auch die Leute dort sehen einfacher und normaler aus,
doch wenig verstanden Englisch.
Auch hier habe ich wieder nur Internet Hotspots gefunden, aber kein
Internet Cafe.

In der Umgebung vom Lokasari Plaza sprach mich schon in der
Mittagszeit eine Frau an, ob ich Lust habe sie mitzunehmen. Ich lehnte ab.

Das Prinsen Park wurde gerade renoviert und es war zumindest für einige
Tage geschlossen. Am Ende meines Urlaubs war es aber wieder offen,
auch wenn in einigen Teilen des Gebäudes noch gearbeitet wurde.

Ich ging weiter und sah plötzlich das Sparks Hotel, das ich zuerst buchen
wollte, dann aber im Internet las, dort sei es viel zu laut wegen des
Nightclubs. In dieses Hotel ging ich jetzt hinein und war angenehm vom
Stil des Hotels überrascht. Es wurde dann auch als Designer Hotel
bezeichnet, was ich nur unterstreichen kann.

An der Rezeption fragte ich, was ein Zimmer dort kostet und es waren
466k, also nur 5 Euro mehr als das deutlich schlechtere Losari Hotel.
Dann wollte ich ein Zimmer haben, daß keinen Lärm von der Straße oder
dem Nightclub abbekam und die Rezeptionistin suchte mir ein geeignetes
Zimmer aus und es gefiel mir ausgesprochen gut. Ich sagte ihr zu, daß
ich am nächsten Tag in ihr Hotel wechseln werde.
Auf meine Frage sagte sie mir auch, daß man auch Internet habe. Noch
besser.

Das Sparks Hotel - eine Empfehlung :

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Draußen auf der Hauptstraße in Kota nahm ich dann ein Taxi zu Blok M
und der Fahrer wollte 80k. Ich bot 30k und dann verlangte er 50k.
Letztlich entschied er sich dann doch für das Taxameter.
Die Fahrt dauerte wegen vieler Staus über zwei Stunden und das
Taxameter zeigte dann 70k. Weil er mir leid tat, daß er so lange Zeit
seines Arbeitstages für nur 5 Euro abzüglich des verbrauchten Benzins
vergeudet hatte, gab ich ihm 100k und meinte, es wäre so OK und zeigte
auf die Uhr. Er bedankte sich überschwenglich.
 
Am nächsten Tag checkte ich dann nach einem schlechten Frühstück im
Losari Hotel aus und nahm mir ein Taxi zum Sparks Hotel. Hier bekam ich
dann auch wieder die Deutsche Welle im Fernsehen, hatte einen
Wasserkocher mit Gratiskaffee und –tee, einen Zimmersafe und endlich –
nach einer Woche Entzug – wieder Internet. Ich fühlte mich richtig gut.
 
Am nächsten Tag wollte ich mir das historische Batavia ansehen, das Kota
der Holländer und stieg in ein wartendes Bluebird Taxi und ließ mich zu
dem ehemaligen Stadthuis fahren. Der Taxameter zeigte 10k und da ich
bei der Abfahrt gesehen hatte, daß der Fahrer 2k für das Parken bezahlen
mußte, gab ich ihm 12k. Er wollte aber 25k und verwies auf den
bekannten Anschlag über den Minimumpreis im Taxi. Ich sagte ihm – wie
schon in Surabaya – dies gelte nur für telefonische Bestellung und da fiel
es ihm auch wieder ein :roll:

Als ich ausstieg fiel mir auf, daß ich meine Kamera im Hotel habe liegen
lassen und das Museum hatte auch geschlossen. Also probierte ich mein
neues Photohandy aus und hoffte, daß die Bilder gut würden.

Hier die Bilder mit meinem Photohandy :

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Das alte Stadthuis der Holländer, heute Museum.


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Eine Brücke holländischer Art :

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Im Sparks Hotel versuchte ich mal das abendliche Büffet, doch es war
echt schlecht und ich sehr enttäuscht : Der Reis und das Gemüse waren
kalt, das Essen phantasielos und insgesamt hatte es keinen Wiederholungscharacter.
 
Tischtuch,

auch Dir vielen Dank :D
 
Mein letzter Tag in Jakarta und damit auch in Indonesien

Beim Frühstück setzte sich ein gutgekleideter Indonesier an meinen Tisch
und stellte sich als der Geschäftsführer des Hotels vor. Meistens hätte
man im Hotel Gäste aus Malaysia und Singapur, so erzählte er, Westler
kämen selten nach Kota, meinte er.
Ich antwortete ihm, daß ich auch viele Empfehlungen aus dem Internet
gelesen hätte, wonach man als Westler, der kein Bahasa Indonesia
spricht, beim BlokM wohnen sollte. Dem sei ich gefolgt, hätte dann aber
nach zwei Tagen nach Kota gewechselt. Er fragte mich nach meiner
Einstellung : eher konservativ oder open-minded. Als er hörte, daß ich ein
eher aufgeschlossener Mensch bin, erzählte er mir einiges vom Nightlife
(was ich schon wußte), wobei er aber offenbar besonders an Ladyboys
und Gaysex dachte. Er sprach dann von der Größe der asiatischen
Penisse (ist das noch Größe ?) und wollte mich abends gerne mal in
Jakarta rumführen. Ich bedankte mich freundlich für sein Angebot,
verwies aber auf meinen Flug am kommenden Tag, da ich früh aufstehen müsse.
Abschließend wies er mich noch auf die MnB-Lounge des Hotels hin
(Erdgeschoß), wo es auch gute Musik und Striptease gäbe.
Ich hatte die laute Live-Musik dort aus der Distanz bereits gehört,
verabredeten uns aber uns dort am Abend zu einem Drink zu treffen,
machten aber keine feste Zeit aus.

Es regnete und so cancelte ich mein Besichtigungsprogramm und ging
stattdessen im BlokM-Markt shoppen.

Abends ging ich dann „für eine Stunde“ in den Nightclub des Hotels und
blieb dann doch nahezu vier Stunden dort, was mich eine Million Rupiahs
kostete. Diese Ausgabe war zwar verrückt, doch der Abend war gut. Eine
7-köpfige Band spielte wirklich gute Musik und sie wechselte sich
regelmäßig mit einer 4-köpfigen Stripperinnengruppe ab, die dann auch
zu den Zuschauern kam und um einen Tequila für 100k baten. Als
Werbemaßnahme durfte man sie auch intim anfassen, doch war ich
daran weniger interessiert.
Als ich dann endlich gehen wollte, kam der Geschäftsführer des Hotels,
begrüßte mich und schickte einen seiner Leute mit einer Flasche Whisky
zu mir, um mein Glas wieder aufzufüllen.


Später habe ich in einem englischsprachigen Forum darüber geschrieben
und ein häufiger Jakarta-Reisender kannte den Geschäftsführer des
Hotels und meinte, er hätte schon Westler gezwungen sich ihm nackt
zu zeigen. Er hätte eindeutig Gay-Ambitionen.

Zwar werde ich mit solchen Leuten fertig, doch wenn man den Manager
eines Hotels verärgert, dann kann man schon mal einiges untergeschoben
bekommen. Zum Glück reiste ich am nächsten Tag ab......
 
Das war es zu Indonesien.

Am nächsten Tag bin ich dann noch für 5 Tage nach Thailand geflogen,
wovon in 2 Tage in Pattaya verbrachte und 3 Tage in Bangkok. Bin die
Zeit mit Freshlook rumgezogen...

In Pattaya hatte ich dann die Chance einige Forenmitglieder zu treffen,
erwähnen möchte ich da insbesondere Paul und dann noch Wiluku, der
mir von seinem Dorf erzählte, dessen Name mir leider entfallen ist..... :wink0:

+++ Ende +++
 
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