Germanwings-Absturz. Einfach nur mega betroffen!!!

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Grundsätzlich pflichte ich (mal wieder) awitas Argumenten voll bei.

Zusätzlich möchte ich noch eine weitere Komponente ins Spiel bringen: verschieden stark ausgeprägte Empathiefähigkeit spielt auch noch eine Rolle, ob oder wie sehr man "betroffen" ist.
Beispiel:

Denn mit tut ein Deutscher der in dem GermanWings-Airbus sass nicht mehr oder weniger leid als der im Mittelmeer ertrunkene Afrikaner...

Ich kenne beide nicht - ehrlich gesagt löst somit beides bei mir keine Gefühle aus !

Sorry für OT.
 
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Zusätzlich möchte ich noch eine weitere Komponente ins Spiel bringen: verschieden stark ausgeprägte Empathiefähigkeit spielt auch noch eine Rolle, ob oder wie sehr man "betroffen" ist.
Beispiel:
Anhang anzeigen quote_icon.jpg Zitat von jowejakarta Anhang anzeigen viewpost-right.jpg
Denn mit tut ein Deutscher der in dem GermanWings-Airbus sass nicht mehr oder weniger leid als der im Mittelmeer ertrunkene Afrikaner...

Ich kenne beide nicht - ehrlich gesagt löst somit beides bei mir keine Gefühle aus !
Sorry für OT.
Ist überhaupt nicht OT.

Und gemäß dem nachfolgend hier verlinkten Artikel, der imho mal ne gute und sehr kritische Sicht auf die "Katastrophen-Berichterstattung" wirft, hat jemand, den der Flugzeugabsturz völlig kalt lässt, null Empathie...
Zitat daraus:
Eine furchtbare Katastrophe, die keinen Zeitgenossen mit nur etwas Empathie unberührt lässt.
http://www.deutschlandradiokultur.d...ns-zu-tode.996.de.html?dram:article_id=315464
 
Auch heute konnte ich mich von dem Gefühl tiefer Betroffenheit/Traurigkeit nicht befreien. Besonders präsent waren heute in meinem Gefühlskarussell die Eltern des Piloten, die neben dem Verlust ihres Sohnes auch noch durch das Stigma "Tätereltern" sein zu müssen belastet sind. Ich würde mir wünschen, dass Repräsentanten des öffentlichen Lebens, Geistliche, Nachbarn, ja auch die Schule Größe zeigten, auf sie zugingen und in die Gemeinschaft der Trauernden integrierten. Das wird wohl ein frommer Wunsch bleiben...

Und ja, ich bin nach wie vor zutiefst betroffen. Awita, ich bin rational bei Deiner Argumentation, wenn ich auch die Ursache für meine Traurigkeit nicht eindeutig spezifizieren kann. Sorry den anderen gegenüber, denen ich zwar argumentativ folgen kann, aber trotzdem sagen muss, dass mich bei allem sonstigen Elend auf dieser Welt dieses Ereignis besonders mitgenommen hat.

Ich habe versucht, meine Gefühle mit den damaligen der Tsunami-Katastrophe zu vergleichen. Auch damals war mir Thailand emotional näher gegenüber den anderen grausamst betroffenen Ländern. Ich habe damals eine Menge Hilfsgüter und noch mehr Spendengelder nach Thailand gekarrt. Warum nicht paritätisch verteilt? Klar, man kann nicht allen helfen. Aber das war es nicht. Was, ich weiß es bis heute noch nicht.

Auch bei dieser Katastrophe sind meine Gefühle nicht rational zu erklären. Ich sehe jedoch keinerlei Anlass, mich dafür zu schämen. Im Gegenteil. Ich bin froh über die Fähigkeit zur Empathie, wie oben zu lesen.

LG Thaivisit
 
Gefühle wie eben auch Trauer muss man nicht erklären. Und sie haben auch nichts mit dem Verhalten der Politiker und Medien zu tun. Das ist eine höchst persönliche und individuelle Angelegenheit.
 
, die neben dem Verlust ihres Sohnes auch noch durch das Stigma "Tätereltern" sein zu müssen belastet sind.

Das Schlimme ist das die Offiziellen Ermittlungen noch gar nicht abgeschlossen sind und man einen Unfall noch gar nicht ausschliesst,aber Hauptsache Bilder der Co Piloten veröffentlichen und Wochenlang das Elternhaus belagern und Fotos des Hauses in allen Medien zeigen.
Schlimm was unter dem Deckmantel der Pressefreiheit so alles möglich ist.
 
Der nächste irre Co-Pilot.

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