Danke für den Bericht - auf nach Kampala!
Ich wünsche dir viel Spaß beim Umsetzen deiner Reisepläne. :)
Aktuell bin ich auch dabei, meinen Urlaub für den März zu planen: Drei Wochen Kenia und die letzte Woche dann vermutlich wieder Uganda.
Kampala ist zwar ziemlich chaotisch, aber bei meinem Kurzaufenthalt im letzten Sommer hatte ich einige sehr nette Begegnungen. Auch abseits vom typischen PaySex haben die Clubs und das Nachtleben einiges zu bieten. Auf jeden Fall will ich da weiter auf Entdeckungstour gehen.
Sicher werde ich dann Clarissa wiedersehen, das junge, geheimnisvolle und etwas introvertierte Girl von meiner letzten Nacht dort. Seit dem Sommer stehen wir regelmäßig per WhatsApp in Kontakt. Mit ihr zu schreiben, macht richtig Spaß. Nichts davon mit
"I love you" – sondern eher witzige und kurzweilige Texte. Letzte Woche gab es z.B. ein Video von ihr, wo sich mit dem Phone fünf Minuten durch den Garten ihrer Mutter ging und mir im Detail alle Pflanzen erklärt hat: "
Schau, das sind Matooke (Kochbananen), Cassava (Maniok-Wurzeln), Irish (weiße Kartoffeln) … und hier wächst Kaffee. Und nun mein Face .. ich bei der Gartenarbeit." Die hat das alles mit viel Leidenschaft erklärt.
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Clarissa "angemalt". Eines der Bilder die sie mir geschickt hat. Das war nach der Arbeit im Garten.
Sie ist öfter in ihrem Dorf, rund 80 km östlich von Kampala. In der Hauptstadt wird sie wohl wegen der Männerbekanntschaften sein, die ihr das Auskommen sichern. Übrigens hat sie mich beim Chatten nie nach Geld gefragt - auch nicht indirekt, z.B. indem sie über Probleme schrieb und so an den Beschützerinstinkt appellierte. Ich hatte ihr mal im November etwas Unterstützung angeboten, denn da hatte ich einen eigentlich geplanten Uganda-Trip kurzfristig abgesagt. Sie ist nicht auf das Angebot eingegangen. Ich habe es später wiederholt, weil sie über den Jahreswechsel im Dorf war. Ca. 60 Euro per Western Union. (Das erste Mal überhaupt, dass ich einem Girl so etwas zukommen lasse.) Da hat sie sich doch gefreut, denn so konnte sie etwas länger bei ihrer Familie bleiben. Übrigens: WhatsApp gibt es in Uganda nicht gratis. Wer das nutzen will, muss seit 2018 zusätzlich zur Telefon-Flat eine extra
-> Social-Media-Steuer bezahlen.
Manchmal klang in den Foren an, dass die Girls in Uganda sich von denen in Kenia unterscheiden. Da könnte etwas dran sein, aber mir fehlt es an Erfahrung. Mal abgesehen von wenigen Hotspots wie dem "Rock Garden" in Kampala, sind Europäer in Ugandas Nachtleben die Ausnahme. Nach meinem Eindruck hat die Bekanntschaft mit einem Muzungu für ugandische Girls einen anderen Reiz, als z.B. für Mädels in Mombasa, die ja weiße Begleiter gewohnt sind. Die Neugier ugandischer Girls ist dann eine gute Sache, wenn es nicht nur um die eine Stunde vögeln im Hotelzimmer geht.