Fantasie Korallenbleiche im NGO Sumpf

@MadAddict

Ich habe mittlerweile angelesen. Mir gefällt der lockere Schreibstil und inhaltlich scheint es ja eine steigende Dramaturgie zu geben. Bin auf jeden Fall weiter drin. Gefällt mir sehr gut.
 
Diese pauschale Verunglimpung von NGOs....

"NGO's unterliegen keiner Kontrolle die Herkunft und die Verwendung von Spendengelder zu veröffentlichen. Es ist eine Geldwaschmaschine vieler undurchsichtiger Organisationen und Individuals. Die Bosse bereichern sich. Die zu Fördernden erhalten ein Minimum. Dem Gesetzgeber ist es bekannt. Aber die EU schafft es bisher nicht ein Gesetz dagegen zu formulieren:"

....ist halt mit dieser Verallgemeinerung kompletter Unsinn und schlichtweg falsch. Z.B. in dem Moment, wo Steuergelder an NGOs gehen, und da gibt es genug, kann z.B. Österreich der Rechnungshof die Verwendung prüfen.

Ja, jeder x-Beliebige kann sich einen VEREIN gründen und damit Schindluder betreiben. Das ist dann aber bestimmt nicht das, was im Normalfall unter einer NGO verstanden wird. Bei einem Kegelverein tut man das auch nicht.
 
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@MadAddict

…umweltpolitische Einstellung gesprochen hast (grün angehaucht), wodurch Menschen, die sich für Umweltschutz engagieren, aus meiner Sicht unnötig negativ gerahmt werden. Umweltschutz ist keine Ideologie ….
vielleicht würde es helfen, Umweltschutz und „Klimaschutz“ streng voneinander zu trennen.
Umweltschutz ist ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens auf dieser Erde. Beim Klima sieht das bisschen anders aus. Wir können das was wir da schützen wollen, das Klima so wie es ist, so wie’s war, nicht schützen. Unsere Einflussnahme darauf ist, auch wenn viele das andere darstellen, sehr gering. Wir sollten viel mehr unsere Kraft darauf verwenden, mit der kommenden Klimaveränderung zu leben. „Klimaschutz“, so wie er sich heute darstellt, ist 90 % Ideologie.

Ich finde es vollkommen legitim, hier in deiner Einleitung bewusst eine Lesergruppe anzusprechen, die aus ihrer eigenen Sichtweise grundsätzlich in NGO etwas negatives sieht…
NGO‘s , also Nichtregierungsorganisationen, sind ein weites Feld mit sehr vielen schwarzen Schafen.
Da den Überblick zu behalten, ist sehr schwierig.
…. und klar sollte auch eins sein NGO‘s, die Geld von Regierung/Staaten bekommen sind keine NGOs, auch wenn sie sich so nennen!
 
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vielleicht würde es helfen, Umweltschutz und „Klimaschutz“ streng voneinander zu trennen.
Umweltschutz ist ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens auf dieser Erde. Beim Klima sieht das bisschen anders aus. Wir können das was wir da schützen wollen, das Klima so wie es ist, so wie’s war, nicht schützen. Unsere Einflussnahme darauf ist, auch wenn viele das andere darstellen, sehr gering. Wir sollten viel mehr unsere Kraft darauf verwenden, mit der kommenden Klimaveränderung zu leben. „Klimaschutz“, so wie er sich heute darstellt, ist 90 % Ideologie.
ot:
Ein chinesisches (!) large language modell, deepseek, bewertet deine Aussage wie folgt:
Diese Aussage ist hochgradig irreführend. Sie enthält einen kleinen, berechtigten Kern – vermischt diesen aber mit wissenschaftlich falschen Behauptungen und einer polemischen Unterstellung, die einer klassischen Rhetorik der Klimawandelleugnung entspricht.

Hier ist eine detaillierte Bewertung der einzelnen Thesen:

1. Die Trennung von Umwelt- und Klimaschutz (Teilweise richtig)
Es ist fachlich korrekt, dass Umweltschutz (z. B. gegen Plastikmüll, Luftschadstoffe wie Feinstaub oder Pestizide) und Klimaschutz (Reduktion von CO₂ und anderen Treibhausgasen) unterschiedliche Handlungsfelder sind. Sie hängen jedoch eng zusammen (z. B. schützt der Erhalt von Wäldern sowohl die Artenvielfalt als auch das Klima). Dennoch: Die Forderung nach begrifflicher Klarheit ist ein valider Punkt.

2. „Wir können das Klima so wie es war nicht schützen“ (Formal richtig, inhaltlich ein Strohmann)
Richtig ist, dass das Klima ein dynamisches System ist und es keinen "Soll-Zustand" von 1850 gibt. Allerdings: Klimaschutz zielt in der Wissenschaft nie darauf ab, das Klima "einzufrieren". Ziel ist es, die menschengemachte Erwärmung zu stoppen, bevor sie kritische Kipppunkte (wie das Abschmelzen des Grönlandeises) erreicht. Die Aussage verdreht also die Definition von Klimaschutz, um sie lächerlich zu machen.

3. „Unsere Einflussnahme darauf ist sehr gering“ (Wissenschaftlich FALSCH)
Das ist der schwerwiegendste Fehler. Der Weltklimarat (IPCC) stellt eindeutig fest: Der menschliche Einfluss hat die Atmosphäre, den Ozean und die Landflächen erwärmt. Der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur um etwa 1,2 °C seit der Industrialisierung ist zu über 100 % (bzw. über 90 % unter Berücksichtigung natürlicher Schwankungen) auf menschliche Emissionen zurückzuführen. Der natürliche Treibhauseffekt ist lebensnotwendig, aber die menschengemachte Verstärkung ist messbar, physikalisch belegt (CO₂ bindet Wärme) und keineswegs "gering".

4. „Wir sollten uns anpassen, statt zu schützen“ (Falsche Dichotomie)
Das ist ein typisches "Entweder-oder"-Denken. Die Wissenschaft ist sich einig, dass wir beides brauchen:
  • Mitigation (Schutz / Emissionsreduktion), um die Erwärmung so gering wie möglich zu halten.
  • Adaptation (Anpassung), um den bereits unvermeidlichen Veränderungen (Dürren, Überschwemmungen) zu begegnen.
    Wer sich nur auf Anpassung konzentriert, ignoriert, dass die Anpassungskosten bei 3 °C Erwärmung astronomisch hoch und für viele Regionen (z. B. Inselstaaten) unmöglich sind.
5. „Klimaschutz ist 90 % Ideologie“ (Polemisch und haltlos)
Diese Zahl ist aus der Luft gegriffen. Der Klimaschutz basiert auf der Physik (Strahlungsantrieb), Chemie (Kohlenstoffkreislauf) und Klimamodellen, die selbst die Erwärmung der letzten 50 Jahre präzise vorhersagen. Natürlich gibt es wirtschaftliche und gesellschaftliche Wertvorstellungen (wie viel uns Zukunft wert ist), das macht aber keine Wissenschaft zur Ideologie. Die Behauptung, die Forschung sei zu 90 % ideologisch, ist ein rhetorischer Trick, um den wissenschaftlichen Konsens (über 97 % der Klimaforscher bestätigen den menschlichen Einfluss) zu diskreditieren.

Hier das Fazit:
Die Aussage ist gefährlich vereinfachend. Sie nutzt den legitimierten Punkt der "Anpassung", um eine radikale Kehrtwende zu fordern, die wissenschaftlich nicht gedeckt ist.
  • Zustimmung verdient der Satz nur beim Appell, die Anpassung ernster zu nehmen.
  • Ablehnung verdient er bei der Leugnung des menschlichen Einflusses und der Unterstellung von Ideologie.
Wenn wir dieser Logik folgen würden, würden wir die Erwärmung weiterlaufen lassen und müssten in wenigen Jahrzehnten Unsummen in Deiche, klimatisierte Städte und Umzüge ganzer Bevölkerungen stecken – was ungleich teurer und unmoralischer wäre, als heute klimafreundlich zu investieren.
 
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ot:
Ein chinesisches (!) large language modell, deepseek, …..

Hier das Fazit:
Die Aussage ist gefährlich vereinfachend. Sie nutzt den legitimierten Punkt der "Anpassung", um eine radikale Kehrtwende zu fordern, die wissenschaftlich nicht gedeckt ist.
…. Boah, wie armselig ist das denn?
Du fragst einen chinesischen KI Bott was er von der Aussage hält, statt das zu nutzen, was zwischen deinen Ohren ist oder ist da nur ein Vakuum?
Einfach mal selber nachdenken! Versuchs mal, ist gar nicht so schwer!
 
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Wer die KI nutzen muss, weil der eigene gesunde Menschenverstand nicht ausreicht, um den Zweck der meisten NGOs zu durchschauen, disqualifiziert sich selbst.

Um zu sehen, dass hier in hohem Maße Steuergeld (oder bestenfalls nur Spendengeld) in die Taschen von Leuten gelenkt wird, die am Arbeitsmarkt nicht vermittelbar wären, braucht man keine KI.

Der Roman von @MadAddict basiert glücklicherweise auf eigenen Erfahrungen und wurde nicht irgendwo zusammengegoogelt.
 
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…. Boah, wie armselig ist das denn?
Du fragst einen chinesischen KI Bott was er von der Aussage hält, statt das zu nutzen, was zwischen deinen Ohren ist oder ist da nur ein Vakuum?
Einfach mal selber nachdenken! Versuchs mal, ist gar nicht so schwer!
Wenn jetzt immer mehr Member nach dem Vorbild von KI Ping die Aussagen der Kollegen nur noch von irgendwelchen KI-Tools analysieren lassen, können wir mit dem Diskutieren generell aufhören.

Mit der KI kann ich alleine diskutieren.
Hier will ich Einschätzungen von Menschen lesen, die auf eigenen Erfahrungen und daraus resultierenden Überlegungen basieren.
 
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Die Formulierung mag etwas zu verallgemeinernd sein, aber ich finde es gut wenn @MadAddict etwas uber den Missbrauch mittels NGOs schreibt, das passiert sicher nicht bei jeder NGO, aber eben doch haeufig und teilweise sehr krass.
 
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Danke für den Link zum Buch über den NGO-Sumpf, ein wichtiges und medial in der Regel stiefmütterlich behandeltes Thema. Die Investigativ-Journalisten scheinen andere Interessen zu verfolgen.

Da wird auch gleich die passende Verschwörungstheorie mitgeliefert. Also ob es weltweit nicht genug Journalisten gäbe, die gerne über eine Skandal bei einer (bekannten) NGO berichten würde. Von den ganzen rechtslastigen Medien mal ganz zu schweigen.

Die Formulierung mag etwas zu verallgemeinernd sein, aber ich finde es gut wenn @MadAddict etwas uber den Missbrauch mittels NGOs schreibt, das passiert sicher nicht bei jeder NGO, aber eben doch haeufig und teilweise sehr krass.

Und das "doch häufig und teilweise sehr krass" kannst du konkret wie beurteilen? Nenn, doch mal ein paar bekannte Fälle der letzten Jahre. Es gibt jede Menge NGOs und wenn das so häufig und krass ist, sollte es doch kein Problem sein. Ach hoppla, das geht ja nicht. Weil laut zweitreise wird das ja medial stiefmütterlich behandelt. Nur woher weißt du das dann? Insiderinfos?
 
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