Luftfahrt News

Mal kurz die KI gefragt:
Thai Airways-Boeing 777 sendet Notsignal direkt nach Start in Frankfurt

Am Freitag, den 21. August 2026, kehrte die Boeing 777-300ER von Thai Airways auf dem Flug TG921 von Frankfurt am Main nach Bangkok kurz nach dem Start außerplanmäßig zum Flughafen Frankfurt zurück, nachdem die Crew einen internationalen Notfallcode (Squawk 7700) abgesetzt hatte.

Details zum Vorfall
  • Flugnummer & Route: TG921 von Frankfurt (FRA) nach Bangkok (BKK).
  • Flugzeug: Boeing 777-300ER mit der Registrierung HS-TKK.
  • Startzeit: Die Maschine hob um 14:49 Uhr in Frankfurt ab.
  • Ursache: Als Grund wurden technische Probleme gemeldet. Laut Berichten von Fachportalen wie Airlive handelte es sich um einen Hydraulikdefekt, weshalb sich das linke Hauptfahrwerk nach dem Abheben nicht einfahren ließ.

Flugverlauf und sichere Landung
Die Piloten stoppten den Steigflug bei einer Höhe von rund 13.000 Fuß (ca. 4.000 Meter) über dem Raum Würzburg. Um sicher landen zu können und das maximale Landegewicht nicht zu überschreiten, verbrachte die Maschine etwa 25 Minuten in einer Warteschleife, um kontrolliert Kerosin abzulassen.
Am Flughafen Frankfurt wurden vorsorglich die Rettungskräfte in Alarmbereitschaft versetzt. Die Boeing landete schließlich um 16:03 Uhr sicher wieder in Frankfurt auf der mittleren Landebahn 25C und rollte eigenständig zu ihrer Parkposition. Es wurden keine Verletzten gemeldet
 
Mal kurz die KI gefragt:

Für alle Forenkollegen, die nicht so intensiv im Thema der Fliegerei sind:

Ein ausgefahrenes Fahrwerk erhöht den Luftwiderstand - und damit den Treibstoffverbrauch erheblich. Dazu kommt eine vorgegebene Maximalgeschwindigkeit mit ausgefahrenem Fahrwerk (V-LE) , da es sonst zu strukturellen Beschädigungen z.B. an den Fahrwerksklappen kommen kann. Diese liegt bei der Boeing 777-300 bei rund 270 Knoten / Mach 0,82. Damit wäre es unmöglich, das Reiseziel Thailand mit der kalkulierten und getankten Treibstoffmenge zu erreichen. Eine Rückkehr zum Ausgangsort und die dortige normale Landung ist die logische Entscheidung.
 
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Mach 0.82? Das wäre aber nicht mehr sehr weit weg von der Höchstgeschwindigkeit.

Das ist die offizielle Angabe (der KI). Obwohl - und da hast Du den Punkt getroffen - die Umrechnung von 0.82 Mach einen Wert rund 540 Knoten ergibt.

Zum Teil kann dies mit der Temperatur-, und Luft-Dichte-Abhängigkeit der Schallgeschwindigkeit zusammenhängen. Ich würde mich da eher an der Angabe in Knoten orientieren, da dies in Bodennähe die übliche Einheit der Geschwindigkeit im Luftverkehr ist.
In 10.000 m Höhe sind 0.82 Mach immer noch rund 475 Knoten.
 
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Mach 0.82? Das wäre aber nicht mehr sehr weit weg von der Höchstgeschwindigkeit.

Ich habe das mal hinterfragt. Die KI-Antwort ist hier extrem irreführend und bezieht sich auf zwei vollkommen unterschiedliche Annahmen. Es handelt sich hier um 2 Grenzwerte und gibt hier die maximal Geschwindigkeit in den unteren Luftschichten an (270 kn) und die maximale Geschwindigkeit in Reiseflughöhe. Ich habe das Thema mit der KI abgehandelt und halt über den Feedback-Kanal geteilt.

Randbemerkung: Ich arbeite mittlerweile schon seit Monaten mit KI und mein Resümee ist, dass man Antworten nicht einfach als Fakten nehmen sollte. Nicht jeder verfügt bei wissenschaftlichen oder technischen Themen über einen Wissensschatz, der es ermöglicht, Widersprüche zu erkennen. Mir ist es heute Morgen zwar irgendwie aufgefallen, dass da eine Unstimmigkeit vorhanden ist, aber erst die Antwort von @Micha hat mich nachhaken lassen. Ich arbeite am liebsten mit ChatGPT und auch mit Gemini, aber Gemini ist extrem in Bezug auf Sycophancy. Ich setze hier mittlerweile auch auf eine gewisse Redundanz und lege Frage und Antwort (Gemini) als Cross Reference ChatGPT vor.

Hier noch eine kleine Empfehlung. Ich habe mir den Kanal von Felicia Simon abonniert. Sie stellt jeden Montag ein Video über KI auf YT ein:


Ein Werkzeug ist immer nur so gut, wie die Hand die es führt.
 
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Ursache unklar?

Es ist bekannt, dass die Strahlung in 10.000 m Höhe stärker ist, als in Bodennähe. Und dieser stärkeren Strahlung sind die Mitglieder des fliegenden Personals wesentlich häufiger ausgesetzt, als der/dies/das Normalbürger. Das bedeutet natürlich nicht zwingend, dass sie deshalb irgendwann an Krebs erkranken, aber das Risiko ist deutlich erhöht.
 
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