Luftfahrt News

  • Ersteller
        #4.181  

Member

Member hat gesagt:
Ich finde alles richtig gemacht.
Kurze Kostenrechnung, Umweg zu einem anderen Flughafen.
Landegebühren, Startgebühren, neues Tanken und erhebliche Verspätungsgebühren an das feiernde Puplikum.
Welchen Aufriss die Polizei des Landes gemacht hätte - niemand weiß es.

Leiche hätte dann zu Horrorkosten im Zinksarg überführt werden müssen.

Hatte mich für DAR - Hannover mal für eine Überführung erkundigt Deutsches Bestattungsunternehmen ohne Kalkulation über 10 000

Da bin ich bei Dir. Sicherlich wurde auch in Abhängigkeit von der Nationalität der Verstorbenen entschieden. Bei einem Pass aus Hong Kong China wäre eine Rückkehr sicher in Betracht gekommen.

Übrigens gehe ich davon aus, dass die Verstorbene nicht einfach in der Galley "aufbewahrt" wurde. Soweit mir bekannt, gibt es in den meisten Langstreckenmaschinen einen speziellen "Stauraum" für diese Fälle.
 
        #4.182  

Member

Member hat gesagt:
Übrigens gehe ich davon aus, dass die Verstorbene nicht einfach in der Galley "aufbewahrt" wurde. Soweit mir bekannt, gibt es in den meisten Langstreckenmaschinen einen speziellen "Stauraum" für diese Fälle.
Manchmal hilft es, einfach den Artikel zu lesen:

"Schliesslich entschied sich die Crew, die Leiche einzuwickeln und in die Bordküche im hinteren Teil des Airbus A350-1000 zu bringen. Dabei bedachten sie allerdings nicht, dass es in der Küche eine Fussbodenheizung hat. Gegen Ende des Fluges gab es deshalb Beschwerden über den üblen Geruch, der sich in diesem Bereich entwickelte."
 
        #4.183  

Member

Member hat gesagt:
Manchmal hilft es, einfach den Artikel zu lesen:

"Schliesslich entschied sich die Crew, die Leiche einzuwickeln und in die Bordküche im hinteren Teil des Airbus A350-1000 zu bringen. Dabei bedachten sie allerdings nicht, dass es in der Küche eine Fussbodenheizung hat. Gegen Ende des Fluges gab es deshalb Beschwerden über den üblen Geruch, der sich in diesem Bereich entwickelte."
🤣🤣🤣 schwarzer Humor!

War sie schon etwas mehr als durch?
 
        #4.184  

Member

Member hat gesagt:
Manchmal hilft es, einfach den Artikel zu lesen:

"Schliesslich entschied sich die Crew, die Leiche einzuwickeln und in die Bordküche im hinteren Teil des Airbus A350-1000 zu bringen. Dabei bedachten sie allerdings nicht, dass es in der Küche eine Fussbodenheizung hat. Gegen Ende des Fluges gab es deshalb Beschwerden über den üblen Geruch, der sich in diesem Bereich entwickelte."
Da hast Du vollkommen Recht!

Dass die Flugbegleiter*innen allerdings nicht um die Fußbodenheizung wissen sollen … überrascht mich.

Ich glaube übrigens generell nicht immer alles, was die Medien so von sich geben…
 
        #4.185  

Member

Member hat gesagt:

Blick ist Bild auf schweizerisch. Was soll denn daran ein Horror gewesen sein? Die Leiche wurde in einem Bereich außerhalb des direkten Passagierbereichs abgelegt.

Dieser Vorfall ereignete sich am 15. März 2026 auf dem British Airways Flug BA32 von Hongkong nach London Heathrow. Eine etwa 60-jährige Frau verstarb etwa eine Stunde nach dem Start an Bord des Airbus A350-1000.

Hier sind die Details zu dem Vorfall und dem Vorgehen der Besatzung:
  • Entscheidung zum Weiterflug: Obwohl die Frau kurz nach dem Start starb, entschieden die Piloten, den rund 13-stündigen Flug planmäßig fortzusetzen, anstatt umzukehren oder zwischenzulanden. Ein bestätigter Todesfall an Bord wird in der Luftfahrt in der Regel nicht als medizinischer Notfall eingestuft, der eine sofortige Landung erzwingt.
  • Lagerung des Leichnams: Die Crew wickelte den Körper in Decken und Material ein und brachte ihn in eine hintere Bordküche (Galley). Ein Vorschlag des Cockpits, die Tote in einer Toilette einzuschließen, wurde von der Kabinenbesatzung abgelehnt.
  • Problematik der beheizten Bordküche: Der Bereich, in dem der Leichnam gelagert wurde, verfügte über eine Fußbodenheizung, die während des Fluges nicht abgeschaltet werden konnte. Dies führte laut Berichten dazu, dass gegen Ende des Fluges ein unangenehmer Geruch in der Kabine wahrnehmbar war, was bei den 331 Passagieren für Unbehagen sorgte.
  • Ankunft in London: Nach der Landung in Heathrow mussten alle Passagiere für etwa 45 Minuten an Bord bleiben, während die Polizei den Vorfall untersuchte.
  • Reaktion der Fluggesellschaft: British Airways Bestätigte gegenüber den Medien, dass alle Protokolle korrekt befolgt wurden und man der Familie sowie der Besatzung Unterstützung anbiete.

Es gibt auch ganz klare Anweisungen seitens der IATA, wie mit solchen Ereignissen umzugehen ist. Dass hier die Schmierenjournalisten ein Horrormeldung daraus fabrizieren, liegt halt genau daran, dass so etwas immer besser verkauft, als seriöse Informationen.

Die International Air Transport Association (IATA) hat formelle Richtlinien für den Umgang mit Todesfällen an Bord (Death on Board Guidelines) erstellt, um Würde, Hygiene und die Sicherheit des Flugbetriebs zu gewährleisten.

Hier sind die wichtigsten Standardverfahren nach IATA:
  • Benachrichtigung und Dokumentation: Die Kabinenbesatzung muss sofort den Kapitän informieren, der wiederum die Behörden am Zielflughafen verständigt, damit diese das Flugzeug bei der Landung in Empfang nehmen.
  • Positionierung des Leichnams:
    • Verstorbene sollten vorzugsweise in einen Sitzplatz in einer Reihe mit wenigen anderen Passagieren umgesetzt werden.
    • Ist der Flug ausgebucht, verbleibt die Person in ihrem ursprünglichen Sitz oder wird an einen Ort gebracht, der keine Gänge oder Notausgänge blockiert.
    • Der Körper muss mit einem Sitzgurt oder anderem Equipment gesichert werden, um Verletzungen bei Turbulenzen zu vermeiden.
  • Wahrung der Pietät: Die Augen des Verstorbenen werden geschlossen. Falls vorhanden, wird ein Leichensack (Body Bag) verwendet und bis zum Nacken verschlossen. Alternativ wird die Person bis zum Nacken mit einer Decke zugedeckt.
  • Umgang mit Mitreisenden: Die Besatzung soll Kontaktinformationen von Reisebegleitern einholen und besonders auf deren emotionale Verfassung sowie die der umstehenden Passagiere achten.
  • Ablauf nach der Landung: Bei der Ankunft verlassen in der Regel zuerst alle anderen Passagiere das Flugzeug. Angehörige bleiben beim Verstorbenen, bis die örtlichen Behörden (z. B. Gerichtsmedizin oder Polizei) an Bord kommen.
Wichtiger Hinweis zur Feststellung des Todes: Flugbegleiter dürfen niemanden offiziell für tot erklären. Ohne einen Arzt an Bord gilt eine Person rechtlich nur als „vermutlich verstorben“ (presumed dead), sofern Wiederbelebungsmaßnahmen über einen längeren Zeitraum (meist 30 Minuten) erfolglos blieben.

Member hat gesagt:
Ich glaube übrigens generell nicht immer alles, was die Medien so von sich geben

Das ist absolut korrekt und nennt sich Medienkompetenz, etwas was leider nicht als Pflichtfach in Schulen gelehrt wird.

Es gab doch mal den Tailstrike einer Triple 7 in Mailand. AeroNewsGermany hat den Abschlussbericht jetzt dokumentiert:

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        #4.186  

Member

Member hat gesagt:
Blick ist Bild auf schweizerisch. Was soll denn daran ein Horror gewesen sein? Die Leiche wurde in einem Bereich außerhalb des direkten Passagierbereichs abgelegt.

Dass hier die Schmierenjournalisten ein Horrormeldung daraus fabrizieren, liegt halt genau daran, dass so etwas immer besser verkauft, als seriöse Informationen.

Der Einzige, der hier was fabriziert, bist wohl Du.
In dem Artikel stehen genau die Informationen, die Du auch wiedergibst.

Wenn Du dich am Wort Horror störst, soll es so sein.

In dem Artikel steht aber auch:
Laut Informationen von «The Sun» liessen sich in der Folge mehrere Crewmitglieder wegen des Traumas krankschreiben.
Die hatten wohl weniger Freude, eine Leiche rumzubugsieren.

Den Passagieren, die im Bereich der Leiche sassen und den Verwesungsgeruch wahrnahmen, dürfte der Flug auch in unangenehmer Erinnerung bleiben, egal ob nach IATA Vorschriften gehandelt wurde.
Was das Deboarding anbelangt, wurde jedoch offenbar nicht nach den von Dir kolportierten Regeln gehandelt.
 
        #4.187  

Member

Member hat gesagt:
In dem Artikel steht aber auch:
Laut Informationen von «The Sun» liessen sich in der Folge mehrere Crewmitglieder wegen des Traumas krankschreiben.
Die hatten wohl weniger Freude, eine Leiche rumzubugsieren.
Crewmitglieder werden rein statistisch eine gewisse Anzahl Leichen in Ihrem Arbeitsleben handlen müssen.
Meist natürlich die männlichen, die sind ja stärker.
Ich bin überzeugt das wird schon in der Ausbildung abgehandelt.
Wer durch den Anblick einer normalen Leiche schon traumatisiert ist - sorry, dazu fällt mir nichts mehr ein.
 
        #4.188  

Member

Member hat gesagt:
Crewmitglieder werden rein statistisch eine gewisse Anzahl Leichen in Ihrem Arbeitsleben handlen müssen.
Meist natürlich die männlichen, die sind ja stärker.
Ich bin überzeugt das wird schon in der Ausbildung abgehandelt.
Wer durch den Anblick einer normalen Leiche schon traumatisiert ist - sorry, dazu fällt mir nichts mehr ein.
Laut Gemini betrifft dies 1 oder 2 Flugbegleiter von 10, wenn sie denn 25 Jahre Fulltime Langstrecke fliegen.
Oder andersum formuliert, die Allerwenigsten.
Zudem sind Theorie und Praxis 2 verschiedene Paar Schuhe oder gehst Du davon aus, dass in der Ausbildung mit echten Leichen geübt wird?
Und die mehrheitlich gleichgeschlechtlich orientierten männlichen Flugbegleiter sind wohl etwas sensibler und nicht so harte Kerle, wie Du einer zu sein scheinst.
 
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