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Thailands Demokratie-Aktivisten machen nun auch die Rolle der Monarchie zum Thema – und brechen damit ein Tabu
In Bangkok wächst der Protest gegen die militärnahe Regierung. Und auch über König Maha Vajiralongkorn, der oft in Europa weilt, wird immer unverhohlener diskutiert.
Milliardenschweres Palastvermögen
Die Aktivisten spielen damit darauf an, dass vor drei Jahren die Regeln betreffend das milliardenschwere Palastvermögen geändert wurden. Dieses unterstand früher zumindest formell dem Finanzministerium. Nun befindet es sich unter der persönlichen Kontrolle des Königs, was als Zeichen der zunehmenden Macht des Palastes gewertet wird. Vajiralongkorn demonstrierte seinen Einfluss auch, als das Militär eine neue Verfassung vorlegte, die in einer Volksbefragung gutgeheissen wurde: Der König zeigte sich erst zur Unterschrift bereit, nachdem die Regierung von ihm gewünschten Änderungen zugestimmt hatte.
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Ein interessanter Artikel über eine andere Baustelle Thailands.
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Wenn du dich da mal nicht täuschst. Auch schon zu Zeiten Bhumipols gab es Kritik am Status der Monarchie, nicht an der Monarchie als solcher. Die eigentliche Eskalation und das Aufbegehren dagegen hängt unmittelbar mit der königlichen Verflechtung zur Militärjunta zusammen, ebenso wie die Aktionen gegen die Befürworter einer Demokratie. In meinen Augen ist es ein Pulverfass, dessen Lunte brennt. Wenn da seitens der Junta und des Königshauses nicht eingelenkt wird, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass es in Thailand ganz heftig krachen wird, und zwar schlimmer als 1992.