Franke
Ex-Member
Ersteller
-
Thread Starter
- #434
20.08.13 - Tag 15 von 15 – Teil 2/2
Auf der Autobahn drehte ich meinen Kopf auf die linke Seite: Pattaya wurde auf einmal ganz klein und ich winkte der Stadt noch einmal zu. Wir wussten ja schon beide, das es nur ein Abschied auf Zeit war.
Der Taxifahrer bemerkte meine heroische Geste und so kamen wir letztendlich ins Gespräch: wie denn mein Hotel war, was dort ein Zimmer kostet oder auch wie es mit den Mädels war. Besonders das Preis-Leistungsverhältnis interessierte ihn sehr: was denn die Girls alles mit sich machen lassen, was eine Nacht mit ihnen kostet, wo ich auch eventuelle Nebenkosten erläutert habe, etc. Auch fragte er mich, wie es denn mit Löhnen in Deutschland aussieht, in welchen Berufszweigen man am meisten verdient. Hier versuchte ich ihm auch die gute, alte Sozialversicherung bildhaft zu erklären.
Wir kamen ziemlich knapp vor Abflug an, daher er eine langsamere Route wählte nachdem ich ihn erklärt habe wann der Flieger startet. Gerade mal zwei Stunden vor Abflug hielt er an Gate 5. Von der Fluggesellschaft Oman Air war dort nichts zu lesen: ich meinte zu ihm, das er weiterfahren soll. Er argumentierte dagegen, das dort alle internationalen Flüge starten.
Ich bin dann ausgestiegen und ließ mir mein Gepäck geben (einen Koffer und einen Trolley: letzteren hatte ich nur für die Willkommensgeschenke mitnehmen müssen
). Ich drückte dem Taxifahrer meine letzten 100 Baht in die Hand, der mich entgeistert ansah und mehr wollte. Ich sagte in einem sarkastischen Tonfall „sorry, all the girls have my money“ und ging von ihm weg.
Er stieg in sein Taxi und ward nicht mehr gesehen.
Ich orientierte mich an Gate 5 und ging weiter bis ich an Gate 10 ankam: hier startete auch meine Fluggesellschaft. Von wegen alle internationalen Flüge von Gate 5.
Ich begab mich gleich zum Schalter: nachdem so ziemlich alle schon eingecheckt hatten (unter zwei Stunden bis Abflug war selbst mir zu knapp), war ich natürlich der einzigste am Schalter. Am Schalter selber eine Thaimaus, die entweder ein Praktikum machte oder es ihr erster Tag war, um gute Bewertungen zu erhalten: sie druckte mir meine Flugtickets über den Oman nach München und erklärte mir explizit, an welchen Gates das Boarding ist und das ich erst mal Endflughafen mein Gepäck erhalte. Ich spielte mit und tat so, als ob mich das brennend interessieren würde. 
Beim „Body Check“ hat es dann meine Adidas Sportuhr (Beitrag #352, Absatz nach dem Foto) „zerlegt“. Ein deutsches Pärchen (ca. 28 Jahre) machte mich auf den Verlust eines Rings am Armband aufmerksam (das Teil lag auf den Boden): alle Versuche, die Uhr zu retten scheiterten und die investierten 200 Baht wurden für nichtig erklärt.
Im Flieger selber (Economy Class) fiel mir als erstes das defekte Mediasystem auf, was mir aber nichts ausmachte. Ich war nur noch müde: ich klappte (nach dem Start) mein Essenstablett vor mir runter, legte meinen Kopf drauf und ratzte weg. Ich bin vorher noch nie in einem Flieger eingeschlafen: ein eindeutiges Zeichen das mein Akku leer war.
Nach circa fünf Stunden bin ich wieder aufgewacht: vor mir stand eine Mineralwasserflasche, die man gesichert hat. Ich war froh das mich keiner versucht hat aufzuwecken, obwohl ich nun das Bordmenü verpasst hatte. Das Mediasystem war immer noch defekt in der ganzen Sitzreihe: ein italienisches Pärchen (ca. 40 Jahre) hat als Wiedergutmachung ein Pflegeset der Airline bekommen. Dieses Pflegeset gab es pauschal in der Business Class, wo ich mir hätte locker eins mitnehmen können, daher es einige Passagiere nach Landeanflug „vergessen“ hatten. Ich hatte aber kein Interesse an dem Zeug und zog meinen Laptop aus meinen Handgepäck, um mal wieder Stichpunkte für das TAF zu schreiben in der Hoffnung, das die Italiener neben mir kein deutsch verstehen.
Im Oman ging es mit gerade einmal zwei Stunden Zwischenstopp in den Flieger nach München. Hier war auch wieder das Mediasystem defekt, was mir allerdings egal war. Ich schlief ohnehin sofort ein, nachdem wir eine geeignete Flughöhe erreicht hatten. Leider konnte ich diesmal keine Stichpunkte in meinem elektronischen Diary verfassen, daher sich ein deutsches Pärchen (ca. 55 Jahre) neben mir befand. Der Flug verging und wir waren nur noch wenige Kilometer bis zu unserem Ausgangspunkt entfernt.
Auf der Autobahn drehte ich meinen Kopf auf die linke Seite: Pattaya wurde auf einmal ganz klein und ich winkte der Stadt noch einmal zu. Wir wussten ja schon beide, das es nur ein Abschied auf Zeit war.

Der Taxifahrer bemerkte meine heroische Geste und so kamen wir letztendlich ins Gespräch: wie denn mein Hotel war, was dort ein Zimmer kostet oder auch wie es mit den Mädels war. Besonders das Preis-Leistungsverhältnis interessierte ihn sehr: was denn die Girls alles mit sich machen lassen, was eine Nacht mit ihnen kostet, wo ich auch eventuelle Nebenkosten erläutert habe, etc. Auch fragte er mich, wie es denn mit Löhnen in Deutschland aussieht, in welchen Berufszweigen man am meisten verdient. Hier versuchte ich ihm auch die gute, alte Sozialversicherung bildhaft zu erklären.
Wir kamen ziemlich knapp vor Abflug an, daher er eine langsamere Route wählte nachdem ich ihn erklärt habe wann der Flieger startet. Gerade mal zwei Stunden vor Abflug hielt er an Gate 5. Von der Fluggesellschaft Oman Air war dort nichts zu lesen: ich meinte zu ihm, das er weiterfahren soll. Er argumentierte dagegen, das dort alle internationalen Flüge starten.
Ich bin dann ausgestiegen und ließ mir mein Gepäck geben (einen Koffer und einen Trolley: letzteren hatte ich nur für die Willkommensgeschenke mitnehmen müssen
Er stieg in sein Taxi und ward nicht mehr gesehen.Ich orientierte mich an Gate 5 und ging weiter bis ich an Gate 10 ankam: hier startete auch meine Fluggesellschaft. Von wegen alle internationalen Flüge von Gate 5.
Beim „Body Check“ hat es dann meine Adidas Sportuhr (Beitrag #352, Absatz nach dem Foto) „zerlegt“. Ein deutsches Pärchen (ca. 28 Jahre) machte mich auf den Verlust eines Rings am Armband aufmerksam (das Teil lag auf den Boden): alle Versuche, die Uhr zu retten scheiterten und die investierten 200 Baht wurden für nichtig erklärt.
Im Flieger selber (Economy Class) fiel mir als erstes das defekte Mediasystem auf, was mir aber nichts ausmachte. Ich war nur noch müde: ich klappte (nach dem Start) mein Essenstablett vor mir runter, legte meinen Kopf drauf und ratzte weg. Ich bin vorher noch nie in einem Flieger eingeschlafen: ein eindeutiges Zeichen das mein Akku leer war.

Nach circa fünf Stunden bin ich wieder aufgewacht: vor mir stand eine Mineralwasserflasche, die man gesichert hat. Ich war froh das mich keiner versucht hat aufzuwecken, obwohl ich nun das Bordmenü verpasst hatte. Das Mediasystem war immer noch defekt in der ganzen Sitzreihe: ein italienisches Pärchen (ca. 40 Jahre) hat als Wiedergutmachung ein Pflegeset der Airline bekommen. Dieses Pflegeset gab es pauschal in der Business Class, wo ich mir hätte locker eins mitnehmen können, daher es einige Passagiere nach Landeanflug „vergessen“ hatten. Ich hatte aber kein Interesse an dem Zeug und zog meinen Laptop aus meinen Handgepäck, um mal wieder Stichpunkte für das TAF zu schreiben in der Hoffnung, das die Italiener neben mir kein deutsch verstehen.

Im Oman ging es mit gerade einmal zwei Stunden Zwischenstopp in den Flieger nach München. Hier war auch wieder das Mediasystem defekt, was mir allerdings egal war. Ich schlief ohnehin sofort ein, nachdem wir eine geeignete Flughöhe erreicht hatten. Leider konnte ich diesmal keine Stichpunkte in meinem elektronischen Diary verfassen, daher sich ein deutsches Pärchen (ca. 55 Jahre) neben mir befand. Der Flug verging und wir waren nur noch wenige Kilometer bis zu unserem Ausgangspunkt entfernt.
Mach dich doch mal mit dem interpretieren von Smileys vertraut: tahjong hat´s ja auch gecheckt. 

Vielleicht sollte ich das mal probieren: einfach das Gegenteil machen von dem, was ich sonst immer mache. Vielleicht könnte man dann mal von einem etwas angenehmeren Urlaub reden. 
