Pattaya Newbie 2.0 auf Konfrontationskurs- Die Reise hat gerade erst begonnen

Viele Taxen in BKK haben ein Taximeter, da braucht man eigentlich nicht zu verhandeln, und einen Grundtarif haben die dann auch.

Den Taximeter habe ich schon auch gesehen und der war nicht in Betrieb. Vermutlich das man eine Fahrt "unter dem Tisch" verkauft, der Taximeter die Kilometer nicht registriert und so der Geschäftsführer nicht an den Kilometern mitverdient bzw. der Gewinn der Fahrt als komplette Erlöse in die Tasche des Fahrers wandert. Ich kann mich auch täuschen und alle Fahrer sind ihr eigenes Gewerbe: eventuell das man den Taximeter auslässt, um nachher bei der Steuererklärung diese Kilometer nicht angibt, um in dem Fall Steuern zu sparen.
Und in 2 Stunden den ganzen Markt gesehen zu haben ist schlicht unmöglich :lach:

Hab ich auch nicht weil...

Ich denke zwei Stunden haben wir uns an dem Markt aufgehalten und hatten so gut wie alles durch.
aber...
du kannst den ganzen markt in 20 stunden nicht richtig sehen

Problem gelöst.

Dort gab es Dr. Beat Kopfhörer für 150 Baht statt für 1000 Baht in Pattaya.

Wobei das auch schon "unverschämt" ist. Orginal kosten die Teile ein paar hundert Euro. Ich musste bei den Preis in Pattaya schon zweimal hinsehen, ob da ein Druckfehler war. :?

@Franke, du bist schon ein Phänomen. Dein Bericht erinnert mich an die früheren Nachmittagstalkshows auf RTL. Alle machen sich drüber lustig und die Einschaltquoten sind gigantisch.

Das Wetter ist grau und es regnet: da verbingt man schon mal mehr Zeit im Forum als regulär. Und wenn ich die Laune allgemein aufheitern kann, dann freut mich das umso mehr. :yes:
 
18.08.13 - Tag 13 von 15 - Teil 3/3

Ein Massagesalon war hier schnell gefunden und wir gingen die verschiedenen Angebote durch: während Nam sich für eine Thai Masage entschied, las ich interessiert von einer schwedischen Massage. Ich dachte die perfekte Einstimmung für den Wiedereintritt in die europäische Atmosphäre und entschied mich für die Option. :tu:

Nam und ich bekamen dann zwei Liegen nebeneinander am Ende des Raumes, während neben uns vier andere Liegen bereits besetzt waren. Ich bekam tatsächlich das erste Mal einen männlichen Masseur, was mir allerdings nichts ausmachte: immerhin konnte der ordentlich zupacken. Alles war wie immer durch einen Vorhang getrennt, ausser bei Nam und mir: wir konnten uns so unterhalten. Das Gesprächsthema muss allerdings nichts von interessanten Wert gewesen, daher ich mich überhaupt nicht erinnern kann, um was es ging.

Ich weiss nur noch, das es am Ende hin um die Qualität der Massage ging: Nam meinte, ob hier meine Pattaya Bitches mithalten könnten (die hat wirklich den Ausdruck „Bitch“ laut und deutlich von sich gegeben). Ich meinte dann ganz unparteiisch orientiert, das eine Massage doch nicht an einem Ort bewertet werden kann, sondern von der Person die sie ausführt. Mit wieviel Engagement und Hingabe man sich mit seinem Beruf identifiziert: das ist das, was zählt. Ich versuchte meine „Brandrede“ witzig abzuschliessen, indem ich dann zu meinem Masseur sagte (ich lag mittlerweile auf den Rücken) „...if you don´t want, i can also live without a handjob finish“. :mrgreen:

Ich lachte, Nam lachte, Nam´s Masseuse lachte und sogar zwei besetzten Liegen neben uns lachten. Mein Masseur aber nahm den Kommentar regungslos entgegen und massierte weiter. Ich dachte mir „komm schon: das war doch witzig“ aber vielleicht hatte ich ihn auch in eine peinliche Situation gebracht. Ich sagte dann zu ihm, das ich den Spruch nachher wieder mit einem Tip gutmache. Als dann die Session nach einer Stunde zu Ende war und es an das bezahlen ging, gab ich dem Masseur noch 100 Baht extra. Hier auch wieder wie bereits bei dem Tuk Tuk Taxi Fahrer keinerlei Resonanz: ein schüchternes Lächeln konnte ich noch registrieren. Ich denke das man in BKK dort von Touristen ganz andere Trinkgelder gewohnt ist (also höher) und ich hier mit meinem „Pattaya Tarif“ wohl keine „Freudenströme“ auslösen werde. :(

Vor dem Hotel angekommen (davor „plünderten“ wir noch einen 7/11 aus) ging ich als erstes durch den großen Eingang, hinter mir Nam. Hinter Nam eine männlich- dreiköpfige Reisegruppe die aus Italien kam. Einer von denen war mit Koffern „bepackt“ und hatte keine Hand mehr frei. Nam war so nett und hielt ihm die die Tür auf. Sie fragte ihn dann „do you want share room“ und er „sure“ was allerdings beide nicht so ernst meinten, daher man offensichtlich nur flirten wollte. Ich war bereits an der Rezeption um den Schlüssel abzuholen (der Italiener hatte nichtmal bekommen, das ich mit Nam „da war“) und reagierte auf die Situation nur mit einem müden Lächeln. :roll:

Auf dem Weg in das Zimmer meinte Nam zu mir „he is sexy handsome“ was sie allerdings nur zu mir aufgrund meines Charakters sagen konnte. Bei anderen Customern würde es jetzt eine „Standpauke“ geben bzw. hätte sie die Aussage erst gar nicht gemacht. Ich meinte dann zu ihr, das ich ein unerwartetes Loch in der Urlaubskasse von 3400 Baht hätte (die zwei Nächte in diesem Hotel) und sie gerne zu dem Italiener in das Zimmer könnte. Von den 1500 Baht was sie regulär Low Season für die Nacht nimmt, wollte ich dann aber 500 Baht sehen um den finanziellen Schaden auszugleichen. Ich konnte den Spruch aber auch nur bei ihr bringen, weil wir ja mittlerweile es gewohnt waren uns gegenseitig aufzuziehen.

Im Zimmer angekommen war allgemeines „frischmachen“ angesagt: ich schlug vor das Nam als erstes unter die Dusche hüpfen sollte, danach ich. Während Nam also im Bad verweilte, sortierte ich Fotos über den Laptop. Danach wartete ich auf Nam, das sie fertig wird...und wartete...und wartete...und wartete.:? Ich fragte mich, was da solange dauert und klopfte an die Tür: Nam bat mich herein und was musste ich sehen? Die hatte sich doch tatsächlich in der Badewanne ein Wasser eingelassen und planschte nun in aller seelenruhe rum, während ich schweissgebadet aussen mich von der Klimanalage „lufttrocknen“ ließ.

Ich fragte Nam was das jetzt werden soll und sie schwärmte mir Erinnerungen eines ehemaligen Customers vor: das sie genau so wie jetzt in der Wanne lag, er hinter ihr saß und ihr die Haare gewaschen hatte. Von ihr war das aber auch nur eine auf Spaß basierende Provokation, daher sie genau wusste das ich mit Romantik nichts zu tun habe: ich bin eher ein Mann der Zahlen, was ich ihr auch gleich begreiflich machte in dem ich ihr vorrechnete, was mir der ganze Aufenthalt in Bangkok gekostet und das weit über den geplanten Budget lag. Ich bin nicht der Typ, der anderen Mädels durch die Haare fässt. Ich wollte nur eins: duschen.

Ich bat sie einen Zahn zuzulegen und sollte bloss nicht auf die Idee kommen, das Wasser aus der Wanne zu lassen (was prompt ignoriert wurde). Das war noch gut genug, das ich schnell reinhüpfte und mich abbrauste: ich bin nicht so eine Etepetete Bitch.:box: Überhaupt wieder diese Verschwendung an Ressourcen in Thailand: dies ist mir ja schon bei der Sabai Dee Ische aufgefallen, das man pro Waschgang der keine zehn Minuten dauert, mal eben 80-120 Liter durch den Lokus spült, wobei sich bei Songkran bei mir endgültig der ökologische Magen umdreht. Mal von den Kauf dieser unzähligen Zahnbürsten abgesehen: wie schwer kann es sein, in dem Gewerbe am nächsten Tag einfach seine Zahnbürste mitzunehmen anstatt sich Tag für Tag im 7/11 eine neue kaufen zu lassen? An dem Gedankengang werde ich noch scheitern. :shake:

Als wir dann beide „bettfein“ waren und es ja meine letzte Nacht in Bangkok war, wollte ich nochmal die „Glocken klingeln“ lassen. Also pirschte ich mich in meiner „gewohnten Art“ an Nam ran, die nur meinte „don´t make me horny“. Sah ich überhaupt nicht ein, weil ich auch langsam auf Touren kam. War eine nette Abwechslung das ganze Prozedere mal ohne Jelly durchzuführen, allerdings war ich ja auf nichts vorbereitet und hatte nichtmal Babyöl oder ähnliche Produkte zur Hand. Ich durfte ja ohne Kondi „einlochen“ was auch schon das nächste Problem ergab: ohne „Flutschhilfe“ würde das ziemlich schmerzhaft für einen der beiden Protagonisten werden. :?

Nam war (noch) mal überhaupt nicht spitz, während ich schon „ready to go“ war: feucht war aber was anderes und ich hab mich ganz vorsichtig „vorgetastet“, was aber eine ordentliche Reibung an meinem guten Stück ergab: fast schon schmerzhaft, aber auszuhalten. Es dauerte ein Weilchen bis ich auch Nam auf einem „geeigneten“ Level war, was die Nummer an sich aber zu nichts spektakulären entwickeln ließ. Im Gegenteil: ich merkte an mir eine Übersättigung was aber auch an Nam gelegen haben könnte, daher ich ihre „Nummern“ ja schon aus dem Effeff kannte. Was aber eindeutig zu spüren war, waren erste Abnutzungserscheinungen in meiner Kondition: ich atmete richtig schwer und entschloss nach dem „Akt“, das drei Tage weniger (also „nur“ zwölf) in dem „Programm“ wohl das beste für die Zukunft sei.
 
18.08.13 - Tag 14 von 15 - Teil 1/4

Mein vorletzter Tag in Thailand brach an: ich hatte mich in meinem Aufenthalt für meine Verhältnisse wacker geschlagen und war bereit nach Hause zu gehen. Ein Highlight stand aber noch an: ein weiteres treffen mit einem TAF Member.

Carradine, mit dem ich bis dato nur über die PN Funktion im Forum kommunizierte, wollte mich in Pattaya treffen. Es war soweit und er schlug mir vor Nam´s Handy zu benutzen, daher ich es kategorisch ausschloss mir wegen 1,5 Tage noch eine SIM Karte zu holen, um zeitlich flexibel zu bleiben. Nam hatte nichts dagegen (es waren im nachhinein gerade mal drei Kurzmeldungen) und wir verabredeten uns bei der Bar wo Nam arbeitet.

Ich sprach mit Nam über das Treffen und meinte ja zu ihr, das wir beide (Nam und ich) ja noch diese Walking Street Tour in die einzelnen Gogos zu ihren Freunden machen wollten (der Vorschlag kam am Anfang meines Pattaya Aufenthalts von ihr, ich kann nur nicht mehr die Nummer des Beitrags finden :oops:) und Nam schlug vor, Carradine mit einzubinden. „Tolle Idee“ dachte ich: noch nie ein Gogo so richtig von innen gesehen und gleichzeitig mit einem erfahrenen Member fachsimpeln, während ich meine amtierennde SLT an meiner Seite habe, um im letzten Augenblick doch nicht noch auf dumme Gedanken zu kommen. :mrgreen:

Wir verliessen dann das Hotel in Bangkok vor 13:00 Uhr, daher man zu diesem Zeitpunkt auschecken musste. Wir liessen uns mit dem Tuk Tuk Taxi zum „Van-Bahnhof“ fahren, zahlten 100 Baht pro Person für die Fahrt nach Pattaya und warteten gerade mal zehn Minuten bis zum nächsten Anschluss.

Auf der Fahrt zurück waren die Zeichen auf Abschied gestellt: in einer Aussprache erklärte ich Nam, das dies wohl unsere letzte gemeinsame Tätigkeit werden wird. Sie wollte ohnehin so früh wie möglich mit Pattaya abschliessen, um mit einem Dänen aus ihren Customerumfeld (Beitrag #114) zusammenzuziehen, während ich laut ihrer Aussage eben dieser „fucking butterfly“ bleibe, der ich nunmal bin. Natürlich habe ich ihr nicht gesagt das ich bereits wie im Intro erwähnt habe, ohnehin vor hatte das man sich in aller Freundschaft trennt und unsere gemeinsame Zeit bestätigte mich eigentlich nur: es ging nur noch um´s geschäftliche und in der Beziehung war keine Luft mehr nach oben. Zeit also mich anderweitig zu orientieren. Ich wollte sie aber unbedingt als Freund halten und machte das auch noch einmal klar das ich ihr ein Geschenk wir vor Urlaubsantritt versprochen, machen werde.

In Pattaya angekommen ging es erstmal in „mein“ Gasthaus, aber nur um meinen Trolley abzuliefern und das Nam ihre neu erworbenen Sachen im Zimmer verstaut. Danach ging es gleich zum Juwelier „um die Ecke“ (Sandee Gold Smith). Während Nam sich in Ruhe umsah, beobachtete ich einen „Aal“ im Aquarium (im Hintergrund des Fotos ist er zu sehen) und knipste ein paar Fotos. Nam hatte sich entschieden und präsentierte mir das gute Stück: mit 3432 Baht bis dato 83,76 €uro wurde meine Kreditkarte ein weiteres Mal belastet. Ich denke, mich hätte es finanziell schlimmer treffen können. :wink0:

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Ich sagte Nam, das sie durch diesen „Beweis“ jetzt aber jeden Tag an mich denken sollte: sie meinte das sie das ohnehin täte, mit oder ohne Ring. Ich fragte sie, ob sie den Ring jeden Tag tragen würde: „yes, because it´s from my fucking ex-boyfriend“.

Wir gingen dann wieder in das Gasthaus, um uns frisch zu machen und danach gleich zu Nam´s Arbeitsstelle um Carradine zu treffen. Auf dem Weg dorthin im Bahtbus klärte ich via SMS das ich unterwegs sei und nannte ihm letzte Details zum Treffpunkt. In der Bar angekommen orderte ich mir eine Cola und sah von innen den treiben auf der Strasse zu. Ein junger Mann suchte offensichtlich den Namen einer Bar, fand diesen und trat ein: Carradine stand vor mir. Ich versuchte gleich einen guten Ersteindruck zu schinden und wollte besonders witzig sein: „hey lange nicht gesehen und doch gleich wieder erkannt“.:mrgreen: Der Typ sah durch mich durch. :?
 
@LingNoi: erstmal danke für das Lob. Ich plane gerne im vorraus. Ich bin nicht so ein Typ, der sich in eine Bar hockt und denkt "naja mal schauen was der Tag bringt". Beispiel: ich war im 2011 in Japan. Dort war ich für 19 Tage in Tokio. Die Stadt hat 23 Bezirke, demzufolge konnte ich mir jeden Tag einen Bezirk vornehmen. Die restlichen vier Tage (23 Bezirke minus 19 Tage) nutzte ich für meine Lieblinsgbezirke, die sich im Endeffekt auf zwei Bezirke dezimierten. Das alles mit (verschiedenen) Tourguides und kalkulierten Budget. Ich konnte so in einer kurzen Zeit die komplette Stadt in meiner "To-do" Liste abhacken und nur weil ich mich "ein wenig" organisiere, was alles andere als Stress bedeutet. Genau so mache ich das in Pattaya auch: wenig Zeit zur Verfügung, aber viel erleben wollen! Hat super geklappt.

Ansonsten kann ich mit dem "manchen Aktionen Deine Gedanken, Absichten und Gefühle etwas näher erläutern" Satz nichts anfangen, daher ich ja nicht mal Side-Storys auslasse und ich den Bericht ohnehin etwas "überbeladen" finde, wo du allerdings schreibst das ich Fakten weglassen soll. Gedanken, Absichten und Gefühle sind für mich Fakten.

Geschrieben auf meinem Siemens S10 mit Forum Runner
:lach:Ich hab den Seitenhieb verstanden. :mrgreen:

Erklär mir das doch mal bitte Franke.

Na klaro. :wink0: Ich brauche kein Handy in Pattaya weil ich a) alleine unterwegs bin. Hätte ich jetzt einen Miturlauber dauerhaft dabei und wir wollen uns an Punkt X um Zeit Y treffen, wäre das was anderes. B) alle meine Ischen Facebook haben bzw. ich noch kein Mädel getroffen habe, die kein FB besitzt. Daher ich ohnehin bis zu dreimal im Hotel bin um u.a. Klamotten zu wechseln, checke ich sowieso an meinem Laptop was an Mails, PN´s & Co reingegangen ist. C) Ich in Pattaya bin und keine Map über das Smartphone brauche, daher ich weiss wo die Walking Street, die Soi 6, das Sabai Dee und die Soi Honey ist.

Das einzigste für das ich wirklich ein Handy benötigen würde, wäre eine Camera zum gemeinsamen Foto knipsen. Aber hier habe ich ja meine "Nikon Coolpix" die sogar kleiner ist als ein Samsung Galaxy S2 und trotzdem bessere Bilder schiesst.
 
18.08.13 - Tag 14 von 15 - Teil 2/4

Tja mein Anfangsgag der guten Laune zündete wohl nicht so wie ich es gerne gehabt hätte, so das ich in die Standardbegrüßung überging: shake-hands und gut war. Carradine stellte sich auch bei mir vor und gab mir eine Vorschau, wie sein Aufenthalt für die nächsten Wochen in Thailand aussah. Ich fragte ihn dann, ob er meine Reiseberichte durchgelesen hatte: immerhin der beste Grund einen wie mir aus dem Weg zu gehen. :? Das hatte er und genau deswegen wollte er mich treffen: weil ich eben nicht nur die „Sonnenseite“ präsentiere.

Spezifisch ging es um die Soi 6, daher er (noch) nicht direkt in der Strasse Efahrungen sammeln konnte. Ich erklärte ihn die verschiedenen Bars, auf welche Mädchen man dort treffen kann, die Preise, den Service und auf was man achten sollte, was das aushandeln der Preise angeht. Auch stellte ich ihn die Mädels meiner Stammbar vor (die allesamt aussen saßen): Tek, Pri, Rose und zu guter letzt Nam, wobei ich ihn nochmal die Situation mit den 20.000 Baht erklärte.

Wir entschieden uns dann was zu Essen und Carradine lud mich ein. Fand ich toll, daher meine Urlaubskasse sich dem Ende neigte. Es stand ja an diesem Abend noch eine Lokalrunde an (Beitrag #213 letzter Absatz) und bei der anschliessenden Gogo Tour mit Nam konnte ich ja die Ärmste ja auch nicht verdursten lassen. Wir haben uns dann Richtung Second Road bewegt, wobei sich uns ein paar Ladyboys in den Weg stellten: während Carradine immun gegen LB´s schien, wurde ich mal wieder sexuell belästigt. Diese Brut ging mir von Tag zu Tag mehr auf den Sack: nur gut das bald „Feierabend“ war.

Wir kamen auch an Wan vorbei, einer der Hauptprotagonisten von „The Nam Situation“. Ich machte auf mich aufmerksam, in dem ich ihr zuwinkte: sie sah´s aussen auf einen Barhocker und winkte mir lächelnd zurück. Carradine meinte darauf hin, das man für 20.000 Baht schonmal winken kann.:lach: Der Mann war so witzig, aber noch lange nicht am Ende der Kalauer.

In der Second Road angekommen gab es lecker thailändische Nudelsuppe. Danach ging es direkt zu der Bar wo Jodi arbeitet, daher ich dessen Mamasan ja eine Lokalrunde an meinem letzten Tag versprochen hatte. Leider war Jodi nicht da, von der ich mich gerne persönlich verabschiedet hätte und sie auch nochmal von der Aktion im Insomnia befragen wollte, wo „sie mich ausbezahlt“ hat. Dafür waren Specky und der „Entschuldigungsfick“ (Beitrag #213 drittletzter Absatz) am Start (schwacher Trost :roll:).

Ich verabschiedete mich von der Mamasan und überließ ihr die Ehre, an der „ring bell“ zu läuten: lautes Gekreische von den Mädels und gegröle von den Inselaffen (die waren aber nett). Schnell noch ein Gruppenfoto und dem Franke wurde die Rechnung präsentiert.

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WHOA! 2155 Baht.:jil: Ich hatte noch nie soviel für eine Lokalrunde bezahlt: ich knackte noch nicht einmal die 1500 Baht Grenze. Aber das Gruppenfoto (das ich zuhause auswertete) stimmte mit der Anzahl der Striche auf der Quittung überein, die ich abfotografieren wollte um es als Souvenir zu behalten, was aber wegen des Lichteinfalls unmöglich war (Carradine besorgte mir anschliessend die Durchschrift). Vier Customer, Carradine und ich waren gleich sechs. Eine Bardame, der Boss und die Mamasan machten drei. Sieben Mädels in der Bar und das ganze macht 16.

Nur hatte ich keine 2155 Baht mehr. Ich öffnete meinen Geldbeutel und da waren gerade mal noch 1400 Baht.
:roll: Das war von vorne bis hinten nicht durchdacht, daher ja ohnehin die Planungen für den Abend noch nicht abgeschlossen waren (es stand ja noch die Gogo Tour an). Wie gesagt: die Urlaubskasse war leer und ich musste jetzt zwangsweise frisches Geld anschaffen. Aber musste ich das wirklich? Ich sah zu Carradine rüber: jetzt einfach wegrennen und ihn mit der Rechnung sitzen lassen. Was soll mir schon passieren? :shock:

Okay die Überlegung war vielleicht eine zehntel Sekunde lang, was ich auch Carradine gestand. Allerdings musste ich jetzt zum ATM dackeln, was mal überhaupt nicht peinlich war: die Mädels haben sowieso nichts mitbekommen, hinterließ ich Carradine als Pfand und zog mir 2000 Baht vom Automaten. Als ich wieder zurück kam, fragte mich mein „Entschuldigungsfick“ wer den mein Freund sei: Carradine der in unmittelbarer Nähe saß und das Gespräch mit bekam drehte sich zu mir. Ich antwortete ihr „he is like me...just a class higher“. :mrgreen: Von ihm ging ein raunen in einer Mischung aus Gelächter und Entsetzen aus (er war natürlich der einzigste, der den Witz oder besser gesagt die Tatsache, verstand).

Wo wir gerade im Gespräch waren, stellte ich ihm meinen „Entschuldigungsfick“ vor mit dem Hintergrund, warum ich sie eigentlich so nenne. Sie sah ja recht jung aus und ich fragte sie, wie alt sie sei (nachdem sie mich gefragt hatte, warum ich sie eigentlich nie ausgelöst habe): sie antwortete mir 20 Jahre (was im nachhinein glaubhaft erschien: immerhin habe ich sie später auf Fotos die im Insomnia aufgenommen worden sind gesehen und da darf man ja erst volljährig rein). Ich meinte zu Carradine „schau mal: die ist doch noch minderjährig“. Carradine verneinte aber: die ist schon erwachsen, immerhin trage sie ja einen Damenbart. ECKELHAFT!:kotz: Mich hat es dennoch vor lauter Lachen fast vom Barhocker geschmissen. :mrgreen:

Ich wollte mich dann „gogofein“ machen, meinte zu Carradine, das er seinen Drink geniessen solle und wir uns später am ausgemachten Treffpunkt sehen werden. Ich ging aus der Bar und musste zwangsweise bei den Mädels des älteren Semester vorbei (Beitrag #248). Eine davon sah mich natürlich und daher es mein letzter Tag war, ging ich auf ein kurzes „good bye“ rein.

Daher ich noch gut in der Zeit war, spendierte ich ihr einen LD, wobei sie mir immer an die an die Nase fasste: sie meinte das man somit die Penisgröße errechnen könnte (davon auch das bekannte Sprichwort). „Den“ hatte sie aber schon (ein paar mal) gesehen und gab sich somit selber recht. Sie bedankte sich bei mir, das ich vorbei gekommen bin und mich immer um die Mädchen kümmere. Mir sind bei den Worten fast die Tränen gekommen (auch jetzt wo ich diese Zeilen schreibe und mich an die Situation zurück erinnere).

Es ging dann nochmal zu Nam um den Treffpunkt abzugleichen, der bei ihr in der Bar um 22:00 Uhr war. Rose empfing mich und war auf einmal übelst anhänglich: die wollte mich gar nicht mehr gehen lassen. So nett hat sie sich nie seit meiner Ankunft mir gegenüber präsentiert. Ich fragte mich insgeheim, was mit ihr los sein könnte: entweder sie war spitz oder sie war einfach nur froh, das ich mich endlich verpiss :ironie: (immerhin sah man sich fast zwei Wochen kontinuierlich am Stück). Ich fragte sie bei der Gelegenheit wie es den mit einem gemeinsamen Foto aussieht, das ich ja bereits im Februar mit ihr machen wollte: dagegen hatte sie nichts, nur der abschliessende Kommentar „not for facebook“ sprach Bände. Also auch nicht für TAF. :oops:

Ich war dann auf dem Weg zu „meinem“ Gasthaus, um mich noch für den Gogoabend umzuziehen. Leider hatte ich überhaupt keine langen Hosen mehr dabei (die einzigste die ich nach Thailand mitgebracht hatte, lag vergessen im Hotelschrank in Bangkok: siehe auch Beitrag #352) und mit kurzen Jeansshorts (die ich bis dato trug) in einer Gogo konnte ich mir nur schwer vorstellen. Händler in Pattaya gibt es hier wie Sand am Meer und daher ich einigermaßen wieder „flüssig“ war, entschied ich mich für ein fesches Beinkleid. Allerdings hatte ich mittlerweile so die Schnauze voll vom Geld ausgeben: ich hatte so großzügig für die 15 Tage Thailand kalkuliert und dachte mir, das ich das niemals verbrauchen werde. Dann musste ich im Laufe des Tages nochmal Geld abheben und die Rechnung im „Nightstar“ (Gasthaus) für die Mini-Bar (zahlte ich später via Kreditkarte) stand ja auch noch aus. Im nachhinein hat mich die Situation am meisten gewurmt (für alle Interessierten: im zweiten Teil vom „Outro“ gibt es dann einen Schnitt der Ausgaben).

Ich ging also in ein Geschäft und sagte dem Verkäufer das ich eine Jeans für 500 Baht suche, daher dies der Betrag ist den ich ausgeben will. Er zeigte mir eine Jeans für 1200 Baht: „orginal Diesel“ meinte er dabei, wobei diese Marke in den 90érn gerade mal angesagt war. Ich ließ in wissen, das ich keinen großen Wert auf Marken lege und er mir ruhig was vom Resteposten geben kann. Er meinte das er auf 1100 Baht runtergehen könnte. Ich erklärte ihn, das ich nicht mehr als 500 Baht habe. Jetzt zeigte er mir eine „Stoffhose“ die nichts anderes als eine bessere Joggingshose war und die so *kotzwürg* aussah, das ich besser in meinen Jeansshort geblieben wäre. Ich sagte zu ihm, das ich kein Interesse habe und wenn er nichts passendes findet, ich wieder gehe und damit kein Problem habe. Jetzt ging er für die Diesel Jeans auf 800 Baht runter, worauf ich meinte das wir auf keinen gemeinsamen Nenner kommen. Jetzt holte er seinen Chef (einen Japaner), der mich fragte wo das Problem ist. Ich sagte, das ich 500 Baht zur Verfügung habe und eine Jeans benötige, die ruhig vom Resteposten stammen kann daher ich keinen großen Weet auf Marken lege. Der zeigt mir die Joggingshose, ich zeige auf die Tür und gehe.

Daher ich keine Zeit verlieren wollte, ging ich gleich in das angrenzente Geschäft und fragte den Verkäufer:“hast du Jeans für 500 Baht?“ Er zeigte mir eine für 600 Baht: na also geht doch!
:tu: Also gezahlt, ab in´s Gasthaus, geduscht, mein neues Beinkleid als auch ein frisches Shirt angezogen und ab zu Carradine, der mich bereits am Treffpunkt erwartete.
 
@KingPing: was du und andere Leser als Tragödie ansehen, das sehe ich und vielleicht andere Leser als exotisch. Ich denke das sich in Zukunft aber eine gewisse Routine in Pattaya einspielen lässt: jetzt wird halt noch großartig rumexperimentiert, was zum Franke am ehesten passt.

@nitelife: das kommt dabei raus, wenn man schon gedanklich woanders ist, als beim tippen des Beitrags: KP´s "abhak" Beispiel trifft es auf den Punkt. :ironie: Die 19 Tage waren mein 2007 USA Urlaub (wo vom Tagesbudget dort Pattaya dreimal reingepasst hätte: das aber nur so nebenbei). 2011 Japan war ein Pauschalurlaub und die letzten beiden Lieblingsbezirke beschränkten sich auf Shibuya und Shinjuku.

Zurück in die Zukunft mit Franke.

Ein grenzdebiler Charakter wie Forrest Gump in einer Tragödie wie in Schindlers Liste. Ich würde mich nach der Premiere des Films sofort von dem "Machtwerk" distanzieren. :ironie:





18.08.13 - Tag 14 von 15 - Teil 3/4

Ich betrat die Bar: Carradine sah aus wie aus dem Ei gepellt (er hatte sogar die Brille gegen Kontaktlinsen eingetauscht: hoffe das geht nicht zu sehr in die Privatsphäre :wink0:). Ich hätte neben ihn mit meinen kurzen Jeansshorts wie ein Stück scheisse ausgesehen: im nachhinein die besten 600 Baht, die im Urlaub investiert wurden.:yes:

Jetzt kam Nam´s großer Auftritt, daher sie ab sofort für den Ablauf des Abends zuständig war: die zückte ihr Handy, rief eine Freundin aus einer Gogo an und meinte zu mir, das es ja erst 22:00 Uhr sei, demzufolge noch nichts los ist. Mit der Aussage machte sie sich erstmal lächerlich, wo sich auch Carradine beschämt wegdrehte. Das hörte sich bei der Planung mit mir noch ganz anders an. Ich sah dann hilflos Richtung Carradine, daher ich mit meinem Latein am Ende war: nach dem Hoteldesaster in BKK, wieder so ein organisatorischer Armageddon von ihr. :bang: Er ergriff die Initiative und meinte das wir bis es auf der Walking Street interessant wird, die LK Metro besuchen könnten.Fand ich eine klasse Idee, daher ich diese auch nur vom hörensagen kannte bzw. mich nie wirklich dort mit Gogo´s beschäftigt hatte.

Wir sind dann via Motorbike (ich & Nam bzw. Carradine alleine) von der Second Road zu unserem Ausgangspunkt gekommen. Vor als auch nach der Fahrt gab es Diskussionen um den Preis der Fahrt: hier war es doch von Vorteil, jemanden der thailändisch spricht an der Seite zu haben. Nam wurde dem Fahrer gegenüber sehr laut: ich wollte wissen was los war (wegen den paar Baht fange ich doch keinen Stress an), aber Nam ignorierte mich.

Die erste Gogo war der Queens Club, wo wir uns alle drei erstmal was zum trinken bestellten (ich zahlte für Nam mit, während Carradine sich eine separate Quittung ausstellen ließ). Während Nam mit ihrem Handy beschäftigt war und sich nicht großartig für das Ambiente interessierte, fachsimpelten Carradine und ich über die Location, die Einrichtung und die Vorgehensweise der Mädels.

Gegenüber saß ein älterer Herr mit Wampe, kurzen Cargo Shorts und Sandalen: wir versetzten uns in die Köpfe der Mädchen und spekulierten, ob man bei so einer Erscheinung eher mit seinem Preis hochfährt als jemand der gepflegt mit einem adretten Aussehen aus der Runde sticht. Hier ging es aber weiter: sollte man dann das Mädchen wirklich auslösen oder man nicht lieber warten mit der Argumentation, das wenn sie bei einem die Nacht verbringen wollen man ja (Handy)nummern austauschen könnte und man sich nachher im Insomnia treffen könnte. Soviele Taktiken...:~popcorn~:

Carradine machte mich auf eine anstehende „Show“ aufmerksam: das ziehen die Mädels (neben „tanzen“ auf der Bühne) wohl in den Gogo´s ab, um Aufmerksamkeit zu ziehen. In dem Fall sah die Show so aus, das eine einzelne „Tänzerin“ an einer Stripstange von ganz oben ihre Pirouetten drehte: für solche Sachen (auch was einige Bewegungen angehte) benötigt man schon ganz schön Kraft, vor allen in den Unterarmen. Aber ich fühlte mich, als ob ich im Zirkus in der ersten Reihe sitze und einem Trapezartisten zusehe: es war im Prinzip total belanglos, was auch dem Rest des Publikums anzusehen war. Ich lese in Reiseberichten immer in den Gogo´s von „schlechter Stimmung / guter Stimmung“. Ich konnte keine Stimmung erkennen, man(n) kam ja vorwiegend wegen den Mädels glotzen. Für was brauche ich da bitteschön Stimmung? :? Trotzdem wurde der „Artistin“ auf der Stange applaudiert und wenn es auch nur die eigenen Mädels waren.

Es ging dann in den Crystal Club, immerhin Sponsor des Forums. Was mir gleich auffiel war Silikon: viel Silikon. Es war teilweise erschreckend anzusehen, wie sich Mädels um die 40 kg die Hupen vollpumpen lassen. Man braucht dafür (zumindestens meiner Meinung nach) einen gewissen Körperbau: so sah das alles nur gekünstelt aus (nichts gegen Kunst) und jeder Arzt der so ein mutantenhaftes Schönheitsideal verkauft, sollte die Lizenz entzogen werden.

Einer war aber dabei, die mir gefiel: breite Schultern, kurze schwarze Haare und Silikon. :sbaer: Tänzelte und setzte sich anschliessend (nach dem Wechsel der Gruppe) mit einer Kollegin an einen Tisch zum smalltalk. Ich saß da mit Nam und meiner Übersättigung von über zwei Wochen.:skip: Ich meinte zu Carradine das die genau mein Fall wäre, aber zum jetzigen Zeitpunkt null Motivation habe sie „einzutüten“ und „zuhause auszupacken“ (natürlich unter dem Aspekt, das Nam nicht dabei wäre). Carradine bestätigte mir dann nochmal dieses Gefühl an Übersättigung.

Was Nam zu diesem Zeitpunkt anging: während Carradine und ich richtig Spaß hatten, nahm ihre Laune rapide ab. Ich konnte damit leben das sie jetzt nicht gerade unserer „Expertenrunde“ teilnahm, aber einfach stumm dasitzen und dabei eine Fresse ziehen das mir die Laune verhageln soll, ließ mich zu dem Entschluss kommen das sie nur ein unnötiger Unkostenfaktor in meiner Getränkehistorie war. Ich hätte es diplomatisch angehen sollen und in einem vier Augen Gespräch gesagt, das ich glaube das sie sich bei unserer Tour nicht „wohlfühlt“ und sie besser in der Bar auf mich wartet. Nunja: nachher ist man immer schlauer und so zogen wir Nam weiter in die Gogo´s: nächster Stop Walking Street.

Auf den Weg dorthin snd wir in einen Bahtbus gestiegen: hier stiegen auch drei Thaimädels dazu (18-22 Jahre) die ziemlich laut rumgrölten, weil eine von ihnen wohl ihren Geburtstag hatte. Ich fand dieses benehmen in der Öffentlichkeit ziemlich peinlich, daher offensichtlich die ein oder andere auch „schon ziemlich tief ins Glas gesehen“ hatte. Ich ließ Carradine wissen das ich es nicht leiden kann, wenn man sich so in der Öffentlichkeit präsentiert und ich mit deren lauten Art nichts anfangen konnte.:shake: Carradine meinte dann (in metaphern gesprochen) das ich doch fünf Gerade lassen sein soll und den Mädels ihren Spaß lassen. Ich verneinte und meinte, das hier der konservative Bayer aus mir spricht: Carradine lachte und erinnerte mich an meine fränkischen Wurzeln. :mrgreen:

Wir sind dann in einen Gogo in einer Seitenstrasse der Walking Street, dessen Name mir leider entfallen ist. Davor kamen wir beim „Gay Club“ vorbei: immer wenn ich bei dieser „besonderen“ Gogo mit einem Mädel vorbei gekommen bin, reisste ich (meiner Meinung nach) immer den selben Spittzenwitz und die Mädels lachten. Ich meinte also zu Carradine das wenn mir das Geld in Pattaya ausgehen sollte, ich hier wohl meinen Körper verkaufen müsste. Von Carradine kam null Resonanz: entweder die Mädels lachten mit mir nur, weil sie dafür bezahlt werden oder ich erreichte das Kalauerlevel von Carradine nicht.
:ironie:

In der Gogo angekommen die ziemlich eng und überfüllt war, entdeckte ich das Mädel aus Beitrag #266 ganz links: sie planschte in einer Wanne, wo ich mir von Carradine sagen ließ das Mädels, wenn sie nackt in einer Gogo beschäftigt sind, auch mehr an Gehalt bekommen. Fakt war, das mich das Mädel aus dem Insomnia wieder erkannte und rüber lächelte. Ich lächelte zurück und ließ sie via Fingerzeig wissen, das ich bereits mit einem Mädel da bin, somit ein schlechter Zeitpunkt für smalltalk wäre. Sie lachte, erkannte die Situation und gut war. Ich wusste nicht ob Nam was mitbekommen hatte, aber ihre Laune ließ auf einen schnellen Abend schließen.

Hier gab es auch wieder eine „Show“ zu „bewundern“: drei Mädels „unten ohne“ dafür aber mit einem Pelzoberteil bekleidet und in der Mitte eine Couch. Die machten dann eine „Brücke“ auf der Couch und leckten sich dabei „unten“ parallel. Carradine meinte zu mir, das wenn man vorne sitzt (wir saßen im 90 Grad Winkel zu den Mädels) man alles sehen würde. Ich fragte dann ob die Mädels dabei irgendwas fühlten: er verneinte, schließlich ging es hauptsächlich um die Show. Ich fand den ganzen Akt ziemlich humorlos und beschränkte mich in Zukunft darauf, warum ich eine Gogo betrete: wegen den Mädels!:tu:

Carradine und ich besprachen dann den weiteren Verlauf: Baccara, Spankys und für den „Nachttrunk“ die Ibar. Auf der Walking Street fiel mir noch ein das ich unbedingt auch das Mandarin mal von innen sehen wollte, aber jetzt ging es erstmal in das Baccara. Wir gingen gleich nach oben: viele Japaner! Carradine und ich waren die einzigen „Weissen“ in dem Stockwerk. Mir fielen gleich diese Sessel auf, diese als Sitzgelegenheit angeboten wurden. Ein langer Tag, ein wenig müde und ich würde dort drin wegratzen. :mrgreen: Carradine erklärte mir das „hier oben“ alles auf Manga ausgelegt war: hier hatte man sich echt Mühe mit den Mädels gegeben, hervorzuheben waren gerade die Wimpern und diese einheitliche Präsentation, was Frisuren angeht. Ich musste spontan an Rose denken und dachte, das dies genau der geeignete Schuppen für sie wäre, um mal aus ihrer Soi rauszukommen.

Ich war begeistert von der Gogo: genau mein Fall. Leider hatte der Laden gerade was die Auslöse angeht, wohl ein sehr hohes Level „dank“ der Japaner (die eine Runde PingPongBall spielten), was ihn in meine Meinung aber nicht schlechter werden ließ: Qualität hat ihren Preis und wer nicht zahlen will, kann zuhause bleiben.:fuyou: Ich fand es hier aber toll: eine Gogo rein auf ein Thema aufgebaut und meinte zu Carradine, das es nur eine Frage der Zeit ist bis sich eine Gogo findet, die ihre Mädels ihm Dirndl präsentieren. :ornp:

Ich will weiter. Ich habe einen super Abend mit einem super Member: ich habe noch soviele Frage mit soviel Diskussionsstoff. Zu dritt ging es Richtung Ausgang: Nam die sich immer dezent hinter mir hielt, stapfte nun vorran mit Tunnelblick der Türe entgegen. Carradine war dahinter und drehte sich zu mir um. Er sagte: „also ich kenne sie ja noch nicht so lange wie du, aber...“. Ich unterbrach ihn: kein weiteres Wort, ich hatte schon verstanden. Auf der Strasse angekommen entschuldigte ich mich bei ihn wegen Nam´s Verhalten und sah den gemeinsamen Abend als beendet: ihre Laune zog mich kontinuirlich mit runter und jetzt war der Punkt erreicht. Ich meinte zu Carradine das ich mit Nam jetzt mal ins Hotel gehe und wir uns unterhalten werden.

Carradine der auf den Weg ins Insomnia, schlug dann auch noch in die falsche Richtung auf: eigentlich sollte ich es ja nach 14 Tagen besser wissen, in welche Richtung vom Baccara es ins Insomnia geht. Ich war aber zu sehr in Gedanken wegen Nam vertieft, das mir der Fehler nicht gleich aufgefallen ist. Carradine bemerkte sein Mißgeschick und wir verabschiedeten uns. Auf dem Weg ins „Nightstar“ fragte mich dann Nam tatsächlich, wohin wir jetzt gehen: „to the hotel“ seufzte ich. Jemand hatte mir den Abend verdorben und jemand durfte jetzt die Konsequenzen tragen.
 
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@all: ich werde mal wieder aufgrund Ermüdungserscheinungen auf die Kommentare nach dem Folgeabschnitt eingehen. :bye:
Schnell was in eigener Sache: hier hat sich (schon wieder :roll:) der Fehlerteufel eingeschlichen, was die Datumsangabe angeht.

In Beitrag #366 endet der Tag mit dem 18.08. nur das er im Folgeabschnitt Beitrag #374 wieder beginnt.
Das ist natürlich falsch: der Tag im Beitrag #374 sollte hier logischerweise mit dem 19.08. beginnen und wurde bedauerlicherweise bis jetzt auch so fortgeführt.

Vom Inhalt des Reiseberichts ändert sich natürlich nichts: es ist eben nur die Datumsangabe die fehlerhaft ist.





19.08.13 - Tag 14 von 15 - Teil 4/4

Am Gasthaus angekommen stellte ich mich demonstrativ vor die Pforte, das Nam ihre ID abgeben musste. Dies hatte sie vorher kein einziges Mal machen müssen, daher das Personal wegen ihr Bescheid wusste (offizielle SLT).

Im Zimmer legte sich Nam auf die linke Bettseite und holte ihr Handy raus, während ich mich auf den Tisch neben den Fernseher setzte. Jetzt begann das große schweigen: während Nam auf dem Handy rumtippelte, saß ich da und schaute Richtung Nam die mich demonstrativ ignorierte. Zeit das „Eis zu brechen“ folglich musste ich die Initiative ergreifen. Ich fragte Nam in einem ganz ruhigen Ton ob sie überhaupt eine Ahnung hätte, was sie gerade gemacht hat: dies war ein Freund von mir und durch ihr Verhalten hat sie mich schlecht aussehen lassen.

Jetzt fing Nam zum weinen an, erhob sich aus dem Bett und ging in das Bad, um sich eine Rolle Toilettenpapier zu holen, wo sie immer kleinere Fetzen runterriß um sich die Tränen zu trocknen. Ich war ein bisschen perplex: ich wollte zwar das sie sich schlecht fühlt (nachdem sie mir den Abend verdorben hatte), aber das war doch noch lange kein Grund zum weinen. Ich ließ es auf sich beruhen und meinte das wenn sie keine Lust gehabt hätte, mit uns (Carradine und mir) abzuhängen, sie nur was hätte sagen brauchen und ich sie später in der Bar abgeholt hätte. Sollte sie mal mit einem anderen Customer in eine ähnliche Situation kommen, wüsste sie ja jetzt bescheid wie man es nicht macht.

Nam sprach mich dann wegen dem Mädchen in der „What´s Up“ Gogo an, die im "Pool" planschte und ich sie ja vorher aus dem Insomnia bereits kannte. Nam meinte, das ich eindeutig zu ihr rübergeflirtet hätte und das im beisein von ihr. Ich antwortete ihr das ich dem Mädchen klar gemacht habe, das ich mit ihr (Nam) hier war und ich keinerlei Interesse deswegen hatte, das sie sich zu uns (Carradine und mir) setzte. Dafür gab´s einen Zeugen (in Form von Carradine, den ich vor Ort wegen dem Mädel aufklärte).

Aus dem nichts kam dann das Argument, das sie meine Stories mit den Mädels nicht mehr hören könnte und sie das schon seit meinen gesamten Aufenthalt verletzt. In einem ziemlich lauten Tonfall sagte sie „you fucked my friend and told me about that“. Mit dem „friend“ konnte sie eigentlich nur Tek gemeint haben, daher die beiden ja in der selben Bar arbeiteten.

Bevor ich sie aber deswegen aufklären wollte, meinte ich zu ihr das sie nur einmal hätte etwas sagen brauchen und ich meinen Mund gehalten hätte. Nam wusste ja ganz genau bescheid: im Prinzip erzählte ich ihr meine Erlebnisse ja wie man sie hier aus dem Bericht lesen kann. Nur konnte ich ihr das ja gegenüber öffentlich ansprechen, daher wie mir es schien wir beide zusammen eine ganz besondere Beziehung hätten, die nun aber zu enden drohte und ich parallelen zu Nacharee sah (Nam´s Vorgängerin, wo der „Bruch“ im Februar kam).

Ich habe das Nam auch dann wissen lassen: das wir doch in einen unserer unzähligen Videochats vor meinen Aufenthalt in Pattaya genau das Verhaltensmuster durchgesprochen haben. Stichwort Butterfly, was man auch noch einmal im Beitrag #5, den 06. Juli, zweiter Abschnitt nachlesen kann. Ich sagte zu ihr, das ich der Meinung war das wir zwei Personen sind, die einander alles sagen könnten. Nam bellte dann nur ein „i was wrong“ zurück.

Ich entschuldigte mich mein Verhalten, sagte ihr aber auch das ich nichts falsches gemacht hätte: in meinem Beruf kümmere ich mich um andere Leute und in meinem Urlaub geht es nur um mich. Ich bin da raus, hab mich amüsiert und Geld unter die Mädels gebracht. Genau das, was man von mir erwartet hatte: ich habe nichts falsches gemacht.

Nam die jetzt weniger hysterisch war als vorher, aber nicht mit dem weinen aufhörte, sagte dann das sie sich halt im Februar in mich verliebt hätte. Du liebe Zeit! Ich sprach sie dann an, wie sie sich in jemanden verlieben könnte den sie gar nicht kennt. Ich hatte mich ja auch (im Februar) in sie verliebt und kannte sie nicht. Das ganze hat mich 20.000 Baht gekostet was ich sie auch wissen ließ mit dem Abschluss, das ich mir geschworen habe das dies nie mehr wieder passieren wird. Nam glaubte mir kein Wort, das ich mich in sie verliebt hätte.

Das Gespräch endete. Nam lag weinend auf der rechten Bettseite, während ich auf der anderen Seite in einer diagonalen meine Unterschenkel auf den Bettbeinen nervös hin und her wippen ließ. Sicherheitsabstand war angesagt, denn ich wusste echt nicht wie das jetzt enden sollte: hatte sie vor nach Hause zu gehen? Hörte sie jetzt mal auf zum heulen? Ich war überfragt. Fünfzigtausend Mädels in diesem Saftladen und ich gerate ausgerechnet an die emotionalste. Solche Menschen machen teilweise unzumutbare Dinge und ich verweise auf Beitrag #1, den 11. Mai, erster Absatz Stichwort Supergau. Das könnte jetzt kurz vor der Zielgeraden gefährlich werden, daher ja am nächsten Tag meine Abreise anstand.

Ich legte mich dann daneben, legte meinen Arm um sie und flüsterte beruhigend auf sie ein: das ich Freunde die ich in Pattaya treffe, zum größten Teil nur über Facebook kenne (kann ja schlecht über das Forum reden) und ich nicht will das wegen diesem Erlebnis unsere Freundschaft zerbricht, daher ich sie zu gerne mag. Nam weinte dann noch geschlagene zwei Stunden weiter, bevor sie gegen 03:00 Uhr ruhig wurde und einschlief. Ich bin etwas zur selben Zeit wie sie eingeschlafen und behielt meinen Arm über ihren Oberkörper.
 
Du bist sauer auf Nam, weil sie, wie du sagst, eine Fresse zieht? Wie würdest du dich fühlen, wenn du als 5. Rad am Wagen mitgeschleppt wirst[..]

Es war Nam´s Idee Member Carradine mit in die Tour einzubinden (Beitrag #374, dritter Absatz). Wenn sie gesagt hätte, das sie mit mir alleine auf die Tour gehen will, dann hätte ich Carradine links liegen gelassen.

Wenn ich persönlich merke das ich das 5. Rad am Wagen bin, habe ich soviel Anstand und vermeide mit meiner Laune die Stimmung der restlichen Truppe zu dezimieren.

Du wirfst Nam die Auswahl eines schlechten Hotelzimmers vor. Muss man immer irgendeinen verantwortlich machen, wenn es mal nicht so gut läuft?
Ja.

Deine schlechte Laune lässt Du danach an jedem aus, dem das fragwürdige Privileg gebührt, Dir über den Weg zu laufen. Meinst Du, das kommt gut an?
Nein.

Im Tempel erwartest Du von Nam, dass sie Dir alles haarklein erklärt und bezeichnest sie jetzt als die "schlechteste Reiseführerin aller Zeiten".
Ich hab den Satz aber mit einem fetten Smiley beendet: das gilt als Zeichen, das man die Aussage nicht so ernst nehmen sollte.

Das hat Nam offenkundig mitbekommen und verlangt von Dir dann - einen Goldring. Zufall?
Nein kein Zufall: weil ein Handy (das war das alternative Geschenk, wie ich es auch im Bericht geschrieben habe) hatte sie ja schon.

Es fällt auch auf, wie abschätzig Du über Nam denkst ("Madame", "dumme Gans" etc.). Glaubst Du, dass sie das nicht bemerkt hat?
Nein.

P.S. Ich vergrößere Bilder immer so: ich poste den Beitrag mit dem Bild, gehe dann gleich auf "bearbeiten" (also wenn du den Beitrag was hinzufügen möchstest) und klicke auf das Miniaturbild mit der linken Maustaste doppelt. Dann geht ein Fenster auf und man kann die Größe des Bilds festlegen.

Dein Bericht ist wirklich einmalig! :super: :dank:

@Franke: Weiterhin toller und spannender Bericht.

Danke. :yes:

@ Franke
Ich finde deinen Bericht super.
Was mich noch interessieren würde.
Warum holst du fast alle deine Mädchen aus der soi 6

Danke für das Lob. Um die Frage zu beantworten: ich war ja im letzten August (2012) in Pattaya und blieb in der Soi 6 hängen. Ich hielt das eigentlich für die perfekte Anlaufstelle: eine menge Bars mit einer menge Mädels alles auf kleinster Fläche. Da musste doch was dabei sein und so "arbeitete" ich mich im Februar und diesem August durch.

Ich habe eigentlich bis dato noch nie ein Mädchen ausserhalb der Soi 6 gehabt, mal von Massage Lili und der namenlosen Babydoll Maus (mit der ich nichtmal was hatte, Beitrag #300) abgesehen. In Beitrag #282 beschreibe ich ganz gut wie es Zeit wird, Abschied von den Beer Bars zu nehmen (farblich unterlegt) und die Gogo Tour mit Carradine bestätige das ganze Szenario dann auch.

Ich würde bis dato nur wegen zwei Mädchen zur Soi 6 zurückkehren.
 
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20.08.13 - Tag 15 von 15 – Teil 1/2

Wir sind beide relativ früh aufgewacht: Nam war relativ gut drauf, von Groll des vorherigen Abends war keine Spur mehr. Heute war mein letzter Tag und ich wusste, das es danach sex-technisch in eine längere Abstinenz geht. Eigentlich hatte ich überhaupt keine Lust mehr mit Nam, nur war ich auch dank der angesprochenen Übersättigung übelst demotiviert, mir auf die schnelle noch was „neues“ zu suchen.

Die Nummer was folgte war das Tüpfelchen auf dem i: Nam lag auf den Rücken und hat sich von vorne bis hinten bedienen lassen. Hauptsache sie kam: was ich wollte, war nicht mehr wichtig. Das war Sex zum abgewöhnen: selbst die Nummer mit Prolo Bitch V (Beitrag #78, vorletzter Absatz) hatte einen höheren Stellenwert und das war nicht mal eine Nummer. Von der Kondition her hatte ich auch schon wieder Probleme wie in Beitrag #366, letzter Absatz. Ich denke nicht das sie kam, was mir auch relativ egal war: ich dachte zu dem Zeitpunkt nur noch, das ich froh bin sie bald nicht mehr an meiner Seite haben zu müssen.

Nach dem duschen gingen wir dann aus dem Zimmer zwecks der Putzkolone. Wir sind dann in ein thailändisches Imbiß Cafe, wo es was zum frühstücken gab. Geschmeckt hat es mir nicht, dafür war es nahrhaft und billig. Hier war dann abermals große Schweigen angesagt: wir saßen uns gegenüber und es passierte nichts. Was hatten wir uns beide noch zu sagen? Ich wollte keine Szene bauen und sie nicht in Verlegenheit bringen und ich denke, das gleiche dachte sie auch in dem Moment.

Nach begleichen der Rechnung ging es dann wieder auf das Zimmer, wo Nam ihre typische, linke Bettseite einnahm und ich mich daneben legte. Ich lag auf dem Bauch und sah zu ihr rüber: ich hoffte das sie mir irgendwas zu sagen hat, wie es weitergehen soll. Ob sie jetzt deswegen stur blieb und demonstrativ auf ihrem Handy rumtippelte, damit sie mich dazu zwingt ein Gespräch anzufangen: darüber kann ich nur spekulieren. Fakt war das ich keine große Lust hatte, das sie bis zum eintreffen des Taxis um 16:15 Uhr bei mir abhängt.

Wie ein wink von oben klingelte ihr Handy und ihre Schwester war am anderen Ende. Auf Nachfrage meinte Nam, das sie sich mit ihr zum Kino verabredet hat und demnach geht. Immerhin sprach sie jetzt mit mir und ich nutzte das um ihr zu sagen, das ich sie nicht noch einmal verletzen will. Es wäre besser, wenn man sich trennt und sie solle den Ring abnehmen, damit sie nicht an mich denken muss.

Eine Träne kullerte über Nam´s Wange und ich fragte sie was los sei. Sie antwortete: „i start to forget you“. Sie hielt inne und meinte: „you will do the same with the next girl“. Ich hatte darauf keine Lust zu argumentieren, daher ich meinen Standpunkt am Vortag vertreten hatte.

Der Zeitpunkt kam: sie packte ihre Sachen und ich half ihr dabei, ohne eines weiteren Wortwechsels. Dabei packte ich ihr wohl versehentlich von meinem Handy das Akkuladegerät (haben beide Samsung) mit in die Tasche: der ganze Spaß kostete mich nachher nochmal 20 €uro im Saturn (schönen Dank auch :roll:), die ich im Outro auf das Urlaubsbudget mit addieren werde.

Nam stand an der Zimmertür, ich öffnete: ein nicht so inniger Kuss, eine feste Umarmung, ein „take care“ und „bye“. Ich schloß die Zimmertür und atmete tief aus: um 13:00 Uhr war der Spuk vorbei.

Ich öffnete meinen Laptop, sortierte Fotos, schrieb Notizen in mein Diary für das Taf und packte meine Sachen. Um 16:00 Uhr begab ich mich in die Lobby zum auschecken: mir wurde noch die Minibar zu Last gelegt, bei der ich mich in den letzten 15 Tagen um die 1100 Baht bedient hatte. Dies rechneten wir mit der Kreditkarte ab, daher ich so gut wie kein Bargeld mehr hatte: der kümmerliche Rest war als Tip für den Taxifahrer geplant.

Ich setzte mich aussen vor die Lobby: die zwei Damen von der Tagschicht und ein etwa 14 jahre altes Mädchen (anscheinend die Tochter von einer der beiden, die aber mit in den Betrieb mit eingebunden wurde) leisteten mir Gesellschaft. Ich lächelte und war froh, das es nun endlich nach Hause geht. Einer der Damen fragte mich, wann ich denn wieder nach Pattaya zurückkommen werde. Meine Antwort stieß ein entsetztes raunen bei ihnen aus und ich wurde gefragt, warum das denn so lange dauern wird. „It´s time to make some money“ sagte ich „and then i will come back“.

Mein Taxi kam mit 15 minütiger Verspätung am Gasthaus an: während mir die beiden Damen die Hand reichten, zeigte mir das 14 jahre alte Mädchen einen Wai zur Respekt – oder Danksagung. Ich konnte es in dem Fall nicht richtig interpretieren und wollte auf keinen Fall als Farang den Wai machen. Deswegen wartete ich ab und griff ihre rechte Hand für die Verabschiedung. Sie wusste gar nicht, wie sie reagieren sollte. :mrgreen:

Der Fahrer packte meine zwei Koffer, ich verfrachtete mich nach vorne auf den Beifahrersitz, winkte der Tagschicht nochmal zu und es ging in den Feierabend Verkehr in die Autobahn, wo wir dann auf dem Beschleunigungsstreifen richtig schnell wurden.
 
Momentan muss man echt hart sein um deinen Stoff zu lesen.

Momentan? :ironie:

Am schrägsten fand ich die Stelle wo du dich an den 5 Mädels im Bahttaxi gestört hast weil sie gut drauf waren.

Es waren drei Mädels und die waren hackedicht. Haben sich aufgeführt wie die Axt im Wald. Das letzte besoffene Thaimädel mit der ich es zu tun hatte, hat mir auf mein weisses Hemd Suppe geschüttet (nur am unteren Teil: es war nicht gleich zu sehen). Bin nicht gerade ein großer Freund davon, wenn man es nicht schafft sich unter Kontrolle zu halten. :shock:

Das ist die Strafe dafür, dass du dir keine Prepaid-Karte gekauft hast. Zack, Ladekabel weg...

Wegen drei SMS kann sie mir doch nicht böse sein: hab ihr doch einen Ring gekauft. :? Aber ich hab auch ein wenig pushen müssen: nachdem wir thailändisch frühstücken waren, hat sich der "Inhalt" in meinen Magen den schnellstmöglichen Weg zum "Ausgang" gesucht und angekommen im Zimmer wollte ich nur noch auf die Toilette. Da kann es sein, das ich ihr mein Ladekabel im Eifer des Gefechts (ich stand ja unter enormen Druck :mrgreen:) mit eingepackt habe. Ich wollte das nur nicht in den Bericht dazuschreiben: ich hielt es nur nicht für angemessen (wegen der Melancholie), die Situation mit dazu zu schreiben.
.
.
.
Jetzt hab ich´s ja doch dazu geschrieben. :shake:

Hart aber herzlich...:mrgreen:

Es war ja primär nur ein treffen ausgemacht. :wink0:

Für alle die es interessiert:

Heute hat mich Jodi über Facebook angeschrieben und sich bei mir wegen der Aktion von Beitrag #290 entschuldigt.
Wortwörtlich heisst es

Hi how are you

I think befor i do bad for you i am sorry please can come see me when.u come thai


Hinter dem Satz kommt ein fetter "weinsmiley".

Eine Entschuldigung nach über zehn Wochen. :yes:
Lest im nächsten Reisebericht: reicht die Entschuldigung aus, das ich Jodie ein 20.000 Baht Smartphone kaufe? :headbash:

Was Jodi kann, könnt ihr auch. Wenn einige von euch also das Bedürfnis haben, sich bei mir entschuldigen zu müssen weil sie mich in letzter Zeit zur hart rangenommen haben: der Franke hat soviel Liebe zu verteilen! Ich verzeihe euch!
:heart:
 
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