Philippinen / Luzon: 675 Kilometer in 4 Tagen mit dem Motorrad



wenn ich deine bilder richtig deute, ist die strecke mitlerweile durchgehend asphalt bzw. beton. ich habe irgendwie noch ne offroad strecke im kopf (bzw. damals im arsch:hehe:)


Die Strecke von Baguio nach Banaue ist praktisch durchgehend asphaltiert. Es gibt ein paar wenige hundert Meter, wo es noch Schotter hat. Das grösste Problem oder Herausforderung sind die Erdrutsche. Auf der ganzen Strecke gab es bestimmt zehn Stellen, wo der ganze Hang auf der Strasse lag.


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Unterwegs gab es auch immer wieder Baustellen, wo sie entsprechende Mauerwerke betonierten. Hier auf dem Foto schon geschehen.


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Oder dann gab es auch noch die Variante, dass es plötzlich hiess; no have Strasse !!!
Aber auch hier gab es immer ein Durchkommen, wenn halt vielleicht auch etwas abenteuerlich.



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TAG 3:

Tagwache war bereits um 0700 Uhr. Der neue Tag beschenkte uns mit einem traumhaften Sonnenaufgang, welchen wir aus dem Hotelzimmer geniessen konnten.

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Zur Strecke:

Ziel war San Jose City. Wir wussten absolut nichts über die Strecke und sind gemäss Karte davon ausgegangen, dass sie primär flach und öde verlaufen wird. Zum Glück wurden wir eines Besseren belehrt.


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Kurz vor Lagawe war es dann zum ersten Mal soweit. Es hat nur noch geknallt und der Reifen war im Arsch. Aber ein Schaden dieser Art ist absolut kein Problem. Es gab wohl kein Fahrkilometer, wo es keine Werkstatt gab. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber es hat glaub lediglich 40 Peso gekostet.


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Lagawe City


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Und weiter mit der Fahrt in Richtung Lamut.


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Und weiter geht die Fahrt nach einer längeren Pause.......


Gut auszumalen, wie dieser kleine Fluss zur gewaltigen Masse wird, wenn es in den Bergen kräftig gewittert.


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Ankunft in San Jose City.


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Die Stadt hat nicht wirklich viel zu bieten, aber auch hier war es ein Lockeres, eine schöne Unterkunft zu finden.

Porto Novo Hotel etwas ausserhalb (knapp 1km) vom Zentrum. Gebucht haben wir den Deluxe Room für 1700 Peso. Ich kann den Laden nur weiterempfehlen.


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Direkt gegenüber dem Hotel wurde uns von Hotelangestellten das Restaurant, ein Steak-House, empfohlen. Leider weiss ich den Namen nicht mehr und habe auch kein Foto gemacht. Aber man kann es nicht verfehlen. Geschmeckt hat es übrigens vorzüglich !!

Nach dem Essen haben wir uns mit einem Trike noch in die Innenstadt fahren lassen, und zwar genauer gesagt zu einer Massage. Geboten haben wir eine vorzügliche bis hervorragende Massage von 2 Stunden. An Happy-End war hier nicht zu denken. Zudem befand ich mich mit meinem Kumpel in selben Raum (obwohl mir das nichts ausgemacht hätte).

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TAG 4


Der letzte Tag stand auf dem Tagesbefehl. Ziel war es, am Nachmittag in Angeles einzutreffen und wieder im Pacific Breeze die Stellungen zu beziehen.

Die Strecke von San Jose City bis Tarlac war interessant und einfach zu fahren. Der grösste Teil führte über Land an Reisfeldern vorbei. Ach ja, wir fuhren über Munoz City, Guimba, Pura bis Tarlac. Für die Strecke benötigten wir gerade mal gute 2 Stunden. Erst kurz vor Tarlac fing die stinkige Luft wieder seinen Nenner und der Verkehr wurde wieder sehr gedrängt.



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Noch während der Fahrt durch Tarlac bekam ich auf eine unbekannte Art und Weise ein komisches Gefühl und ein Verlangen nach Öl für meine Maschine. Obwohl wir nur noch ca. 30 Kilometer bis ans Ziel gehabt hätten, bestand ich darauf, in einer Werkstatt den Ölstand zu überprüfen, resp. etwas nachzufüllen.

Als der Mechaniker die Schraube löste, begann er laut zu lachen. Es kam gerade noch ein Esslöffel Öl heraus. Es war allerhöchste Zeit gewesen, Betriebsschmiere nachzufüllen. So kaufte ich noch einen Liter Öl und füllte sogleich den ganzen Tank.


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Die weitere Fahrt zurück nach Angeles verlief wenig spektakulär und wir kamen schon am frühen Nachmittag wieder in AC an.

Fazit: Es war eine super Tour. Es wird mit Sicherheit auch nicht die letzte Rundfahrt auf den Phils gewesen sein. Ich kann euch nur empfehlen, dass ihr genügend Zeit einplant und auch eine gute Ausrüstung von zu Hause mitnehmt. Ich war froh, dass ich sämtliche Schutzkleider aus der Schweiz mitgenommen habe. Ich habe anschliessend vergebens noch ein Geschäft in AC gesucht, welche Motorradbekleidung verkaufte.

Ich wünsche jetzt schon allen eine gute Fahrt !!!


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