.....aber es war klar, dass Du als einer seiner Vasallen hier widersprichst.
Was ist denn hier los? Beim Stichwort "Duterte" drehen wohl einige durch, da wimmelt es von "Vasallen", Leuten mit "fehlender Bildung", und das Adjektiv "unqualifiziert" gehört hier noch geradezu zu den Nettigkeiten ...
Komme mir vor wie ein Engländer in den 60ziger Jahren mit deutschen Touristen (Don´t mention the war!

).
Duterte ist nach unseren Maßstäben gewiss eine "unappetitliche Figur". Aber auf den Philippinen gelten nicht unsere Maßstäbe.
Duterte hat den "Krieg gegen die Drogen" (d. h. gegen Dealer/Konsumenten) versprochen und muss (und will anscheinend auch) "liefern". Dass dies nicht mit rechtsstaatlichen Mitteln geschieht, ist klar. So hat er es auch in Davao gemacht.
Aber die Befürchtungen von
@Kerlchen (Ermordung politischer Gegner, Errichtung einer Präsidialdiktatur etc.) entbehren (bisher) jeglicher Grundlage. Ich habe einige Berichte über diesen Herrn gelesen (u. a. von AI); es ist nicht überliefert, dass er in seiner Amtszeit in Davao politische Opponenten ermorden ließ.
Es bedeutet auch auf den Philippinen einen gewaltigen Unterschied, sich an dem "gesellschaftlichen Bodensatz" (Drogendealer und -konsumenten) zu vergreifen oder politische Gegner, die zum Establishment zählen, zu ermorden. Das würde man ihm nicht so einfach durchgehen lassen.