Dominikanische Republik Sosua, Dominikanische Republik 2012

bambam

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30.09.2012
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Intro vor dem Intro

Ich weis das ich kein begnadeter Schreiber bin, dennoch werde ich es wieder mal versuchen. Entweder weil ich aus verschiedenen Foren ein paar Infos ziehen konnte, und mich damit bedanken möchte. Oder aber weil es mir weh tut, wie gerade ein anderes, kleines Forum den Bach runter geht. Neben einem ganzen Haufen Deppen habe ich dort auch ein paar wirklich gute Freunde gefunden, die ich nicht mehr missen möchte.

Für mich selbst ist es die dritte Reise in die Karibik, und hiermit möchte ich meine Erfahrungen, hoffentlich nicht zu trocken, einmal kommentieren. Den Einen oder Anderen soll es bei seiner Urlaubsplanung helfen, und ich werde dabei hoffentlich nochmals an ein paar schöne Urlaubstage denken können. Und falls ein anderer noch Vorschläge oder Ideen hat, wie man sich Urlaubszeit verschönern kann, nur zu! Achso, Aktgeschichten gibt’s keine. Anhang anzeigen 3.gif Wer sowas braucht, der soll sich bei YouWix anmelden.




Ich mag die Karibik, wenngleich sie auch ihre Schattenseiten hat. Man verläßt Deutschland, vorzugsweise an einem nasskalten, grauen Novembertag, und hat man dann endlich nach Stunden diese enge Flugdose verlassen, die nervige Immatrikulation überstanden und steht dann vor dem Airport, wo man Palmen sieht und die Zikaden zirpen, dann denke ich das erste Mal: „Ja, die Strapazen der Anreise haben sich gelohnt!“ Zweimal habe ich es schon in diese Region geschafft, Venezuela und Kuba habe ich schon besuchen können.

Das Thema Dominikanische Republik steht/stand bei mir schon länger auf der Liste. Aber wie es halt so ist, schnell kommt was dazwischen und die Sache wird geschoben. Vor zwei Jahren war es ein altes Mopped, letztes Jahr ein Arbeitsplatzwechsel.

Schattenseiten deshalb, weil es dort auch nen ganzen Haufen Schlitzohren gibt, die mit so wenig Aufwand wie möglich mein Geld möchten. Man läuft ganz schnell in eine Falle, welche man halt aus Europa nicht kennt. Aber klar, ein paar hundert Jahre die Seeräuberei als Ernährungsgrundlage, daß kriegst halt aus der Sippe nicht so schnell wieder raus.




Ok ok ich weis nicht wie oft ich es schon gelesen hab, (und dabei lächelte) aber auch ich habe erst nach der Flugbuchung mit nicht dem besten Gefühl nach dem Haltbarkeitsdatum meines Reisespasses geschaut.


Nachdem der Urlaub mit dem Arbeitgeber grob abgesprochen war, stand der Termin schon mal fest. Über Sosua hatte ich schon vor längerer Zeit interessantes gelesen. Zwei Berichte, einer aus „thailand-asienforum.com“, sowie einer vom Major Grubert im Lh bestätigten meine Ortsauswahl. Somit begann die Suche im WWW für Transport und Unterkunft.

Da es von Deutschland keine wirklich billigen Flüge nach Puerta Plata gibt, kam mir auch die Alternative bei Neckermann-AI zu buchen. Bei einer solchen Offerte brauche ich mir keine Sorgen um den Hoteltransfer machen, und kann den ganzen lieben langen Tag dem Personal die Haare vom Kopf fressen, oder mich vor irgendwelchen Animationsprogrammen verstecken. Dafür gibt es aber sicher Probleme, falls ich auf meinem Zimmer mal Besuch empfangen möchte. Es ist nicht gesagt, daß es dort wieder wie in Venezuela zugeht. Damals ging es zusammen mit dem Hotelpersonal auf einem Pickup zur Disko. Und solang Platz auf der Pritsche war, hat es keinen interessiert, ob da ein Girl mehr oder weniger dabei war. Aber notfalls könnt ich mir immer noch ein preiswertes Zimmer für die Nachtaktivität irgendwo ausserhalb der Hotelanlage besorgen.
Diesen Plan habe ich dann recht schnell verworfen, da mir keines der Angebote zusagte. Die Kritiken über die verschiedenen Hotels im Dreisternebereich waren einfach zu vernichtend. UND, ich wollte mal keinen Weicheiurlaub machen.


Also mußte ich mich zuerst um den Flug kümmern.
Los gings mit den Flugsuchmaschinen, die man aber wohl getrost vergessen kann, auch wenn z.Bsp. der dicke Kalli da eine andere Meinung hat. Der Hit als günstigste Verbindung war ein Flug über 35 Stunden mit x-mal umsteigen. Ich weis nicht, ob diese Suchsoftware vom Verband der Physiotherapeuten und Knocheneinrenker gesponsert wird, lästig ist diese ganze Umsteigerei allemal.

Weiter gings, alle Fluglinien bieten ja auch auf ihren Internetportalen die Möglichkeit des Direktbuchens. Ok, aber auch da hat es mich von den Angeboten her nicht vom Hocker gehauen, aber das sah schon mal besser aus. Und die Angebote wurden zahlenmäßig auch schnell überschaubar. Auch warf ich einen Blick über die Grenzen Deutschlands, aber auch der für mich interessante Airport Schiphol hatte kein attraktives Angebot.
Also gings wieder zurück auf die Onlineseiten der verschiedenen Reiseportale. Bei Hotelkatalog24.de bin ich dann fündig geworden. Der Abflugtermin war genau wie ich es mir wünschte, ein Direktflug mit der Condor, und für mich auch günstig ab Frankfurt. Und sogar noch unter 800 Eus, sprich billiger als auf der Condorseite. Lust zum weiter suchen hatte ich auch keine mehr, also klick auf den OK-Button.



 
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Der nächste Schritt war dann die Suche nach einer Unterkunft. Hier reicht mir eigentlich schon eine einfache Butze. Weil halt:
- Ich nix Ölscheich bin.
- Ich bei einem Caribicurlaub die meiste Zeit ausserhalb des Hotels verbringen möchte.
- Und „schön“ hab ichs ja schon zuhause.

Und deshalb stelle ich halt an das Zimmer nur minimale Ansprüche, es sollte halt sauber sein, ein wenig Inet und ein deutscher Nachrichten-TV-Sender wäre nicht schlecht. Und prima wäre auch, wenn man nicht gleich schon am Hotelausgang überfallen wird. Achso, und sollte ich mal eine nette Inselschönheit auf eine Tasse Bohnenkaffee in mein Etablissement einladen wollen, dann sollte dies natürlich auch kein Problem sein.


Sehr gut gefallen hatte mir das Hotel Orchidee in den Hotelempfehlungen vom Major Grubert. Somit ging meine erste Mail auch an diesen Laden. Von da kam dann auch prompt eine Antwort, aber auf eine weitere Mail mußte ich dann schon länger als eine Woche warten. Ich weis nicht wie es da anderen geht, aber wenn man sich in eine Region begibt, wo die meisten Probleme mit dem Wort „Manjana“ behoben werden, da schaut man beim ersten Kontakt schon ein wenig auf Zuverlässigkeit. Denn dann am fremden Airport mit dem Gepäck stehen, und nicht wissen wohin „is schon bissel blöd“. Ok, der Ben hatte dann nochmal nachgefragt, vielleicht ist da bei der Mail-Konversation auch was dumm gelaufen.


Jedenfalls kam ich bei meinen weiteren Recherchen auf die Homepage vom Hotel Atlantico. Und dort kam ich auf das Angebot, 14 Tage nächtigen mit Frühstück, und dazu noch einen Tauchlehrgang mit einigen Tauchgängen für 500 Eus. Geschnorchelt hatte ich schon einmal, und es hatte mir gut gefallen. Also warum nicht auch mal mit einer Flasche auf dem Buckel ins Nasse? Wobei mir schon klar war, daß die „Ausbildung“ sicher nicht dem deutschen Standard entspricht. Aber für einen Schnupperkurs wird’s wohl reichen.
Natürlich habe ich vor der Buchung versucht, soviel wie möglich Infos über diesen Laden zu bekommen. Laut Google-Map liegt das Hotel nicht zu zentral, aber auch nicht in der Pampa. Zum Strand, und auch zu einer Nachtbar mit dem Namen Passions ist es ca. 1 Kilometer. An Hotelbewertungen fand ich über das Atlantico fand ich drei. Diese verdienten sich aber allesamt das Prädikat „Asbach Uralt“. Eine Bewertung verriss den Laden total, eine andere wiederum lies die Anlage in keinem schlechten Licht erscheinen.

Aber da man einerseits solche Bewertungen kaufen kann, andererseits sich verschiedene Leute auch über solche dann im nach hinein an einer Unterkunft gern mal rächen, ...
Die Konversation mittels Email verlief dann prima, meine Fragen wurden von Daniel dem Hotelchef immer prompt beantwortet, also erfolgte meine Buchung. Achso, den Transfer vom Airport zum Hotel übernahm er auch, ein netter Zug.

Die letzte Suche im www war dann die Suche nach einem preiswerten Parkplatz in Nähe des Flughafens. Da ich im Flieger pennen will, brauche ich keines der Angebote mit einer Hotelübernachtung. Und somit war der Holidayparkplatz mit Shuttleverkehr direkt auf den Fraportseiten der Günstigste.




 
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Nun ja, eigentlich braucht man für einen Caribicurlaub nicht viel. Den Reisepass und etwas Plastikgeld. Alles andere findet man dann an den zahlreichen Strandbuden. Aber wie es nun mal so ist, möchte man viele Dinge mitnehmen die einem das Leben einfacher machen, oder man meint ohne diese nicht leben zu können.

Die Klamotten sind schnell zusammen gesucht, und fallen auch nicht übermäßig ins Gewicht. Die Winterjacke bleibt im Auto, für den Fall der Fälle, falls also bei der Rückkehr Schnee in Deutschland liegt, hab ich mal die Moppedunterwäsche beigelegt.
Auch ein ordentlichen Packen Tempotaschentücher habe ich eingepackt. Diese in diesen Gefilden zu bekommen kann unter Umständen nicht ganz einfach sein. Und bei den dortigen Temperaturen im Freien, und der einen oder anderen bis maximum runter gedrehten Klimaanlage hat man sich schnell einen schönen Sommerschnupfen eingehandelt.
Bei den ganzen elektronischen Helferlein muss man natürlich schauen, daß sie auch für 110 Volt taugen. Für die meisten Handy- und Laptopladegeräte ist dies aber kein Problem. Und natürlich muß auch das Reisesteckerset mit. Aber bitte eins ohne Schutzkontakt! Ich habe im gesamten Urlaub keine Steckdose mit einem Solchen gesehen.


Nachdem ich mal so alles zusammengetragen hatte, mußte ich schnell feststellen, daß ich natürlich viel zu viel mitnehmen möchte. Denn die Condor erlaubt für das Reisegepäck gerade mal 20 Kg. Das Handgepäck darf max. 6 Kg wiegen, aber solang der Vogel beim einsteigen nicht das große Wippen kriegt, kontrolliert das eigentlich keiner. Wobei, direkt beim Einchecken in den Flieger stand schon eine Waage. Mein Handgepäck, habe ich im nachhinein mal getestet. Es lag bei 14,5 kg.

Unbedingt ins Reisegepäck müssen Flüssigkeiten, damit steht schon mal der Platz für die Kosmetik fest. Das Messer und ähnliches ebenfalls ins Reisegepäck müssen dürfte auch jedem klar sein. Absolut verboten sind Gas- oder Benzinkocher. Auch bei Feuerzeugen gibt es eine Reglementierung. Das Zippo muß zuhause bleiben, ein Wegwerfgasfeuerzeug oder Streichhölzer darf man aber am Körper tragen.

Und der Leatherman, ein Muss für Touren in diese Gegend, gehört ebenfalls ins Reisegepäck. Die Jungs haben wohl Angst das man unterwegs das Flugzeug auseinander schraubt.

Für das Handgepäck hatte ich mir mal einen kleinen Kunststoff-Trolley zugelegt, welcher die Maße hat, welche die meisten Airlines für die Kabine gerade noch akzeptieren.
Da es aber unpraktisch ist, mit zwei Trollys unterwegs zu sein, legte ich mir noch eine schöne große Reisetasche zu, die aber ebenfalls einen Satz Rollen besitzt. Aber durch die langen Henkel läßt sich diese halt auch nicht schlecht händeln, so dachte ich.

Nachdem ich dann endlich alles unter Dach und Fach hatte, und die schöne neue Reisetasche verschließen wollte, riss eine Naht an ihr. So billig war das Teil nicht, und es sollte ihre erste Tour sein. Deshalb hier gleich noch meinen Dank an den netten Importeur, der dieses edle und hochwertige chinesische Qualitätsprodukt für ein paar Groschen eingekauft hat, um es hier teuer zu verhökern.


Wegen dir Vollpfosten durfte ich die Reise mit einem BW-Seesack aus einem Military-Secondhandshop antreten. Mein Zeitplan erlaubte nix anderes. Allerdings mußte ich feststellen, daß dieses Teil geeigneter war, als ich angenommen hatte. Schon das Gewicht war unschlagbar.
Noch ein paar Zeilen zur Schnorchelausrüstung. Wer sich für einen Schnorchelausflug interessiert, kann meist einen solchen an den Exkursionskiosken entlang irgendeiner Promenade für kleines Geld buchen. Und natürlich bekommt man da die betreffende Ausrüstung gestellt. Aber mal das Standardszenario. Jeder der diesen Ausflug zum ersten Mal bucht, erkundigt sich dann im Hotel bei den erfahrenen Touris, was es denn da zu beachten gibt. Und bekommt natürlich den Tip: „ Du mußt vor dem Tauchen ordentlich in die Brille spucken, und die Rotze dann verwischen. So beschlägt dir die Brille beim Tauchen nicht.“ Und das macht dann natürlich jeder auch so.


{Sarkasmus On} Und nach jeder Exkursion verbleiben Brillen und Schnorchel natürlich nicht einfach über Nacht in den Mörtelkübeln auf dem Pickup, sondern werden akribisch gereinigt und mit Desinfektionsmittel behandelt. Gerade die Karibik ist ja diesbezüglich für ihre Hygiene bekannt. {/Sarkasmus Off}


 
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Anhang anzeigen 595.jpg Mal ein paar Gedanken in Sachen Sicherheit Anhang anzeigen 596.jpg

Ich hatte es schon am Anfang geschrieben, daß man in der Gegend eben mal ganz schnell abgekocht wird. Und aus meiner Erfahrung mit der venezulanischen Polizei habe ich gelernt: Wenn es drum geht, sich mit nicht ganz so legalen Mitteln nen Extraschein zu verdienen, haben die caribischen Trachtenvereine keine Skrupel.


Das man Geld nicht auf der Straße wechselt ist ja eigentlich klar. Auch wenn die Jungs dort immer wieder all ihre hollywoodtauglichen Fähigkeiten zur Schau stellen. Geld tauschen läuft in Sosua ganz easy.
Man sagt Daniel dem Hotelchef Bescheid. Der findet dann eine Lösung. Die einfachste: Man möchte selbst wenigstens 500 Euro tauschen, oder es finden sich genügend Leute, so daß die 500 Eus zusammen kommen. Dann kommt der Wechsler ins Hotel. Und sollte jemand mit Dollars anreisen ist das auch kein Problem. Blöd sind die Geldautomaten in Sosua. Die Dinger sind total offen auf der Straße, jeder kann zusehen wenn man Geld zieht.


Manche Herbergen versuchen durch verschiedene Sonderleistungen das Preis/Leistungsverhältnis doch noch zu ihren Gunsten zu verschieben. Dazu zählt gerade bei günstigen Allinclusive Hotels auch der Safe. Teils stehen da schon heftige Preise auf der Agenda. Aber wer dies bei seiner Reisebuchung nicht beachtet hat, kommt wohl nicht weg und muß zähneknirschend die Kohle rüber reichen. Oder garantiert jemand dafür, daß sich beim Hotelpersonal kein schwarzes Schaft befindet? Für diese dürfte es dann wohl ein leichtes sein, herauszufinden wer einen Safe gemietet hat, und wer nicht. Tja und wer keinen gemietet hat, der muß seine Reisekasse ja irgendwo anders liegen haben. Wo man allerdings dann den Safeschlüssel deponiert, wenn man unterwegs ist, dafür habe auch ich noch kein Patentrezept gefunden. Sollte man jedoch Besuch über Nacht haben, und irgendwelche Bedenken haben, dann hängt man den Safeschlüssel einfach an den Zimmerschlüssel und gibt diesen Schlüsselbund an der „Reception“ ab.

Weitere Tips die ich erhielt, waren halt das ich keine fette Goldketten tragen soll, und das man immer noch soviel Geld bei sich hat, wie man gedenkt auszugeben. Das Hotel ist nicht aus der Welt, und mit einem Motogoncho in wenigen Minuten erreicht. Sprich, Kohle nachzubunkern ist überhaupt kein Problem.

Vor dem Atlantico stehen eigentlich zu jeder Tag-und Nachtzeit Motogonchos. Ich werd über die Jungs später noch ein paar Zeilen schreiben. Hier nur soviel: Wer Angst hat, allein auf der Straße zu laufen, chartert halt einfach einen dieser Jungs. Ich bin allerdings zu jeder Tages-und Nachtzeit zu meinen Zielen gelaufen, und fühlte mich nirgendwo unsicher. Ich hab lediglich darauf geachtet, bei Dunkelheit immer asphaltierte Wege zu benutzen. Empfehlen werde ich dies aber nicht.


Eine sicherlich etwas eigenartige Philosophie fahre ich beim Thema Fotoapparat. Wobei ich auch erstmal klarstellen will, ich fotografiere nicht! Ich knipse nur. Deshalb tut es meine alte FujiFinepix auch sicher noch ein paar Jährchen. Aber das Teil sieht nun mal nicht übel aus, und könnte schon deshalb Begehrlichkeiten wecken. Und da ich dieses Mal eventuell auch mal unter Wasser knipsen will, hab mich nach einem zweiten Foto umgeschaut. Dabei kam ich dann schnell auf eine kleine Kamera von Rollei. Wasserdicht bis 3 Meter, 39 Eus und in verschiedenen Farben erhältlich. Ich hab das Teil im schwarz/weiß Design genommen. Warum? Die sieht nicht nur am hässlichsten aus, sondern auch am billigsten. So hoff ich mal, daß Teil hält jeder für nen Spritzfoto.

Da ich auch am Strand gerne mal noch einen Peso in der Tasche habe, z.Bsp. für fuddern und kuddeln, ist es nicht übel wenn man beim Badehosenkauf darauf achtet, daß diese eine Hosentasche besitzt, vorzugsweise noch mit Reis- oder Klettverschluss. Und wassertaugliche Stoffportemonnaies bekommt man billig in Ein-Euro-Läden. Man muß das Teil ja nicht wieder mit zurück nach Deutschland nehmen.

 
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Die Zeit war endlich ran, und am nächsten Tag früh nach neun sollte es endlich losgehen. Um für den Flieger die richtige Bettschwere zu haben, gab es in der Nacht noch ein umfangreiches Relax- und Wellnessprogramm in der FKK-World in Pohlheim. Anschließend gings dann auf den ausgesuchten Parkplatz am Frankfurter Flughafen. Die Koordinaten waren natürlich schon lang im Navi abgespreichert. Für den langen Flug hatte ich mir noch ein Paar einfache Stützstrümpfe gekauft. Diese waren jetzt nichts besonderes, alles ist halt besser als nix. Um Beschwerden mit den Venen in den Unterschenkeln zu verhindern, wird auch Aspirin empfohlen, dieses soll ja das Blut verdünnen und somit auch Thrombosen verhindern. Allerdings hatte ich mir auch ein paar Schlaftabletten für die Fliegerei besorgt, und es ist durchaus möglich, daß sich die Wirkungen beider Tabletten dann aufheben, und ich alles mögliche kann, nur nicht schlafen.


Der Transfer zum Terminaleingang des Flughafens ist dann keine große Sache, irgendwann hatte ich dann auch die Abfertigung der Condor gefunden, und da es zum Sonntagmorgen wohl auch dort etwas weniger Betrieb ist, kam ich relativ zügig durch die gesamte Abfertigung. Lediglich mein Reisekocher weckte das Interesse der Sicherheitstruppe, und so kam er in den Genuss einer Sprengstoffüberprüfung.

Über den Flug gibts dann auch nichts weiter zu berichten, ausser vielleich das dass Essen nicht wirklich geschmeckt hat. Während des Fluges darf man auch ein Papier für die Einreise ausfüllen. Dieses ist in spanisch und englisch geschrieben, cool beide Sprachen kann ich nicht. Aber irgendwie hab ich es trotzdem geschafft, zumal ja nicht gesagt ist, daß sich diesen Wisch wirklich nochmal irgend jemand anschaut. Wer die Sache trotzdem gewissenhaft ausfüllen möchte, im Werbewurstblatt der Condor ist eine Übersetzungshilfe drin. Und bei anderen Fluggesellschaften wird dies sicher ebenfalls sein.


Nachdem der Flieger dann in Puerta Plata aufgeschlagen war, und auch die Landungsklatscher endlich zum Zuge kamen, darf man die Einreisegebühr bezahlen. Diese beträgt einen Zehner, egal ob Dollar oder Euro. Wer also einen zehn Dollarschein einstecken hat, könnte hier ein paar Cent sparen. Da ich es nicht geschafft hatte, mich in Deutschland mit ein paar Dollarnoten einzudecken, traf ich dann das nächste Fettnäpfchen voll mittig. Keine 1-Dollarnoten und keine Landeswährung, also fix noch ein paar Eus am Airport tauschen - ein grober Fehler! Hundert Euro wollte ich tauschen, da eröffnete mir die nette Dame am Schalter, daß ich ab 180 Euro einen wesentlich besseren Kurs erhalte. Und was hab ich gemacht? Natürlich 200 Eus rübergeschoben. Dafür erhielt ich dann wohl so um die 8500 Peso. Wie ich später erfuhr, hab ich bei der Aktion 1500 Peso/ca. 15 Euro eingebüßt.

Nachdem das Fließband auch meinen Rucksack ausgespuckt hatte, durfte ich nochmal ein irgendein Papier ausfüllen, ich nehme mal an, dieses schreddern dann die Jungs vom Zoll.

Ganz prima lief die Sache mit dem Transfer zum Hotel. Der Cheffe holt/bringt seine Gäste persönlich vom bzw. zum Flughafen. Besser geht es nicht! Und es gibt auch noch einen kleine Extradreh durch die Stadt, dann weis man auch gleich, wo die Chicas zu finden sind.

 
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@Clausito66

9.12. Da machst mich neidisch. Aber ich wünsch dir trotzdem schöne Tage. :bye:
Die Chicas sind schon herb, da hast recht. Aber im Atlantico wirst sicher auf Leute treffen, die dir chicamäßig auch mal nen Tip geben können, bzw. dich vor dem einen oder anderem Blender warnen.
 
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Das Atlantico war für mich eigentlich ein Glücksgriff. Sicher ist es nicht für jeden geeignet, da es einen nicht mit Luxus verwöhnt. Meinen Forderungen wurde es allerdings mehr als gerecht.


- Im Pool befanden sich nie mehr als 3 Personen, deshalb reicht er vollkommen aus.
- Für die auf der Insel immer wieder vorkommenden leidigen Stromsperren steht ein Aggregat bei.
- Der Safe und auch das Wlan sind gratis, neben der Bar steht ein PC bereit, dessen Benutzung ist ebenfalls gratis. Eventuell reicht aber das Wlan nicht bis ins letzte Zimmer.


Eine Klimaanlage benötigt man im November wirklich nicht. Die Zimmer sind gut belüftet, und den Deckenventilator kann man auch mal ordentlich drehen lassen.


Was ich halt nicht wieder machen würde, ist das Frühstück vorab zu buchen. Es gibt im Ort genügend Möglichkeiten, sich für kleines Geld den Bauch vollzuschagen. Das Frühstück im Atlantico ist nicht übel, aber auf Dauer halt etwas eintönig. Und man kann es sich auch jeden Morgen einzeln bestellen.


Auch nicht übel ist, daß man bestelltes nicht sofort zahlen muß, sondern man immer ein paar Tage auf pump fuddern und kuddeln kann. Das spart einiges an Trinkgeld.

Und sicher auch wichtig für Fußballfans, am WE läuft auf dem LCD die Lifeübertragung der Bundesliga.

Das Servicepersonal spricht zwar wenig bis gar kein deutsch, was sich aber nicht als unüberwindbares Hindernis herausstellte. Auftretende Probleme bespricht man eh mit Daniel, dem Hotelchef, der täglich vor Ort ist.


Ab 1.00 Uhr nachts ist das Hotel abgeschlossen, und man muß nach dem Portier klingeln. Das ist Dirk, ein Holländer. Mit ihm hat man auch nachts jemanden zur Hand, der deutsch und spanisch spricht. Dies hat mir einmal sehr geholfen, mehr dazu später.

So langsam muß ich wohl auch mal ein paar Zeilen über die Chicas und das Nachtleben verlieren.
Nicht das mir noch jemand empfiehlt diesen Bericht bei Deutschland häkelt einzustellen.

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Hallo Major,
ich stehe hier grad ein wenig im Regen. In Sosua lief Google Map wesentlich anders als jetzt in Deutschland. Da war das Atlantico problemlos zu finden, für „sosua + germania“ hatte ich zwei Treffer.

Lediglich das Hotel Coco läßt sich finden. Diesem gegenüber befindet sich das Atlantico. Du bist sicher daran vorbei gefahren, als du auf dem Weg zu den Hotels Voramar und Playa Chiquita unterwegs warst. Das Voramar ist ja ebenfalls auf der Dr. Alejo Martinez .

Anhand deiner Berichte befürchte ich aber, daß dir das Atlantico vielleicht etwas zu „schlicht“ ist.

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Anhang anzeigen 694.jpg Das Tag-und Nachtleben/Die Chicas I Anhang anzeigen 695.jpg

Chicas, die sich gerne mal ein paar Peso verdienen möchten, findet man in Sosua eigentlich immer und überall. Es kann einem durchaus passieren, daß sich früh ein Mädel an deinen Tisch setzt und nach einem Frühstück oder etwas Motogonchogeld bettelt. Das ist dann halt eines der Mädels, die die Nacht zuvor etwas Pech hatten.


Aber auch nachmittags oder abend kann es durchaus passieren, daß sich Chicas an die Hotelbar verirren.

Läuft man dann nach dem ersten Tagesmahl durch den Ort, bekommt man reichlich Offerten, die in Richtung Massage und Maniküre/Pediküre gehen. Entscheidet man sich dann für eine solche Massage, die im Schnitt für 500 Peso angeboten wird, ist der Rücken noch nicht fertig massiert, und es kommen weitere Angebote. Und nun ja, ich nahm eines dieser Angebote schon deshalb gern an, weil die Massagepritsche in eine nur 1,70m breite Mauernische eingearbeitet war. Ich bin 1,86m. Kurz und gut, man kann da für 1000 Peso ne Nummer schieben, Hochzeitsnacht isses keine, und die Mitarbeit der Masseuse – naja sie hat dabei wenigstens nicht gepennt.

Auch am Strand sieht man das eine oder andere Chic seine Reize zeigen, hier habe ich aber keine Erfahrungen gemacht.

Auch zurück gehalten habe ich mich bei all den kleinen Bars, Trinkbuden oder wie man diese Dinger nennen will. Sie haben teilweise schon vormittags geöffnet und schließen allesamt spät in der Nacht. Einfach hinsetzen, ein Presidente oder ne Coca Cola (nur Cola sagen ist peinlich) ordern, und in 90% der Fälle wird man angebaggert, oft sogar von der Angestellten.


Am interessantesten ist aber auf jeden Fall die Gegend um die Bar Central, deren Name wirklich stimmt. Ich denke es ist nicht vermessen, diese 100 Meter der Pedro Clisante als die Partymeile von Sosua zu bezeichnen. Bereits nachmittags trifft man dort auf die ersten Mädels, so richtig los geht es aber nicht vor 21.00 Uhr. Central, daneben die Schlemmerstube und ein paar Meter weiter Der Dicke Hermann sind eigentlich die Hotspots wo man auch viele deutsche Gleichgesinnte treffen kann. Dazwischen befinden sich auch noch einige Bars oder Zugänge zu Diskotheken, die sich im ersten Stockwerk befinden.


Auf der Straßenseite gegenüber befinden sich auch 2 Bars, wobei man bei der großen aber denken könnte, sie besteht nur aus Lautsprechern. Gerade in dieser sieht man auch sehr viele hübsche Dominikanerinnen, die aber keinesfalls ins Central gehen würden, weil ihnen dort zuviele Haitianerinnen sind. Rassismus zwischen hell- und dunkelbraun.

Auch straff auf der Suche nach Chicas sind viele Amis. Glücklicherweise stehen diese überwiegend auf Girls mit Wulstbug, Pommesspoiler und Brauereipferdgesäß. Und somit schaffen sie auch reichlich Platz in den Bars für hübsche Mädels.

 
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