Dominikanische Republik Sosua, Dominikanische Republik 2012


Jeder braucht sie, aber keiner mag sie. So könnte man das Credo der schlitzohrigen Mopedtaxifahrer umschreiben. Dabei stemmen sie den Großteil des öffentlichen Personennahverkehrs und auch beim Stückgutverkehr wird so einiges mit Hubräumen bis 150 ccm bewältigt.


Tagsüber sehen viele der Mopedvehikel eher heruntergekommen aus, doch nachts sind viele Unikate unterwegs. Wobei die Beleuchtung wie wir sie aus europäischen Breitengraden kennen, eher ein stiefmütterliches Dasein fristet. Aber was ist schon ein banaler Scheinwerfer welcher die Straße ausleuchtet gegen eine geile LED-Lichterkette auf dem Kettenkasten. Wahre Helden des Straßenverkehrs verzichten auf Blinker, Bremslicht oder ähnlichen Firlefanz. Sie nutzen die freigewordenen Ressourcen der Lichtmaschine besser für eine unter dem Motor angebrachte Kathodenleuchte um mit ihrem Zweirad immer auf einem blauen Flor fahren zu können. Ich weis nicht wie oft mir beim Betrachten dieser tollkühnen Kisten die geniale Wurstblinkerstory aus dem ersten Werner-Film einfiel. Hier gäbs den Stoff für eine Fortsetzung.


Leider konnte ich mit meinem bescheidenem Fotoequipment diese Teile nachts nicht fotografieren.

Teilweise sind die Jungs aber auch echt lästig. Einem Dominikaner sind jegliche Tätigkeiten, die ihn eventuell zum Schwitzen bringen könnten ein Greuel. Und somit kann es der zweirädrige Reiter halt nicht verstehen, wie ich dann da durch die Gegend fuße. Noch dazu, wo ja die Gringos alle die Taschen voller Geld haben.
Ich geniesse es halt immer wieder, bei herrlichem Wetter, mal eine Strecke zu Fuß zurück zu legen. Schon ganz einfach deshalb, weil mir während der Ausübung meines Jobs einfach die Bewegung fehlt.

Und so kam es halt öfters zu folgendem, fast immer ähnlichem, Geschehen:
Ich laufe irgendeine Straße lang, schon von weitem höre ich den Ruf „Moto!“ Ich mache darauf die internationale Kopfbewegung für NEIN, oder winke dezent mit der Hand ab und sage no. Darauf bekomme ich die nächste Ansage „Olah Amigo, Motogoncho!!“ Ich antworte darauf freundlich: „no no, gracias.“ Mittlerweile steht der Mopeddriver neben mir, kam er von hinten hat er natürlich gedreht, und bringt nun etwa folgendes zum Besten: „Amigo!! Motogoncho to Playa!!“ Normal lasse ich den Guten dann einfach stehen, der muß halt auch jeden Tag aufs Neue seine Kohle verdienen. Und bei den Tarifen, wird nicht viel über bleiben. Ist er jetzt aber bereits der dritte innerhalb der letzten zwei Stunden mußte er schon mit folgender Antwort rechnen: NO, du ...(Piiiiieeeeppp, zensiert)!!


Auch kennt natürlich jeder Mopedtreiber sein Sosua wie aus dem FF. Einmal hab ich einen nach dem Restaurant Germania gefragt, und dabei ein 25 Peso Stück gezeigt. Die Antwort war natürlich ein „Si Amigo“, und die Handbewegung zum „Spring auf“. Also gings los. Aber irgendwie bog er nicht da ab, wo ich es erwartet hatte. Am Centrum schaute er mich dann an, wie: Hier richtig? Ich sagte dann beim absteigen: „Is zwar jetzt nicht das Germania, aber in der Schlemmerstube schmeckts auch nicht schlecht“. Und gab ihm seinen Fünfundzwanziger.
Was solls auch, ich hab Urlaub. Wegen solcher Kleinigkeiten mach ich mich nicht nass. Und, Winwin-Situation, ich brauch nach dem Essen nicht so weit laufen, um zu den Chicas zu gelangen.

Eine weitere Situation war, als ich heimzu von Cabarete mit dem Fahrrad in einen Platzregen kam. Als ich dann zu 101% durchnässt war, hat mich der warme Regen kaum noch gestört. Aber die Sicht war durch den Regen, die Gischt der Autos und den aufkommenden Dunst mehr als bescheiden. Deshalb hab ich aus Gründen der Sicherheit an einem kleinem Laden angehalten, mir ein Eis sowie etwas zu trinken gekauft und Pause gemacht. Und natürlich hat es auch zwei oder drei Motogonchos erwischt. Einer kam dann auf die Idee mich fahren zu wollen, das Fahrrad könne ich ja dabei halten. Während des Gesprächs fiel mein Blick auf sein Vorderrad. Ich weis nicht, der Reifen war entweder ein Slick oder eine Glatze. Und dann lief im Kopfkino folgendes Szenario: Vorn sitzt der dominikanische Spargeltarzan, dann mehr oder weniger genau auf oder nach der Hinterachse der Zwei-Zentner-Gringo. Sicher, der rauhe caribische Asphalt vermeidet auch ganz zuverlässig Aquaplaning, nur wer garantiert mir, daß nicht doch mal eine glatte Stelle kommt. Ihr könnt mich ja für eine feige Sau halten, aber für mein Sicherheitsbedürfnis war einfach ein Madonnenbildchen zuwenig auf dem Moped. Deshalb habe ich dieses Angebot dankend abgelehnt.

Mal was zu den Preisen. Da darf man eigentlich nicht zimperlich sein, die Jungs werden jede erdenkliche Möglichkeit nutzen, um für die Tour mehr heraus zu schlagen. Innerhalb Sosuas habe ich tagsüber jeweils 25 Peso, und nachts 50 Peso geboten. Dieser Tarif war mir gleich am ersten Tag im Hotel so erklärt worden, und alle Driver haben dies so akzeptiert. Das Beförderungsentgelt ist pro Nase, kurvt man also mit Schatzi nach Hause, ist es Bockwurst ob man ein zwei Mopeds ordert, danach sind 100 Peso fällig. Um Ärger zu vermeiden sollte man den Fahrpreis immer passend haben. Auch wenn den Fahrern schon die Hosentaschen vom vielen Kleingeld aufplatzen, sie werden es erstmal mit der Masche versuchen, nicht wechseln zu können.

Wer Angst hat, abends auf der Heimfahrt von einem Motogoncho ausgeraubt zu werden, auch das soll es schon gegeben haben, nimmt einfach sein letztes Getränk beim „Dicken Hermann“ und sagt beim Bezahlen Bescheid, daß er ein Motogoncho braucht. Dort wird ihm geholfen, und ein „seriöser“ Driver heran gewunken.

Noch eine Seite in Sachen Sicherheit. Auch in der Dominikanischen Republik soll es wohl so etwas wie eine Straßenverkehrsordnung geben, also theoretisch. Praktisch bekommt man davon allerdings nichts mit. Entgegen der Einbahnstraße fahren, warum nicht wenn's doch der eindeutig kürzere Weg ist. Die Polizei zu dritt auf einem Motorrad? Na solln die Jungs etwa laufen?

Eine rote Ampel in der Nacht, dann bis auf Grün warten zu müssen sehen manche schon als Bevormundung an. Aber andererseits, ich hab noch nirgendwo so viele Menschen mit Amputationen gesehen wie dort. Und ich könnte mir schon vorstellen, daß da ein Zusammenhang besteht.


 
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Es gibt natürlich noch wesentlich mehr Restaurants in Sosua als ich hier beschreibe, bzw. besucht habe. Aber das dürfte wohl klar sein. Allerdings, und darüber dürfte sich die Mama freuen, wenn der Bub in der weiten Welt unterwegs ist, die großen amerikanischen Fastfoodketten haben in Sosua mit ihrem ungesunden Essen noch nicht Fuß gefasst.

Gleich schräg gegenüber vom Atlantico ist ein Garagenimbiss. Dort gabs für 30 Peso eigentlich den leckersten Saft der Stadt, teilweise mußte ich sogar warten, weil die Kombüsenchefin ihn frisch gepresst hat. Etwa 100 Meter vom Atlantico stadtauswärts ist ein kleiner Lebensmittelladen. Wer an Getränken auch mal Appetit auf etwas hat, was die Hotelbar nicht bietet, eine andere Biersorte oder ähnliches, kann dort mal einen Blick riskieren. Moskitokerzen, da bin ich wieder bei der Romantik, gabs übrigens auch dort. Aber eigentlich bieten alle Lebensmittelläden gekühlte Getränke an.


Die schönste Kneipe, die ich besucht habe, war das ungültiger Link entfernt. Am Essen hatte ich nichts auszusetzen, und den Preis fand ich auch moderat.

Die größte Speisekarte wiederum fand ich im ungültiger Link entfernt. Hier gabs auch das leckerste Eis der Gegend. Aber Achtung, diese Kneipe hat zwei Ruhetage, ich glaube Montag und Dienstag.


Von dort aus ein paar Meter Richtung Zentrum ist der Containerimbiss Pommes & Frites. Obwohl empfohlen, hab ich diesen Laden weg gelassen, 14 Tage sind auch schnell vorbei.

Auch ein ordentliches Mahl kann man neben dem Romanoff einnehmen. Wer hier einkehrt macht eigentlich auch nix verkehrt.

Die Schlemmerstube befindet sich neben dem Central. Auch hier kann man ganz nett „fuddern“. Wendet man hier seinen Blick vom Teller, kann man auch die eine oder andere Schönheit vorbei ziehen sehen. Favorisieren würde ich dort die Wiener mit Kartoffelsalat.


Weiter die Straße entlang kommt dann neben vielen anderen Kneipen das Schnitzelparadies. Hier habe ich mir mal lediglich einen Bananensplitt gegönnt. Die Preise sind hier auch sicherlich im Rahmen, allerdings sind außen an der Kneipe, sowie in der Speisekarte nicht die Endverbraucherpreise angegeben. Es kommen noch ein paar Prozente drauf, die dann weiter unten angegeben sind. Irgendwie versucht man sich wohl auf diese Art gegenüber seinen Mitbewerbern einen Vorteil zu verschaffen. Diese blöde Art ist mir auch noch an einer Strandbar aufgefallen. Und weil ich solches Gebaren doof finde, meide ich halt solche Läden.

Über dem Hotel Orchidee befindet sich ebenfalls eine ganz genehme Futterbox. Auch hier kann man sich lecker den Bauch füllen.

Draussen auf der „Fernstraße“, aber ebenfalls locker zu Fuß zu erreichen ist die Fleischerei/Metzgerei Old Germania. Zum Haus gehört ebenfalls eine Kneipe mit legger Kellnerin.

Daneben ist eine Lieferpizzabude, deren Mafiakekse auch nicht verkehrt waren.
Im Atlantico hing ein Flyer des Ladens, und man konnte sich was aussuchen. Die Barbedienstete hat dann angerufen und bestellt. Waren noch ein paar Girls gerade dort an der Bar, kam es auch nicht schlecht, wenn man für einen geringen Aufpreis gleich eine Familienpizza bestellte. Bei der anschließenden Hurenfütterung war man dann deren Held.

Noch ein paar Meter weiter ist dann ein kleiner Supermercado. Wer seinen Steckdosenadapter vergessen hat, könnte dort fündig werden.

Desweiteren soll dort in der Nähe noch eine deutsche Bäckerei sein, diese habe ich aber nicht gefunden, bzw. nicht explizit danach gesucht.

Was mich in Sosua gestört hat, war die Sache mit Fertigeis. Nicht immer hat man Bock sich wegen eines Eises erst hinzusetzen und dann zu bestellen. Und ds ist es halt günstig sich irgendwo schnell mal ein Magnum oder ähnliches aus der Kühltruhe zu fischen. Aber entweder ist da bei der Transportkette schon mal was schief gelaufen, oder die kühlen das Zeugs einfach zu weit runter, die Schokoschicht außen rum ist eigentlich immer kaputt. Ich bin dann mehr auf Eistüten gegangen, aber naja. Irgendwie hat das alles nicht so lecker geschmeckt wie „daheme“.


Was mir mal von einem Residenten ans Herz gelegt wurde. Man gibt, vorallem in domi-kneipen, kein Essen zurück. Alle Restos haben Einweggeschirr und packen einem das Futter ein. Und wenn man es dann selbst nicht mehr mag, es gibt genügend Abnehmer, sprich hungrige Menschen. Es wäre auch kein Problem, einen Hund oder eine Katze damit zu füttern. Nur Lebensmittel die in Ordnung sind weg schmeißen, so was gehört sich halt nicht.
 
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Stell dir vor du kommst nach Sosua
und da triffst du ein ganz heißes Mädchen,
So ein ganz heißes Mädchen aus Haiti.
Und du findest sie sehr bedeutend
und sie dich auch.
Dann ist es auch schon so weit.Ihr spürt, dass ihr gerne zusammen seid
und ihr träumt von ….


Gut, den Rest lasse ich dahin gestellt sein.
Einerseits bildete ich mir ein, härter verpackt zu sein. Andererseits bin ich froh, daß ich doch noch nicht das eiskalte Schwein bin, für das ich mich mal eine Zeit hielt. Mit Verstand läßt sich das, was mir da momentan so durch den Kopf geht, eh nicht erklären. Aber egal, ich hab diese Woche gebucht, und am 5. März flieg ich wieder rüber. Mal sehen was passiert.

Ansonsten war da noch die Sache mit dem Tauchen.
Die Theorie hatte ich gepackt, und den ersten Wassergang in den Pool fand ich affig. Aber beim ersten Meerbesuch mit Tauchequipment hatte ich Probleme mit dem Druckausgleich in der Stirnhöhle. Und das bei der atemberaubenden Wassertiefe von 2,50m. Es blieb mir also nichts anderes übrig, als den Tauchgang abzubrechen.

Horst, mein Tauchlehrer empfahl mir daraufhin, mal in Deutschland beim HNO-Arzt vorzusprechen, und dann weiter zu machen. Sprich, der bezahlte Lehrgang ist nicht kaputt, sondern nur unterbrochen. Fairer geht’s nicht!! Ich kann also Horst nur empfehlen. Wer also in der Nähe von Sosua ist, und irgendwelche Fragen rund um das Thema Tauchen und die dazu gehörige Technik hat, sollte mal eine Mail an newafc@yahoo.com schicken.

Ja und das wars dann erstmal. Wie schon geschrieben, im März bin ich wieder drüben und wenn ich was erleb, welches sich lohnt zu berichten, werd ich das tun. Eine Frage hätte ich mal an Reisende, die bereits die DomRep als auch Thailand besucht haben. Kann man Sosua als Pattaya-Light bezeichnen, oder ist der Vergleich zu vermessen bzw. wie/was sind die Unterschiede?

:bye:
 
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zurück von der Insel

So, nun bin ich seit zwei Wochen wieder in Deutschland, und musste als erstes fest stellen: bäähh, scheißkalt hier.


Von meinem ersten Urlaub in der Domrep hatte ich ja ausführlichst berichtet. Von meinem zweiten dann nichts. Nun ja, dieser Urlaub war dann doch etwas anders als ich erwartet hatte, und hatte viele persönliche Momente und Ereignisse, die hier nix zu suchen haben. Einige Sachen, z.Bsp. Exkursionen rund um Sosua werde ich jetzt hier mit einbringen.

Und gleich noch eine gute Nachricht. Der Umtauschkurs ist äußerst günstig, für einen Euro gibts 56-57 Peso. Im Frühjahr lag der Kurs noch bei 1:50.

 
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Die Anreise diesmal I

Auf meinen Internetrecherchen zu einem preiswerten Flug in die Karibik fand ich die Seite der Fluggesellschaft Jetfly.

Diese bieten Flüge ab Brüssel nach Santo Domingo zu ganz attraktiven Preisen. Mit etwas Glück, und einer zeitigen Reiseplanung gibt’s Hin- und Rückflug bereits ab 300 Eus plus Bearbeitungsgebühren. Da aber nur mit Kreditkarte bezahlt werden kann, musste ich mir erst mal eine solche besorgen. Somit waren dann die preiswerten Plätze raus und ich zahlte am Ende mit Bearbeitungsgebühren und Reiserücktrittversicherung 533 Euro. Immer noch ein Preis, wo sich bei Condor oder Air Berlin nichts tut.


Die nächste Aufgabe war dann die Suche nach einem Parkplatz für mein Auto, auch hier wollte ich ja nicht unbedingt das Geld zum Fenster raus werfen. Drei Wochen für 100 Euro empfand ich als ein faires Angebot, in Frankfurt dürfte man ein solches wohl vergebens suchen. Hier der Link:

ungültiger Link entfernt

Anhang anzeigen 70.jpg

Meine beiden Reisen bisher in die DomRep waren wesentlich geradliniger. Abflug in Deutschland, Aufschlag in Puerto Plata, und von dort hat mich der Hotelchef vom Atlantico mit dem Auto abgeholt.

 
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Die Anreise diesmal II

Aber nicht weit weg vom Flughafen Santo Domingo liegt ja Boca Chica, angeblich die größte Badewanne der Welt. Und ein Hotel wo meine Anfragen per Email prompt beantwortet wurden, war schnell gefunden. Nicht unwichtig ist dabei, dass der Transfer vom Flughafen zum Hotel von diesem mit organisiert wird. Es gibt vom Flughafen Las Américas keine Anbindung an einen öffentlichen Nahverkehr, und die dortige Taximafia hat keinerlei Skrupel einem bei lebendigem Leib das Fell über die Ohren zu ziehen. Da sich dies wie schon geschrieben wunderbar per mail klären lies, buchte ich das Hotel El Tronco ungültiger Link entfernt .


Die Anreise dann nach Brüssel mit dem PKW verlief ohne Probleme, der geplante Zwischenstop im Dortmunder Pauschalclub war ebenfalls eine astreine Sache. Wer will schon über neun Stunden mit dicken Eiern im Flieger sitzen.


Meinem Auto er-geht/ging es in den drei Wochen auch gut, der gebuchte Parkplatz entpuppte sich als Tiefgarage eines noblen Hotels. Der Transfer zum Flughafen war ebenfalls tiptop.

 
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Die Anreise diesmal III

Auch problemlos war der Check In bei Jetfly. Für die Langflüge werden zusätzlich zum Reisepass noch die aus dem Inet ausgedruckten Flugscheine benötigt. Bereits in Brüssel erhielt ich diesmal schon den Wisch, wo man seine ganzen Daten für die Einreise machen muss, ebenso die Touristencard. Damit brauchte ich in der Domrep keine kaufen, und hab somit nochmal 10 Eu gespart. Auch an Speis und Trank während des Fluges fand ich nichts auszusetzen, ebenso vermisste ich beim Kabinenpersonal die belgische Muffligkeit. Somit kann ich diese Flugtruppe empfehlen.


Mein Fluggepäck durfte 25 Kg wiegen, bei Condor und Air Berlin ist da schon eher Schluss. Das Handgepäck liegt bei 6 Kg. Das habe ich diesmal sogar in ungefähr eingehalten, habe ich mir doch eine sogenannte Kofferjacke basteln lassen, also auf und in eine etwas für mich zu große Jacke ein Samelsurium von kulturbeutelähnlichen Taschen nähen lassen. Und ins Futter noch einen Reißverschluss – fertig. Natürlich kann man so was auch kaufen, ab 140 Euro geht’s wohl los.


Einchecken, Flug und Auschecken lief alles problemlos, ebenso der Transfer vom Airport zum Hotel für 20 Eus. Hier hatte ich ja per mail mir nur ein „einfaches Zimmer“ reservieren lassen, Kostenpunkt unter 20 Eus. Nun ja, die einfachen Zimmer im Tronco sind schon arg für Minimalisten gedacht, so richtig glücklich machten sie mich nicht. Für nur 21 Eus gibt’s auch Zimmer mit Klimaanlage und ausgewachsener toter Kakerlake in der Dusche. Welcome to caribic. Auch der Rest ist etwas besser anzuschauen. Luxus sieht allerdings anders aus.

 
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@ ollithai

Die günstigen Zimmer kosten zusammen mit Safe 20 Eus. Die "bessere Kategorie", dann halt auch mit Klimaanlage liegt normal bei 25 Euro. Durch den günstigen Wechselkurs kommt man halt auf ca. 21 Euro wenn man mit Peso zahlt. Ich durfte mir beide Zimmertypen anschauen und da genügend frei war auswählen. Klar hab ich bei nur 3 Eus mehr pro Nacht eins mit der "gehobenen" Ausstattung genommen. Ich werd auch sicher noch was übers Tronco schreiben.
 
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Boca Chica - Hotel El Tronco

Dieter, Johann und Joanna sind alles Pfundstypem, die mir auch bei Anfragen immer gute Tipps gaben und auch bei Problemen geholfen haben. Deshalb fällt es mir schwer, etwas zur Hardware des Tronco zu sagen. Oder besser, ich lass das Thema mal unter den Tisch fallen.

 
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Der Strand von Boca Chica I

Der Sand am Strand ist eigenartigerweise überhaupt nicht weich, sprich man sackt mit den Füßen überhaupt nicht ein, auch im Wasser kaum. Warum, weis ich nicht. Strandbarmäßig ist er zu 100% erschlossen, und auch an den permanent nervenden Strandverkäufern fehlt es nicht.



Im Wasser muss man lange laufen, ehe es mal ein klein wenig tiefer wird, dafür entspricht die Temperatur deutschem Badewannenniveau, und durch den aufgeschütteten Damm draussen gibt es keine Wellen. Das hat aber auch den Nachteil, das Plastikbecher oder anderer "Wohlstandsmüll" weder weg geschwemmt noch ans Land geschwemmt wird. Zum sonnen und kurz mal baden taugt er allemal, aber von einem Traumstrand habe ich andere Vorstellungen.

 
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