Venezuela Venezuela – Bienvenidos a la realidad!

Und auch diesen Tag habe ich wieder in zwei Teile aufgeteilt (und muss eh schon jede Menge Bilder aussortieren😩)


Danach sind wir an einer Bucht angekommen, in der man auch wieder zig Meter einfach auf Bauchnabelhöhe entlanglaufen kann:

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Dass die sich immer ins Bild drängen muss!?



Und es gab wieder jede Menge zu sehen:

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Bei Frauen und Männern sind die Auftriebskräfte anscheinend unterschiedlich verteilt.


Ich habe mich hier etwas zurückgehalten, denn der Rum in der ersten Tageshälfte hatte es nicht!



Zuletzt nochmal nach Francisky. Gibt Schlimmeres:

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Abschließend zurück zum Bootsanleger, der sich direkt neben dem Flughafen (rechts) befindet:

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Noch etwas Rum-, Bier- und Weinnachschub für Morgen kaufen:

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Ich war also nicht der Einzige dem aufgefallen ist, dass meine Pseudomuslima nicht ganz hässlich ist:aaul:

Zu den Preisen dort: Ne Flasche normaler, guter Santa Teresa Rum kostet dort 18$. Eine Dose Bier 2$ (wobei fairer weise ungefragt das Angebot 3 für 5$ abgerechnet wird). Es gibt alles Notwendige.
Im Vergleich zum Festland also ungefähr das 2 bis 2,5fache.




Abendessen (lecker, auch wenn fast nichts mehr reingeht)

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Bisschen das Dorf angeschaut:

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Mit der „Virgen“ da im Hintergrund hat sie übrigens nicht viel gemein ;-)



Hier auch noch etwas zur Sicherheit:

Auf der ganzen Inselgruppe gibt es nur etwa 3000 Einwohner. Da kennt Jeder Jeden.
Keiner würde es zulassen, dass einem Touristen und damit der einzigen Einnahmequelle etwas zustößt oder er beklaut wird. Das war einer der sichersten Orte, an dem ich je war. Nicht nur gefühlt. Am Vortag hatte ich dazu auch den Kapitän befragt und der sagte mir schon, dass man am Strand Alles stehen und liegen lassen kann. Kein Einheimischer würde sich daran vergreifen und im Gegenteil, die haben sogar eher ein Auga darauf, dass da auch kein Tourist einen Scheiß machen würde.



Wir waren dann noch mit dem anderen Paar und einem Mexikaner, der mittlerweile in unserer Posada wohnte im angesagten Schuppen auf der Insel. Der Posada „Galapagos“. Die hat neben der hochwertigen Unterkunft auch eine Openair-Disco/Bar, in der an dem Abend Karaoke gesungen wurde. Unser Mexikaner blühte da voll auf. Videos erspare ich euch aber:suc:.

Der Spanier hatte sich (mit seinem besseren Spanisch) um die Bestellung gekümmert und ich hatte mich schon gewundert, warum die Ober so auf Zack waren und uns zum Ende der Flasche hin unbedingt noch eine weitere andrehen wollte. Der Idiot hatte eine 18 Jahre alte Flasche Superfusel für knapp 100$ bestellt. Egal, wir haben ja geteilt und lecker war er. Also Schwamm drüber.

Dann gut gelaunt und angeheitert zurück in die Posada.



Habe ich schon erwähnt, dass sie eine super Tänzerin und sehr gelenkig ist? Das ist in vielen Situationen enorm hilfreich:p:efant::

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Ich weiß ja, was ihr Ferkel sehen wollt.



Nachdem ich im Hotel in CCS im Doggy mit dem Daumen schon mal den Alternativeingang erforscht habe und mit „ahora no“ vertröstet wurde war das ja förmlich die Einladung auf ein anderes Mal😎. Ich bin jetzt zwar kein Riesenfan vom Mokkabunker, aber gelegentlich und beim richtigen Anlass kann das schon mal ganz nett sein.
Nachdem ich in den vergangenen Tagen ja nun so viele Pluspunkte gesammelt hatte stand dem heute ja Nichts mehr im Wege.
Gestern viel die abendliche Aktion ja aus, insofern mussten heute alle Reserven aktiviert werden. Wir haben uns in der Nacht über zwei Stunden vergnügt. Und die nicht minder treibende Kraft dahinter war sie. Wenn ich richtig gezählt habe hat´s bei ihr dreimal geklingelt! Zum Glück hatte ich vorab etwas Vitamin C. eingeworfen bis ich auch endlich fertig war!
Ich erwähne nochmal kurz die Kissen, denn so eine Posada ist ganz anders aufgebaut als ein Hotel. Es gibt nicht mal ein Fenster, sondern nur einen Holzfensterladen zum Flur!



Mamahuevo!!



Vielleicht an der Stelle noch etwas Spanischkunde, was man in keinem Wörterbuch findet:

„Mamahuevo“ ist anscheinend ein sehr spezielles venezolanisches Wort. Das an der richtigen Stelle erwähnt sind einem große Augen und die Lacher sicher. Aber werft es bloß nicht dem Falschen an den Kopf!

Das Wort Antibabypille kennen sie nicht. Die Stichwörter heißen „planification“ (einen Plan haben) oder „anticonceptiva“ (Verhütung).
In einem VHS-Kurs lernt man ja eher selten „Tomas una pildora de planificacion?“
Man kriegt dann schon die entsprechende Antwort oder das Implantat im Oberarm gezeigt😁
 
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Tag 3 im … ihr wisst schon!

Wenn es noch eine Steigerung geben kann, dann kommt sie heute:


„Cayo de Agua“



Dabei handelt es sich wahrscheinlich um die bekannteste und fototrächtigste Insel, jedoch auch um eine der entferntesten dort. Sie ist ca. 45 Minuten Bootsfahrt westlich entfernt, und nicht immer zu erreichen. Die Behörden untersagen die Anfahrt dort, wenn der Wind und somit die Wellen zu hoch sind. Wir hatten Glück nicht nur „den besten“ Kapitän zu haben, sondern auch das an unserem letzten ganzen Tag die Fahrt wieder möglich war.

Nach einem wiedermal guten Frühstück

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ging es los. Da bei Chicas "gaffas del sol" die Schraube vom Scharnier verloren ging und natürlich ihr Versuch es zu kleben scheiterte (braves, sparsames Mädchen) gab es auf dem Weg zum Pier noch eine 2$-Chinabrille für 25$ spendiert. Da hab ich heute Abend gleich wieder einen DT gut:blow:

Die Anfahrt war aber ganz schön heftig. So ´ne Mischung aus Achter- und Wildwasserbahn. Die ersten 20 Minuten machts noch richtig Spaß, auch wenn man pritschnass und durchgeschüttelt wird, aber die letzten 20 Minuten ist man dann schon froh, wenn´s vorbei ist. Der Kapitän war hochkonzentriert und ist im Slalom immer möglichst schräg über die Wellenberge. Sollte ja weder das Boot noch wir kaputtgehen!

Wir waren also das einzige Boot seit Tagen dort auf dieser ganzen traumhaften Insel und hatten sie zu Fünft für uns allein.

Sie wird nur durch einen dünnen Sandsteg geteilt, der von beiden Seiten mit Wellen überspült wird.

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Damit ist auch klar, wo das Foto von meinem allerersten Beitrag entstanden ist.

Ich hoffe die ganzen Strand- und Chicafotos nerven euch nicht schon, aber heute müsst ihr da nochmal durch. Es geht aber ja nun dem Ende entgegen.

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unser "Lager":

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und unser "Lagerbier":

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Hier waren wir dann den guten halben Tag.
PS: Dieser Tagestrip hat 80$ pro Nase extra gekostet. Selten Geld so gut investiert.

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und wir haben natürlich Fotos gemacht, die für viele Alben reichen würden

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Zwischendrin ist der Kapitän dann auch mal etwas raus und ca. 20 Minuten am Horizont auf- und abgefahren. Als er dann wiederkam hat er uns gezeigt, was ihm da ins Boot gesprungen ist:

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Wir durften natürlich auch alle mal damit posieren.
Frage an die Spezialisten hier: Was ist das für Einer?



Auf dem Rückweg zur nächsten Insel wurde dann auch noch mal kurz die Schnur ausgeworfen:

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Bis jemand Ahnung und nicht nur eine Meinung hat, bin ich mit freundlicher Unterstützung durch Google der Meinung, dass es eine Königsmakrele sein könnte.

Danke! Im Bildvergleich wird er das wahrscheinlich sein. Soll ja ein guter Speisefisch sein, leider sind wir aber nicht mehr in den Genuss gekommen.
 
Oida, was ein thigh gap. Da würde ich auch gerne mal...

…und wieder was gelernt. Ehrlich gesagt musste ich erst googeln, aber genau darauf stehe ich auch! Find´s besser, wenn da beim gehen nichts aneinanderreibt. Ohne magersüchtig zu sein!

Und zum zweiten Teil: Was hält dich davon ab? Ich schreibe den ganzen Bericht ja bewusst sehr detailliert, damit auch Andere sich das ernsthaft überlegen können. Ohne dieses und vergleichbare Foren hätte ich wahrscheinlich auch viele Länder nicht ausprobiert.
Du hättest jetzt sogar schon alle Informationen in der Hand um sie zu finden.
 
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Sorry für das minimale Spoilern von Los Roques. Es ist zwar schon 25 Jahre her als ich dort war, aber Inseln in dieser Form, habe ich seit dem vielleicht höchstens noch bei Australien gesehen. Das Bild ist schon sehr einzigartig. Der weiße Sand und die brutale Sonne, vor der man sich aufgrund von fehlenden Palmen o.ä. kaum schützen kann. So zumindest meine Erinnerung. Ein perfekter Foto Spot.

Gar kein Problem. Es war ja kein Staatsgeheimnis. Jetzt wo du das mit den Palmen erwähnst... das stimmt. Aber wir hatten ja immer einen Schirm oder das Bootsdach. Trotzdem tankt man viieel Sonne, wie ich nachher gleich noch schreiben werde.

Deine Informationen werde ich nochmal in Ruhe studieren. Allerdings ist die nächste Kolumbienreise schon lange fest gebucht und viel zu kurz um ein Abstecher ins Nachbarland zu machen.

Danke auch dir! Ich konnte den einen oder ander Bericht von dir oder auch Yam bis jetzt leider nur kurz überfliegen, denn die Leseberechtigung habe ich erst seit Kurzem. Das ist nicht mal nebenbei gemacht und während ich hier diesen Bericht zu Ende bringen möchte schon gar nicht. Aber ich werde das in den kommenden Tagen und Wochen nachholen. Costa Rica steht bei mir (als eines der wenigen Länder) auch noch auf der ToDo-Liste. Hatte mich damals im direkten Vergleich für Panama entschieden. Wahrscheinlich auch deswegen, weil Costa Rica mehr durch die Ami´s "versaut" ist.
Irgendwann werde ich es aber sicher noch besuchen und deine Berichte sind hier natürlich Gold-Wert!

In Kolumbien war ich innerhalb der letzten 12 Jahre schon mehrfach. Da werde ich sicher auch noch was zu schreiben. Vielleicht hilft es dir ja etwas. Aber vorab habe ich da noch ein anderes Land im Sinne...
 
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Auf zur nächsten Insel…


Ich habe mir mittlerweile ein feuchtes Handtuch über die Schultern geworfen, denn obwohl ich stets fleißig sonnengecremt und mich viel im Schatten aufgehalten habe war mein Fleisch mittlerweile „well done“. Meine Haut hat so gestrahlt, ich hätte ´ne Wohnung heizen können.


Es ging dann zu einer Tortuga Aufzuchtstation. Ist ganz nett.

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Am Eingang erstmal mit bereitgestelltem Wasser und Sand die Hände abreiben!

Dann gibt´s eine kleine Tour über die verschieden Aufzuchtstadien und -Becken:

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Auch hier habe ich mal wieder nicht super viel verstanden, aber einiges konnte ich mir schon zusammenreimen.


Einige der Exemplare durfte man dann auch in die Hand nehme und damit posieren:

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Das Ganze kostet offiziell Nichts, aber man darf am Ende natürlich gerne eine kleine Spende dalassen (so 5 – 10$ sind angebracht), was wir selbstredend gemacht haben.

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Auf geht´s zur nächsten playa, damit es nicht langweilig wird.
Die Dinger haben schon richtig Speed drauf, wenn das Wasser wenig Wellengang hat:

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Das war dann für die letzte ein oder zwei Stunden des Tages ein Beach, an welchem jede Menge Muscheln, Korallen, etc. zu finden waren:

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Mitnehmen leider nicht erlaubt!



Während des Sonnenuntergangs wieder zurück zur Hauptinsel „Gran Roque“

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Abendessen:

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Und einfach nur noch relaxen wollen. Und ein bisschen Apres-Lotion auftragen!

Sollte ich es noch nicht erwähnt haben, unser Zimmer hatte Direct-TV:

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...und auch gute Klimaanlage, Ventilator und war immer sehr sauber.

Es gibt hier natürlich auch bessere Posadas, aber nachdem man sich fast keine Zeit dort aufhält kann man das Geld besser anderweitig investieren.


Hab´ ich schon gesagt, das einige, wenige Tage hier richtig schlauchen?!!

Ich wollte eigentlich nur noch kuscheln und ausruhen, aber Madame ist halt gut 20 Jahre jünger:

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Also musste ich mal wieder ganz selbstlos meinen Mann stehen!
 
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Abreisetag



Heute waren wir nur noch einen guten halben Tag hier. Am frühen Nachmittag ging unser Flieger. Gerade nochmal genug Zeit auf eine der benachbarten Inseln zu fahren und zu relaxen.

Noch kurz Flüssigproviant gebunkert:

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Wie schon erwähnt gibt´s alles Wichtige. Da wären die Leute im nicht zu weit entfernten Cuba wahrscheinlich froh drum…

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Morgens halb zehn in Gran Roque. Aguila - Das Frühstückchen

Es war Sonntag und wer würde es ihnen missgönnen oder gar Angst vor ihnen haben!


Neben Airport und Pier gibt es einen Wartebereich, den wir zum Glück nie nutzen mussten:

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Dann auf zur nächsten Insel (im direkten Vergleich sieht man, dass die Dinger schon schnell sind)...

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...und aufbauen.


Kennt ihr das, wenn man intensive Eindrücke von einem Reiseland hat und erstmalig ein Musikstück hört welches einem gut gefällt? Dann verknüpft man die für immer miteinander. Ging mir schon in vielen Urlauben so. Diesmal hatte der Kapitän bei unserer allerersten Ausfahrt folgenden Song auf seiner Playlist:

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„A Night in Lenasia“ von Deepark Ram. Hat zwar nichts direkt mit Latino zu tun, sondern eher mit Buddha Bar, aber den Song laut auf der ersten Ausfahrt dort zu hören war einfach genial.





Noch was zum Handyempfang: Auf den ganzen umliegenden Inseln und sogar auf dem Wasser war der Empfang sehr gut. Größtenteils sogar besser als in CCS oder bei uns auf dem Land. Wahrscheinlich ganz einfach, weil hier die Reichen und Amtsträger Urlauben.
Auf den entfernteren Inseln wie z.B. Cayo de Agua war dann aber wirklich null Signal mehr.


Ich war froh, dass mein Mädel z.B. sowas Normales bei IG postet:

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Und nicht irgendwelche Selfies mit iPhone 14 Pro und Guccitäschchen. Solche Mädels sind meistens schon „versaut“ und bei aus der Auswahl raus.



Wehmütig haben wir gewartet, bis leider irgendwann unser Boot auftauchte um uns zurückzubringen😭

Noch ein Abschiedsfoto

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und zurück…
 
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Auszug aus dem Paradies (aka Rückflug)


Dann ging Alles ganz fix. Schnell noch zusammenpacken, einen kleinen Eintrag im Gästebuch der Posada hinterlassen (hat Schatzi gemacht), ein kleines Trinkgeld für die Posadamitarbeiter hinterlassen (habe ich gemacht, aber freiwillig) und zum Aeropuerto:

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Einchecken, Gepäckkontrolle (Scanner gibt’s nicht, wird händisch gemacht) und nur ein paar Minuten bis zu Abflug warten...

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Ein Tipp an alle Freunde der berauschenden Substanzen: Solltet ihr tatsächlich etwas mithergenommen haben nehmt nichts mehr mit zurück. Der Guard mit seinem Hund geht da mehr wie einmal durch die Reihen. Das nehmen sie hier sehr ernst. Wahrscheinlich, weil die Inselgruppe ja mitten in der Karibik liegt und da soll nichts mit.


Flieger war wieder nur mit 3 oder 4 Paaren besetzt und hat keine Türe zum Cockpit. Diesmal haben wir uns weiter vorne hingesetzt und konnten Alles super beobachten, fotografieren, etc.

Flug war rasch vorbei und in weniger als 2 Stunden nach dem planschen am Traumstrand landeten wir wieder in Caracas und rollten zu unserem Standplatz von dem wir auch starteten. Der Pilot legte jede Menge Schalter um, schaltete damit die Motoren aus und setzte seine Kopfhörer ab

Anhang anzeigen IMG_E0659.jpg Anhang anzeigen IMG_0680.jpg

Dann drehte er sich zu uns um, grinste und sagte

¡Bienvenidos a la realidad!


Uns Allen ist gleichzeitig das Lachen etwas im Hals stecken geblieben!
Ich glaube er kennt die Reaktion und macht sich den Spaß deshalb öfter. Der kleine Sadist.



Und schon waren wir wieder auf dem weg ins Waldorf, wo mein Koffer auf mich wartete.

Bis zu meiner finalen Abreise hatte ich noch knappe zwei Tage und da wir uns so gut verstanden und beide groggy waren wollten wir ohne groß darüber sprechen zu müssen diese Zeit noch zusammen verbringen…
 
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Danke an euch alle, für die Anerkennung und motivierenden Worte!:danken:

Jetzt lasst mich den Bericht hier noch kurz abschließen (werden nur noch 2 oder 3 Beiträge), damit er kompakt bleibt.

Danach versuche ich jede Frage zu beantworten...
 
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Sicherheit (speziell Venezuela) :



Hierauf bin ich ja in den einzelnen Kapiteln auch schon immer etwas drauf eingegangen.

Im Vorfeld hatte ich da natürlich auch jede Menge Respekt, obwohl ich schon Einiges an Südamerikaerfahrung habe (einmal bewaffnet überfallen in Santa Marta, Kolumbien; einmal von einem Taxifahrer in Lima mit K.O.-Tropfen betäubt; und einmal einen versuchten bewaffneten Überfall auf eine andere Person neben Parque Lleras beobachtet). Ging aber alles glimpflich aus!


Ist eine Reise nach Venezuela also gefährlich? Sie kann es sein. Je nachdem wie man sich verhält und vorbreitet. Aber nicht mehr als viele andere südamerikanische Städte wie z.B. Rio, Lima oder Bogota.
Im Gegenteil, ich habe mich während der ganzen Reise und mit Ausnahme der ein oder zwei Nachtsituationen, die ich selbst in Kauf genommen habe sehr sicher gefühlt!

Man muss ja nicht jedem auf die Füße steigen:

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Vielleicht zwei Punkte erwähnt, die darauf auch einen Einfluss haben können:
  • Wo es aktuell keine Touristen gibt, gibt es auch keinen typischen Touristennepp oder Kriminalität gegen die Wenigen die da sind.
  • Als vor einigen Jahren die ganze Flucht aus dem Land eingesetzt hat sind wahrscheinlich als eine der ersten Personengruppen auch viele Kriminelle weg, dorthin wo es mehr zu holen gab. Da müssen sich jetzt andere Länder damit rumschlagen.

Wie schon erwähnt gibt es Stadtteile, da kann man sich auch nachts gut aufhalten. Z.B. Las Mercedes, Chacao oder Altamira. Dann gibt es Stadtteile, die sind tagsüber sehr sicher und nachts sollte man sie nur mit Fahrzeug durchqueren. Und dann gibt es natürlich auch Viertel, da würde ich nachts nicht unterwegs sein:

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Aber das muss man als Tourist ja auch nicht. Gibt genügend „gute“ Gegenden.



„Petare“ soll eine der, wenn nicht sogar die größte Favela Südamerikas sein. Früher sehr gefährlich, aber ich habe von zwei Mädels die dort wohnen gehört, dass dies nicht mehr der Fall sein soll. Da hat jetzt (mehr oder weniger) nur noch die Polizei die Waffen und es ist friedlich. Allerdings sicher noch nicht so touristenkompatibel wie z.B. Comuna 13 in MDE.


Was aber schon auffällt: ich habe selten ein Land mit so vielen Elektrozäunen und vergitterten Fenstern und Türen gesehen:

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Wie nötig diese heute noch sind kann ich nicht beurteilen.
Als ich mein Mädel fragte, warum die Fenster auch bis in höchste Stockwerke vergittert sind (ich meine da wird sich ja wohl keiner abseilen) kam die simple Antwort, damit die Kinder nicht rausfallen können:oops:!

Wer auch immer zuletzt sagte, Caracas sei die gefährlichste Stadt der Welt, der war schon lange nicht mehr da!




Sicherheit (Allgemein) :


Das man nicht mehr Geld mit sich herumträgt als nötig und dieses am Körper verteilt muss ich ja nicht mehr extra erwähnen. Das sollte common sense sein.
Auch die Art der Kleidung (z.B. normale Jeans und einfaches T-Shirt) und keinen Schmuck oder nur günstige Uhr gilt in diesem Land wie in vielen anderen dort auch.


Ich reise seit Jahren immer mit Zweithandy. Das ist ein günstigeres Android-Gerät mit zumindest einer guten Kamera (meistens Galaxy A-irgendwas) und hat folgende Vorteile:
  • Ich bin versorgt, sollte dem Haupthandy was passieren. Zum Glück bisher noch nie eingetreten.
  • Ich habe ein günstiges Modell dabei sollte es in gefährlichere Ecken gehen.
  • Gegen Ende des Urlaubs kann ich damit einem Girl auch etwas Gutes tun oder sie damit „vergüten“. Wie z.B. in diesem Urlaub
Mein Ersthandy ist auch nicht immer das aktuellste iPhone-Modell, sondern mal ein oder zwei Generationen älter. Da läuft man in brenzligen Situationen nicht Gefahr sein Leben dafür riskieren zu wollen und man ärgert sich danach nicht, sollte es wirklich weg sein.


Kleine Empfehlung: Seit ein paar Jahren verreise ich mit diesen Airtags von Apple. Die habe ich in Koffer und Trolley so eingebaut, dass die da auf Anhieb keiner findet. Vorher aber am besten den Lautsprecher deaktivieren (Anleitungen zu Genüge im Netz), damit die Dinger nicht irgendwann nerven.
Jetzt warte ich schon immer darauf, dass mir mal ein Gepäckstück abhandenkommt oder gestohlen wird, aber bisher zum Glück nicht passiert.
Zahlt sich aber an den Flughäfen schon immer aus, wenn ich weiß, dass mein Koffer mitgekommen ist und gleich auftauchen wird…


So einen Airtag (gibt auch Android-Varianten) habe ich auch immer dabei und platziere in im Mietwagen oder Leih-Roller. Soll ja auch schon vorgekommen sein, dass Vermieter sowas mit Zweitschlüssel zurückholen um die Kaution zu kassieren. Oder normaler Diebstahl.
Die Dinger kann man notfalls sogar von einem Fremdhandy orten. Gibt da bei Apple so eine „für Freund finden“ Funktion.
 
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