Pattaya Zweite Chance Pattaya – Auf der Suche nach mir selbst

@Moderation: wirklich super nett gemeint mit der Threadsplittung, allerdings habe ich hier jetzt schon zwei Kommentare hier welche eher in den Reisebericht gehören. Wenn so eine Diskussion auftauchen sollte, wie es hier in dem Fall war, setz ich meine Argumente. Wenn dann die Gegenpartei ihren Standpunkt vertritt, dieser aber keinerlei Potenzial enthält und ausartet, wird von meiner Seite aus geschwiegen und der gelbe Dreiecks Button links unten aktiviert. Ich weis wie lästig es ist, sich durch Diskussion zum eigentlichen Thema vor zu arbeiten, deswegen werde ich von meiner Seite aus auch keinerlei Diskussion (natürlich werden Fragen, Kommentare & Anmerkungen liebend gerne beantwortet) zulassen. Deswegen würde ich euch bitten, den Thread wieder zusammen zu führen.

@riva: der großartige riva: es ist absolut unwürdig von meiner Seite aus das du meinen Reisebericht liest geschweige denn kommentierst. Bevor´s sentimental wird, nehm ich mal kurz Stellung: ich kann mir gut vorstellen aufgrund der Charakterfrage, was sich hier für "Gestalten" rumtreiben. Die schaffen es ja nicht mal, mit einer Frau in DACH eine Beziehung aufzubauen, ohne das sie dann am Ende der dumme sind. Ich von meiner Seite aus habe es versucht, bedauerlicherweise schaffe ich es aber offensichtlich nicht irgendwelche Bedürfnisse (Status) zu befriedigen: vielleicht liegt es an der Intelligenz, vielleicht bin ich aber auch einfach zu faul und bequem (ich strenge mich nicht an, eine Beziehung aufzubauen) wenn ich so was lesen muss, das ein Ort wie Pattaya existiert. Was Viagra und Co angeht: wie Skywalker treffend formuliert, war das mehr so eine Kopfgeschichte. Allerdings werde ich später in Bericht nochmal drauf eingehen, hier wird ein Beispiel folgen das den Nagel auf den Kopf trifft. Allerdings werde ich demnächst das Gel probieren, wo ich mir schon einige Informationen eingeholt habe.

Nochmal zum sentimentalen Teil: du bist eigentlich der letzte Grund gewesen, warum ich einen Reisebericht schreibt. Das lustige ist: du hast die Motivation von einem anderen Member und so schliesst sich der Kreis. Ich versteh das bis heute nicht: du hast genau das gleiche Zeitfenster, du bist genau in derselben Location. Du erfüllst deine Erwartungen zu 100 % und ich zieh so´ne Mickey Maus Show ab. Nicht das ich mich jetzt weinend im Schlaf liege, aber es hat was von der Kategorie "Minderwertigkeitskomplexe". Unsere beiden Berichte sind eine perfekte Spiegelung "wie man(n)´s macht" und "wie man(n)´s nicht macht

Auf meinen Kommentar zum Voting des Reiseberichts 2012 bist du ja schon drauf eingegangen und wenn ich das richtig herausgelesen habe, ist das Thema Pattaya für dich erledigt. Es ist auch besser so, weil wenn du zurückkommen solltest, lauere ich dir am BKK Flughafen auf, kette mich an dir fest und dann wird ALLES (!) zusammen gemacht!
 
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noch ein kommentar zu der einen dame "here take my daughter..."
was meine erfahrungen angeht kann man die behauptungen was familienbeziehungen angeht nicht fuer ernst nehmen....

Habe ich mir später auch gedacht: wollte wahrscheinlich noch ein bisschen Mitleidsbonus rausschinden.


noch eine rueckfrage an die alten hasen hier was "i have to go buddha early..." angeht

Frag mal hier nach: https://thailand-asienforum.com/thr...der-thread-fuer-schnelle-loesungen-faq.14094/

Mir wurde dann gesagt (und ich habe es ja dann auch gesehen) das an dem Tag kein Alkohol verkauft werden darf. Apotheken hatten zu und einige Bierbars machten erst gar nicht auf. Ich bin mir ziemlich sicher, das man dort strenggläubig vorgeht.


Ich hatte den Motorbike Taxi Mann sein Handy: auf der anderen Seite der Leitung meldete sich erstmal niemand. Ich fokusierte mich auf mein bestes Englisch und versuchte den Sachverhalt zu erklären:
„Yes hello, i´ve got a problem with one of you´re drivers...“. Weit kam ich nicht.
„Blowjob?“
„Ähm...excuse me?“
„Yes, Blowjob. No Problem“.
„There´s no Blowjob in....“.
„Yes, i´m coming. No Problem“. Die Verbindung endete.


Ich war perplex, ich hatte keine Ahnung wen ich gerade in der Leitung hatte. Hatte sich der Fahrer einen Spaß erlaubt oder hatte er keinen Schimmer, was ich überhaupt von ihm wollte? Ich gab ihm sein Handy zurück und trete mich in sekundenbruchteilen um: ich hab das Bild heute noch vor meinen Augen, wie die mit ihren Stöckelschuhen und dessen daraus folgenden Lämrpegel über die Strasse rannte! Ich dann „Sorry Miss, i don´t think you really understand...“. Ich versuchte dann mit Gestik die Problematik zu erklären, keine Chance. Der ihr Englisch war noch beschissener als die der Fahrer, die mittlerweile interessiert das Geschehen mitverfolgten. Im Endeffekt hatte es keinen Sinn: ich „verabschiedete“ mich innerlich von den offenen 140 Baht und wünschte allen Anwesenden noch einen schönen Tag.


Ich peilte das Gasthaus an: es ging schon mehr oder weniger in die Dämmerung und ich wollte noch ein happen Essen. Also durchgelatscht durch die Soi 6, schön in der Mitte, weg von den schreienden Mädels als auf einmal mein Premieren“fick“ mit einer Gruppe Mädels an einer Bar auftauchte. Sie hielt ein Baby im Arm, sah mich und sagte „Look (sie nannte meinen Vornamen), our Baby“. Ich lachte und tat so, als ob ich mir mit der Faust voll in die Eier schlage. Ich ging auf die Mädels zu und nahm spontan das Baby zu mir. Ein Seufzer ging von der Gruppe aus: Baby´s und Männer, das ist auch weltweit ein Chick Magnet. Ich gab´s aber schnell wieder zurück mit dem Gedanken „viel Glück beim großwerden hier, du wirst es brauchen“. Ich ging dann mit meinem Erstfick noch in die Bar, was trinken. Sie jammerte das ich heute der erste Kunde wäre und ich versuchte beruhigend einzuwirken, das ja Low Season ist und es ohnehin schwer sei, Geld zu verdienen. Sie zeigte mir dann noch von mir ihren erworbenen Fünf Euro Schein. Stimmt da war noch was: also ich ihre LT Gebühr aus meinem Geldbeutel zahlte, sah sie den fünf Euro Schein blitzen. Den fand sie gleich so interessant, das sie ihn behielt.


Nach dem Essen schaute ich noch in einem Tattooshop vorbei (in der Soi 6), weil ich mir unbedingt noch eins in meinem Urlaub machen lassen wollte. Kurze Vorgeschichte: ich habe drei Schlagwörter, wenn man die miteinander verbindet, sollen die einem erfolgreich durch´s Leben führen. Ich hab mir diese Wörter in meinem Tokio Urlaub 2011 auf das Handgelenk in japanischer Lettern stechen lassen, nun war dasselbe in Thaischrift dran. Angekommen versuchte ich mein Anliegen dem Tattookünstler zu erklären: er verstand sofort und ich wies ihn darauf hin, ob es in seinen Augen Sinn ergibt. Er konnte die Schlussfolgerung verstehen und anhand seiner Körpersprache war ich mir auch ziemlich sicher, was er macht. Er machte aus meiner Vorlage eine eigene und wir verabredeten uns für den nächsten Tag.


Ich ging zurück ins Gasthaus und zog mich schnell um: Hemd, bessere Schuhe, noch ein wenig Parfüm auftragen um mich bereit für die Piste zu machen. Ich musste zusehen, das ich diese Panikattacken loswerde und redete mir gut zu, dass das ja auch nur Menschen sind die Geld verdienen wollen und es ihr Job ist, dir nach zu rufen. Ja das war´s, also nix wie raus aus dem Zimmer, die Treppe runter, an der grüßenden Wirtsdame vorbei, durch den Vordereingang: BAM! Es war stockdunkel, überall schreiende Mädels, LB´s mitten auf der Strasse! Panik! Ich dachte mir: „geh jetzt bloss nicht wieder rein“. Direkt gegenüber meines Gasthauses war ein Friseurladen, ich musste weder nach links noch nach rechts ausweichen. Ich musste nur gerade aus laufen. Ich nahm die Möglichkeit wahr, um Zeit zu gewinnen! Also nichts wie rein. Die Mitarbeiterinnen sahen mich mehr oder weniger entgeistert an, aber ich war nun offiziell Kunde und wollte mir die Haare schneiden lassen. Da saß ich nun im Stuhl zwischen Ladyboys, die sich ihre „Titten“ zurechtrückten und Barmädels, die an ihren Augenbrauen zupften. Aber irgendwie fühlte ich mich sicher. Nach getaner Arbeit von der Frisörin zahlte ich meine Schuld und lag noch Tip obendrauf. Ich denke, es war soviel Trinkgeld wie ich in meinem gesamten Pattaya Urlaub nicht gegeben habe: nicht der Putze im Hotel, nicht im Restaurant, keinen Taxler, keinem Mädel, niemanden!


Ich ging weitaus relaxter, aber nicht ganz ohne Hemmungen, in die Soi 6 um sie besser kennen zu lernen. Weit kam ich nicht: ein LB mitten in der Strasse. Gleich vorweg: ich finde es eine Unverschämtheit, das sich die Ladyboys mitten in die Strasse stellen. Abteilung unerlaubter Wettbewerb! Jedes Mädel bleibt aussen an der Bar auf ihren Stuhl sitzen, rufen, winken und das wars. LB´s hier hatten wohl extra Befugnisse: die hielten mich am Handgelenk fest. Ich hasste das! Es: „You promised me one drink“. Ach echt? Wusste ich gar nicht. Deiner Transenkollegin hab ich einen ausgegeben, dir jetzt auch? Nun ja: ich war der Meinung, das wenn ich ihnen einen ausgebe sie mich dann in Ruhe lassen. Also nix wie rein in die Ladyboybar: es ging in eine Art Hinterraum (sah aus, als ob man in nem Wintergarten sitzt, nur ohne Glas) mit abgetrennter Wand zur Bar. Ich saß so ziemlich mittig und mein LB machte es sich neben mir bequem. Ich bekam meinen Trink und wir stießen an. Vor mir war so ein kleiner, geiler Japaner (so um die 55 Jahre) der war bereits fleissig am fummeln. Er hatte Spaß.


Wenn mir jemand vor meinen Urlaub so erzählt hätte, was in den folgenden Momenten passieren würde, der homophobe Teil in mir hätte ihm die scheisse aus dem Leib geprügelt: mein LB fing an meine Hose Abteilung Schwanzgegend zu streicheln. Ich dachte mir noch, das es doch nur bei dem Drink bleiben sollte. Aber ich bewegte mich nicht, nuckelte schnellstmöglich an meinem Drink das ich hier schnellstmöglichst rauskomme. Mir wurde dann meine Hose aufgeknöpft: ich stellte mir vor, das wenn ich weiblich wäre und in so einer Situation null Widerstand leiste, ein potenzielles Vergewaltigungsopfer wäre. Bedauerlicherweise ist es beim „Hose aufknöpfen“ nicht geblieben: mir wurde der Versuch eines Handjobs verpasst und wenn ich nur den Funken einer Errektion zeigen würde, hätte ich ein ernsthaftes Problem. Mein Gehirn schrie mich an: „DA HAT EIN TYP DEINEN SCHWANZ IN DER HAND! DAS WEISST DU JETZT SCHON, ODER“? Der Ladyboy hingegen: „ I wanna suck your cock“ und ging runter. Da war es dann doch Zeit die Notbremse zu ziehen: via Handgelenksrücken stoppte ich es an ihrer Stirn kurz vor Touchdown. Das würde ich auf keinen Fall zulassen und verabschiedete mich recht freundlich, um meinen Drink zu bezahlen.


Ob ich danach noch in der Soi 6 zum „Sightseeing“ war weiss ich nicht mehr. Ich war zu sehr perplex. Ich will jetzt nicht sagen, das dieses Erlebniss mein Leben verändert hat, aber es war mehr lustig als ernst gemeint. Ich denke auch von dem Ladyboy. Dann gehen wir mal zu Tag 4...


Das nächste Mal: lerne deine Nachbarn kennen – der ultimative Test gegen LKS
 
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Hallo liebe Mitleser, aus Zeitmangel werde ich ein weiteres Kapitel posten um dann heute nochmal auf einzelne Fragen eingehen zu können. Vielen Dank für euer Interesse! :bye::dank::super::baaee::wgeil::efant::borat2:


Nach dem aufstehen und frisch machen nahm ich mir vor behutsam die einzelnen Bars zu erkunden, die sich in der Soi 6 befanden. Daher meine sexuellen Aktivitäten sich zu dem Zeitpunkt in der Kategorie „erbärmlich“ wiederfanden, musste ich zwingend jemand finden der das was mir fehlt kompensiert: in meinen Augen Selbstvertrauen. Zuvor schaute ich aber noch bei meinem Tattooartist vorbei: der war soweit vorbereitet und wir konnten mit der 2,5 stündigen Session beginnen. Als kleines Schmankerl legte er auf seine Stereoanlage meine Lieblingsband auf und wir konnten beginnen. Das Studio selber war sehr spartanisch ausgerichtet, aber es hatte Flair. Mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden. Ich bezahlte das Werk (vom Preis her 80 % weniger als ich in Japan bezahlt habe und das für diesselbe Arbeitszeit) und ging bei MCD´s was essen.


Mittlerweile brach der Nachmittag ein und ich war auf der Suche nach der „Special One“. Daher ich aus TAF wusste das die Verpackung meist nicht zum Inhalt stimmt, was heissen soll das du (in deinen Augen) die heisseste Ische anquatschst , welche sich dann aber zum Rohrkrepierer entwickeln kann wenn es Ernst wird, versuchte ich pro Bar alle Mädels kennen zu lernen. Gleich vorweg: ich hab kein einziges Mal in meinen Aufenthalt ein Mädchen von den Bars direkt angesprochen (ausser einmal, dazu später in einem anderen Bericht). Meine Taktik war immer, das ich rein bin, mich auf einen Platz gesetzt habe und hatte dann mehr oder weniger zwei bis fünf Mädels an meiner Seite.
Ich war dann so frei und zahlte alle anwesenden, bei mir sitzenden Mädels nen Drink. Ich war ja mit meinem Budget noch ziemlich an der Untergrenze, d.h. ich hatte massig Spielraum zur Verfügung. Vor dem Urlaub waren pro Tag zwei „Nummern“ kalkuliert: wir hatten Tag vier und das Ergebnis liest sich ja von selbst. So ging das von Bar zu Bar: von einer Gruppe von bis zu fünf Mädels blieb am Ende immer eine übrig. Ich habe durch mein Desinteresse den anderen Mädels gegenüber klar gemacht, das ich mich jetzt nur mit der einen, die an meiner Seite war, beschäftigen werde. Ich musste auch kein schlechtes Gewissen haben, weil ja jedes der Mädels schon durch meine Anwesenheit ein Geschäft gemacht hat (in Form vom LD).


Das „bar hopping“ hat sich mitunter den ganzen Tag hingezogen: ich ging rein, es wurde leidenschaftlich geküsst (teilweise wurde heftigst nach meine Lippen geschnappt-ein Labello Stift war hier eine gute Investition) und das wars. Immer auf der Suche nach der „Special One“. Es war auch ein Selbsttest, wie weit ich mich verlieben würde: ich meine alle Mädels sahen gut aus, mit denen könnte ich tendenziell alle in die Kiste steigen (was ja bis dato mein größter Fehler war, weil ich mich zu leicht zufrieden gab), aber der Realist in mir liess keine Gefühle zu. Ich musste an die ganzen TAF Opfer denken, die monatlich nen fetten Betrag über ihr Paypal Konto laufen lassen, damit sie ihre Ultra Longtime bei Laune halten. Ich fühlte mich unsterblich. Oh du Narr!



Die Ambienten in den verschiedenen Bars haben mich auch ziemlich überrascht: von bequemen Sesseln bis Wide Screen Television war alles vorhanden. Demzufolge konnte ich mich speziell an zwei Situationen erinnern: ich in einer Bar, Mädel neben mir und die Bedienung (wie ich später im Forum feststellte, betreiben diese keinen Paysex, sondern arbeiten wirklich nur als Bartender) kam zu uns, brachte unsere Bestellung. Sie hatte kurze, blond gefärbte Haare und für mich in Asien das erste mal das ich so etwas bei einem Einheimischen sah. Ich wollte wirklich nur nett sein und sagte: „ I like your Haircolor“ und sieh nur „mmh“. Ich dachte mir nur, du kannst dir dein „mmh“ in den Arsch schieben, du arrogante Fo**e! Da saß ich nun mit meiner potenziellen „Special One“ und mir fiel gleich dieser massive „Oberbau“ auf, der untypisch für Thaimädels sind. Ich fragte, ob für LT 1000 Baht in Ordnung gehen und sie meinte „I want 1500, look there natural“. LOL na mit solchen Argumenten geht der Preis dann schon klar. Ich verabschiedete mich dann und meinte, das ich mich noch ein wenig umsehe. Mein großes Problem ist und bleibt aber meine Orientierungslosigkeit: ich bin so ein Typ, der sein Auto an Parkplatz „Zone G“ abstellt und dann bei „Zone B“ anfängt zu sucht, weil ich mich einfach nicht erinnern kann, wo „Zone „G“ überhaupt ist. Genauso war das mit den Bars: es waren soviele und die Strasse so lang. Ich konnte mich später einfach nicht mehr erinnern, wo ich das Mädel traff und so ging mir die „Special One“ (vielleicht bin ich ja tittenfixiert?) durch die Lappen. Später teilte ich mir selber eine „Stammbar“ zu, dich ich mir aber nur aufgrund der Tatsache merken konnte, das sie direkt gegenüber meines Gasthauses war.


Wenn wir schon bei meiner „Stammbar“ sind, die zweite Situation, welche ich auch später ziemlich bereute: ich saß in der Mitte, gegenüber am Tisch drei Mädels,rechts und links jeweils ein Mädel. Ich bestellte für alle fünf Mädels nen LD, wir stießen an und nach dem ersten Schluck verabschiedeten sich die drei Mädels gegenüber von mir wieder nach draußen zum weiteren Kundenfang. An das Mädel rechts von mir konnte ich mich gut erinnern: sie war im Prinzip mein allererster Kontakt, wie ich in der Soi 6 eintraff. Das war das Mädel, die mir zugerufen hat als ich aus dem Van stieg (wo mir der Thaifahrer den Koffer in die Hand drückte) und auch glaube ich mit dieser „Vorgeschichte“ hatte sie einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Sie hatte einen leichten japanischen Touch (man glaubte kaum das sie in Thailand geboren sein könnte) und daher dies meine Beuteschema ist, war ich sehr interessiert an ihr. Bedauerlicherweise hatte sich das Mädel links von mir bereits so in mich „eingehakt“ (die hing mir voll auf die Hüften), das sie mich offensichtlich schon als ihr Eigentum „beschlagnahmte“, was mich aber nicht abhielt meine japanische Superbraut zu küssen (also so mit Zunge und so). Sie sah mich dann mit ihren Kulleraugen und flüsterte „Can i stay with you ?“ und ich eiskalt „mmmh? No.“

WOAH! Was war das denn für eine Aktion? Das Mädel hat nur versucht nett zu sein, kein Grund hier herablassend das Oberarschloch raus hängen zu lassen! Ich glaube, ich fühlte mich schon in einer Art Sphäre, wo ich den Bezug verlor, den Frauen gegenüber respektvoll zu sein. War klar, das sie sich ihr Glas schnappte und ziemlich angepisst raus ging, während ich noch mit einem Mädel übrig blieb. Mir tat das auch in dem Moment nicht leid. Zu meiner Verteidigung: ich hätte ihr die Sache so erklären können, das sich bereits „Miss Superklette“ neben mir (wir nennen sie ab sofort so, daher sie noch eine größere Rolle im Bericht spielen wird und ich ehrlich gesagt nicht nach ihren Namen gefragt habe) breit gemacht hat und ich jetzt nicht das Arschloch sein wollte, der sie abweist. Mir schien die japanische Superbraut eine Nummer taffer zu sein als Miss Superklette, die eher einen „Korb“ ertragen würde, deswegen erteilte ich ihr die Abfuhr. Ich habe sie später wieder In D tatsächlich bei Facebook gefunden, habe ihr eine Mail geschrieben und versucht die Situation, mit den Worten, welche ich gerade geschrieben habe, zu erklären. Bedauerlicherweise hat sie trotz Aktualisierung ihres Accounts die Mail nie geöffnet. Keine Ahnung, wieso: aber wenn ich wieder in Pattaya bin, mache ich es wieder gut.


Zeitsprung zum Abend zurück und ihr erinnert euch bestimmt, wie ich vergebens die Bar suchte, wo ich meine potenzielle „Special One“ das letzte mal sah. Bedauerlicherweise blieb es dabei auch und wollte auch auf Teufel komm raus nichts überstürzen, deswegen nahm ich mir vor am nächsten Tag weiter nach „genau der einen, die ich brauch“ zu suchen. Ich ging noch nett was essen und gönnte mir beim trinken ein paar Gläser Rotwein als Belohung für mich selbst. Daher ich ja das ganze Jahr mit Alkohol nichts zu tun habe, schlug der mir relativ (mit dem ohnehin schwülen Wetter) heftig auf die Birne. Ich wollte irgendwie noch Spaß haben und erinnerter mich an die Kart Bahn, die in Pattaya steht. Mit meiner Map, die die Bahn ablichtet, bin ich zum nächsten Motorbike Taxler und liess mich dort hinbringen. Ein Höllentrip! Er ist durch die Rush Hour gefetzt und durch die Gassen gebrettert: würde mich nicht wundern, wenn der wie ich auch schon etwas „getankt“ hat. Aber es war übelst lustig, wusste aber im Unterbewußtsein wenn es dich jetzt schmeißt, wird dich das sehr, sehr schwer verletzten. Wir sind an der Kart Bahn angekommen: ich fragte ihn, ob er auf mich warten könnte daher ich keinen anderen Motorbike Taxi Stand sah, mal davon abgesehen war es dunkel und ich denke für nen angetrunkenen Touri wie mich, nicht ganz ungefährlich. Das wusste er natürlich auch, ging auf das warten ein und wollte dafür 400 (!) Baht. So lächerlich wie sich das anhört: was sind schon 400 Baht, aber ich war mittlerweile der Meinung, je weniger ich für „Nebentätigkeiten“ (wie Essen, Beförderung, Vergnügen, etc.) ausgebe, desto mehr habe ich für die Mädels übrig. Ich schnauzte ihn an, aber hatte im Endeffekt keine Wahl. Der Penner meinte nur „I take care about you in Pattaya“. Bei der Rezeption der Kart Bahn angekommen beschwerte ich mich auch nochmals über die Methoden, mit den man Touristen hier offensichtlich abzieht, welches mit einem müden nicken erwidert wurde. Ich schaute mir die Preise für die Bahn an und entschied mich für ne Fünfer Karte: dafür gab es ein kesses Shirt obendrauf, welches ich gleich anzog. Die Frau an der rezeption fragte mich noch „Sir are you drunk?“ welches ich mit einem arroganten „No!“ erwiderte, mir aber auf Englisch „drunk as fuck“ dachte. Ich wollte unbedingt eine Runde bei Nacht drehen und ab gings: gar nicht so einfach, im halbsuff sich zu konzentrieren. Ich fuhr auf die Bahn und bretterte gleich in die erste Schikane. Daher es nur Bedienste gab, die an den wirklich, kniffligen Schikanen zur Hilde eilten wenn was passiert, um das Kart wieder in Fahrtrichtung zu hieven, stand bei mir niemand. Klar: wer fährt auch in einer rechtskurve einfach gerade aus weiter in einen Reifenstapel? Ich zog also meine Karre selber wieder raus und habe noch schemenhaft einen der Streckenposten in Erinnerung, der mir mit der Faust drohte weil ich die Bahn unerlaubterweise betratt. Ich stank auch ziemlich ab gegenüber der Konkurrenz: war teilweise acht Sekunden unter der Bestzeit, aber nur weil ich vor jeder Kurve bremste. Das sollte sich aber in Laufe meines Urlaubes noch ändern, allerdings war ich vom Rundenrekord immer noch drei Sekunden entfernt, obwohl ich ziemlich knapp an der Ideallinie fuhr. Nach dem Spaß fuhr mich mein Taxler heim und ich drückte die Zeche ab. Danach fuhr ich nie mehr wieder Motorbike Taxi, weil ich mich betrogen fühlte: ich wich zu unseren Freunden des Bahtbusses aus, wer hätte gedacht das ich kurze Zeit später auch mit ihnen brechen würde.



Das nächste Mal: auf der Soi 6 gibt es auch für den „good man“ nichts umsonst.
 
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[...]Auch ich hatte schon solche Hängolin-Phasen[...]du bohrst im toten Fleisch
Das sind Metaphern die du raus haust: die wären alle verdammt witzig, wenn das alles nicht so traurig wär.:ironie:


Weitere "Taktik" wäre bspw. mit dem Mädel erst einmal außerhalb des Zimmers etwas zu trinken, zu essen, zu quatschen um dabei eine "Grundstimmung" aufzubauen.

Wir gerne hätte ich sowas vor meiner Abreise gelesen: es wird aber noch ein Kapitel folgen, wo ich noch näher drauf eingehen werde.


Moin Franke,

ich werde Smartphone, e.t.c. zu Hause lassen und deswegen erst nächsten Monat weiterlesen können,
[...]Schade das ich zurück muß, wenn du gerade zum zweiten mal einfliegst ...

Ich hab immer meinen Laptop dabei: das ist eine einmalige Investition und wenn man schnell was recherieren will (z.B Weg finden über Google Maps) ist man dank WIFI schnell am Ball. Wieso schade das du zurück musst, wenn ich in Pattaya einschlage? Du wolltest dich doch nicht mit mir treffen? Ich glaub du hast den Sinn des Berichts nicht ganz verstanden: wenn der mal nicht aussagekräftig genug ist, um mir besser aus dem Weg zu gehen...:lach:

Grundsätzlich finde ich es absolut super, das du hier aus einer Perspektive schreibst, zu der sonst kaum einer die 'Eier' hat!!!
Bitte mach weiter!

Ja das kann ich aber auch nur aufgrund einer gewissen Anonymität, daher ich von der Voraussetzung ausgehe niemals jemanden von persönlich kennen zu lernen. Die Distanz übers Internet hilft da ungemein. Gegenüber meinen Freunden würde ich so etwas natürlich nie erwähnen, ganz davon abgesehen das ich um den halben Globus fliege, um Schnecken zu knallen.

@[...]wie bist du darauf gekommen direkt als newbie in die soi 6 zu ziehen?
gruss

:? Wie Rhabarbero schon gefragt hat: Wie kommst du bei den ganzen Infos hier im Forum darauf, dich in der Soi 6 niederzulassen beim Erstbesuch????[...]Aber ich gehöre wohl zu den membern, die sich eher zu sehr als zu wenig vorbereiten

Ich hab mich über TAF bei den Hotelbewertungen über eine zentrale Lage in Pattaya informiert und hielt direkt in der Soi 6 zu wohnen die beste Gelegenheit (Gründe dafür siehe Kapitel 1). Was mich irritiert ist, das ich mich sehr wohl informiert habe und dort mit keiner Silbe erwähnt wurde, das in der Soi 6 zu wohnen für Newbie´s nicht geeignet ist. Ich will das aber nicht zu sehr übertreiben: ich habe "allergisch" drauf gewirkt, es gibt sicherlich auch Customer, die sich bei ihrem Erst-Aufenthalt dort pudelwohl fühlen. Das ich nicht das Hotel gewechselt habe, lag daran das ich für den kompletten "Urlaub" bereits vorrausgezahlt habe. Das Gasthaus war super, es war nichts zu beanstanden. Ich hab rumgebitcht und das galt es halt im Laufe der Zeit unter Kontrolle zu bringen.

:?Nachtrag: Bei deinem post 64 habe ich nicht verstanden, wem du jetzt einen Korb gegeben hast.....Mrs Japan oder Mrs Superklette....Verstanden habe ich, dass du anscheinend überlegt hast, wer von beiden einen 'Korb' besser vertragen kann......:?das wiederrum verstehe ich nicht als Auswahlkriterium für/gegen ein Mädel......oder bist du einfach nur ein 'Netter'.......???? Dann Vorsicht vor der Opferrolle

Es liest sich schwieriger als es ist: bei der Erklärung hatte ich auch so meine Zweifel ob man das beim lesen kapiert wenn man nicht gerade live dabei war. Es ging einfach nur darum, das Miss Superklette als erstes bei mir war und ich, wie du bereits erwähnst, einfach zu nett bin (ich hab das aber auch in den Bericht ein paar mal durchsickern lassen, siehe Unterhaltungen mit LB´s) das ich sie weg schicke, obwohl ich mehr an Miss Japan interessiert war. Ich denke mein Mitleid hielt sich auch in Grenzen, daher mir Miss Japan eben einen selbstbewussten Eindruck machte und sie mit der "Abweisung" umgehen kann. Gleich vorweg: es wird ein Kapitel folgen (mein absoluter "Lieblingspart"), wo ich ein Mädel für ein anderes Mädel abweise und mir das Karma voll in die Fresse schlägt.
Das ich mich als Opfer sehe, halte ich für übertrieben: wie du bereits in der Diskussionsrunde lesen konntest, bin ich dafür zu sehr Realist.
 
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1. breitere Kondome 2. nicht so viel nachdenken (dabei hilft etwas alk zum beispiel :mrgreen:) und 3. bei den girls mehr auf die chemie als auf die optik achten.

Zu 1: hab mir bei Kondomoutlet welche bestellt, da sollte man erst seine Penis "Konfektion" messen vor Kauf. Hab mir "gefühlsechte" bestellt, also sehr dünne. Mal schauen, was es hilft.

Zu 2: das wurde mir in Pattaya auch um die Ohren geschlagen ("You think too much"), näheres dazu im übernächsten ("Special One") Kapitel. Ob mir Alkohol hilft, wage ich zu bezweifeln. Ich denke, genau das Gegenteil wird der Fall sein.

Zu 3: bedauerlich hat mir jedes Girl vermittelt, das "zwischen uns" die Chemie stimmt. Da fehlt mir offensichtlich noch das Feingefühl.

:yes:Also für mich wäre Soi 6 vor 10 Jahren bei meiner Premiere in Pat. niemals infrage gekommen....war immer schon für hardcore bekannt.....auch heute würde ich da nicht absteigen.....du weisst warum...
Bin sehr gespannt, wie du die Kurve kriegst, dass sich dein 'zum Paradies sind es nur 11 Flugstunden' und Soi6 am Ende deiner posts nicht als Ironie herausstellt....

Du hast 10 Jahre Patty Erfahrung und würdest da nicht absteigen? Und nein: ich weiss nicht warum. Hab ich da was überlesen?:oops:
Die Antwort auf die Signatur wird sich im letzten Kapitel auflösen: wird ziemlich ironisch werden.:bae:


Ich wachte mitten in der Nacht auf, so um die halb vier rum. Ich hatte nen mega Heißhunger, also nix wie rein in die Strassenklamotten, um sich am 24 Stunden Mc Donalds zu verköstigen. Dabei fiel mir auf, das mein Bargeld langsam knapp wurde und mein Urlaub zu dem Zeitpunkt noch volle drei Tage ging. Also nix wie los, Kreditkarte einstecken und den Hinterausgang zu der Soi 6/1 via Seitenstrasse in die Soi 6 nehmen. Dank der vielen ATM´s in der Strasse hob ich mir noch 500 Euro ab. Was mir auffiel: trotz der späten Uhrzeit waren doch noch einiges an Fußvolk (vor allem Ladyboys) unterwegs. Ich ging entgegengesetzt der Beach Road Richtung Hauptsstrasse, als sich doch tatsächlich ein LB an mich ranwagte. Ich merkte ca. drei Meter daneben eine männliche Person mit laufenden Motorroller. Es ging ziemlich auf Konfrontationskurs: „Hey Darling, i´m very horny“ und „rieb“ sich dabei im Zentrum meiner Schwanzgrenze. Es versuchte mich noch in ein Gespräch zu verwickeln und „rieb“ sich kontinurlich an mir. Mit einem „sorry, not interested“ trat ich einen Schritt zurück. Der LB gab irgendeinen thailändischen Laut zu dem Motorrollerfahrer, stieg auf und weg waren sie. Die Situation an sich hat keine fünf Sekunden gedauert. Ich sah langsam an mir unter und mir wurde auf einmal bewußt, was das für eine Nummer war (Microsoft Word meldet mir gerade mein 10.000 Wort im Bericht *yeah*): mein Geldbeutel war zur Hälfte aus meiner Hosentasche nach aussen „gewandert“. Ich war total baff! Diese „Reibeaktion“ sollte eine reine Ablenkungsaktion sein, damit ich nicht spüre wie es mir meinen Geldbeutel aus der Hose fischt (und ich spürte wirklich nichts). Der Motorrollerfahrer war dann das Fluchtfahrzeug und wie sie merkten, das sie keinen Erfolg haben werden sind sie abgezischt. Was wäre gewesen, wenn ich den Diebstahl in dem Moment der Entnahme gemerkt hätte? Höchstwahrscheinlich hätte ich mir den LB auf demWeg zum Roller noch schnappen können, denke aber spätestens ab dem Augenblick hätte mich der Fahrer abgestochen. Ich merkte auf einmal schlagartig, wo ich mich überhaupt befand. Da war es wieder: das Klischee des klauenden Ladyboys. Auf der anderen Seite: welcher dummer Touri rennt bitteschön nachts in einer unbeleuchteten Strasse mit 20.000 Baht umher?


Ziemlich geschockt von dem Zwischenfall die nächste, unangenehme Situation: ein Freelancer in höhe einer geschlossenen Bar, wo aber noch Zutritt zur offenen Terasse war. Sie quatschte mich an und meinte, wo ich hingehen würde. Ich so ehrlich antwortend das ich was essen will, worauf sie meinte das ja nichts mehr um die Uhrzeit offen hätte. Sie unterstrich mir natürlich ihre Geschäftsinteressen, worauf ich hin „probably later“ meinte. Sie war richtig aggressiv: hielt mich am Handgelenk fest, versuchte mich in den nicht einsehbaren Teil der Terasse reinzuziehen und liess nicht locker (ich hätte der Schlampe am liebsten eine geknallt). Ich riess mich dann los und ging einfach weiter: auf mein „probably later“ antwortete sie „das sie ja später nicht mehr da sei“ und ich ihr nur zurief „what a shame“ natürlich ironischerweise. Ich kam endlich beim MCD an, stillte meinen Hunger und wartete, bis es einigermaßen hell in Pattaya wurde, bevor ich mich wieder ins Gasthaus verzog und noch ein paar Stündchen pennte.


Frisch motiviert und ausgeschlafen ging es abermals auf, die „Special One“ zu finden. Nach meinem „zweiten Frühstück“ lernte ich noch ein paar Bars (logischerweise mit den dazugehörigen Mädels) in der Soi 6 kennen. Unter anderem auch meine (wie sich später herausstellte) zweite Stammbar, wo sich ziemlich schnell ein Mädel an mir „zu schaffen“ machte. Das war die erste, wo ich (tschuldigung für den Ausdruck) so richtig geil wurde. Sie hatte wunderschöne Augen und der Blick dazu liess einen dahinschmelzen. Sie setzte sich auf mich (das Gesicht zu mir gedreht) und ich hatte einen grandiosen Ausblick auf ihr Dekoltee. Sie rieß immer die Augen auf, wippte dabei und gab immer diesen „Bum-Bum“ Laut von sich. Wir küssten uns ziemlich heftig und ich hatte das Bedürfnis, mit ihr allein zu sein. Ich sprach sie auf ein Zimmer an, machte ihr aber deutlich das dort kein Bum-Bum stattfinden wird. Wir also hoch in den ersten Stock, sie lag schon angezogen im Bett als sich die Mamasan (könnte auch der weibliche Bartender gewesen sein, war ziemlich jung) im Türrahmen blicken liess und nach dem entsprechenden Obulus verlangte. Ich machte meine Position klar, das hier kein Sex stattfinden wird, demzufolge ich garantiert keine Shorttime Gebühr abtrüge ganz zu schweigen von der Barfine. Ich sah es nicht ein, das ich barfinen soll, obwohl ich doch auch unten das Mädchen besetze und sie eben nicht ihren „Job“ nachgehen könnte. Was ich damals nicht wusste, war das es zusätzlich zu den beiden, genannten Komponenten und dritte gehört: die Benutzung des Zimmers mit etwa fünf Euro. Ich kann im nachhinein davon ausgehen, das mir die „Mamasan“ versucht hat, das zu erklären ihr Englisch aber mehr als bescheiden war und es eben ein Verständigungsproblem gab. Im nachhinein hätte ich die fünf Ocken gerne abgedrückt, so wies ich mein Mädel drauf hin das es wieder runter geht.


Selbsterklärend das die Stimmung bei mir im Keller war: ich schmiess bei diesen Besuch glaube ich sechs LD´s, da konnte man schonmal ne Aussnahme machen. Mein Mädel war auch ziemlich angepisst: sie wusste, das ich keine ST´s mache und saß nur noch teilnahmslos bei mir rum mit einer Schnute, dass das Gegenteil einer Errektion erzeugt. Mir wurde aufgrund dieses Verhalten aber ganz schnell wieder klar, das die Mädels dich heiss machen, ihren Verdienst abzweigen und dich ganz schnell wieder vergessen können. Eine für mich prägende Erfahrung! Ich möchte auch gleich bei dem Mädel bleiben, um ihr/mein persönliches Kapitel abzuschliessen.
 
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Zeitsprung auf den nächsten Tag: ich kam gerade vom GYM auf den Weg ins Gasthaus und kam offensichtlich in der Nähe von ihrer Bar (auch ihrer Strassenseite). Ich hab garnicht so schnell reagieren können, da rannte sie raus und klammerte sich gleich um mich. Ich fand das total süß und merkte erstmals, wie klein sie überhaupt ist: sie ging mir mit meinem 185 cm gerade mal auf Brustwarzenhöhe. Ich machte ihr klar, das ich schnell duschen gehe und ich sie heute abend definitiv barfine, weil ich überspitz auf sie war (okay das hab ich natürlich nicht gesagt). Gesagt, getan befand ich mich wieder in der Bar. Eine Kollegin von ihr machte mich drauf aufmerksam, das sie beim Friseur war und sie eine neue Frisur hatte: die Haare waren zu einem schicken Kurzhaarschnitt gestutzt worden. Sah sehr süß aus. Ich machte ihr bei einem gemeinsamen Drink klar, das ich sie barfine wenn sie mit mir die Nacht (Longtime) verbringt. Dann folgender Satz: „I don´t go Longtime, i´m only 20“. Ich bin bei der Aussage ziemlich erschrocken, was sie auch merkte und mich mit den Worten „i know, i know“ versuchte zu beruhigen. Die war erst 20 Jahre alt, für mich unbeschreiblich jung, jetzt in dem Alter schon in so einem Gewerbe zu arbeiten. Jetzt „regte“ ich mich schon innerlich auf, das ich mit meinen 33 Jahren mit so nem Kücken in die Kiste steigen will: aber das Pattaya Publikum ist im Schnitt weitaus älter und da musste ich schon tief durchatmen. Ich war irgendwie down, das sie nicht mitkommt: das merkte sie auch und kehrte wieder in ihren „Geschäft abgeschlossen“ Modus zurück. Sie zückte ihr Handy und ich bemerkte, das sie Facebook hatte. Ich fragte, ob sie mich addet, dann könnten wir in Verbindung bleiben. Gesagt, getan. Ich war an meinem vorletzten Tag nochmals in der Bar, wo sie aber nicht anwesend war. Ein anderes Mädel „kümmerte“ sich um mich, als sie auf einmal die Treppe mit einem ST Customer runterkam. Mir war das aber relativ egal und fühlte mich persönlich nochmals bestätigt, das auch wenn „dein“ Mädel auf einmal einen anderen Customer hat, du es gefühlstechnisch nicht an dich ran lässt. Ich kenn hier Berichte: die Members waren richtig eingeschnappt / beleidigt, wenn sie ein Mädel das sie bereits kannten auf einmal in den „Armen“ eines anderen Mannes sahen, obwohl es doch zum Geschäft gehört.


Wir haben eigentlich bis zum jetzigen Zeitpunkt mehr oder weniger regelmäßigen Kontakt über Facebook. Dabei ist mir ihr grottiges Englisch aufgefallen, das nicht sehr gut ist. Einige Sätze versteht sie, einige nicht. Eine Beziehung rein auf Konversation aufgebaut wird das sicherlich nicht und insgeheim bereue ich es schon, das sie mich geaddet hat: ich will jetzt auch nicht das Arschloch sein, was mit ihr nichts mehr zu tun haben will. Um nochmal auf das Verständigungsproblem aufmerksam zu machen: ich weiss aus ihren Comments, das sie auch einen Deutschen kennt (ich hoffe bloss, das der hier nicht registriert ist bzw. das liest). Ich kann jetzt nicht den genauen Wortlaut wiedergeben (sonst würde es auffallen) aber wenn er z.B. unter einem Foto auf Englisch schreibt „das T-Shirt ist sehr schön“ antwortet die symbolisch mit „ja das Wetter bei uns ist sehr gut“.


Ansonsten, wenn wir uns geschrieben haben, habe ich immer auf Englisch und dann nochmal auf Thai (Google Translator) übersetzen lassen. Ich hab dabei gemerkt, das sie ziemlich schnell zickig wird, wenn sie aber einsam ist, froh jemanden zu haben, mit dem sie sich sich unterhalten kann. Ihr kennt das mit dem „zickig“: ihr verbringt mit dem Mädel seine supertolle Nacht, denkt ihr seit BFF und am nächsten Tag schaut die Alte euch nicht mal mehr mit dem Arsch an. So läuft unsere Konversation, allerdings mit einem Durchbruch vor zwei Wochen: sie war wieder beim Friseur und da ist offensichtlich ein Malheur passiert. Sie hatte auf einmal richtig, kurze Haare (welches sie mit Extensions mittlerweile ausgeglichen hat) und sah aus wie ein vierzehnjähriger Bully (Klassenschläger) oder alternativ eine richtig, gutaussehende Lesbe. Ich schrieb ihr das auch und sie meinte, das alle jetzt sagen, das sie wie ein Junge aussieht. Ich meinte, das jeder der so etwas sagt gleich ein Problem mit mir hätte, ich sie mag / cool finde und sagte im gleichen Atemzug, das ich mitte Februar in Pattaya aufschlage. Offensichtlich ihre Initialzündung mir ihre Nummer zu geben: im Zitat „when you go Thailand, you call me“. Klar Schätzchen: ich ruf dich an, wo dein Englisch doch so toll ist. Mit der Aussage weiss ich natürlich auch nicht: soll ich anrufen, bevor ich nach Thailand fliege, wenn ich in Thailand angekommen bin oder wenn ich in Pattaya aufschlage? Ich hab ihr dann eine SMS geschickt, um zu checken ob die Nummer korrekt ist. Mit den Worten über FB hat sie geschrieben „I see tk/ take care“. (was zum Teufel ist „tk“?). Irgendwann letzte Woche war es sehr spät in Thailand: ich habe gesehen das sie noch online ist und gewundert gefragt, warum sie noch wach sei? Als Antwort kam ein „augenrollsmiley“ und ich dachte, genug mit diesen Zickereien. Das hab ich echt nicht nötig. Ich werd mich nochmal bei ihr melden, wenn ich in BKK lande, mal schauen was an Resonanz kommt. Tja: ziemlich weit ausgeholt mit dem einem Mädel, bedauerlicherweise ist sie Part meines Trip´s. Sorry.


Machen wir also wieder einen fetten Zeitsprung zurück, wo ich gerade von einer „wannabemamasan“ mit meinem Mädel aus dem Zimmer „geschmissen“ wurde. Ich verliess die Bar angesäuert, aber immer noch auf der Suche nach Spaß. Also ab in die nächste Bar und ein paar Ladydrinks geschmissen. Selbstredend das ich gleich ein Mädel an meiner Seite hatte. Es war ziemlich schwül und ich fragte sie, was mit der Klimaanlage sei. Diese war defekt und wir hatten nur einen popeligen Deckenventilator zur Verfügung. Es wurde schon ziemlich heiss und meinte zu meinem Mädel, das ich schwitze. Das bekam die Mamasan mit und meinte „you are good man. You can shower“. Ich war begeistert über das Angebot und mein Mädel zeigte mir den Weg nach oben. Im Zimmer bei der Dusche angekommen liess es sich das Mädel nicht nehmen, auch unter die Dusche zu hüpfen. Daher ich (mehr oder weniger) ziemlich spitz auf sie war, nahmen die Dinge seinen Lauf und wir fanden uns auf dem Bett wieder. Wir machten eigentlich dort weiter, wo wir unten aufgehört hatten: nur mit dem Unterschied das wir nackt waren und sie anfing, mir einen zu blasen. Ich war aber weder in der Stimmung noch hatte ich Lust drauf, weil ich ja immer noch auf der Suche nach der „Special One“ war. Aber ich liess sie aus Spaß blasen, natürlich ohne zu kommen.


Schön abgetrocknet und erfrischt ging es wieder in die Bar. Dort erwartete uns schon die Mamasan und ich dachte mir „....und was wird das jetzt?“. Stellt die sich vor uns hin und meint zu mir: „And? You don´t wanna pay for the girl?“. Ich dachte ich bin im falschen Film! Ich hab nur duschen wollen, welches mir angeboten wurde. Das die Trulla mir nackt hinterherspringt, ist ja wohl nicht mein Problem. Mit einem zähneknirschenden „Of course, i wanna pay for the girl“ nahm ich diese weitere Lektion an (das es eben nichts umsonst gibt) und mein Mädel sagte noch was auf Thai (vielleicht die vorrausgegangene „Dienstleistung“). Mir wurde die Rechnung präsentiert, fakt ist: das Zimmer und die BF wurden berechnet, ob die komplette LT dabei war kann ich mir schlecht vorstellen, leider weiss ich den Preis nicht mehr genau. Ich fühlte mich irgendwie abgezogen und verliess die Bar. Ich denke, meine schlechte Laune hat auf mein Gemüt geschlagen und ich war nicht mehr in der Lage die „Special One“ zu finden. Der Tag endete damit, das ich noch bei einer Thai Massage war. Im Urlaub hatte ich drei Läden, die ich immer abwechselnd besuchte: einer mitten in der Soi 6. Dort konnte man sich im sitzen masieren lassen, ein Hochgenuss für meine Schultern. Dann am Ende der Soi 6 / Ecke Beach Road, qualitativ die beste. Die dritte in der Second road, nähe MCD. Da war eine süße Maus, die liess mich Knochen spüren von denen ich gar nicht wusste das sie existieren. Unglaublich was die mit ihrem 46 kg Fliegengewicht fertig brachte. Danach war noch Kart fahren angesagt und schön Abendessen. Somit endete Tag 6.


Das nächste Mal: endlich glücklich vereint mit der „Special One“ – Happy End...?
 
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Wenn dir ein Mädel in den ersten Stock nachläuft und sich mit dir nackt unter die Dusche stellt und aktiv wird, hättest du eigentlich auch erkkennen müssen, daß dies nicht umsonst ist.

Ich hab ungefähr 800 Baht an LD´s investiert. Ich dachte als kleines Dankeschön sollte das drin sein: danach ist man immer schlauer.

Franke, du bist nicht der Pattaya Typ..lass es doch sein. Geh nach Phuket. Da hast du schöne Strände[...].

Alles klar, lass mich nur schnell meine Liste durchgehen. Reiseversicherung für den Flug mitte Februar nach BKK in Anspruch nehmen: Check. Gasthaus anschreiben zwecks Stornierung meiner Übernachtungen: Check. Anfragen beim Arbeitgeber um Rückerstattung meiner Urlaubstage: Check. Moment mal:

Anhang anzeigen 8.gif

Ich HASSE Strände und ich HASSE dieses unnütze rumlgammeln in der Sonne. Ich muss im Urlaub viel Sightseeing machen, eine Menge Fotos für die Verwandschaft schiessen und viel von der Kultur / Leben eines Landes erfahren.

Und wenn du das gefühl hast dass sie zickt weil du ihr eine Nachricht geschickt hast die du mit Google übersetzer auf Thai geschrieben hast musst du dich nicht Wundern, denn diese programme sind mehrheitlich für die Katz, es wird nie so übersetzt wie du es denkst das es stimmt.

Also ich hab zusätzlich noch drei Mädels bei FB. Wenn ich was auf Thai schreibe, mache ich erst immer eine Gegenprobe ob das geschriebene auch Sinn in Englisch macht. Ich kopier dabei das Thai und schau dann, was im Englischen dabei übersetzt wird. Wenn es keinen Sinn ergibt, nehme ich einfachere Wörter bis es passt. Mit den anderen Mädels klappt das wunderbar: ich schreibs auf Englisch und darunter gleich die Thaifassung. Jeder versteht es, keine Sorge.

Hast du es auch mal ausserhalb der Soi 6 probiert in einer der zehntausend Beerbars wo die Stimmung bedeutend entspannter ist und du meines erachtens auch die groessere Chance hast die "Special One" zu finden?[...] Mir scheint es, als ob du die Einstellung hast, dass die Maedels alles aus Spass etc. machen wuerden und kein Geld verdienen wollen. [...]
- Respekt
- nicht den dicken markieren und irgendwas vorluegen
- kein cheap charlie Verhalten

Ausserhalb der Soi 6? Nein. Wie gesagt: ein Riesenkomplex für mich und ich wollte wirklich alles sehen, bevor ich mich zu "neuen Ufern" aufmache. Zudem hielt ich es für nicht angebracht, mich an Gogos zu wenden weil dort alles teurer ist. Bedauerlicherweise sind aber sehr wahrscheinlich die Art von Mädels unterwegs, die ich offensichtlich "benötige" nach dem Prinzip "mehr Geld, mehr Leistung". Deine Tipps finde ich sehr gut, das du aber denkst das ich meine die Mädels machen das alles nur aus Spaß und wollen kein Geld verdienen: mein Bericht beschreibt genau das Gegenteil!


Franke, tut mir leid, aber du bist etwas neben der Spur... du willst Sex, das Mädchen erfüllt alle Kriterien, naja zumindest viele und du willst daraufhin kein bum bum!

Was muß denn deine "Special One" können? Einen Salto mortale ins Bett, Hindi sprechen, am liebsten rückwärts, beim Sex nebenher einen Schal für dich häkeln, also sorry in meinen Augen bist du, gelinde gesagt: "etwas wunderlich".

Das hätte sich zu einer Shorttime entwickelt und darauf war ich überhaupt nicht vorbereitet. Ich hatte zu dem Zeitpunkt noch das Gedankengut, nur auf Longtime zu gehen. Auch aus der Sicht, das man sich erstmal kennen lernen sollte, was ich ja bedauerlicherweise auch in den Sand gesetzt habe. Die Kriterien, die ich benötige werden im nächsten sowie wie auch im noch kommenden Kapitel erörtert und das mit dem "etwas wunderlich" kann ich nach den Aussagen so bestätigen.

Ein Freund hatte mir abgeraten, bei meinem Erstbesuch in LOS nach Patty zu fahren, to much, zu viel Stress.

Ein großer Prozentsatz hat bei seinem "ersten Mal" in Pattaya Spaß: an das Level wie riva (Bericht = Lesenswert) wird man zwar nicht rankommen (Ausnahmestellung), aber ich geb schon ein ziemlich schlechtes Beispiel ab wie man(n)´s nicht machen sollte.:ironie:

Meine Phantasie diesen Bericht für bare Münze zu nehmen reicht dafür nicht aus. Aber der Bericht ist halt "phantastisch"

Ich finde es "phantastisch" wie du mich mit Argumenten bombardierst! Ach moment: DA SIND JA GAR KEINE! Keine Argumentation, keine Aufklärung. Solltest du Fragen zu einzelnen Passagen haben, werde ich versuchen nochmal ins Detail zu gehen, obwohl ich der Meinung bin das ich ziemlich detailliert berichte.

Eine Frage brennt mir noch auf den Naegeln: Ist es eigentlich fraenkischer Dialekt, "daher" zu schreiben an Stellen, an denen eigentlich ein "weil" oder "da" hingehoert?

Ziemlich OT, aber du hast dir ja die Mühe gegeben alles durchzulesen, also: ich schreibe ja auch für andere Foren z.B. über Musikevents oder Sportereignisse. Ich orientiere mich dabei an Satzbauten, wie es in der Politik der Fall ist. Deine Frage zwecks dem Dialekt: ich halte es absolut für untypisch, ich würde eher sagen das das totale Gegenteil der Fall ist. Ich schreibe "daher" weil mir die vorherige Situation bereits bekannt ist. Ich würde "weil" verwenden, wenn ich eine kommende Situation annehmen würde, das sie so ist existiert (was aber nicht der Fall sein muss).

Leute, lasst ihn doch erstmal zu Ende schreiben.

Es sind halt nicht alle Berichte positiv und er hat euch doch am Anfang gewarnt.

Kann ich so bestätigen: am Anfang konnte ich noch mit meinem Schreibstil punkten: wenn man sich aber durch die Kapitel durchblättert (und das kommende wird richtig "hässlich") kann ich mir gut vorstellen, das man mit geballter Faust vor dem Bildschirm sitzt, daher man den typischen Deutschen erkennt, den man im Ausland eigentlich nicht verkaufen will. Dann ist der Welpenschutz vorbei und es wird "draufgeschlagen". Aber es ist ja Kritik mit Argumentation und das wollte ich ja, also alles cool!

Ich vermute, daß du dir Schuld gibst, daß deine vorhergehende Beziehung in die Brüche gegangen ist, wegen mangelnder sexuellen Erfüllung. Du führst dich permanent in Versuchung, hast aber im Innern Angst zu versagen. .

Interessanter Punkt, allerdings kann man meine Beziehungen an einer Hand abzählen. Da lernt man sich über einen längeren Zeitraum kennen und gut ist. Beim Paysex lernt man sich zwar auch kennen, allerdings hat man keine Zeit um eine (in meinen Augen) Beziehung aufzubauen. Da hast du zu funktionieren. Und ich denke, das dies der Knackpunkt sein kann.
P.S. Ich wohne übrigens in deiner Nachbarstadt :bye:
 
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Im immer sonnigen Pattaya konnte es einem schlecht die Laune verderben, trotz meiner Rückschläge der vergangenen Tage. Ich sah jeden Tag als eine Herausforderung an, so auch diesen. Irgendwo war die „Special One“ die es zu finden galt wie eine Nadel im Heuhaufen (Metapher ist klar, oder? Sind ja viele Mädels am Start). Nach einem lecker Frühstück ging es frisch gestärkt ins GYM: also Tasche packen, raus aus den Gasthaus, rein in die Soi 6 Richtung Beach Road zum Bahtbus. Ich kam keine zwanzig Meter weit: irgendwie scheinten sich meine letzten Aktivitäten in der Strasse rumgesprochen haben. „You can fuc* me in my as*“ schallte dieses eindeutige Angebot von einem gegenüberliegenden Gebäude rüber. Ich sah eine Gruppe des älteren Semesters, die mich um die Wette anstrahlten. Ich ging rüber und verneinte artig: es könnte sich hier zu einem „großen Problem“ entwickeln, was für mindestens einer der beiden Parteien schmerzhaft sein könnte. Mal davon abgesehen: Analverkehr am vormittag hört sich irgendwie komisch an.


Routiniert ging es nach dem GYM in den nächsten Bahtbus auf den Weg Richtung Pattaya Beach. Mit dabei waren zwei Russenpärchen. Ich merkte, das sie ganz schön an Gepäck (Fotos, Liegematten, Getränke,etc.) schön verpackt in Rucksäcke mit sich schleppten. So nach gute zehn Minuten drückten sie Klingel, als Zeichen eben für den Ausstieg. Alles raus und siehe da: vergisst einer der Russen doch tatsächlich einen Rucksack, der unter den Sitzen angeschnürt war. Alle waren zu dem Zeitpunkt schon am aussteigen: ich schnappte mir den Rucksack und hielt ihm „Igor“ direkt vor´s Gesicht, natürlich mit einem schelmischen Grinsen. Der Typ war überglücklich und die Gruppe bedankte sich. Ich dachte mir nur „jeden Tag ne gute Tat“. Es ging dann weiter und ich war der einzigste Passagier an Bord. Mich wunderte die Länge der Fahrt und dem Fahrer wunderte die Länge meines Aufenthaltes in seinem Bus. Nach ein paar Bezirken die wir umfuhren, kamen wir endlich an: nur es war nicht „meine“ Beach Road, nicht der Pattaya Beach wo ich eigentlich hin sollte. Wir waren (nach Recherche) am Jomtien Beach angekommen. Na das hast du ja jetzt prima hinbekommen! Es fahren genau zwei Buslinien: der eine in die eine Richtung und der andere in die andere Richtung. Und du erwischst von zwei die falsche.
Ich liess mir aber nichts anmerken und dachte ich fahre einfach solange mit, bis er wieder in Pattaya Beach ankommt: der Fahrer war aber nicht derselben Meinung, fuhr rechts ran und stieg aus.

„Where do you go?"
„Öh...actually i want to go to Pattaya Beach. It looks like, i missed the right lane“.
„You have to pay: foti Baht“.

Wow, 40 Baht: normalerweise zahle ich zehn Baht für den Bus. Aber gut: ich war ziemlich lange unterwegs, wenn man mal die Strecke berechnet dann geht das in Ordnung. Mit ihm im Bus war seine Frau als Beifahrer, die wie bekanntlich das Geld an der Beifahrerscheibe einsammelt. Sie war ebenfalls draussen bei uns und sah mein thailändisches Tattoo. Sie war offensichtlich so davon begeistert, das sie es gleich mal anfassen musste. Man muss dazu wissen: das Teil an meinem Unterarm war keine drei Tage alt und wenn so ein Tattoo frisch ist, kann es trotz all den Reingungsmethoden zu Schwellungen kommen. Die sind zwar nicht schmerzhaft, aber wenn es mit was anderem in Berührung kommt, dann kann es schon unangenehm werden. Dies war leider der Fall und ich dachte mir „ja wunderbar du blöde Nuss, tatsch ruhig drauf rum. Tut gleich viel mehr weniger weh“. Nach der „Leibesvisitation“ wollte ich gehen, der Fahrer war aber anderer Meinung.

„Where do you go?“
„How i said before, i want to go to Pattaya Beach to another bus“.
„No, you sit here“.


Whoa, krasse Scheisse: der hat mich echt vorn mitfahren lassen, während seine Frau hinten Platz nahm. So ging es Richtung Pattaya Beach und ich war für eine Tour Praktikant: wir luden Gäste ein und nach dem abladen kamen sie alle schön zu mir nach und zahlten ihre Zeche. Ich hatte alles unter Kontrolle: die Kasse, das Wechselgeld, ich machte den Fahrer auf wartende Kundschaft aufmerksam, alles cool. Ich hatte Spaß und war immer schön artig zu den Leuten: „Thank you sir. Thank you mám“. Wir waren so unique / international besetzt: welcher Bahtbusfahrer konnte von sich aus das schon behaupten? Wir kamen unserem Ziel näher und ich erkannte wieder einige Orientierungspunkte. Ich erzählte dem Fahrer von den Russen denen ich wegen ihres fast verlorenen Rucksacks geholfen hatte: Karma nennt sich sowas (ist doch bei denem im Land mit Budda der Alltag, oder?). Ich habe den Russen geholfen und er, der Busfahrer half jetzt mir. Ich war froh am Ziel zu sein, wollte aussteigen: der Fahrer war anderer Meinung!

„You have to pay me“.
WAS?
„foti Baht“.

Aber ich habe doch schon vor Antritt der Fahrt vierzig Baht bezahlt, die ohnehin jegliche Grundlage vermissen lassen. Wieso soll ich jetzt weitere 40 Baht bezahlen? Was für eine miese Tour: den netten Touri abziehen, das haben wir echt drauf: „tolles“ Land hier! Ab sofort wird nur noch gelaufen! Ich hab ihm seine 40 Baht gegeben und bin Richtung Soi 6 maschiert. Im Nachhinein muss ich aber sagen: vielleicht ein bisschen viel Wirbel wegen zwei Euro, aber es gehört nunmal zum Trip dazu.
 
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Kurz im Gasthaus geduscht bin ich dann Richtung Beach Road zu meinem Schneider gelatscht. Natürlich nicht vorher von nem Ladyboy abgefangen zu werden.

„Where do you go?"
„Actually i want to pick up some stuff“.
„You come in, only one drink“.

Naja was kann ein Drink schon schaden? Der Smalltalk blieb aber ein wenig auf der Strecke: mit was kann man sich mit denen schon unterhalten? Vielleicht wer den längeren hat? Mal auspacken und auf den Billiardtisch legen? Lieber nicht: ich zahlte brav mein Drink, den LB Drink und gab 20 Baht Tip. Daraufhin der Bartender (männlich) mit stockschwuler Stimme, die man eigentlich nur aus Filmen kennt: „Thank you. I love you“. Mmh, ein Typ sagt das er mich liebt. Da hat sich die weite Reise ja gelohnt. Das sind Themen, die mit der Familie am Sonntag bei Kaffee und Kuchen höchsten Beliebtheitsgrad besitzen.
Bei meinem Schneider angekommen war dann Anprobe angesagt: Anzug und Schuhe passten, nur für die seperaten Hemden benötigte er ein Muster. Ich gab ihn meins und stand mehr oder weniger nackt da. Ich entschloss mich, den Anzug gleich anzubehalten und düsste wieder Richtung Gasthaus. Angekommen in der „Lobby“ sah mich schon die Wirtsdame mit einer Kollegin und klatschen spontan Beifall, wie sie mich in meinem schniegen Anzug sahen. Mir war das total unangenehm und ich rief lachend „Don´t clap, don´t clap“.


Ab ins Zimmer und erstmal was lockeres angezogen. Es war schon gegen späten Nachmittag und wollte ein kleines Warm-up starten, bevor ich mich abermals auf die Suche nach der „Special One“ machte. Also ging ich erstmal in meine Stammbar, wo ich die Ladies kurz grüßte und nach innen ging. Bevor ich Platz nahm, machte ich der Mamasan ein Zeichen das sie ruhig den anwesenden Mädels einen LD ausgeben kann. Miss Superklette hatte mich schon zu den Zeitpunkt ins Visier genommen und stand als einzigste auf, um die Lage zu checken. Als die Mamasan den Mädels sagte, das sie ihre Drinks abholen könnten, ging Miss Superklette als erstes rein und schob hinter sich die Schiebetür zu. Dabei drehte sie sich um und sah durch das Fenster zu den „ausgesperrten“ Mädels: vielleicht interpretiere ich da zuviel rein, aber es sah so aus als wolle sie sagen „wenn ihr den wollt, müßt ihr an mir vorbei“. Vielleicht machte sie sich auch nur einen Spaß: die Situation sah schon recht lustig aus mit den verdutzen Mädels. Wir stiessen fröhlich an und Miss Superklette blieb gewohnt (deswegen heisst sie ja auch so) an meiner Seite. Wir unterhielten uns, besser gesagt ich sprach und sie versuchte zu verstehen. Immer wenn ich zu schnell sprach, machte sie eine Handbewegung „slowly“ und ich versuchte es dann in anderen Worten zu erklären. Sie verstand schon Englisch (die beste in der Bar, sie spielte auch Dolmetscherin für mich), aber es war nicht die Konversation auf dem höchsten Level (was sich ändern sollte, dazu mehr im nächsten Kapitel). Meistens waren wir dann im dreier Gespann mit der Mamasan, mit der ich über das Buisness diskutieren durfte.


Die Zeit verging und ich entschloss mein Warm-up zu beenden: ich küsste Miss Superklette zum Abschied und merkte abermals ihr Zungenpiercing. Ich leise zu ihr„it´s disturbing“ , sie „i know“ . Sie sah mich an mit ihren Kulleraugen an: war sie vielleicht die „Special One“? Nein! Zu süß, zu nett und vor allem zu schüchtern: die Kriterien auf die ich immer wieder reinflog. Ich ging mit ihr vor die Bar und einer ihrer Kolleginnen meinte zu mir „she want to have sex with you“. Ich dachte mir „na klasse dezent. Das Mädel steht noch direkt neben mir“. Ich wiegelte aber ab und meinte spaßend: „Oh really? It´s actually her job“. Insgeheim dachte ich mir doch, das sie vielleicht „aussergeschäftlichen“ Sex meinte. Quasi mit Handynummer und Barfine entgehen, dessen fragwürdige Methode ich aber erst nach meinem Urlaub durch Reiseberichte kennenlernte. Man trifft quasi ein Mädel in der Bar / Gogo, um sie einmalig zu barfinen. Danach tauscht man Handynummern aus um zu checken, wann das Girl ausserhalb ihrer Geschäftszeiten zur Verfügung steht. Man trifft sich mit ihr dann ausserhalb ihrer Lokalität. Persönlich halte ich das für Betrug, daher uns eine Platform für das gegenseitige kennenlernern zur Verfügung gestellt wird, die auch finanziert werden will.

Ich sah dann rüber zu meinem Gasthaus und stellte fest, das die Vordertür bereits geschlossen war und ich nur noch beim Hinterausgang zutritt hatte. Was bedeutete, das ich in die Soi 6/1 musste, was wiederrum bedeutete das Konfrontation mit LB´s angesagt war. Darauf hatte ich aber überhaupt keinen Bock und fragte Miss Superklette, ob sie nicht schnell Bock hätte,mich zu begleiten (daher ich ja wusste, das man mit Begleitung nicht angesprochen wird). Daraufhin hatte die Mamasan aber keinen Bock, daher sie kein Interesse hatte zur besten Geschäftszeit eines ihrer Mädels abstellen zu müssen: sie stellte sich zu meiner Freude höchstpersönlich zur Verfügung. Wir gingen beide Richtung Gasthaus und ich dachte mir dabei, das ich es schon ziemlich weit gebracht habe: jetzt muss dich schon die „Mama“san an der Hand nehmen, um dich von den bösen Ladyboys zu beschützen.


Im Zimmer angekommen tauschte ich nochmal die Klamotten mit Hose und Hemd. Immer wenn ich im Gasthaus war, checkte ich parallel meine E-Mails und siehe da: ich bekam Post vom TAF. Die PN´s kamen aber nicht genau an dem Tag an, sie waren mehr über den Urlaub verteilt: es ist jetzt nicht so ein Ereigniss, wollte es aber in dem Bericht nicht unerwähnt lassen. Eine PN kam von einem Member, der mir gleich seine Handynummer hinterlassen hatte und eine andere von einem Moderator (dessen Name ich nicht nennen will)! Ritterschlag in meinen Augen. Ich dachte mir „wow, da sind echt Leute da draussen die dich kennenlernen wollen“, allerdings wollte ich meine Erfahrungen alleine sammeln ganz davon abgesehen, das ich zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich etwas vorzuweisen hatte. Ich schrieb also zurück und irgendwie funzte das mit dem „Abschicken“ Button der PN Funktion nicht. Ich nutzte über meinen Laptop Internet Explorer und über meinen Heim PC auch. Bei meinen Heim PC funktionierte es, beim Laptop klickte ich irgenwie auf den Grafik Button und es wurde nicht angenommen, als ob ich in leere drückte. Das war aber auch nicht die einzigste Homepage, bei der mir das passierte: bei „Bell-Travel-Service“ dessen Nachrichtenfunktion ähnlich aufgebaut war, funktionierte es auch nicht. Aber eben nur über den Laptop. Ich vermutete das es am Internet Betriebssystem (Explorer) lag (habe beide jetzt auf Firefox umgerüstet) und entschuldigte mich später bei beiden via PN in Deutschland fürs nicht beantworten ihrer Nachrichten.
 
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So gegen 22:00 Uhr war es dann soweit: mit einer ordentlichen Schub Motivation ging es auf die Piste. Daher ich immer noch nicht alle Bars der Soi 6 kannte, nahm ich mir einen weiteren Abschnitt vor. Ich flanierte also so vor mir hin, als ich SIE sah: ein bildhübsches Ding alleine draußen an der Bar sitzend. Unsere Blicke traffen sich schon von weiten und meine Beine konnten gar nicht anders, als in ihre Richtung einzuscheren. Die zehn Meter, die uns noch trennten: wenn man mich gefragt hätte ob ich sie heiraten will, um sie dann mit nach Deutschland zu nehmen, um mich dann dumm und deppert zu arbeiten, damit ich ihren Lebensstandard finanziere, dann hätte ich sofort eingewilligt. Mein Gesichtsausdruck war eine Mischung aus „erschrocken“ und „erstaunt“ (die Reaktion sah sie auch und lachte): wie konnte dieser Typ Frau um diese Uhrzeit noch alleine sein? Das war die Macht der „Low Season“. Wir gingen dann beide in die Bar und ich ging erstmal auf Tuchfühlung: sie setzte sich mit demGgesicht zu mir auf meinen Schoß und das obliagorische rumgeknutsche begann. Dabei wippte ich aus Spaß immer mit meiner Hüfte (quasi Reiterstellungstechnisch), um so mit ihr Sex zu „simulieren“. Darauf stieg sie voll ein und stöhnte, das es der ganze Raum mitbekam. Ich lachend „quiet“ , worauf sie nur noch mehr provozierend drauf einstieg. Wir hatten Spaß und ich wusste: yep das ist die „Special One“ nach der du gesucht hast. Sie war sehr gut aussehend, hatte diesen versauten Part in sich und Selbstbewusstsein. Genau das was ich brauchte. Ich war sehr glücklich: hat mich ja nur sieben Tage gekostet, sie zu finden. Dafür wendet sich jetzt alles zum guten.


Ich fragte on LT 1000 Baht in Ordnung gehen, worauf sie einwiligte. Ich hätte auch 2000 Baht gezahlt: für sie hätte ich es gezahlt! Ich verabredete mich dann später mit ihr, daher ich zu dem Zeitpunkt noch der Meinung war, das sie die letzten Stunden bis zur Sperrstunde (01:00 Uhr in der Soi 6) ja noch fleissig Baht machen könnte. Ich wollte ihr jetzt nicht ins Geschäft fahren, in dem ich sie zu früh auslöse, wo sich doch noch der ein oder andere potenzielle Customer blicken lassen hätte können. Später erfuhr ich dann durch TAF, das es gängige Praxis ist das Mädel auszulösen, um mit ihr noch einen schönen Abend zu haben: sei es nun Disse oder nett essen, damit man sich besser kennen lernt so das die Chemie stimmt, um dann in die Kiste zu springen. In dem Moment hätte ich dieses Wissen gebraucht und ich würde stark empfehlen, dieses auch in jeden Beitrag in TAF hervorzuheben damit einem Newbie diese gängige Praxis vermittelt wird und nicht mit latenten Halbwissen, wie ich es demonstriere, für Paysex nach Thailand fliegt. Meine vorgehensweise würde sich noch bitter rächen und ist indirekt auch eine Erfahrung, warum ich diesen Bericht überhaupt schreibe.


Sie aber verstand mein „Geschäftsmodell“ und nickte es auf „ist ja ganz logisch“ ab. Ich verzog mich abermals, um noch gepflegt Abend zu essen. Als „Nachtisch“ gönnte ich mir ein paar M & M´s aus dem 7/11 und schaute mal bei meiner „Special One“ vorbei (um auch wieder die Bar zu finden, zwecks meiner notorischen Orientierungslosigkeit). Da saß sie draussen mit drei anderen Ladies: sie lächelte mich an und ich fragte, ob unser Date noch steht. Mit einem selbstbewußten „sure, why not?“ antwortete sie mir: sie war so taff, so unantastbar, so hübsch. Sie kennen lernen zu dürfen waren die Strapazen wert. Ich dann: „Na Mädels? Lust auf ein paar M&M`s?“ was die Packung ziemlich schnell leer werden ließ. Ich verabschiedete mich abermals, um noch schnell zu checken was mein Schneider mit den beauftragten Hemden macht, um dann meine Perle anschließend zu barfinen. Nach dem Routinegang, wo ich mir ein okay abholte, das wir uns voll im Zeitplan befanden, ich ging zu der Bar meiner „Special One“ zurück und JETZT KOMMT ES!Mein absoluter Lieblingspart des kompletten Berichts: ich weiss nur nicht, ob das gut oder schlecht ist. Ich denke, für mich der Höhepunkt der bis dato Demoralisierung meiner selbst.


Ich kam an der Bar an und sie saß nicht draussen. Ich dachte, vielleicht war sie mal austreten oder ein anderer Customer hat sie mitgenommen, was ja in dem Fall kein Problem wäre: schliesslich war ja morgen auch noch ein Tag. Um sicher zu gehen, ging ich in die Bar: vielleicht war sie gerade ST aktiv und ich musste nur warten. Was natürlich nicht schlecht gewesen wäre, jetzt eine Namen von ihr zu wissen um mal nachzufragen bei der Mamasan, wo sie ist. Ich dachte mir aber nix dabei und hockte mich erstmal auf eine bequeme Couch. Ich sah mich um und am Anfang des Eingangs stand ein Spielautomat. Ich sah ein Mädel mit einem weissen Shirt von hinten wie sie mit dem Bartender am Automaten zockte. Meine „Special One“ hatte auch ein weisses Shirt und ich war glücklich, das ich sie jetzt Zeit hatte. Was aber ein anderes Barmädel nicht dran hinderte, sich neben mir zu setzen. So ein kleines Dickerchen, was sich gleich an mir ranmachte. Es blieb allerdings beim Smalltalk und ich machte ihr klar, das ich eigentlich wegen „dem Girl mit dem weissen Shirt hier bin“ und ich sie bat diese an meinen Platz zu bringen. Sie zuckte zurück und meinte mit einer Körperhaltung alá „was? Bin ich dir nicht gut genug?“ „What? The Girl with the long Face?“ Ich bejahte und dachte mir „long face“ meinentwegen. Hat wohl jeder seine eigene Art, Gesichter zu beschreiben. Sie stand angebitcht auf und ich sagte ganz leise auf deutsch „ja mach dich hier mal weg, du kleiner Chubby“ (englisch für pummelig). Wisst ihr: wenn man nicht nett zu Leuten ist, dann kommt das in den meisten Fällen postwendend zurück. Das ganze nennt sich Karma und das tratt mir jetzt mit Anlauf voll in die Fresse!
 
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