Pattaya Zweite Chance Pattaya – Auf der Suche nach mir selbst

Das „Girl mit dem weissen Shirt“ machte sich neben meiner Couch bemerkbar. „You want me?“ kam eine ziemlich irritierende Fragestellung, ich sah hoch und verstand die Welt nicht mehr. JA WER ZUM TEUFEL BIST DU DENN? Das war nicht meine „Special One“. Das war irgendein Girl mit irgendeinem weissen Shirt. Und oh mein Gott: sie hatte so ein Mondgesicht mit einem noch abgerundeten Kinn, das dich förmlich ansprang. Wo war ich überhaupt? In der richtigen Bar? War der Spielautomat schon vorher dort gestanden? Gab es überhaupt einen Spielautomat? Gab es hier auch Couchsessel? War das Gebäude nicht doch auf der anderen Strassenseite? Wartete meine „Special One“ nicht noch sehnsüchtig nach mir?


Ich versuchte einen klaren Gedanken zu fassen, während sich „Moonface“ auf die Couch pflanzte. Ich war beeindruckt von meiner Haltung, das ich nicht schreiend aus der Bar rausgerannt bin und versuchte, die Situation zu deeskalieren. Während sie an ihren LD nippte (ich versuchte Zeit zu gewinnen, in dem ich ihr was bestellte), ging ich meine Optionen durch, bedauerlicherweise mit allen Schlussfolgerungen, das ich aus der Situation nicht mehr rauskam. Ich entschied mich für die harmloseste Variante und fragte sie, ob ein ST Nümmerchen drin sei. Das bejahte sie und ich bezahlte meinen Opolus (LT, BF und Room) bei der Mamasan. Dann ging es ein Stockwerk nach oben, wo es schon fleissig in den anderen Zimmern „zur Sache“ ging. „Moonface“ hörte offensichtlich ein stöhnen ihrer Kollegin aus einem der Räume und lachte mich an. „Did you hear that? They have sex“. Ach wirklich? Ist ja mal was ganz was neues. Ich war mir schon wieder viel zu selbstsicher. Auf den weg nach oben habe ich mir noch eine Blaue eingeschmissen, in der Hoffnung das die Einwirkzeit ausreichte.


Wir kamen nach oben und siehe da: richtig gemütlich eingerichtet! Ich hatte ja vorher noch keine Erfahrung mit ST, geschweige denn den dazugehörigen Zimmern. Wir zogen uns dann aus und sie hatte schon einen Hammer Körper. Ein paar sehr ansehnliche Tattoos: von meinen schien sie aber wenig begeistert zu sein. Ich habe noch ein Tattoo auf dem rechten Waden, es ist sehr groß und umfasst den kompletten Muskel. Ich habe mir die Vorlage von einem deutschen Fußballnationalspieler geklaut und ein wenig umdesignen lassen. Ich bekomme ziemlich viel Lob dafür, aber ihr Geschmack war es nicht: zu groß meinte sie, aber was interessiert mich schon die Meinung einer Nutte? (Also wirklich, was sind denn das für Wörter?)


Zusammen ging es dann erstmals unter die Dusche, wo ich ordentlich und überall (!) abgewaschen worden bin. Das machte mir richtig Spaß und ich denke, wenn das Mädel in gewohnter Atmosphäre arbeitet dann fühlt sie sich auch sicher. Also ich kann nur jeden mal raten, sich mit dem Mädel gleich im Haus ein ST Room zu nehmen, um die Erfahrung zu teilen: das sind die fünf Euro für das Zimmer allemal wert. Danach gab es noch für den Mund Lysterine und ab gings ins Bett. Sie nimmt meinen Schwanz, geht runter und bläst. Dabei schaut sie mich an und hatte so einen Blick aus Freude an der Arbeit und Geilheit. Wie er dann angehärtet war, gab es das Kondom drüber und ab ging der Ritt. Ich sage euch Leute: eine tip-top Performance! Ich hab ihr Mondgesicht zu dem Zeitpunkt schon vergessen und dachte mir „das wird der Fick deines Lebens. Versaue es bloss nicht“. Und genau da folgte der Genickbruch!


Ich kann diese Gedankengänge nicht steuern: liegt es an mir, das ich mir selber was beweisen muss? Liegt es an mir, das ich dem Mädel was beweissen muss? Waren da etwa Versagensängste? Ich war mit dem Kopf überall, nur nicht dort wo er hin sollte. Wo er hin sollte, weiss ich leider nicht. Ich denke, wenn ich es wüßte, dann würde auch nicht immer und immer wieder dasselbe Problem erscheinen. Ich war zu sehr abgelenkt und fing auf einmal zum kichern an, weil ich genau wusste das ich die ganze Sache wieder gegen die Wand fahren werde. „Why are you laughing?“ fragte sie. „Don´t care about it“ meinte ich. Ich versuchte „mein Ding“ noch irgendwie durchzuziehen: keine Chance. Ich fand die Situation so lächerlich, das es mir wie Routine erschien und mir dann auch noch anfing, mein Becken zu schmerzen. Ich versuchte es noch mit Stellungswechsel, irgendwie zu hoffen das ich es noch über die Zeit schaffte. Dann kam der Punkt, wo ich mich nur noch langweilte, daher ich es nicht fertig brachte den nächsten Schritt zu schaffen. Ich gab auf...es war offiziell: in meinem Kopf steckt ein Problem!


Ich gab dem Mädel zu verstehen, das wir abbrechen. „Why are you laughing? You do this all time“ fragte sie mich ziemlich angefressen. Ich antwortete nicht. Ich sagte gar nichts mehr. Wir gingen zusammen unter die Dusche: ich versuchte gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Innendrin war ich paralysiert. Ich musste mich mit einer mentalen Schwäche abfinden, wo mir bewusst wurde das ich der Fehler bin. Mein Gegenüber war nach dem duschen auch verhalten, vielleicht frustriert: ich konnte es wenigstens wieder mit Geld gutmachen. Als wir beide unten an der Treppe standen, drehte sie sich zu mir um, lächelte und sagte „you think too much“. Ich weiss: nur wie lässt es sich abstellen? Ich ging Richtung Ausgang: vielleicht noch ein Küsschen zum Abschied? Lieber nicht, ich wusste ja wo sie vor etwas fünfzehn Minuten noch ihren Mund hatte. Oh man: nicht einmal in meiner dunkelsten Stunde um einen blöden Witz verlegen!


Ich ging zurück ins Gasthaus, in mein Zimmer: ich war fertig mit Pattaya und Pattaya war es mit mir offensichtlich auch. Ich sah aus dem Fenster in die Soi 6, wo jeder Spaß hatte. „Der geilste Spielplatz des Planeten“ dachte ich mir „und du lässt dich nicht mitspielen“. Ich musste unweigerlich an´s TAF denken: ich las Ereignisse, ich las Berichte, ich las wie verschiedenste Member im verschiedensten Alter Spaß an diesen Ort hatten. Für mich war das die Elite, wo ich dazugehören wollte: Ich war nicht bereit. Ich hatte die Lage unterschätzt und war mit der Situation überfordert. Ziemlich frustriert und mit leeren Kopf ging ich in mein Bett und schlief langsam ein.

Das nächste Mal: ich bin am Boden...und dann LKS!
 
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Falls du dich hier auf mich beziehst. Ich bekam die Handynummern immer unaufgefordert.

Jep: war voll auf dich bezogen (gut beobachtet) und reib´s mir ruhig unter die Nase. Scheint so, als ob man nur Handynummern nach erfolgreichen Abschuss bekommt (wie ich in einem anderen Newbiebericht mittlerweile lesen "durfte"). Ich habe dich allerdings in dem Bericht schonmal indirekt zitiert und es wird auch noch einmal folgen. Ich hoffe dennoch, das du dich am Ende des Fazits nochmal zu Wort meldest.

Ich hätt ja schon längst gesagt "Arschlecken" jetz gehts woanders hin.

Ging ja nicht: hatte für meinen kompletten Urlaub die Übernachtungen im vorraus bezahlt.:?


@Franke, diesen Spaß im Bahtbus einmal vorne als Geldeinsammler zu sitzen hätte ich auch mal gerne gemacht. Klingt total lustig. Allerdings hätte ich dem Fahrer einfach die normalen 10 - 20 THB in die Hand gedrückt und wäre gegangen.

Na klar doch: ich tausch die Erfahrung im Bahtbus vorne zu sitzen gegen deinen "Dreier". :roll: Nein Spaß beiseite: das war dieselbe Situation wie mit dem Motorbike Taxler. Stell dich da mal auf die Hinterbeine als Ausländer in einem fremden Land. Wenn es ganz blöd läuft, ruft der seine Kumpels übers Mobile: ob die dann zum diskutieren bereit sind, erklärt sich ja von selbst. Da sind auf die paar Baht dann gepfiffen und man hat wieder was dazu gelernt.

auch mein tip: weniger denken, sondern einfach geniessen. wenn´s grad passt, dann ausnutzen, keine pläne machen, denn es kommt eh anders als man denkt. und... verschieben nicht auf morgen (1 uhr ist ja schon am nächsten tag) wenn du sofort könntest es ihr besorgen.

Ziemlich gut kombiniert: aber geht man nicht auf die Piste, um zu sagen "ja heute lass ich es mir besorgen"? Und wenn heute: wann soll das sein? Auf der Suche nach der "Special One"? Ich dreh mich hier im Kreis. :ironie:
Freue mich riesig auf die Fortsetzung - da müssen ja noch ein paar richtiger Knaller folgen.. :lach:

"Bedauerlicherweise" nicht. Es folgt mein vorletzter Tag in Pattaya:
 
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Tag 8 und ja richtig gelesen: mein letzter Tag in Pattaya, bevor ich mich am neunten endgültig in Richtung Heimat aufmachte. Ich war immer noch deprimiert, was am Vorabend geschah. Meine größte Sorge dabei war, das die sich jetzt in dieser Bar über mich das Maul zereissen, was mich zu meinem nächsten Problem brachte. Ich philosophierte mit mir selbst und hielt mir die Optionen offen, das ich alles auf eine Karte setzt, in der Hoffnung das es hier mit dem Paysex genau so ist wie mit dem Fahrrad fahren lernen (irgendwann klappts auch ohne Stützräder), um dich endgültig zum Gespött der Strasse zu machen oder du machst den Girls noch ein paar schöne Stunden, in dem du sie in den Bars besuchst und noch ein paar Ladydrinks springen lässt. Das Urlaubsbudget stimmte noch und ich konnte mich wirklich nicht mehr zu mehr motivieren, als meine letzten Stunden in Thailand abzusitzen. Um irgendwie dennoch in die Gänge zu kommen, versuchte ich den Alltag so normal wie möglich zu gestalten. Nach einem ausgewogenen Frühstück ging es anschliessend ins GYM, natürlich alles via Fußmarsch daher ich mit den Motorbike Taxlern sowie den Bahtbusfahrern dank ihrer geschäftlichen Einstellung für „besonders bevorzugte Touristen“ durch war.


Ohne besonders große Vorkomnisse kam ich wieder zurück, um zu duschen und Klamotten zu wechseln. Es war gegen Nachmittag, wo ich normalerweise zum Warm-up antrat, ich es aber aus gegebenen Anlass ruhig anlaufen liess. Zuvor musste ich mir aber noch einen fahrbaren Untersatz für den nächsten Tag besorgen, der mich zum Flughafen bringt. Ich rief also (bescheuerterweise über mein Vertragstarif vom Mobiltelefon, das mich mal eben eine seperate Zonengebühr, Asien, von 30 Euro kostete) bei „Bell Travel Service“ an, wie es denn mit dem Abholservice von meinem Gasthaus (schliesslich haben sie mich auch hingebracht) zur Buszentrale aussah. Die „nette“ Dame am anderen Ende der Leitung war allerdings wenig kooperativ, vielleicht auch mit dem Hintergedanken das sie genau weiss, was Typen wie ich in Pattaya machen: nämlich ihre Schwestern durchficken! Sie war ziemlich unfreundlich und ich forcierte sie auf meine Frage zu antworten, während sie mir ständig ihre Abfahrtszeiten erklärte. Dabei kam immer wieder ein „Number eight, you mean number eight“ zum Gespräch. Ich überlegte mir immer wieder, was es mit dem „Number eight“ auf sich hat, bis ich dahinter kam das sie wohl den Tag acht meinte: also den achten August. Also so hab ich das in der Schule nicht gelernt und wenn ich für eine internationale Firma arbeite, dann präsentiere ich mich auch nicht so: richtig wäre es gewesen „August 8th“. Ich habe sie dann gebeten, mir jemanden anderen zum sprechen zu geben, daher sie offensichtlich überfordert war und nicht sehr freundlich rüber kam. Natürlich langweilte sie mich weiter mit ihrer „Number eight“ bis ich mit einem gepflegtem „Thank you for nothing bitch“ das Gespräch beendete. Ganz später ging ich noch zu meinen Schneider, um meine Restaufträge abzuholen: er war dann so freundlich und vermittelte mich an ein Taxiunternehmen, die von mir 800 Baht verlangten.


Ich war soweit, um meine restlichen Baht in der Soi 6 unters Volk zu bringen. Ich entschliess mich zum Bar Hopping, auch aus dem Grund weil ich es leid war das die Mädels trotz aller Professionalität kaum Geschäft machten. Klar: es war Low Season, aber man merkte den Herren der Schöpfung schon über die letzten Tage an, das sie nur zum klotzen kamen und nichts kaufen wollten. Sind wir hier im Tiergarten oder was? Aus diesem Beweggrund habe ich auch direkt nach meinem Urlaub ein Thema im Forum verfasst, einfach mal bei Gelegenheit vorbeiklicken: https://thailand-asienforum.com/forum/offtopic-bereich-9/geschaeftspolitik-der-ladys-verhaltenskodex-des-farang-13362/



Also rein in die Strasse und gleich mal an einer offenen Bar hängegeblieben. Da hatten die Mädels alle Uniformen, wie man sie bei den Gogos kennt, an. Und das trotz Bar Atmosphäre. Alleine blieb ich nicht lange: ein Mädel stellte sich gleich bei mir vor und machte es sich bei mir auf den Barhocker bequem (in dem sie sich auf meinen Schwanz setzte). Ich fragte nach ihren Namen und sie hieß „Vanessa“ (das „e“ als „i“ ausgesprochen, also mehr ins amerikanische). Ich war ziemlich erstaunt (und nahm´s ihr nicht ab) das sie so einen westlichen Vornamen hatte. Wie ich später in Berichten las, ist es wohl keine Seltenheit das manches Thaigirl auch einen westlichen Vornamen hat. Sie schob mir auch ziemlich tief die Zunge rein, was mir ein Gefühl gab das es mir gleich mein Hirn rechts und links aus den Ohren drückte. Dabei ging sie immer zurück, rieß die Augen auf und gab wie zu erwarten diese „bum bum“ Laute von sich. Parallel dazu machte sich ihr Miniröckchen teilweise selbstständig, so das ihr Slip (in der Signalfarbe rot) zum Vorschein kam, der mir offenbar ihre Paarungsbereitschaft zeigen sollte. Ich dachte mir nur: „man ist die geil drauf, die könnte es dir bestimmt ordentlichst besorgen“. Bedauerlicherweise war ich ja mit dem Sex durch und gab ihr auch zu verstehen, das heute nichts laufen wird, ohne logischerweise dabei die Wahrheit zu sagen. Leicht eingeschnappt ging sie zu Plan B über und der Smalltalk begann. Dabei zeigte sie mir einen Flyer, von der Gogo Bar in der sie normalerweise arbeitet. Auf dem Foto war sie und einige der anwesenden Kolleginnen abgebildet: ich verglich das darauf abgebildete Mädel mit ihr und dachte mir, das sie unter all der Clownsschminke ja fast schon menschlich aussah. Wir vergnügten uns weiter: später fütterte sie mich dann mit Obststückchen. Fand ich echt nett und lecker. Wir diskutierten dann, welcher Name die Frucht wohl haben könnte und entschieden uns zusammen mit dem weiblichen Bartender auf Mango. Also kann ich nur empfehlen: wie süß die da schmeckten, hat mich echt überrascht. Bei uns werden ja erstmal sämtliche „Pestizide“ durch Chemie zerstört. Ich denke bei dem Vorgang wird ein großer Teil des Orginalgeschmacks zerstört. Ich verabschiedete mich dann, während ich Vanessa noch einen Tip (vielleicht hundert Baht oder so) gab.


So ging es den lieben, ganzen, sonnigen Tag lang. Rein in die Bar, LD´s springen lassen, Spaß gehabt, nächste Bar. Auf der Route kam ich auch bei meiner zweiten Stammbar vorbei, wo ich bereits alle Mädels, zumindestens vom sehen her, kannte: sie freuten sich mich zu sehen und ich freute mich, sie zu sehen, wobei ich mich spontan zu einer Lokalrunde (und das war nicht die einzigste in meinem Urlaub) entschied. In der Ecke, ein wenig abgedunkelt, saß eines der Girls mit einem Customer. Sie hob ihre Hand und fragte, ob sie auch einen Drink abgreifen könnte, welches ich natürlich bejahte. Der Typ neben ihr wär mir fast ins Gesicht gesprungen, was mir aber total Latte war^^. Ich war auf dem Messias Trip: ich brachte Freude (und vor allem Umsatz) in die Strasse. Was mich auch gleich zur nächsten Bar (direkt neben meiner zweiten Stammbar) bringt: etwa vier Frauen des älteren Semesters und ich mitten im Raum! Die waren so froh, das sich überhaupt jemand mal in ihrer Bar verirrte: als ich dann noch für die komplette Runde LD´s springen liess, war das Gekreische komplett! Sie (!) setzten mich auf die Couch: während zwei Damen an meiner Seite saßen, stand eine direkt vor mir und zog mir die Hosen runter! Die beiden Damen an meiner Seite fingen nun zum „spielen“ an (ich muss ja nicht erwähnen, mit was) während die Dame vor mir sich so stellte, das niemand in den mal eben noch voll beleuchteten Raum mich halbnackt auf der Couch sehen konnte. Die vierte Dame „bearbeitete“ von hinten mein Ohr (!) in dem sie abwechselnd dran rumlutschte bzw. dran knapperte. Ich hatte mit allen Situationen gerechnet, nur nicht mit dieser: ich hab gekichert, wie so ein kleiner, schüchterner Schuljunge der durchgekitzelt wird. Das war so ein Ereignis, woran ich mich noch in zig Jahren erinnern werde. Nachdem alle ihre Drinks gekippt hatten, bedankte ich mich artig für den Service und zog weiter.
 
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Meine Kreise wurden enger und es zog mich in meine Stammbar, auch mit dem Hintergedanken das ich mich verabschieden werde. Muss ja nicht weiter erwähnt werde, das mich Miss Superklette sofort wieder in beschlag genommen hat. Sie hatte sich mittlerweile ihre Haare via Glätteisen zu Locken gedreht und mir ordentlichst Haarspray fixiert. Das glänzte so, als ob man einen blinkenden Leuchtturm bei Nacht betrachten würde. Ich fands aber nicht sonderlich schlimm, mal davon abgesehen roch es gut. Daher ich (mal wieder) der einzigste Gast war, verzogen wir uns beide nach draussen zu den anderen Mädels. Mir kam das ein wenig komisch vor, zwischen den Mädels die nach Customern winkten, zu sitzen: aber es war Low Season und da fällt der Farang an der Seite nicht weiter auf. Wir setzten uns ganz auf die linke Seite und unterhielten uns. Dabei kam auch eine sehr unschöne Situation auf, wo die Mamasan sich mit zwei Customer unterhielt: das waren unsere „Freunde“ aus dem nahen Osten, die mal eben durch ihr Verhalten sämtliche Klischees erfüllten, die TAF das ganze Jahr über predigt. Natürlich null Englisch sprechend „diskutierten“ sie über die Preise. Via „ich streiche mit meinen Zeigefinger über die Handfläche und zeige somit eine Zahl auf und das im Zeitalter des Handy“ versuchte „Ali“ seine Preisvorstellung (ST plus Zimmer) durchzusetzen, während Mamasan mit „Zeigefinger über die Handfläche zeigen“ gegenargumentierte. Die Typen hatten sich nicht mal ein Mädel ausgeguckt geschweige sich mal in die Bar begeben, um zu checken ob überhaupt die Chemie stimmt. Nein: erst wurde mal der Preis ausgemacht, der im nachhinein wohl zu hoch erschien (Shorttime+Zimmer = zu teuer. Ein Widerspruch in sich selber). Im Gedanken tat mir schon die „Auserwählte“ leid, die sich die Schmach annehmen darf, in der Hoffnung das die Mädels immer noch das Recht haben „nein“ zu sagen. Ali & Co verpissten sich dann endlich und ich entgegnete der Mamasan meinen Respekt, das sie sich hier nicht unter Wert verkaufte (was sie mir so unterschrieb).


Der Abend wurde länger und es ging in die Nacht hinein (in Pattaya wird es ziemlich schnell dunkel^^). Ich schlurfte mit den Mädels aussen an meinem Drink, als auf einmal ein Farbiger samt weissen Amibuddy (die aber beide unsere Gruppe ignorierten) an uns vorbeikam. Eines der Mädels winkte ihm zu und meinte „Hey sexy Choclate Man“. Mich hätte es fast vor lauter Lachen vom Stuhl geschmissen: oh mein Gott war das rassistisch! Die Mädels sahen mich entgeistert an und ich meinte zu Miss Superklette, dass das eben gerade voll rassistisch war, in dem moment aber superlustig. Das übersetzte sie ihrer Kollegin, konnte aber mit meinem „Witz“ ebenso wenig anfangen wie der Rest der Truppe. Man arbeite immer so und ich erklärte, das man Customer unabhängig ansehen sollte und ich es auch nicht möge, wenn es in meine Richtung „Farang“ schallt. Diese kleine „Schlaumeier“ Lektion wurde unter „zur Kenntnis genommen“ abgehackt und man ging dem Tagesgeschäft weiter. Ich machte mir mit Miss Superklette einen Spass und zog mal mein ganzes Repertoire vom Stapel, welches ich mir in den vergangenen acht Tagen Soi 6 aneignete:“Hey sexy man, only one drink. Don´t walk away“. Natürlich in einer gepflegten Lautstärke, so das es nur die Mädels mitbekammen, bevor irgendein Homophob mir mit Anlauf noch ins Gesicht tritt^^


Es war gemütlich am Abend aussen zu sitzen mit einem Drink in der Hand: Garküchen kreuzten unsere Position, wo die Mädels fleissig zugriffen und Strassenhändler mit Handtaschen und Kleidern liefen die Strasse auf und ab. „You don´t have to buy a dress. Only girl does“ meinte Miss Superklette zu mir, nach dem ich einen interessierten Blick nach den Strassenhändlerstand warf. „I don´t buy a dress“ entgegnete ich ihr. Hatte ich ohnehin nicht vor: mir ging es ja nur darum, das die Mädels was an den LD´s verdienten. Ein kleiner, süßer Junge kam wie aus dem nichts mit einer Geldbüchse an mir vorbei und streckte sie mir entgegen: ich gab ihm die zwanzig Baht, die ich mir heute gespart hatte nachdem ich zum GYM hin –und wieder zurück gelaufen bin. Er lächelte mich an, machte einen Wai und verliess uns. Ich fühlte mich wohl. Ich liess vergangene Ereignisse revue passieren und dachte über mich selbst, vielleicht es genau das ist was mir fehlt: diese Zuneigung, die ich hier bekomme. Das ich vielleicht nicht der Paysex Typ bin, für den ich mich immer hielt. Vielleicht reicht es einfach nur aus, aussen zu sitzen, am Drink zu schlürfen, ein Girl neben sich zu haben und in den Abendhimmel zu sehen. Ich fühlte mich sehr relaxt und hatte das Gefühl an meinen letzten Tag doch in Pattaya angekommen zu sein. Geraume Zeit später kam noch einer dieser Polaroid Fotografen, mit denen ich es bereits an der WS zu tun hatte. Ich machte Miss Superklette drauf aufmerksam und sie meinte, dass das 200 Baht kostet welches mir aber schon bekannt war. Der Fotograf machte ein Bild von uns beiden und übergab mir das Polaroid. Ich sah Miss Superklette an, drückte als alter Romantiker das Foto an mein Herz und sah sie dabei verliebt an. Sie sah das und lächelte verlegen in eine andere Richtung: sie zu schüchtern um darauf zu reagieren und ich zu schüchtern um sie zu barfinen. Da hatten sich wirklich die zwei Richtigen getroffen. Irgendwer, irgendwo hätte mir in diesem Moment sagen müssen, das du dir mit dem Girl noch einen schönen Abend machen sollst: sei es nur schick essen oder tanzen. Müßte nicht einmal in Sex ausarten. Nur damit du einen erfolgreichen Abschluss nachweisen kannst. Bedauerlicherweise kam natürlich alles anders, welches sich bereits wie ein roter Faden durch den Urlaub zog: ich verabschiedete mich von den Mädels meiner Stammbar mit dem Verbleib, das man sich vielleicht noch später sieht. Ich zog ab, in der Hoffnung das ich an meinem letzten Tag noch im Insomnia an der WS ein wenig tanzen kann. Ich war schon fast an der Beach Road, da stellte sich mir etwas mir voll in den Weg.


„Only one drink“. Dachtet ihr wirklich, die lassen mich einfach so aus der Soi 6 raus? Ich hab´s selber nicht geglaubt und so fügte ich mich meinem „Schicksal“. Eine nette, gutaussehende Dame bat mich in die Bar. Mir fiel ihr sexy Kleid (so ein Einteiler aus Jerseystoff) auf, das einen Tigerkopf zierte. Ich sah solche Tigermotive auf Poloshirts in einem größeren Kaufhaus in Pattaya. Wollte mir auch so eines zulegen, bedauerlicherweise hatten sie nicht meine Größe. Wir unterhielten uns und ich merkte, das wir ziemlich schnell einer Wellenlänge waren. Das lag vor allem an ihren guten Englisch und auf Nachfrage, wo sie das so gut kann meinte sie das sie nebenbei in einem Reisebüro arbeitet und es Grundvorrausetzung ist. Unter anderem ging es auch über die Routen der Bahtbusse, soll heissen man sollte meinen das diese eine feste Route haben und dann auf einmal doch mir nix, dir nix in eine Soi abbiegen, das man gewungen ist auszusteigen und einen weiteren Bus zu nehmen, der in die gewollte Richtung fährt bzw. den Rest laufen muss. Das konnte sie so bestätigen und meinte, das es auch deswegen schon oft zu Diskussionen gab,d.h. sie fragt beim Fahrer nach „bleiben sie auf der Route“ welches er bejaht und dann doch anders fährt. Ich fühlte mich ziemlich gut und genoss die Zeit bei ihr: zwischendurch platze immer wieder die Mamasan in unser „techtelmechtel“ rein, die sich nur via LD vor die Tür abweisen liess. Wir unterhielten uns auch über das Buisness: ich meinte zu ihr, das ich so der LT Typ bin und sie sagte, das sie nicht mit jedem mitging. Mit mir aber schon, weil ich ja ein „good man“ bin. Ich wies sie aber drauf hin, das heute nichts mehr laufen würde (mal abgesehen von den zigtausend Problemen, die vorher auftauchten), daher ich morgen sehr früh raus müßte, um meinen Flieger zu erwischen. Sie meinte daurauf hin, das ich ihr als „Ersatz“ nen fetten Tip da lassen könnte, welches ich bejahte. Daraufhin hat sie mich geküsst: dieser Kuss dauerte nicht lang, war aber in meinem Gefühl sehr intensiv. Sie ist dann mit dem Kopf zurück, hat mich angesehen und ich sagte ganz leise: „ I have to be careful, that i don´t fall in love with you“. Daraufhin lachte sie und meinte „you think too much“. Ja da war er wieder: der berühmte Satz, der mir mittlerweile die Ohren bluten liess. Ich fasste schnell zusammen: wenn die verbale Kommunikation stimmt, kannst du dich sehr leichter verlieben als mit einer, die du als hübsch betrachtest, dich aber nicht zu sehr auf die private Ebene mit ihr einlässt. Das war im Prinzip das Schema, dessen ich meinen gesamten Urlaub erfolgreich aus dem Weg gehen konnte. Das es mich am Ende doch noch erwischte überraschte mich selber, daher ich ja genau wusste was LKS anrichten kann.
 
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Mir fiel irgendwann ihr „schniefen“ auf: auf Nachfrage erklärte sie mir, das sie seit geraumer Zeit eine leichte Erkältung mit sich rumschleppte (genau diesselbe wie bei meinem Premierenfick und Überraschung: sie arbeitete auf spätere Recherche in deren Schwesternbar). Ich fragte sie, ob wir schnell was aus der Apotheke holen sollten und sie meinte, das es bei 7/11 solche „Riechsticks“ für die Nase gäbe. Also nix wie auf ins 7/11, Rechnung gecheckt und siehe da: ein Drink zuviel drauf. Ich habe sie dann darauf angesprochen und sie meinte sobald ich bezahlt hätte, wäre ihr der Fehler aufgefallen. Das kann man jetzt glauben oder nicht...wohl eher nicht. Ich meinte, das meine Jungs aus der „Internet Community“ mich vor solchen Fallen gewarnt hätten. Sie schaute fragend drein und meinte schroff „what kind of Internet Community?“ Ich meinte natürlich das TAF, welches ich aber nicht beim Namen nannte sondern ihr erklärte, das es so eine Art Reiseführer im Internet für Neulinge in Pattaya wie mich ist. Wenn man sich mal die neuen Boardregeln ansieht, würde ich jetzt gesperrt werden weil ich das Forum gegenüber einer Prostituierten erwähnt hatte. Daher sich der Vorfall aber bereits im August 2012 ereignete, passiert mir jetzt natürlich nix^^ Nach der Bezahlung meiner Rechnung hinterliess ich meinem Mädel noch den versprochenen, etwas größeren, Tip von 400 Baht was es mir auch Wert war, weil wie kommunikativ sehr gut miteinander ausgekommen sind. Wir sind dann in den 7/11 reinspaziert (Ecke Beachroad gab es auch einen, wusste ich bis dato nicht) und sie hat sich dementsprechend „bedient“, wenn ein Customer schonmal daneben stand (was sich aber in Grenzen hielt). Sie zückte dann an der Kasse ihre Karte, gab diese in den Kartenleser und tippte Zahlen ein. Ich sah zu und sie meinte zu mir „my Mobilnumber“. Ich dachte „Mädchen, die merk ich mir jetzt garantiert nicht“ und meinte augrund der Karte, das sie ihre Ware selber bezahlt. Bis zu dem Zeitpunkt, wo Kassierer und mein Mädchen mich wartend ansahen: na klar zückt der Farang seinen Geldbeutel. Für was ist er denn auch sonst hier?


Nachdem wir wieder in der Bar ankamen, zeigte sie mir auf ihrem Black Berry noch ein paar Fotos und siehe da: Baby im Gepäck und zwar gleich zwei davon. Sie war recht jung, ich konnte aber schon vorher an iher breiten Hüfte erkennen, das sich dort schon Nachwuchs gebildet hatte. Sie erzählte mir dann von einzelnen Customern, mit denen sie schon Freundschaft geschlossen hatte und zeigte mir auch immer wieder Fotos. Irgendwann kam mal der Augenblick, auf dem ich die Toilette aufsuchen musste: ich fragte sie, wo es hingeht und sie deutete auf einen Hinterraum. So stand ich da am Pissoir mit dem Schniedel in der Hand, als plötzlich hinter mir die Tür aufging, mein Mädel sich den Slip runterzog, sich auf die Schüssel setzte und fröhlich losstrullerte. Ich sah luftlinientechnisch die zwei Meter ziemlich irritiert rüber zu ihr. Sie winkte ab und meinte „ah don´t worry. You like a friend for me“. Ich dachte für mich, das ich Privatspähre eher schätzen würde. Nach dem treffen auf einer „anderen Ebene“ ging es den Abschied entgegen: sie fragte nach meiner E-Mail Adresse und ich sagte, das ich auch Facebook habe (hatte sie auch) was das kommunizieren (dank Chatfunktion) weitaus einfacher gestaltet. Sie war richtig froh, das sie mich jetzt auch als Freund hatte und ich konnte mir schon vorstellen, worauf das hin hinauslaufen wird: nachdem ich meine zweite LD Rechnung in der Bar beglich, sagte ich ihr in ernster Stimmlage wortwörtlich „If you ask me one time about money for your baby, the friendship is over“. Sie verstand das, nicht aber anschliessend zu fragen wie es denn jetzt mit einem größeren Trinkgeld aussieht. Ich hab dann die Stimmlage gehalten und sie gefragt, ob sie bereits die vergangenen 400 Baht Tip vergessen hätte. Sie hat sich dann einmalig entschuldigt und verabschiedet. Ich wäre eigentlich sauer gewesen wegen der letzten Aktion, aber sie hatte LKS Bonus: ich konnte nicht wirklich böse sein und die Damen probieren es halt dann eben (besonders wenn das Geschäft wie zur Low Season eben nicht läuft).


Es war ziemlich spät und mir war klar, das ich nirgendwo mehr hingehen werde ausser jetzt zurück ins Gasthaus um zu schlafen, daher ich am nächsten morgen sehr früh raus musste (um 04:30 Uhr klingelte der Wecker, um 05:15 Uhr startete das Taxi). Ich ging also die Strasse entlang und wollte gerade den Vordereingang betreten, als ich die Mamasan von meiner Stammbar noch meinen Namen rufen hörte. Ich dachte nur „dreh dich jetzt bloss nicht um“ und hab rücklings einfach gewunken. Innen angekommen fragte mich die Wirtsdame, wie es den mit dem Checkout am nächsten Tag aussah. Ich erklärte ihr, das ich recht früh starten werde und konnte an ihrem Gesichtsausdruck ablesen, das sie garantiert nicht um die Uhrzeit den Schlüssel in Empfang nehmen wird. Ich ging dann hoch in mein Zimmer und schaltete den Laptop ein, damit ich meiner LKS Lady (wir nennen sie ab sofort so, weil sie noch eine größere Rolle in den Bericht haben wird) die Freundschaft über Facebook bestätigen kann. Das tat ich und schrieb sie gleich mal an: über ihren Black Berry konnten sie dann mit mir chatten. Sie entschuldigte sich nochmals wegen ihrer überzogenen Tip Aktion und bot sich für meinen nächsten Thailandtrip als Tourguide für Bangkok an. Was jetzt folgt ist ein wenig kompliziert, aber es geschahen Ereignisse mit ihr, die sich bis heute schreiben lassen. Ich werde also versuchen, den einen Bericht mit der LKS Lady zu Ende zu schreiben, um danach storytechnisch wieder zurück in mein Gasthaus zu springen, wo ich die letzte Nacht verbringe, um sehr früh ins Taxi Richtung Flughafen zu steigen. Bei dem nun folgenden Bericht muss ich ein wenig aufpassen, was ich schreibe: ich darf nicht zu sehr ins Detail gehen, weil nun eine Dreiecksbeziehung mit einem Member im TAF entstand. Ich weiss das er hier angemeldet ist, ist aber seit längeren „inaktiv“ weil er in einem anderem Forum unterwegs ist. Ich hoffe das er das nicht mitliest.
 
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Am BKK Fughafen angekommen checkte ich nochmal meine Mails und wo ich schonmal online war auch bei Facebook. Es erschien eine Nachricht von einem Deutschen, von woher ich den die LKS Lady kennen würde. Mir erschien das ziemlich unseriös und antwortete in einem Einzeiler das ich sie aus der Soi 6 kenne, ohne dabei eine Bar zu nennen. Als ich wieder zurück in Deutschland war, schrieb er mich wieder an und wir mailten uns im Laufe der Zeit fünf bis achtmal im Monat, welches auch bis heute noch anhält. Wie gesagt möchte ich nicht zu sehr ins Detail gehen, aber er war ein typisches LKS Opfer, welches über einen längeren Zeitraum sehr viel Geld schickte. Ich sagte ihm, das dies eigentlich nicht passieren dürfte, daher es ja Organisationen wie das TAF gebe, die uns schon warnen das es sowas wie LKS gibt. Im Endeffekt hat er auch seinen Fehler eingesehen, lies aber gegenüber ihr das stalken nicht. Parallel wie ich mit ihm über den Zeitraum von August 2011 bis jetzt am schreiben war, mailte mich die LKS Lady kurz nach meiner Ankunft in Deutschland an. Sie meinte, das sie mich ja nicht anschreiben darf wenn es um Geld geht, sie aber jetzt welches benötige. Das war genau die Situation wo ich mir vorstellte, dass das LKS Opfer seine Zahlung einstellte und LKS Lady bei mir jetzt vorstellig wurde. Mein Problem war, das ich das Mädel zu sehr mochte und ich es auf eine einmalige Zahlung ankommen lies, welches ich der LKS Lady auch mit den Worten „only one time“ bestätigte. Ich veranlasste eine Zahlung von 50 Euro mit dem Wissen, das ich das Geld nie wieder sehen werde. Ich redete mir ein, das dies eine Anzahlung für meinen Tourguide für BKK im Sommer 2013 wäre, um mein Gewissen zu beruhigen. Der LKS Lady schrieb ich, das sie das als „sehr großen Tip“ ansehen sollte, was sie wahnsinnig lustig fand...naja. Bedauerlicherweise hörte diese Schnorrerei nicht auf: jedesmal wenn sie mich online sah (das nervte so sehr, das ich die Chatfunktion ausschaltete) kam dieses LKS gebrabbel zustande: „Baby i miss you, kiss, i take care about you“, etc. Mitte Oktober der nächste Frontalangriff: sie bräuchte wieder Geld, ich ihr aber wiederrum klar machte das ich nicht willig bin, ihr eins zu geben. Sie schlug mir vor, ob ich es ihr leihen könnte. Ich sagte, das wäre machbar, ich aber mein Geld spätestens in drei Monaten zurück haben will. Sie willigte ein und ich redete ihr nochmal ins Gewissen, das wenn es mit diesem Deal nicht klappt, sie mein Vertrauen missbraucht hätte und die Freundschaft vorbei wäre. Ich erzählte unserem LKS Opfer auch dieses Ereigniss, ohne das LKS Lady überhaupt wusste das ich mit ihm kommuniziere. So wechselten diesmal 90 Euro den Besitzer und siehe da: die Bettelei nahm ein Ende. Ende Dezember / Anfang Januar meldete sich LKS Opfer zu Wort, das LKS Lady die wie ich wusste hauptberuflich in BKK arbeitet, erst wieder im Februar in Pattaya aufschlagen werde (genau der Monat, wo ich auch komme: Zufall?). Er hat sich sagen lassen, das sie mittlerweile mit einem Vater der zwei Kinder zusammen gezogen ist und somit ein weiteres Grundgehalt im Haus ist. Gestern dann die Nachricht von LKS Lady an mir, das sie momentan in Pattaya arbeitet und sie mir das Geld zurückzahlen könnte. Bedauerlicherweise muss sie aber bereits wieder am 10. Februar in BKK sein, während ich erst am 12. Februar eintreffen werde. Wir verpassen uns traurigerweise um zwei Tage. Sie schlug mir vor das sie die 3500 Baht in der Bar hinterlegt, wo ich mir es dann abholen könnte. Mit dem Gedanken „das klingt zu schön, um wahr zu sein“ willigte ich ein. Das dürfte so ziemlich ein einmaliger Vorgang in Pattaya sein, wo das Geld von der Prostituierten zum Freier und nicht umgekehrt gereicht wird.


Tja ganz schön weit ausgeholt, aber es sind nun auch mal Ereignisse die in diesem Bericht nicht unerwähnt gelassen werden sollten. Es geht jetzt storytechnisch wieder zurück zu meinen Gasthaus, wo ich die letzte Nacht verbringen werde.


Das nächste Mal: Zurück in Deutschland – Die Leidenszeit beginnt
 
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Dass du die Mädels, nachdem sie den Schwarzen angemacht haben, belehrst und den typisch deutschen Spießer raushängen lässt fand ich nicht so prickelnd. Wie kommt man dazu als Neuling, als ein Kurzurlauber unter vielen tausenden Jährlich den Mädels die da täglich arbeiten, zu erklären wie sie in bestem deutschem Gutmenschentum ihre Kunden anzusprechen haben?

Ich habe über die Situation gelacht und meine "wannabe ultra longtime" machte den Eindruck, das sie wissen wollte was denn so witzig sei. Ich hab´s ihr gesagt: das sie es aber dann übersetzt war die Folge das die anderen Mädels auch wissen wollten, wo der Witz sei. Das dies ihr Arbeitsschema ist, haben sie mir dann schon zu vestehen gegeben und das habe ich ja auch nie angezweifelt. Nur als "Westler" gab es eben in dem Augenblick was zu lachen und das ich mich dann als "Oberlehrer" aufspielte, ist nie passiert.

vielleicht solltest Du beim zweiten Besuch besser zusammen mt einen erfahrenen Member losziehen...

Das habe ich, bevor ich den Bericht geschrieben habe auch gedacht: hoffentlich schreibts keiner aus und jetzt isses doch passiert. Aber der Drang, sich selber was zu beweisen ist einfach zu groß, mal davon abgesehen das es ja andere Member auch ganz gut alleine zurecht kommen. Der Meinung war ich definitiv vor dem Besuch. Wenn ich nochmal diesselben Erfahrungen machen würde und zu dem Ergebnis kommen würde "nein du schaffst das nicht alleine, ohne das dich jemand bei der Hand nimmt" dann würde ich einen Schlussstrich ziehen.

man kann als newbie ja vieles falsch(oder gar nicht) tun, aber das ist schon absolute spitze. bleib besser zu hause franke, patty ist nichts für dich und nimt ein schlimmes ende wenn du an die "richtige" geraten tust.

Danke für das Kompliment: ich geh mal davon aus, das ich am Forenstammtisch Süddeutschland nicht erwünscht bin. Trotzdem danke für die Warnung: LKS wurde in dem Bericht ja schon angedeutet und ich geh davon aus, das ich mich in dem Punkt ganz gut unter Kontrolle habe.

Was ich nicht verstehe, Franke, du hast in Pattaya ziemlich versch..[...]
Warum suchst du dir nicht eine Region, wo du eine Szene hast, dir aber nebenbei auch ein gutes Urlaubsfeeling bieten kann? Thailand hat das. Phuket oder Samui z.B..

Ich hab´s in Pattaya verschissen? Nenn das Kind ruhig beim Namen. Was hab ich denn so schlimmes gemacht? Ne Prostituierte abgestochen? Mit Drogen gehandelt? Und es ist dein drittes Posting in dem Thread und immer kommste mir mit Phuket. Arbeitest du etwa als Touristenguide dort? Willst mir doch keine eine Billigimmobilie auf Samui andrehen ODER ETWA DOCH? Nee Spaß beiseite: wenn ich´s diesmal verkack, dann komm ich auf dein Angebot zurück.

Franke hat einen ehrlichen Bericht geschrieben, dafür gebührt ihm Dank. Atze hat eine genauso ehrliche, IMHO inhaltlich nicht völlig verkehrte Antwort gepostet. Wo ist das Problem?

Jep das ist der springende Punkt, was die vergangene Diskussion mit sich brachte. Solange man argumentiert und nicht beleidigend wird, ist alles im grünen Bereich. Member redweed ist ja jetzt einer der, die sich früh auf meine Seite geschlagen hat. Ich finde Atze´s Kommentar nicht so verkehrt: lässt an Feinfühligkeit vermissen, aber das hat er ja nie bestritten. Was das Thema Beleidigungen angeht: ich leg hier alles offen und mir war schon vorher klar, das es ziemlich persönlich werden kann. Ich beobachte den Thread ständig: es kam vor, das drei persönliche Beleidigungen (zwei direkt hier, eine indirekt in einem anderen Beitrag) gegen mich geschrieben wurden, was mir persönlich zu weit ging. Das Moderatorenteam hat mich dabei super unterstützt und so werde ich auch weiter in TAF schreiben können.


Zum Ende sei gesagt, das ich eigentlich die letzten Worte im Bericht schreiben wollte, diese aber dort deplaziert waren: Ich möchte mich nochmal herzlichst für die anregende Diskussion im Thread bedanken. Ob die Kommentare nun negativ oder positiv waren: ich kann aus allem etwas mitnehmen. Gerade von den Membern, die sich kritisch über den Bericht geäußert haben, möchte ich mich für die Geduld bedanken und war froh, das alles auf sachlicher Ebene abgelaufen ist. Man merkt dann erst, mit wem man es zu tun hat.
 
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Nach einer ziemlich, kurz gefühlten Nacht klingelte noch vor 05:00 Uhr der Wecker. Nachdem ich mich hochrappelte, sah ich aus dem Fenster und bemerkte das schon mein Taxi bereit stand. Daher ich am Vortag schon gepackt hatte, verlor ich keine Zeit und machte mich auf dem Weg. Das Gasthaus stand zu dem Zeitpunkt noch leer (keiner an der Rezeption) und ich checkte mich mehr oder weniger selber aus. Ich liess den Schlüssel auf dem Bett liegen und bahnte mir meinen Weg durch den Hinterausgang. Kurz bevor ich die Tür hinter mir zuzog, überschlug ich alles nochmal das ich auch nichts vergessen hatte: schliesslich sperrte ich mich ja in dem Moment selber aus. Beim Taxi angekommen grüßte ich meinen Fahrer: natürlich waren auch schon (oder noch) um die Zeit LB´s in der Soi 6 zugange, von denen einer mich gleich mal „anbaggerte“. Ich hab nichts gesagt, nur gedacht das die eigentlich das Taxi sehen sollten und mich nicht mal auf dem Weg nach Hause in Ruhe lassen. Der Fahrer nahm mein Gepäck entgegen und eher ich mich versah, waren wir auch schon auf der Autobahn. Der Fahrer und ich unterhielten uns so über Alltagsprobleme (nicht über die Mädchen): ich meinte unter anderem das ich mich ziemlich schwer tat, mich in Pattaya zu orientieren wegen der fehlenden Strassenschilder. Wie geagt: wirklich nichts persönliches. Er merkte noch an, das mein Englisch ziemlich gut sei und man keinen Akzent hört. Viele seiner Kunden seien Deutsche und wenn die mit ihrem Englisch nicht weiter wüßten, redeten sie einfach auf deutsch weiter in der Hoffnung das er es versteht. Es war ziemlich lustig und ich meinte, das ich seit über zwanzig Jahren amerikanische Verwandte hätte und mit diesen in regelmäßigen Kontakt stehe: so bliebe einem gar nichts anderes übrig, als sein Englisch aufzufrischen. Zudem wusste ich, wie lächerlich es klingt wenn man als Deutscher mit Akzent Englisch spricht und ich habe mir es sehr früh abgewöhnt. Am Flughafen angekommen griff er sich mein einzigstes Gepäckstück aus dem Kofferraum, ich gab ihm noch etwas Tip, verabschiedete mich und ging Richtung Halle. Nachdem einchecken begab ich mich zur Abflughalle und wartete. Nach ca. zwei Stunden bemerkte ich über die Abflugsmonitore, das mein Emirates Flug nach Dubai verspätet eintreffen wird. Eine halbe Stunde später das amtliche Ergebnis: mit acht (!) Stunden Verzögerung würden wir erst starten. Später recherchierte ich im Flieger nach: mir wurde gesagt, dass der Flieger auf dem Weg von Dubai nach Bangkok einen Passagier hatte, der einen Herzinfarkt erlitt. Somit musste man in Indien notlanden. Shit happens. Also ging ich erstmal zum Emirates Terminal, daher ich wissen wollte wie es mit meinen Anschlussflieger von Dubai nach München aussah: würde ich ihn verpassen oder wird es eine Gratisnacht in Dubai geben? Am Terminal waren dann auch schon ziemlich viele Passagiere, die dieselben Fragen wie ich hatten. Ich stellte mich artig in die Schlange und wartete. Oberflächlich gesehen ein ziemliches Chaos: jeder maulte irgendwie rum, jeder war mit der Situation unzufrieden. Aber hätten sie was ändern können? NEIN, also Schnauze halten.



Je weiter ich nach vorne kam, desto deutlicher wurde die Lage. Die Empfangsdame am Schalter schien mir hektisch, aber nicht überfordert. Was nervte war die Situation, das sie bei jedem Passagier den sie bearbeitete, den Hörer in die Hand nahm und sich wohl über die Sitzpositionen informieren liess. Dieser Akt fiel anderen Passagieren auch auf und wenn man da mal so zwei, drei Stunden in der Schlange steht kommt man auch leichter ins Gespräch. So kam ich mit einem etwas jüngeren Mann (so um die 25) in Kontakt, der auch genau diese Situation monierte. Ich lachte und meinte, das sie wohl hier gerade in Praktikum absolviert und schlossen wetten ab, wann sie wohl zum heulen anfängt. So entstand ein lockerer Smalltalk, bis mir sein Umband vom Ausweis auffiel: die hatte einen weinroten Überzug genauso wie es bei deutschen Reisepässen der Fall ist. Ich fragte ihn, welchen Anschlussflug er hätte: er meinte erst Düsseldorf, dann Hamburg. Nur um sicher zu gehen, fragte ich ihn, wo er geboren sei: er wieder Hamburg. Ich meinte „ja dann können wir uns ja auch auf deutsch unterhalten“. Großes Gelächter und daher uns in Thailand nur noch Deutsche verstanden, gingen die Lästerattacken gegen die Mitreisenden weiter. Als mein Hamburger Freund nach gefühlten drei Stunden vor mir dran war, meinte ein Engländer hinter mir sich „beschweren“ zu müssen (er maulte die Dame am Schalter an). Ich drehte mich und und ging ungewollt auf Konfrontationskurs, das er doch einen Gang runterschalten solle und wir im gleichen Boot säßen. Jeder will hier weg und ich gab ihn zu verstehen, das keiner vergessen wird. Neben der jungen Dame am Schalter war eine weitere Dame, die sich nun zurückzog um wohl das Check In auf den wartenden Flieger durchzuführen. Ich meinte spaßeshalber zu meinem Hamburger Freund, das sie wohl jetzt Mittagspause hätte. Dann war meine Wenigkeit am Schalter: meine erste Frage war, ob ich meinen Anschlussflug in Dubai nach Dubai erwische: NEIN! Wird für eine Unterkunft gesorgt? JA! Naja wenigstens etwas. Nachdem sie mich eincheckte, wollte sie noch was wissen , ich aber zu ihr meinte das sie jetzt nicht reden soll, daher alle Fragen geklärt sind und hinter mir noch ca. zehn andere Personen warten, die abgefertigt werden wollen. Sie drückte mir dann kommentarlos einen Voucher für ein Früstück auf den BKK Flughafen in die Hand, wo ich mir auch dachte a) wir haben bereits Mittag und b) mein Flieger geht in zehn Minuten. Vielleicht kann ich ihn ja noch bei meinem nächsten Bangkok Flughafen Besuch einlösen? Nachdem ich abgefertigt wurde, ging ich in die Abflughalle. Dort sah ich meinen Hamburger Freund wieder, der sich freute einen Fensterplatz ergattert zu haben. Der hat es beim Check In richtig angelegt, das er am Fenster sitzen wollte. War wohl so ein Spleen. Nachdem betreten der Maschine bekamen wir Zettel in die Hand gedrückt, wo draufstand wann wir landen und in welches Hotel es anschließend geht. Ich suchte meinen Platz und querte dabei einen Bereich im Flieger: stand doch mein Hamburger Freund am Notausgang umringt von zwei Stewardessen mit einer richtig, bedrohlichen Körperhaltung, wo jeder US Sky Marshal im erst einmal bekanntschaft mit dem Fußboden hätte machen lassen. Ich fragte in später in Dubai im Hotel, was das für eine Aktion war und er meinte, das sein reservierter Platz von nem Araber mit seinem Harem in Besitz genommen worden wäre. Wie gesagt: der hat es auf seinen Fensterplatz richtig angelegt.


Nachdem wir in Dubai landeten, ging dieselbe Eincheck Zeremonie von vorne los, nur ging es diesmal um den Anschlussflug: mein Hamburger Freund zog an mir vorbei und meinte, das er bereits alles geregelt hätte (er rannte förmlich nach der Landung zum Emirates Schalter) und er mir ironischerweise viel Spaß beim anstellen wünschte. Ich meinte, das ich heute sowieso nichts mehr vorhätte und wir verabschiedeten uns. Da stand ich: über zweihundert Leute und zwei Schalter zur Verfügung. Jeder blieb cool, ausser so ne US Bitch die rumbrüllte, die sich ums verrecken nicht drauf einlassen wollte hier eine Nacht zu verbringen. Ich hätte der vorgeschlagen, das sie sich doch einen Lear Jet mieten könnte und mit einer lächerlichen sechstelligen Summe die Unkosten gedeckt wären. Das warten ging weiter und auch das Personal am Boden versuchte zügig voranzukommen. Ein Mitarbeiter, der die Schlange ordnete sah eine Gruppe von etwa drei Kinder neben mir und fragte mich, ob die zu mir gehören. Ich erschrocken „Hell no“ was zur allgemeinen Belustigung der restlichen Wartenden zur Kenntnis genommen wurde. Ich dachte mir, das ich nicht mal ne Freundin hätte, fragte aber trotzdem nach wenn ich mich der Kinder annehmen würde, ob das meine Chancen in der Schlange schneller voranzukommen, steigern würde. Mit einem Lachen des Mitarbeiters wurde dies logischerweise verneint. Als ich an der Reihe war, gab man mir einen Flug nach München für den nächsten Tag. Ich fragte, wie es denn mit meinem deutschen Bahnticket nach Hause aussehen würde, das ja jetzt auch verfallen würde. Man gab mir ein Beschwerdeformular, falls ich eine Rückerstattung in Betracht ziehen würde. Auf Nachfrage, wie ich zum Hotel komme, wurde mir versichert das alles geregelt wurde und Shuttlebusse rund um die Uhr eingesetzt werden, welches meine Frage auch gleich für den Rückflug beantwortete. Idiotensicher halt. Danach ging es dann zur „dubaischen“ Passkontrolle, wo ich kaum anstand. Der „nette“ Herr (natürlich in Volltracht) hinter dem Schalter meinte zu mir das ich doch für das Einreisefoto in die Kamera sehen sollte. Das tat ich auch, allerdings gab es dabei ein kleines Problem: bedauerlicherweise schiele ich leicht, wo eine Pupille aber nicht nach innen sondern nach aussen geht. Das wurde bereits zweimal via OP behoben, also es sieht nicht mehr so schlimm aus wie vorher. Mit dem sehen habe ich kein Problem, aber wenn von mir Fotos gemacht werden, dann sieht man eben das ein Auge nach aussen „wandert“. Besonders wenn die Kamera sehr nahe dran ist und in dem Fall war sie 10 cm vor meinem Gesicht. „LOOK IN THE CAMERA“ kam die Aufforderung schon mit einer festeren Stimmlage. Mache ich Chef, nur kann ich leider nur ein Auge in die Linse sehen lassen. Nur wollte ich jetzt nicht den Klugscheisser raushängen lassen (wusste nicht genau, wie es bei denen mit der Todesstrafe aussah) mal davon abgesehen das mein arabisch genauso wie mein thai ziemlich mies ist. Im Grunde genommen: nicht vorhanden! Um nicht weiter zu „provozieren“ hab ich einfach weiter in die Kamera gesehen, bis die Aufforderung „Chin up“ kam. Danach gab es den Stempel in den Pass und weiter gings zum Shuttle Bus. Als ich raus ging, bin ich gegen eine Wand von 50 Grad Celsius gelaufen. Respekt der unter solchen Wetterbedingungen leben kann. Im Hotel angekommen ging alles von selbst: Check In, schönes Zimmer mit noch schöneren Waschraum (vom Luxus her würde es sowas in Deutschland für 90 Euro pro Nacht geben), leider kein Gratis Internet. Ich wollte aber eh nicht zu sesshaft werden und ging schnell noch was Essen. Man kann sagen was man will, aber Intercontinental Buffets sind weltweit gleich abstoßend. Das Essen ist gut, aber die Menschenmasse die sich darum rudelt: ich weiss schon, warum ich keinen Pauschalurlaub aus dem Reisebüro beziehe. Beim Essen traf ich noch meinen Hamburger Freund, der mich über die Flugzeug Situation aufklärte und zusätzlich meinte, das es im Hotel noch einen Pool gebe. Allerdings wollte ich nur noch schnell ins Bett, daher ich sehr müde war (was daran lag, das ich in Flugzeugen nicht schlafen kann). Am nächsten morgen frisch ausgeschlafen ging es direkt via Shuttlebus zum Airport. Im Bus selber bin ich auf eine amerikanische Wandergruppe getroffen. Ich habe nur kurz gefragt, wo sie herkommen. Irgendwie scheine ich aber den Eindruck gemacht zu haben, das es mich auch interessiert, wo sie im Urlaub waren. Sie texteten mich dann zu, das sie (kein Flachs) in Uganda eine Kirche (die hatten sogar einen Pfarrer dabei) gebaut hätten. Vielleicht nicht der beste Zeitpunkt den Christen zu sagen, was ich so im Urlaub getrieben habe.^^
Ziemlich detailarm ging es dann in den Flieger Richtung München. Zurück in Deutschland erstmal ein Bahnticket gezogen, aber eines der billigen Kategorie (Bundesland): nicht nonstop, sondern so eines wo man sämtliche Bahnhöfe abklappert. Dann kann so eine Strecke von 120 km nach Hause schonmal zwei Stunden dauern. Dafür ist es halt dann auch billiger. Aber ich hatte nur ein Gepäckstück und so war die Regionalbahn kein Problem. An meinem Endbahnhof angelangt war eines meiner beiden Elternteile so nett, mich nach Hause zu fahren.
 
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Ziemlich übermüdet fiel ich ins Bett: durfte so dreizehn Stunden durchgeschlafen haben, bevor ich am nächsten morgen wieder aufwachte. Daher ich zu dem Zeitpunkt noch vier Tage Urlaub hatte, lies ich es langsam angehen und so nach und nach realisierte ich, was in den vergangenen acht Tagen überhaupt passiert ist. Folgende Gefühle im Detail zu beschreiben, kann ich einfach nicht. Meine Emotionen zu beschreiben, wie ich in der Soi 6 mit dem Van ankam, war kein Problem. Folgende Leere, die sich entwickelte, ist ein Problem. Ich denke, man kann es ist nachvollziehen, wenn man es nicht selber erlebt hat. Das beste Fallbeispiel war sicherlich, ich auf dem Weg zum Bäcker und mir auf einmal diese Ruhe auffiel, wie ich die Tür hinter mir schloss. Da waren auf einmal keine Mädels mehr, die mir hinterher riefen, da war nichts mehr. Da war nur Stille. Die waren jetzt ganz weit weg. Was mir vorher ein unangenehmes Gefühl bereitet hatte, habe ich jetzt auf einmal vermisst. Ich war keine 72 Stunden von Pattaya weg, freute mich auf zuhause und wollte jetzt am liebsten wieder zurück. Was willst du eigentlich? Ich überschlug die Ereignisse: hast du die acht Tage wirklich zu deiner Zufriedenheit genutzt und hättest du nicht viel mehr aus dem Urlaub rausholen können? Wie ich dort die Geborgenheit als Selbstverständlich erlebt hatte, wurde mir erst wieder zuhause bewusst wie sehr sie doch einen fehlen kann. Das waren Faktoren, warum ich nach Pattaya zurückkehren musste: auf der Suche nach mir selbst.

In den nächsten Wochen suchte ich mir reichlich Hilfe aus dem Forum, stellte reichlich sonderliche Fragen was meine bis dato sexuellen Ereignisse in LOS auffliegen ließen und schrieb diesen Bericht als Selbsttherapie, um Antworten zu erhalten.


Da sitz ich nun mit meinem Talent: keine Woche mehr bis mich ein Flieger nach Thailand bringt, ziemlich nervös aber um etliche Erfahrungen und Vorbereitungen reicher. Mein Ziel ist es, alles besser zu machen, die Zeit effektiv zu nutzen und nicht wieder in mein altes Schema zu fallen. Ob ich das schaffe? Ich bin ja schon so gespannt...

Vielen Dank für´s Lesen.

ENDE (?)
 
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Darf ich mir berechtigte Hoffnungen machen[...]

Schalt mal nen Gang runter, ich glaub du hast den Bericht nicht gelesen. Wenn das nicht mal ein Musterbeispiel ist, mir besser aus dem Weg zu gehen :mrgreen:

Nein Spaß beiseite:hab schon dran gedacht, würde mich auch freuen. Bin ab dem 12.02. in Pattaya, allerdings komme ich recht spät an. Ich sehe das du bis 15.02. bleibst, da lässt sich definitiv was arrangieren. Check auf jedenfall in der Woche deine PN´s.
 
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