Neuer Tag, neues Glueck! Oder?
Ich liess mich um 9:30 wecken.
Schnell zur Post , "Papas" Geschenke aufgeben, dann zur Bank und ihm das Geld geschickt. Schnell ausgecheckt und das hoteleigene
Taxi fuer Eccamai genommen. Er wollte 200. Ich sagte, wie das letzte Mal 150. Ok.
Ein normales Taxi nimmt fuer die Strecke ca 90 Baht. Aber der Hotelfahrer ist ein netter.
Das Ticket fuer 65 Baht nach Trat gekauft und rein in den Bus. Abfahrt 11:30.
Es gab Vollverpflegung, ein eFlasche Wasser und 4 Kekse.
Ich konnte mich entspannen und die Fahrt geniessen. Ich mage es, die Landschaft zu betrachten.
Zu empfehlen ist die 6. Reihe im Bus, da sich dahinter die Toilette befindet und die Rueckenlehne sicgh fast in horizontale Lage bringen laesst. Ich schickte 2 sms an meine DIA-Dame, um sie zu informieren. Nach ca 5 Stunden ankunft in Trat. Sie war nicht auf die Idee gekommen, mich abzuholen. Ich waere auch angenehm ueberrascht gewesen. Ich rief sie an und gab mein Handy einem Taxifahrer, der mir dann enttaeuscht mitteilte, dass sie mich abholen wird.
Dann das erste Kennenlernen. Na ja. Sie ist schon ne Nette. Mal abwarten, dachte ich mir.
Das Resort, einsam gelegen, gepflegt, preisguenstig (500), aber keine Menschenseele zu sehen. Sie zeigte mir das Haeuschen, Einrichtung war akzeptabel.
Ihr Englisch ist allerdings derartig schlecht, dass eine Untrehaltung nicht moeglich ist. Bei den Messages im Internet hatte immer eine Freundin geholfen.
Mein Hunger meldete sich und wir besuchten das Restaurant im Resort. Wir waren die einzigen Gaeste. Tom Jam Gung, eine Reissuppe und eine grosse Flasche Singha Bier waren aber richtig gut. Einige Fragen konnte sie beantworten und falls nicht, wurde immer eine Uebersetzerin per Handy eingeschaltet. Ess stellet sich heraus, dass sie die Nacht zu Hause bei Mama verbringen wird. Das Restaurant hat bis 9 Uhr geoeffnet, aber keine anderen Gaeste. Scheisse, mehr fiel mir nicht ein.
Ich sagte ihr, ich koenne hier nicht uebernachten, sondern ich wolle ein Hotelzimmer in der City. Bedrueckte Stimmung, einige Telefonate und dann fuhr sie mich in die Stadt. Sah alles nicht nach Nightlife aus. Einfach nur trostlos. Gegenueber von einem Nacht markt gibt es das Trat Hotel. Das Zimmer recht gut fuer diesen Preis.
Der Abschied fiel recht locker aus und ich versprach, ihr zu schreiben. Es war wohl erst 7 Uhr. Ich fragte an der Rezeption nach Bierbars und Internetcafes. Mir wurde nur eine grobe Richtung mitgeteilt. ich besuchte erst einmal den Nachtmarkt und machte mich dann auf die Suche. Ich fand wirklich einige verstreute Bars, aber keine Gaeste und erst recht keine Ladys. Ein wirklicher Scheissabend. Ein Singah in einer Bar und dann aufs Zimmer. Eine weitere Flasche angegriffen, aber, wie ich heute Morgen feststellte, hab ich nur 1 Glas geschafft und dann war ich im Reich der Traeume. War wohl doch etwas wenig Schlaf in den letzten Tagen.