Letzter Tag in Uttaradit
Nun war Freitag, mein letzter Tag hier, morgen früh geht's in den Bus zurück nach Bangkok und in der Nacht gen Heimat...
Heute hatte ich vor noch einmal in den Tempel zu gehen und mir auch den Fluß hinter dem Tempel anzuschauen, anschliessend wollte ich beim Juwelier vorbei schauen und mich mal nach Ringen erkundigen, ich wollte meiner Joy ein kleines Abschiedsgeschenk machen.
Der Tempel sah heute schon besser aus und aufgrund des Wetters konnte ich mich ein wenig umschauen. Ich liebe diese Tempel, ich kann dort viel Zeit verbringen und bin einfach nur glücklich, aber ich glaube ich wiederhole mich....
Anschliessend hinter dem Tempel zum Fluß, ist schön anzuschauen, auch wenn das Wasser dort ja nicht sehr klar ist wie man es sich als Deutscher eigentlich vorstellen würde.
Anhang anzeigen 351.jpg
Ich schaute mich noch ein wenig am Fluss um und dann sah ich eine Frau mit Geschirr, welche zum Fluß runter ging. Für manche unvorstellbar aber sie betrat eine Art Schiffsanleger und begann das Geschirr in dem braunen Wasser zu waschen. Naja, ist ja hier nicht unüblich und wenn sie so Geld sparen kann.
Anhang anzeigen 361.jpg
Als ich dann zum Juwelier unterwegs war sah ich die Frau wieder, sie betrieb ein kleines Strassenrestaurant... Guten Appetit...
Beim Juwelier sah ich dann einen kleien goldenen Ring, mit einem goldenen Herzen eingearbeitet welches von drei Stegen gehalten wurde. Da das Herz besonders geschliffen war funkelte es im Licht, so als ob ein kleiner Edelstein eingearbeitet war. Ich befürchtete einen Preis ab 5 Stellen, war aber sehr Überrascht als es doch um einiges günstiger war. SO überlegte ich auch nicht lange und nahm ihn mit. Auf meine Frage hin ob man ihn in der Größe gegebenfalls ändern könnte wurde eifrig genickt, ich bezweifle aber dass er mich verstanden hat.
Um 18:00 Uhr kam sie dann endlich, wir wollten was Essen gehen und anschliessend wollte ich mit ihr noch zum Fluss, was sie aber nicht wollte da es im Dunkeln da zu gefährlich sei. Also gings zum Essen, diesmal sogar Hand in Hand, und ich überlegte mit wann ich ihr am besten den Ring geben könnte. Ich wollte ihr den ja auch nicht einfach nur plump in die Hand drücken, sondern schon meine Gefühle für sie dabei zum Ausdruck bringen. Das Restaurant fiel flach, da war sie zu bekannt und hätte es bestimmt nicht gern gehabt.
Beim Essen angekommen wollten wir uns diesmal rein setzen, sie hatten dort einen Art Gastraum mit Klimaanlage. Heute war der Höhepunkt im Restaurant, gleich vier Bedienungen kümmerten sich um uns und warteten auf unsere Bestellung. Joy muß wohl irgendwas gesagt haben, dass es unser letzter Abend ist, denn wir wurden anschliessend in Ruhe gelassen und nur durch die Scheibe geschaut ob wir noch alles hätten. Andere Gäste wurden auf die Plätze ausserhalb des Raumes verwiesen, so dass wir uns ungestört unterhalten und speisen konnten...
Auf dem Rückweg ins Hotel sagte ich Joy, dass ich ihr noch etwas zu sagen hätte und ihrem Blick zu Folge hatte sie schon eine Vorahnung. Im Hotel angekommen setzten wir uns in die Lobby. Ich rückte näher an sie heran und sprach über meine Gefühle zu ihr, die sie ja eigentlich schon kannte, und dass sie mir schon sehr viel bedeutet. Ich gab ihr den Ring mit der Bitte, mir erst eine Antwort zu geben, wenn Sie sich im klaren darüber ist, dass ich es wirklich Ernst meine. Sie freute sich wahnsinnig. Leider war der Ring zu klein und ich sagte ihr, sie solle ihn dann Umtauschen wenn sie möchte. Wir unterhielten uns noch eine Weile bevor sie dann nach Hause fuhr und ich in mein Zimmer ging. Letzte Nacht im Land des Lächelns und alleine ins Bett, was für eine Sch...