Kenia Auswandern nach Kenia

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        #21  

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Im Falle einer Auswanderung wuerde ich mich mit Zitronengras eindecken und Kuebel rund um's Haus damit bestuecken. Dann einige 5 Liter Wasserflaschen koepfen und diese auch in Kuebel umwandeln, die kommen dann ab und zu in's Bad und ggfs. andere Zimmer. Mosquitonetze an den Fenstern, der Tuer usw.
Jedweder Muell abgedichtet lagern und darauf achten, dass es keine Pfuetzen usw. am Haus gibt. Der Abfluss waere auch sehr wichtig. Spinnen und aehnliches Viechzeug wuerde ich hegen und pflegen, also alles was Mosquitos vertilgt.
Das waeren die ersten einfacheren Massnahmen.
Die Wohnsituation ist besonders wichtig, weil man sich hier laenger aufhaelt. Eine windige Lage waere sehr hilfreich, da die Viecher mit Wind nicht klarkommen. Nicht zu viel Gruenzeug direkt am Haus und moeglichst nicht in der Wohnung.
Ich weiss, dass diese Hinweise nur Behelfe sind, aber irgendwo muss man schliesslich anfangen.

Daneben ist mir aufgefallen, dass in unserem Winter weitaus weniger Mosquitos unterwegs sind als z.B. waehrend unserer Sommermonate.

Ich bin in Asien insbesondere mit dem Zitronengras sehr gut gefahren. Wenn ich ausging, einfach ein Blatt abzwicken und ueber die Armen und den Hals reiben. Daneben hat man dann auch immer frische Zutaten fuer die Kueche.
 
        #22  

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Member hat gesagt:
Vielen Dank für die Infos hier.
Wie handhabt ihr Ganz- oder Teilhauswanderer das mit der Malaria(-prophylaxe)? Ich vermute Mal, niemand nimmt dauerhaft Malarone oder Doxycyclin.
Wie oft erwischt Euch die Malaria ohne Prophylaxe?
Wie lange und wie dreckig geht es Euch dann?
Also ich lebe seit knapp vier Jahren dauerhaft hier und mache keine Prophylaxe. Habe bisher noch nie was gehabt. Allerdings werde ich auch sehr selten gestochen.
 
        #23  

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Zumal die Nebenwirkungen von Malarone auch echt nervig sein können, wie z. B. ständige Müdigkeit. Ich bin jetzt mal mutig, ich nehme diesen Urlaub keine Prophylaxe.
 
        #24  

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Wie hier bereits geschrieben, mögen die Mücken keinen Wind. Unterkünfte in Strandnähe sind dann besser. Wenn dann noch die Moskitonetze nachts zugezogen werden, hat man schon gut vorgesorgt. Ich persönlich nehme dann noch Anti-Brumm (die rote Variante). Damit bin ich im letzten Urlaub gut durchgekommen, vorher hatte ich auch Malarone als Prophylaxe.
 
        #25  

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Ob ich bei der Wahl der Immobilie bei einer Auswanderung in Strandnähe suchen würde, sei mal dahingestellt: leicht salziges Grundwasser, steigender Meeresspiegel, bei ordentlichem Strand meist auch touristisch ... Mücken wären da eher ein untergeordnetes Thema!

Zum Thema Moskitos, Malarone, Antibrumm haben wir übrigens den Gesundheitsbereich!
 
        #26  

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Das salzige Wasser aus den Leitungen ist wirklich ein Thema. Ich habe noch nie derart verrostete Wasserhähne und Spülen gesehen wie in Mombasa.
Ich selbst hatte nach einem Apartment gesucht, allerdings in Nairobi. Was mir aufgefallen war : die Bauqualität der neuen Apartmentanlagen ist sehr unterschiedlich- je nach Herkunft der Bauherren. Chinesische Bauprojekte waren eigentlich immer besser als kenianische oder somalische. Ich weiß nicht, wie es bei den neuen Anlagen in Nyali oder am Bamburi Beach ist.
 
        #27  

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Member hat gesagt:
Das salzige Wasser aus den Leitungen ist wirklich ein Thema. Ich habe noch nie derart verrostete Wasserhähne und Spülen gesehen wie in Mombasa.
Ich selbst hatte nach einem Apartment gesucht, allerdings in Nairobi. Was mir aufgefallen war : die Bauqualität der neuen Apartmentanlagen ist sehr unterschiedlich- je nach Herkunft der Bauherren. Chinesische Bauprojekte waren eigentlich immer besser als kenianische oder somalische. Ich weiß nicht, wie es bei den neuen Anlagen in Nyali oder am Bamburi Beach ist.

Es ist nicht nur die Bauqualität.
Was ich immer wieder beobachte (und als Tourist habe ich sicherlich nicht den ganz tiefen Einblick:( es findet keine laufende Instandhaltung statt.
Beispiel Char Choma, nur mal plakativ: Die haben diese eine Reihe von Tischen auf Rollen. Macht Laune, dort zu sitzen und hin und her zu rollen.
Jetzt sieht das aber schon richtig übel aus. Alles verrostet.
Weil keiner auf die Idee kommt, da mal zu ölen oder den Anstrich zu erneuern. Nein, man wartet, bis es komplett kaputt ist.
Anderes Beispiel aus meinem vorherigen Apartment: Überflutung im über mir liegenden Apartment, Wasser läuft durch die Decke. Ursache: Klimaanlage oben, Kondenswasser Schlauch verstopft. Weil den keiner regelmäßig kontrolliert.
Oder auch die Filter in den Klimaanlagen. Die mal durchzublasen oder auszuklopfen dauert Sekunden. Nein, man wartet, bis die ganze Anlage verreckt oder Bauschäden durch Wasser entstehen
 
        #28  

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Ich habe öfter über eine Auswanderung nachgedacht, doch ich habe das Thema beendet. Zuerst zog ich Thailand in Erwägung, dann Rio de Janeiro und schließlich Mombasas Küste. Eine Auswanderung werde ich nicht vornehmen. In Deutschland gilt die Krankenversicherung zwar als nicht optimal, gehört aber weiterhin zu den besten der Welt.

Eine Immobilie zu kaufen, kam für mich in Kenia bzw. Afrika nie infrage. Afrika wirkt mir zu unsicher.

Das Thema Wohnung mieten in Kenia beschäftigt mich jedoch weiterhin, insbesondere während meiner Aufenthalte. Für 3000 Euro Jahresmiete erhält man schon eine ordentliche Zweizimmerwohnung in Strandnähe mit Pool. Das lohnt sich für mich, weil ich jährlich zweimal zwei Monate dort verbringe. Ein gleichwertiges Hotel oder Apartment würde bei 120 Nächten rund doppelt so teuer werden, wenn man nur 50 Euro pro Nacht zahlt.

Ich glaube fest daran, dass sich jeder Gedankengang rund um das Thema Auswanderung gut begründen lässt. Dennoch bleibt vieles unvorhersehbar. Daher rate ich jedem mehrere Jahreszeiten in seinem Zielland einzuplanen, bevor er endgültig entscheidet.

Lieber Andreas, was Kenia betrifft, sehe ich kein Problem darin, zweigleisig zu fahren.
Denke über einen Jahresmietvertrag mit Verlängerungsoption nach und behalte in deinem Heimatland dabei alle Vorteile.
 
        #29  

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Member hat gesagt:
Ich habe öfter über eine Auswanderung nachgedacht, doch ich habe das Thema beendet. Zuerst zog ich Thailand in Erwägung, dann Rio de Janeiro und schließlich Mombasas Küste. Eine Auswanderung werde ich nicht vornehmen. In Deutschland gilt die Krankenversicherung zwar als nicht optimal, gehört aber weiterhin zu den besten der Welt.

Eine Immobilie zu kaufen, kam für mich in Kenia bzw. Afrika nie infrage. Afrika wirkt mir zu unsicher.

Das Thema Wohnung mieten in Kenia beschäftigt mich jedoch weiterhin, insbesondere während meiner Aufenthalte. Für 3000 Euro Jahresmiete erhält man schon eine ordentliche Zweizimmerwohnung in Strandnähe mit Pool. Das lohnt sich für mich, weil ich jährlich zweimal zwei Monate dort verbringe. Ein gleichwertiges Hotel oder Apartment würde bei 120 Nächten rund doppelt so teuer werden, wenn man nur 50 Euro pro Nacht zahlt.

Ich glaube fest daran, dass sich jeder Gedankengang rund um das Thema Auswanderung gut begründen lässt. Dennoch bleibt vieles unvorhersehbar. Daher rate ich jedem mehrere Jahreszeiten in seinem Zielland einzuplanen, bevor er endgültig entscheidet.

Lieber Andreas, was Kenia betrifft, sehe ich kein Problem darin, zweigleisig zu fahren.
Denke über einen Jahresmietvertrag mit Verlängerungsoption nach und behalte in deinem Heimatland dabei alle Vorteile.
du willst 120 Nächte pro Jahr in Kenia verbringen?

Ups, sorry, du hast ja geschrieben 2x2 Monate.
Bist du schon in Ruhestand?

Zum Thema Krankenversicherung: Ich zahle als freiwillig in der GKV Versicherter jeden Monat über 1.200 € Beitrag.
Ich schätze, dafür würde ich in Kenia einen sehr guten Versicherungsschutz bekommen?

Aber ich schrecke auch vor dem politischen Risiko zurück. Das kann so extrem schnell kippen. Putsch, Revolution, Krieg, Bürgerkrieg...

Mieten ist echt eine Idee. Damit beschäftige ich mich mal bei Gelegenheit.
 
Zuletzt bearbeitet:
        #30  

Member

Member hat gesagt:
Für 3000 Euro Jahresmiete erhält man schon eine ordentliche Zweizimmerwohnung in Strandnähe mit Pool.
250 Euro im Monat für eine Zweizimmerwohnung in Strandnähe mit Pool und ansprechendem Standard scheint mir doch recht günstig.
Was zahlen die anderen Residenten, von denen es hier ja einige gibt, denn so?
 
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