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Ich traf gestern ein paar Member und anschliessend ging ich in die Afrobar. Boy kam gleich dazu, ich solle ihr und ihrer Freundin ein Bier ausgeben.
"Nö- du bist schon vergeben!"
ich bot ihr einen Hundekeks an.
Sie lehnte ab.
Dann kam ihre Erzfeindin. Sie wollte auch ein Bier.
"Nö- aber ich habe einen leckeren Keks!"
Sie nahm ihn, roch daran, gab ihn mir jedoch wieder zurück.
Dann gesellte sich ein neuer Boy dazu. Da ich in meiner Namensgebung stets kreativ bin, nenne ich sie Boy2.
Meine Eroberung aus der Afrobar:
Aus Wikipedia: "Der Geschmack der Blätter ist überwiegend bitter. Zigaretten verstärken die Wirkung des Kath. Dauerkonsum führt oft zu Schlaflosigkeit, Impotenz und antisozialem Verhalten. Langjähriger Kathkonsum scheint mit einem erhöhten Risiko von KHKs und Krebs der Mundschleimhaut assoziiert zu sein. Während der Schwangerschaft kann Kath zu einer geringeren Sauerstoffversorgung des ungeborenen Kindes und damit zu einem erhöhten Risiko für Fehlgeburten führen. Im Tierversuch mit Ratten löste es aggressives Verhalten aus, Menschen macht es jedoch eher antriebsarm."
Die Kathverkäufer eures Vertrauens stehen bis 18.00 Uhr am Hafen in Hellville. Probleme mit der Polizei oder der Sicherheit gäbe es keine. Keiner überfällt Kathhändler.
Bzw. vielleicht will es ja mal jemand probieren. Dem habe ich somit geholfen. Es ist immerhin ein wichtiger kultureller Aspekt, wenn über 50% der Leute das Zeug konsumieren, und so die Dinge in Madagaskar sind wie sie sind. Den Ganjaverkäufer von Ambatoloaka erwische ich auch noch. Gestern stank es vor dem Blue Velvet Hotel dermassen nach Grass, dass ich fast kotzen musste.
Sie finden an der Strassengabelung Richtung Hellville/Andilana statt. Die Fahrt dorthin dauert mit Publictuktuk von Ambatoloaka 1000Ar.
Man kann natürlich auch doof sein und sagen 2000Ar sind nicht teuer, wie der Franzose. Macht doch mit euren Geld was ihr wollt. Aber heult nicht wenn die Fahrt nächstes Jahr für Vahazas 10000 Ar kostet.
Die ersten Kämpfer stellen sich vor. Man kann hier auch wetten: es geht bei 1000Ar los und der Gewinner kriegt das Doppelte zurück. Man sollte sich jedoch auskennen.
Ich setzte 10000 Ar auf den schwarzen Kampfhahn aus Mahjinga. Der Eigentümer versicherte mir, er würde gewinnen. Seine Großeltern seien aus La Reunion und schon seine Eltern waren erfolgreiche Kämpfer.
Er sei nicht so fett und träge wie die Hähne von Nosy Be.
Die Hähne werden direkt gegenüber gestellt. Sie beginnen im Kreis zu laufen und sich mit lang ausgestreckten Hälsen gegenseitig zu taxieren. Wo ist die Schwäche des Gegners?
Darauf hat weiss nur gewarte er springt hoch in die Luft, und führt einen Drachenschlag aus, "Shoryuken" rufend. Doch schwarz kontert geschickt mit einen Sidekick unter den Flügel. Das tat weh.