Der Tag gestern begann ruhig und friedlich.
Sind in dieses
Prajanban Restaurant (aufgehender Mond) Restaurant gewesen. Ein großes Thairestaurant deren (ausschließlich Thai-) Speisekarte aus drei dicken Bänden besteht. Maus war zufrieden.
Danach hat sie mir eröffnet, dass sie am Abend in der Bar aushelfen wolle, die hätten massive Personalprobleme, sie wolle ein paar Stunden aushelfen - bis ca. 00:00 Uhr.
Mir kam das ja durchaus zupass ...
Hab mir dann erst mal eine ausgiebige Massage vom Vollprofi im Zimmer gegönnt.
Gegen 17:00 Uhr fiel in Teilen der SoiBuakhao der Strom aus.
Um 17:00 Uhr wollte ja auch die Managerin ihre Arbeit in der Bar beginnen. Schien also zu passen wie A ... auf Eimer.
Frisch gemacht und rasch in besagte Bar begeben. Da war ihre kleine (dicke) Halbschwester die fürs Kassieren zuständig ist und die drei Angestelltinnen die halt für die Gäste zuständig sind.
Alle vier schauten mich mitleidig an, nicht irgend wie abschätzig, sondern wirklich so im Sinne von, der arme Kerl, kommt jetzt extra her ...
War auch nix von wegen, "du kannst ja mit einer von uns ... " oder so, nicht mal ansatzweise.
Ihre kleine (dicke Halb-) Schwester erklärte mir dann, dass die in diesem Hotel (Garden Resort heisst es wohl), eine Partie hätten und durch Ausfälle extremer Personalmangel herrsche und sie (die Managerin mit den zwei Jobs) deshalb Überstunden mache müsse.
Etwa zeitgleich traf auch eine Textnachricht über Line von ihr selbst ein, worin sie mir besagtes beschrieb:
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Sie wollte dann später gegen 21:00 Uhr in der Bar eintreffen:
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Da stand ich also vor den vier Frauen.
Ins Hotel zurück gehen war keine Option. Denn ohne Strom im dunkler werdenden Zimmer macht keinen Sinn.
Also meinte ich zu der kleinen (dicken Halb-) Schwester die auch Kassiererin ist, "dann setzen wir uns halt zusammen ... "
Lies mir es dann nicht nehmen ihrer Schwester zu schreiben, dass ich mir dann eben Trost bei einer anderen Frau suche ...
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Es wurde dunkler, ruhig war es ohnehin, aber schließlich hatten sie vor Einbruch der völligen Dunkelheit das Stromproblem gelöst.
Die kleine (dicke Halb-) Schwester ist zwar dick, aber durchaus sympathisch. Hab dann trotzdem gezahlt und bin dann erst mal gegangen.
Wetter war angenehm, also wieder die SoiBuakhao Richtung Norden.
Da gab es ja auch mal diese 27 jährige Halbinderin (Mutter Laos, Vater Inder) ohne Kind.
Bin schon unzählige Male an dieser Bar vorbei gegangen, ohne sie zu sehen.
An völlig anderer Stelle rief mich jemand mit Namen ...
Hätte sie wegen ihrer völlig anderen Frisur gar nicht erkannt.
Sie (die kleine Halbinderin) hat also die Bar gewechselt. Nebenbei handelt sie offenbar auch mit Hummer-Speisen, die sie dann zwischendurch selbst ausliefert.
Ja, sie hatte mich trotz der verstrichenen Wochen und unserer eigentlich nur kurzen Begegnung nicht vergessen.
Ich sei so anders als die meisten Kunden ... Die wollten alle nur Sex ... Na ja, ich bin da nicht wirklich anders, außer dass ich den Tick/Fehler habe, dass ich die Mäuse auch noch knuddeln will. Manche finden das lästig, andere können gar nicht genug davon bekommen - wie auch immer.
Ob sie mir irgendwas mitgeben könne, dass mich sie nie mehr vergessen lässt. Sie erzählte dann zwar von diversen Gegenständen, aber irgend wie hatte ich das Gefühl, dass sie was ganz anderes meint.
Sie fühlt sich ja mir ihren 27 Jahren schon alt - und hat noch kein Kind.
Sie nahm meine Hand und bearbeite die auf eine tantrische Art, die ich nie für möglich gehalten hätte. Ihr streicheln biegen bearbeiten und drehen, zeichnete das intensive Zusammensein von zwei Menschen nach.
Ihre Körpersprache wurde immer eindeutiger. Wer jetzt vielleicht denkt, sie hätte mir einfach zwischen die Beine gegriffen, weit gefehlt. Nein, es war irgendwie viel feiner, scheinbar harmloser und doch irgendwie ein Versprechen.
Mir war klar, wenn ich nicht bald zahle und verschwinde, komme ich aus der Nummer nicht mehr raus.
Zum einen war ja noch diese Managerin.
Und mit meiner kleinen Maus hatte ich ja auch noch nichts abschließend geklärt.
So ein eingeschobener Seitensprung, bedeutete ja nicht nur ein zusätzliches Risiko für mich, sondern auch für die junge Frau, die mir dahin gehend vertraute. Immerhin bedeutet hier immer noch die ein oder andere Krankheit für arme Menschen den sicheren Tod.
Meine kleine Begleiterin weiß das und ist sich des Risikos von Anfang an bewusst. Nebenbei, ich schütze mich und andere vor HIV durch die prophylaktische Einnahme der dafür vorgesehenen Medikamente (will das nicht weiter vertiefen). Aber es gibt ja auch noch andere unangenehme und tödliche Krankheiten.
Kurzum, ein bisschen mulmig war mir schon. Also gezahlt und das Feld geräumt.
Dann erst mal ins Hotel, die Unmengen Soda-Wasser wollen ja irgend wann auch wieder an die frische Luft. Unter die Dusche und dann, es war mittlerweile 21:30 Uhr, direkt zur Secret-Bar um die Managerin zu sehen.
Ja, der Personalmangel - sie war immer noch nicht da.
Hab dann erst mal Trost bei einer lieben, bekannten Masseurin gesucht und gefunden. Nein, nix miteinander angestellt. War aber trotzdem schön.
Bin dann gegen 00:00 Uhr wieder vor dieser Bar gestanden.
Diesmal war sie da, aber anscheinend voll im Einsatz.
Zu allem Überfluss war wohl auch der Inhaber der Bar mit einigen Freunden anwesend. Die Angestelltinnen war voll im Einsatz.
So wie ich es mitbekam, wird diese Bar vorwiegend von Dänen heimgesucht.
Einer von ihnen hatte riesige Oberarme und eine rötlichen Bart.
Er könnte gewiss ohne weiteres eine Statistenrolle in einem Wikinger-Film oder für Filmszenen in- und um Asgard bekommen.
Die schon durch den Hotel-Job gestresste Managerin hatte kaum Zeit. Musste sich mit um die Gäste und den Chef kümmern.
Trotzdem fand sie die Zeit, mir mehr oder weniger direkt zu vermitteln, dass sie durchaus auch schon mal mit einem Mann mitgegangen ist. Ich selbst hatte mich nicht getraut sie sowas zu fragen, sagte ihr das auch.
Ja, wenn sie jemanden mag - und wenn sie nicht massiv unter Stress steht - so wie heute. Wie gesagt, ich hatte sie nicht danach gefragt.
Hab dann gezahlt und mich verabschiedet. Die Art wie sie mich umarmt und geküsst hat, sagte klar, wenn wir uns wieder begegnen sollten ... Und wieder wird deutlich, jene die hier leben, haben ganz andere Möglichkeiten.
Mittlerweile hatte sich meine kleine Maus gemeldet.
Ob ich schon schlafe "nein", ob sie vorbei kommen solle "ja"
Wir sind dann quasi zeitgleich im Hotel eingetroffen.
Sie war ziemlich durcheinander. 700 Baht Barfine solle sie rausrücken, weil sie vorzeitig das Feld geräumt habe (00:00 statt 02:00 Uhr). Dabei wollte sie doch nur aushelfen. Und deshalb sollte sie ja auch "nur" 700 statt 1000 Baht bezahlen.
Sie müsste da noch mal hin. Schrieb dann mit den Leuten hin und her, ob sie auch morgen vorbei kommen könne.
Sie wollte ja am 31. aufhören. Dann meinten die Barleute, sie müsse auch noch Barfine für weiter fünf Tage zahlen, weil es ja erst am 05. und nicht am 31. Geld gäbe.
Ob ich die 5000 Baht rausrücken würde.
Sorry, ich bin am 31. weg. Was Du danach machst ist ganz allein Deine Sache. Dann arbeite halt noch die fünf Tage, hast so lange ausgehalten ...
Nein, sie wolle nur noch weg.
Überleg es Dir, ich gehe erst mal unter die Dusche, hier ist die Zugangskarte, damit ich nicht wieder runter fahren muss, wenn Du zurück kommst.
Sie nahm die Karte nicht, räumte zornig das Feld. Sie hätte genug, käme nicht wieder.
Als ich aus der Dusche raus kam, fand ich dann eine Nachricht unter Line:
Dank dir Farang für alles alles alles (tatsächlich mehrfach), was du für mich getan hast.
Ich dachte das wars jetzt.
12 Minuten später dann ein Sprachanruf, ob sie nicht doch vorbei kommen solle ...
Sie hatte mir ja mal erklärt, die intensive Knuddelei sei ihr lästig.
Aber wenn ich mein Notebook nehme und was schreiben will, rollt sie sich in meinen Arm, legt ihren Kopf auf meine Brust, so dass ich erst mal unterbrechen muss ...