Songkran
Die SongkranWoche war eine der intensivsten Wochen, die ich je erlebt habe.
Von Pam habe ich erfahren, dass Songkran nicht überall zur gleichen Zeit stattfindet, während es in Pattaya erst langsam losging, war in Bangkok schon die Hölle los. Das wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen und habe Pam zu einem zweitägigen Trip nach Bangkok eingeladen.
Wer ist eigentlich Pam? Sie bekommt hier noch einen eigenen Beitrag, sie war mein Mädchen für alles, mein Best Buddy und gleichzeitig die älteste Frau, mit der ich bisher etwas hatte.
Bangkok kannte ich bisher kaum, zwei Tage mit der Ex und einen Tag mit Aom im Zentrum. Da war es schon immer turbulent, aber was während Songkran abgeht, ist einfach unfassbar. Gefühlt waren alle Einwohner plus unzählige Touristen auf den Straßen, bewaffnet mit Wasserpistolen oder Eimern voll mit diesem weißen Matsch (bis heute weiß ich nicht genau, was das war), den einem ständig jemand ins Gesicht schmierte.
Ich war überwältigt von den Eindrücken!
An dem Abend sind wir aufs Maha Festival gegangen, richtig geil! Coole Bühne mit fettem ElektroSound, beste Stimmung überall und natürlich jede Menge Wasser. Wir haben dort so richtig gefeiert.
Am nächsten Tag waren wir auf der Khao San Road. War auch cool, aber irgendwie waren wir beide ziemlich platt und sind relativ früh mit dem Taxi zurück nach Pattaya.
In Pattaya selbst ging der Spaß noch die ganze Woche weiter. Irgendwann war ich aber auch etwas genervt, weil man wirklich nonstop nass war.
Vor jeder Bar, vor jeder Massage und Restaurant, eigentlich überall waren Wassertonnen aufgestellt, von denen man sich für 10/20 Baht die Wasserpistole wieder auffüllen konnte oder die Angestellten haben einen selbst mit Wasser überschüttet. Jeden Tag wurde es gefühlt mehr, mehr Menschen und mehr Wasser.
In der Zeit hatte ich auch zwei Mädels aus den Bars mitgenommen, beide Male nur unter der Bedingung, dass wir direkt mit dem Taxi ins Hotel fuhren. Die wollten auch nicht nass werden.
Am 19. April war dann das große Finale.
Die komplette Beach Road war randvoll mit Menschen,wirklich krass. Die armen BeachRoadMädels hatten keinen Platz, weil überall Stände mit Essen, Klamotten und allem Möglichen aufgebaut waren. Die großen Clubs von der Walking Street hatten ihre eigenen Bühnen direkt am Strand, und vor dem Central gab es statt einer Liveband eine riesige Wasserschlacht.
Mein Hotel lag inzwischen in der Nähe der Soi Buakhao. Normalerweise brauchte ich mit dem MotorbikeTaxi etwa fünf Minuten bis zum Central, an diesem Tag waren es gute 30 Minuten. Pattaya war komplett im Ausnahmezustand.
Den Abend habe ich mit der Lehrerin (kommt im nächsten Bericht) verbracht. Wir waren hauptsächlich auf der Walking Street und Beach Road unterwegs und hatten eine richtig geile Nacht.
Mich haben die Songkran Feierlichkeiten total beeindruckt. Die Thais haben da einfach riesigen Spaß dran, und egal ob jung oder alt, alle machen mit. Auch, dass alles so friedlich abläuft, fand ich klasse. Bei den Menschenmassen und den vielen verschiedenen Kulturen, die da aufeinandertreffen, ist das keine Selbstverständlichkeit.
Ich würde es auf jeden Fall gern nochmal erleben, aber eine ganze Woche brauche ich nicht mehr.