Pattaya Hier ist alles drin,...

  • Ersteller Ersteller klappstuhl
  • Erstellt am Erstellt am


Es war eigentlich noch ein viel authentischeres Feeling von Soi 6 ST Zimmer als das, was ich mir ausgemalt hatte. Ich war hocherfreut, per Zufall diese Bar und deren darüber liegenden Zimmer ausgewählt zu haben, denn hier sagten sich noch Ratte und Kakerlake gute Nacht. Über solche Details kann ich mich wirklich freuen und war begeistert, es in Bildern festhalten zu können. Im Ernst.

Gleich an der Hintertüre, die über abgebildeten Zugang zum ST Zimmer- Bereich führt, geht man an der Müllhalde der Bar auf dem versifften und übel riechenden Boden wieder in den Innenbereich eine Treppe hinauf. Ich wusste, dass mir ein Abenteuer bevor stand.

Also ich kann immer wieder nur sagen Soi 6 bzw Shortime ist nix
für Popeye the Grouch es gibt ja nicht wenige Fans davon
werde das aber wohl nie nachvollziehen können für mich geht nichts
über longtime das ist für der Eigentlich Grund warum es mich überhaupt nach SOA zieht oder anders gesagt wegen Shortimes fliege ich keine x Kilometer Nein Danke ! das kann ich mehr oder weniger auch in Deutschland haben

Popeye the Grouch
 


Ich frage mich oft weshalb viele die Soi 6 so toll finden???
Geht doch mal dahin wo die Schlitzaugen in Pattaya ihr Vergnügen finden.Ich meine die mit ein bischen Kohle.
z.B. www.climax-pattaya.com
TOP GRILS TOP ATTMOSPHÄRE TOP KLIMA
und das Beste ist nicht einmal viel teuerer als in der Schmuddelstraße
 


Je mehr Bilder, desto mehr Kommentare. Wer hätte das gedacht? Hätte wohl früher meine Fotofaulheit ablegen sollen.

aber wohl nie nachvollziehen können für mich geht nichts
über longtime das ist für der Eigentlich Grund warum es mich überhaupt nach SOA zieht oder anders gesagt wegen Shortimes fliege ich keine x Kilometer Nein Danke ! das kann ich mehr oder weniger auch in Deutschland haben

Kann ich so unterschreiben, allerdings muss man ST bei seinem Neulingsbesuch ein Mal mitgemacht haben, oder nicht? Bis zu diesem Tag hatte ich doch ausschließlich LT und die zugehörigen Verwicklungen erlebt. Über die Soi 6 hatte ich bis dahin so viel gehört, dass dieser Spot natürlich auch ausprobiert werden musste. Nicht mehr und nicht weniger als dieser Versuch wurde hier abgebildet. Was andere an diesem Ort finden, weiß ich auch nicht, aber wer einfach Druck auf der Leitung hat, kann hier ohne große Komplikationen Abhilfe schaffen. Muss man auch nicht hier diskutieren, da es alleine um das Erlebnis Soi 6 und nicht meine Präferenzen für die eine oder andere Ausrichtung geht.

Wieso nehmt ihr eure Short Time nicht mit ins Hotel?

Diese Option war mir nicht bekannt, aber hätte hier sowieso nicht zur Diskussion gestanden zwecks Berichterstattung und schlichtem Interesse. Wie berichtet, war ich sehr froh darüber, hier eingekehrt zu sein. Im Hotel wäre sie nur irgend eine ST gewesen, so hatte ich aber gleich das gesamte ST + Zimmer Feeling. Fand ich ausgesprochen gut getroffen für diesen Feldversuch.

Geht doch mal dahin wo die Schlitzaugen in Pattaya ihr Vergnügen finden.Ich meine die mit ein bischen Kohle. z.B. www.climax-pattaya.com

Diesen Vorschlag habe ich schon einmal gelesen, aber die Website ist Schrott und ich wüsste nichts mit dem Laden anzufangen im Moment. Vielleicht kannst Du genauere Infos in einem dafür eingerichteten Thread geben. Würde den einen oder anderen evtl. interessieren und über Schlitzaugenvergnügen konnte ich noch nirgends etwas lesen.
 


(Fortsetzung)

Nach diesem gelungenen Eintauchen in die Welt Soi 6, war aber nun auch gut für heute (den Kalendertag).

Ich erhielt wegen der zwecklosen Anrufe eine SMS von Martl, in der er mir mitteilte, wir würden uns wieder in der Soho Bar treffen. Es war schon ziemlich dunkel geworden und ich hatte immer noch nichts gegessen an diesem Tag, was sich langsam aber sicher bemerkbar machte.

Schnellen Schrittes die Straße hinunter zum Treffpunkt.


Eigentlich könnte ich doch noch..? Einer geht noch! Nein, selbst bei den hübschesten aufgereihten Häschen hätte nun nichts mehr geklappt.


Die Herren saßen nun zu dritt draußen an der frischen Luft und als ich mich gerade hinzu gesellen wollte, erspähte ich doch glatt ausgerechnet an vorderster Front der Arbeitskolonne in der Soho Bar ein Mädel, das mir auf Anhieb optisch zusagte, was eine wahre Seltenheit darstellte. So ein Ärger auch, aber vielleicht komme ich später noch einmal wieder? :wink0: Dennoch sollte es hier keine Fortsetzung geben. Wir genehmigten uns noch schnell ein Bier, bevor es zum Essen gehen sollte, denn auch der Experte hatte Hunger.

Wir gingen Richtung Beach Road und dann bogen wir rechts ab, um auf gut Glück ein akzeptabel aussehendes Restaurant anhand der ausgestellten Speisekarte und dem Interieur auszuwählen. Die Entscheidung fiel in Anbetracht des Hungers schnell auf das "Vic's" Restaurant.


Martl machte den Fehler und bestellte sich Farangfood in Form eines Grilltellers. Ich hatte sofort nach meiner Ankunft begriffen, dass in solchen hausmännisch wirkenden Lokalen, in denen die Speisekarte notgedrungen vielfältig ist, eigentlich nur das Thaifood gut sein könne, da dort viel mit Gemüse gekocht wird und nicht etwa teure Zutaten wie Filetstücke, etc. verarbeitet würden. Zudem tippte ich darauf, dass die Köche zumeist Thais sein müssten und denen traute ich in solch einem Restaurant einfach kein vernünftiges Farangfood zu. Im Großen und Ganzen dürfte ich mit dieser Einschätzung nicht ganz verkehrt liegen, denn mein Thaifood sah stets um einiges besser als das aus, was ich bei anderen Touristen auf dem Teller sah. Natürlich setzt diese Strategie voraus, dass man sich für Thaifood erwärmen kann und nicht jeden Tag ein Wiener Schnitzel mit Pommes rot-weiß benötigt.

Die Suppen begannen, ganz wie die Damen, alle gleich für mich auszusehen. Selbst diese Hühnersuppe schien ich woanders schon einmal gegessen zu haben, was definitiv nicht der Fall gewesen ist.


Der heimliche Star dieser Mahlzeit war der unscheinbare Seafood Salat, den ich als einzige Speise aufaß. Ich sage es doch. Die Sachen mit viel Gemüse sind immer irgendwie lecker in Thailand.


Pad Thai wieder. So gut, dass ich es gleich zwei Mal gegessen habe, wobei die Tom Yam Gung vom zweiten Tag auch noch in guter Erinnerung geblieben ist. Jetzt war das Pad Thai nicht so lecker wie beim ersten Mal und auch zu viel in Kombination mit den anderen Gerichten.


Wie bereits angedeutet, gefiel Martl sein Essen überhaupt nicht und monierte den Zustand der Zutaten. Am Vorabend hatte er bei mir bereits vorgefühlt, wie mein Verhältnis zu etwas besserem Essen sei und ob ich mir vorstellen könne, einen Besuch in einem wirklich guten Restaurant mit entsprechender Preisstruktur zu unternehmen. Dieser Vorschlag wurde nun reaktiviert und für den kommenden Tag offeriert, der mein letzter in Pattaya sein sollte. Für den letzten Abend wäre ein gutes Essen natürlich ein gelungener Abschluss und da sage ich doch nicht Nein! :tu:

So schnell wir angekommen waren, verabschiedete sich Martl auch wieder und nahm nach Verlassen des Restaurants schnell auf einem Motorradtaxi Platz, was ich auf keinen Fall nachahmen würde. Das Essen musste ihm sehr missfallen sein, vielleicht auch meine ernste Miene während der gesamten Zeit, die sogar von der nuttig anmutenden Kellnerin moniert wurde. Können ja nicht alle die Sonne aus dem Arsch scheinen haben, nicht wahr? 8) Im Unklaren über den Rest des Abends verabschiedete er sich wortkarg und ich schlenderte noch zurück zum Hotel.

Auf dem etwa viertelstündigen Fußmarsch schoss ich noch einige Bilder. Z.B. sieht man hier, wie die gesamte rechte Spur der Einbahnstraße Beach Road mit solchen Pavillons zugestellt wurde bis zur Walkingstreet hinunter.


Das geschah im Zuge des Pattaya Music Festival 2010, für das auch an der Promenade mehrere Bühnen aufwendig aufgebaut wurden. Musste etwas größeres sein, aber ich würde es nicht mehr miterleben.


Hübsch geschmückter Garten einer Hotelanlage.


Kennt man auch aus anderen Städten, aber hier sogar noch mit schönem Buddha- Schrein, oder wie diese Betvorrichtungen heißen.


Und noch so eine Einrichtung. Man vermutet sie eigentlich nicht an solchen Stellen, aber wie aus dem Nichts tauchen diese Schreine plötzlich immer wieder auf.


Kurz vor meinem Hotel waren etliche Verkaufsstände für den touristischen Bedarf. Hier eine kleine Auswahl geschmackvoller T-Shirts, die unter den männlichen Touristen reißenden Absatz fanden. Natürlich ließ ich mich auch zum Kauf eines Exemplars hinreißen mit dem Aufdruck Vorderseite: SAME SAME Rückseite: BUT DIFFERENT Wer die Bedeutung nicht genau einordnen kann, der wird es schnell beim ersten Besuch herausbekommen. Es handelt sich dort um eine Art geflügeltes Wort.


Ins Hotel zurückgekehrt war noch etwas Zeit für Internetrecherche und Anprobe meines brandneuen T-Shirts, das ich gleich stolz für den Rest des Abends anbehalten sollte. Am zehnten Tag war ich endlich wie ein richtiger Tourist in Pattaya angekommen und erlebte einen Tag, wie ihn hier wohl jeder kennt.
 


Kann ich so unterschreiben, allerdings muss man ST bei seinem Neulingsbesuch ein Mal mitgemacht haben, oder nicht? Bis zu diesem Tag hatte ich doch ausschließlich LT und die zugehörigen Verwicklungen erlebt. Über die Soi 6 hatte ich bis dahin so viel gehört, dass dieser Spot natürlich auch ausprobiert werden musste. Nicht mehr und nicht weniger als dieser Versuch wurde hier abgebildet. Was andere an diesem Ort finden, weiß ich auch nicht, aber wer einfach Druck auf der Leitung hat, kann hier ohne große Komplikationen Abhilfe schaffen. Muss man auch nicht hier diskutieren, da es alleine um das Erlebnis Soi 6 und nicht meine Präferenzen für die eine oder andere Ausrichtung geht

@Klappstuhl
Sollte auch keine Kritik sein sorry wenn so rüber kam
ansonsten sehr guter Bericht

Popeye the Grouch
 


Vielen Dank für die Kommentare an alle.
...sind nur noch putzschlampen und reisbaeuerinnen a, start-

Ich nehme an, vor Jahren gab es dann noch Hochschulabsolventinnen mit Prädikat? Wer zu spät kommt, den bestraft die Soi 6.

Die Kunst Thai zu "verstehen" ist eigentlich NICHT zu verstehen versuchen ...sondern die Dinge so zu nehmen wie sie sind. Nichts zu hinterfragen...sich zu wundern...gar zu ärgern. Mit Gelassenheit und buddhistischer Ruhe.


Schöner Kommentar, frank69, aber ich lasse mir nicht einfach so ausreden, dass man nicht hinter die Kulissen blicken könne. Das mit dem Butterfly kann schon richtig sein, ist für mich aber nicht von großer Bedeutung. Die Ladies machen ihren Job und deren Interpretation von Treue soll mich mal nicht kratzen, solange ich nicht als Boyfriend irgendwo unter dem Scheffel stehe.

Wenn man aufgepasst hat, wird man erkennen, dass ich nicht so viel Gewicht auf meine Befriedigung in sexueller Hinsicht gelegt habe, sondern den Aufenthalt damit verschmerzen wollte, indem ich jemanden finde, der diese ganzen Eindrücke für mich zu einer Realität umwandelt, die eben nicht durch das ganzen Theater und Gewäsch geprägt wird.

Umso ernüchternder waren eben jene Erfahrungen, die ich bis dahin gemacht hatte. Wer noch etwas weiter stöbert, wird auch erkennen, dass ich mich bei den Girls auf keinen Fall mit Oberflächlichem zufrieden gegeben habe, sondern stets versuchte, in deren Welt und Ansichten einzutauchen und das mittels Sympathie als ehrliches Interesse zu gestalten. Dabei kann man in diesem Rahmen natürlich nicht so weit ausholen, oder der letzte Leser wäre vergrault.

Die Erkenntnisse werden selbstverständlich durch die ganzen Halbwahrheiten und eigenartigen Ansichten der Damen deutlich erschwert, aber eines steht ebenso fest. Ich lasse mich nicht mir nichts, dir nichts abschütteln und vom Ziel abbringen, wenn ich angefangen habe, einer Spur nachzugehen. Bei meiner zweiten Auswahl, Kae, hatte ich einfach das Gefühl, hier noch eine Chance zu haben und wollte auch deshalb nicht einfach aufgeben, selbst wenn es teilweise sehr anstrengend war und sich boomboomtechnisch überhaupt nicht gelohnt hat.

Und wenn es das letzte ist, was ich tue. Die Brücke zwischen westeuropäisch geprägtem Verstand und dem Verhalten der Thais wird irgendwann entschlüsselt. Und sie mit ihren Waffen schlagen zu wollen, würde voraussetzen, dass man sich in einem Kampf befindet. Das sehe ich nicht so. Hier mangelt es den jeweiligen Seiten nur etwas an Information und dann wird das auch noch irgendwann mit der globalen Etikette hinhauen.

Hierbei geht es auch nicht darum, die wissenschaftliche Erklärung für diese unterschiedlichen Betrachtungsweisen zu liefern, sondern für mich ausfindig zu machen, was eigentlich überhaupt vor sich geht. Das ist eine Sache, die kann man nicht aus Büchern lernen, fürchte ich.
Nein, sie ist nicht dick... eher genau passend.

Ein kleines Bäuchlein hatte sie zwar schon, aber im Prinzip hatte ich alleine im Sinne des ST daran eigentlich nichts auszusetzen. Und wenn da nicht etwas Fleisch dran gewesen wäre, hätte sie auch keine Überzeugungsarbeit mit den Brüsten leisten können. Win-win.
Ich amüsiere mich königlich über deinen guten Bericht.

Nicht den Tag vor dem Abend loben. :wink0: In den letzten 36 Stunden des Aufenthalts gibt es nicht mehr so viel Actiongeladenes zu berichten. Ein bisschen natürlich schon. :mrgreen:


weiter so, ich hoffe noch mehr von dir zu lesen ...

Viel gibt es hier leider nicht mehr zu berichten. Hoffe, heute Abend die Zeit zum Abschluss des aktuellen Tages zu finden.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:


@Klappstuhl
Wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann geht es Dir um Wahrhaftigkeit? Ich meine, weil Du nicht belogen werden möchtest und Dich bemühst das Verhalten der Girls zu durchleuchten. Ich denke hinter das "Wie" kann man locker kommen, aber nicht hinter das "Warum". Thai-Logik ist oft nur schwer bis garnicht nachvollziehbar und selbst wenn Du bestimmte Abläufe irgendwann kennst und genau weißt, warum etwas so läuft, oder weshalb Dich die Mädels anlügen, wirst Du den Sinn dahinter nicht finden können. Ich befürchte manchmal gibt's schlichtweg keinen. Zumindest nicht nach unserer rationalen Logik, die auf Ursache und Wirkung fußt. Du wirst irgendwann ganz genau wissen, wenn Du angelogen wirst und Dir wird auch klar sein, dass es etwas mit dem "Wahren des Gesichtes" zu tun hat, aber warum bestimmte Dinge zum Gesichtsverlust führen, das ist oftmals ein Mysterium. Dazu kommt noch dass viele Thais nur für den Tag leben und nicht vorausschauend, wie wir das tun. Gepaart mit dem landestypischen Pragmatismus entsteht da ein komplexes Geflecht, dass schwer durchschaubar ist. Sinn und Logik, solltest Du in LoS besser nicht suchen. Mach Dir ne gute Zeit und versuch mal nicht alles zu hinterfragen, dann kommst Du der Thai-Logik schon wesentlich näher. :mrgreen:
 


Na ja, ich möchte das jetzt und hier nicht zu sehr ausweiten, weil es zu komplex würde. Nach 11 Tagen Pattaya kann ich mir selbstredend keine Urteile erlauben, aber wenn manche Deutsche 10 Jahre in Pattaya wohnen und immer noch nicht die Thais verstehen, dann ist etwas faul im Staate Dänemark. Auf diese Weise soll das bei mir nicht enden.

Ganz zu Anfang wurde ich schon vor das Rätsel gestellt, was ich nun mit der ganzen Situation anfangen sollte. Was suche ich eigentlich? In der Aufregung, Vorbereitung auf das Erlebnis und die Vorfreude hatte ich ganz vergessen, mir über diese Sache Gedanken zu machen. Wie berichtet, geschah es, dass ich am ersten Abend durch die Soi 7/8 lief und mir sehr schnell klar wurde, dass es nicht die ST mit der hübschen Thai war auf deren Spuren ich mich begab. Es interessierte mich einfach keine von denen und dieses Problem hatte überhaupt nicht antizipiert. Mein Frauengeschmack geht klar Richtung Nord-/Osteuropa und da ist man in Pattaya schlecht aufgehoben! Dieses Problem ließ sich, wie an vielen darauf folgenden Abenden, immerhin ansatzweise dadurch lösen, indem ich mich gut volllaufen lassen habe und die Auswahl damit erleichterte. Befriedigt hat mich das aber zu keinem Zeitpunkt und ich fühlte mich wirklich äußerst unwohl.

Was mir jedoch Spaß bereitete, war dieses LT GFE- Ding, bei dem man intensiveren Kontakt mit den Damen pflegen konnte und ich mir stets von A bis Z alles mögliche über ihr Leben erfragen durfte, Wahrheitsgehalt hin oder her. Letztlich strebte ich wohl an, durch die daraus entstehende Sympathie, das ganze Erlebnis erst tragbar machen zu können und den Damen, wenn sie für mich schon nicht der Traumtyp waren, auf diese Weise näher zu kommen.

Das "näher kommen" war das, was ich versucht habe zu beschreiben. Wahrhaftigkeit ist kein gutes Wort zur Umschreibung, da es die Subjektivität in den Vordergrund stellt. Mir ging es vielmehr um die Realität, welche sich jedoch schlecht ergründen lässt, wenn man trotz gewisser Vorgaben ständig offenkundig an der Nase herum geführt wird. (Diverse Beispiele siehe Bericht) Diese Thaimentalität ist wirklich eine sehr schwer zu analysierende Sache. Da seid ihr mir um Vieles voraus, wie aus den Kommentaren ersichtlich wird. Alleine zum Thema "Wahren des Gesichtes" müsste ich noch einmal viel deutlicher im Vorfeld einer Reise nachforschen. Trotzdem habe ich mir alle Mühe gegeben, den Thai-Arbeiterinnen auf die Schliche zu kommen. Mein vordergründigstes Interesse bestand im Endeffekt darin, trotz klarer Rollenverteilung, am Ende nicht wie der Farang Extradoof behandelt zu werden. Stattdessen hatte ich mir sehr gewünscht, eine vernünftige Lady zu finden, die mir dieses ganze Chaos erklärlich macht und einen Einblick in ihre Arbeit, Kultur und letztendlich die Gesellschaft erlaubt. Leider waren meine Bekanntschaften diese Herangehensweise nicht gewohnt und so musste ich immer wieder korrigieren auf dem Weg.

Das kostet viel Spaß, ich stelle einen guten Beweis dafür dar. Das ganze Hinterfragen und verstehen wollen kann einem schon die Lust rauben. Beim 10. Besuch würde ich wahrscheinlich keinen Deut mehr an solche Gedanken verlieren. Letztendlich fühlte ich mich aber niemals in der Lage, den geplanten Weg zum Butterfly zu gehen, ohne nicht vorher meine anderen Bedürfnisse befriedigt zu haben. Und wenn ich zwischendurch herausgefunden hätte, dass alle Thaifrauen dämliche Putzschlampen sind (in Anlehnung an andere Poster), würde ich heute vielleicht schon weiter in der Entwicklung sein.

Aber ich gebe nicht auf. Irgendwo müssen dort Sinn und Logik sein. :)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:


(Fortsetzung)

Bewaffnet mit meinem neuen T(ouristen)-Shirt ging es ab zur sündigen Meile Pattayas. Von Martl hatte ich bis dahin noch nichts wieder gehört und damit war die Abendgestaltung weiterhin vollkommen offen. Wie mittlerweile jeden Abend bestieg ich bereits gegen 22:30 Uhr den Bahtbus, um zur WS hinunter zu fahren und mich auf den Weg zu meiner Lieblingsbar zu machen. Diese Routine tat mir gut und es war

Same, same... but different!

Heute war auf einmal alles anders. Alles, was ich an den vorangegangenen Tagen noch so moniert hatte und als unangenehm empfand, war wie von Geisterhand einfach verschwunden. Ich kam an der Bar an, schaute in die Runde, erblickte meine liebste Kae, zu der ich mich gleich hinsetzte nebst Begrüßung der anderen Anwesenden.

Und auf einmal war sie ganz anders. Keine Ahnung, ob mein tagelanges Einreden auf sie endlich gewirkt hatte, oder der nächtliche Streit in der WS um 3 Lebensjahre und die damit verbundenen Implikationen einen Sinneswandel auslösten. Aber um reinen Zufall handelte es sich nicht, denn die Unterschiede waren frappierend. Damit war auch der erste sichtbare Erfolg vorhanden von vier Tagen Überzeugungsarbeit am Bargirl in Punkto "wie behandele ich klappstuhl". Der eine fragt nach Blowjobs und anderen Sachen, ich lege eben solche Dinge fest. :mrgreen: Soll keiner behaupten, ich hätte keine Strategie!

Schon beim Hinsetzen konnte ich zum ersten Mal eine direkte Reaktion auf mein Kommen wahrnehmen. Wurde in den letzten Tagen immer nur ein verschüchtertes, freundliches Lächeln gezeigt und nach dem Getränkewunsch gefragt, hatte Kae dieses mal ein ehrliches Grinsen im Gesicht und freute sich gar, ihre Sitzposition verändernd und Haltung annehmend. Diesen Unterschied erkennt man auf einen Kilometer Entfernung, selbst im Land des Lächelns, als Kombination aus Miene und Körpersprache. Noch bevor ich nach einem Getränk gefragt wurde, gab es ein Paar Informationen über den abgelaufenen Tag. Sie hatte sich nicht etwa ins Bett begeben, sondern ging noch einige Stunden einkaufen, nachdem ich sie am Nachmittag entlassen hatte. Vielleicht erlangte sie dadurch die gute Laune. Irgendwann musste ich sogar eingreifen, um an mein wohlverdientes Bier zu kommen, so verändert war auf einmal die Lage.

Um irgendwelchen Verdächtigungen von Leserseite vorzubeugen, hatte ich Ning oder Kae natürlich unlängst davon in Kenntnis gesetzt, dass es keinen Weg für Kontakt über meine Abreise hinaus geben würde. Das war eine vollkommen unantastbare Aussage, die ich mehrfach als Argument pro Ehrlichkeit in den Raum stellte nach dem Motto "Ich werde keinen Kontakt aufrecht erhalten, also könnt ihr ruhig den Bullshit aussparen".

Von diesem überraschenden Willkommen hangelten wir uns hinüber zur Abendgestaltung. Ich wusste, dass dieses mein letzter Abend der Ausgelassenheit sei und mit oder ohne Martl würde ich heute noch ein anderes Girl zum Abschied mitnehmen wollen. Jedoch lud ich Kae für den kommenden Abend ein, der aufgrund meiner Abreisezeit am Morgen nur sehr kurz werden konnte. Insgesamt war ich mit ihr doch zufrieden gewesen und sie hatte sich stets an Bargirlverhältnissen gemessen sehr korrekt mir gegenüber verhalten. Nicht zuletzt war sie mir von allen Damen in der Umgebung immer noch am weitaus sympathischsten und deshalb wollte ich den Abend im guten Restaurant vor der Abreise noch einmal mit ihr verbringen. Fairer Deal, fand ich, auch als ein kleines Dankeschön vielleicht.

Sie sagte zu, allerdings ohne mich darüber im Unklaren zu lassen, dass sie heute Nacht mit ihrer Kollegin in die Disko losziehen würde, um sich einen Customer zu suchen. Als vor Erstaunen über diese vollkommen ungewohnte und freizügige Nachricht meine Kinnlade wohl fast den Tresen berührte, fügte sie schmerzlos hinzu: "I'm working", und hatte damit ein für alle Male begriffen, was ich eigentlich die ganze Zeit wollte. Zu keinem Zeitpunkt fühlte ich mich besser verstanden als in diesem, in dem mir die Verabredung für morgen Abend mitteilte, dass sie sich nicht mehr in der Pflicht fühle, sich eine Ausrede einfallen lassen zu müssen, um mich ruhig zu stellen. Für sie war das ein enormer Fortschritt und ging Hand in Hand mit dem, was ich vorher schon wahrgenommen hatte. :tu: Heute war alles anders. Nein, alles war besser.

Martl meldete sich dann doch noch gegen Mitternacht und teilte mir mit, nach einem Nickerchen wieder einsatzbereit zu sein. Er schlug vor, die WS wieder unsicher zu machen, was natürlich auch mein Plan gewesen war. Da bin ich dabei! 8)

Ein Teil der anderen Girls und ich machten noch eine kleine Abschiedsfeier, zu der ich ihnen eine Flasche Thai-Whisky schenkte, der dort sehr beliebt zu sein schien. Zwar war ich wohl einer der unkreativsten und am wenigsten an Auslöse interessierten Kunden, die jemals ihre Bar besucht hatten, aber selbst die Mamasan, welche vorher kein Wort mit mir gewechselt hatte, gab mir noch einen Drink aus an dem Abend auf das Wiedersehen. Zumindest schien ich kein ganz schlechter Kunde gewesen zu sein trotz meiner Ladydrink-Konfusion in der Frühphase. :wink0:

Der letzte Blick mit Wehmut zurück in die Bar. Es war same, same. Die Mädels spielen mit dem Handy und ich machte mich auf den Weg zum Treffpunkt, der Marine Disko.



Ich hatte in den letzten Tagen verstärkt über das Essen berichtet und füge den kleinen Teil mit den für Anfänger interessanten Infos hier schnell ein. Und zwar befinden sich überall an den touristischen Strecken mobile Essensstände in verschiedener Ausprägung und mit unterschiedlicher Speisekarte. Es ist eigentlich unmöglich, in Pattaya an den größeren Straßen entlang zu gehen und dabei nicht ständig in Versuchung zu geraten, sich etwas Essbares mitzunehmen. Ihr müsst Euch nicht um die Verpflegung zu jeglicher Stunde Gedanken machen, denn die Thais sorgen schon für alles Notwendige. Nur eine kleine Auswahl umfasst:

Donuts und andere Leckereien aus dem Süßwarenbereich liebevoll angerichtet. Leider bei über 30°C in der Mittagszeit nur ohne Schokoüberzug zu empfehlen.


Lecker trockener Tintenfisch. Fand sich nicht auf meiner Speisekarte, lässt sich jedoch an sehr vielen Essensständen erwerben. Habe niemals einen Käufer gesehen.


Der wohl häufigste Wagen dürfte der Obstverkaufsstand sein. Hier wird u.a. Wassermelone verkauft, die vor dem Verzehr in Stücke auf der Schale geschnitten wird und in einer Plastiktüte zum Transport liegt. Die Thais selbst essen lieber die Mangos, hatte ich das Gefühl. Hier noch etwas gelber Schmuck.


Schön geschmückt war auch dieser häufig anzutreffende Wagen mit den verschiedensten Spießen, die auf dem Wagen gegrillt werden. Manchmal glaubte ich, meine Begleitungen wüssten selbst nicht, was da alles offeriert wird. Es ist jedenfalls ein buntes Allerlei an Spießen im Programm.


Nicht zuletzt erwähnenswert dieser Obstladen direkt vor meinem Hotel. Die Früchte sahen alle sehr frisch aus, es duftete vollkommen wirr nach den unterschiedlichsten Früchten und die Thais geben sich wirklich sehr viel Mühe bei der Präsentation der Ware. Teilweise hatte ich die Früchte in meinem Leben zuvor noch nicht gesehen. Ich finde, man kann sich das ruhig einmal angucken.
 


(Fortsetzung)

In der Marine Disko angekommen, hatte ich Martl bald lokalisiert. Es war etwas leerer als beim vorherigen Besuch, was auch an der Uhrzeit gelegen haben mag. Es müsste gegen 1 Uhr gewesen sein.

Ein Satz, den ich noch mehrfach vom Experten zu hören bekam und mich stets in Panik versetzen sollte war: "Die Geschäfte werden zwischen 3 und 4 Uhr gemacht." Zu dieser Zeit hatte ich für gewöhnlich immer noch nicht die leiseste Ahnung, was mich heute überhaupt interessieren würde und hoffte demnach auf eine rasche Eingebung, ohne wieder auf das Ultrazufallsprinzip zurückgreifen zu müssen. So spät war es lange noch nicht, also ruhig Blut. Wir tranken in der Marine jedoch nur noch eine weitere Runde, weil ich schon früh bemerkte, dass der Damenbestand für Martl erneut nicht ausreichend war und er sich bessere Aussichten im Insomnia versprach. Von mir aus war das alles in Ordnung, solange wenigstens eine Dame für mich im Laufe des Abends abfallen würde. Woher sie letztendlich kommt, sollte nicht meine Sorge sein.

Das Insomnia war gewohnt voll, die Atmosphäre ebenso gewohnt ausgelassen und die Lautstärke hoch. Wir bewegten uns nach Eintritt und dem Erwerb des ersten Getränks wieder in das Innere der Disko, etwa auf die Position, die ich letztes Mal schon so trefflich ausgekundschaftet hatte. Auch hier war es für mich die gleiche Erfahrung wie beim ersten Aufenthalt. Zwar war die Zahl und Attraktivität der anwesenden Damen eigentlich vollkommen in Ordnung auf die Zahl der Männer herunter gerechnet, aber die eine für mich war scheinbar einfach nicht dabei. :evil: Ich weiß nicht, wie spät es wurde, aber weder an meiner Seite fand sich eine Dame wieder, noch hatte Martl bis jetzt den gewünschten Erfolg verzeichnen können, auch wenn er wenigstens ab und zu einen Lichtblick erspähte. Langsam aber sicher wuchs wieder der Druck mit dem Blick auf die Uhr, wogegen ich scheinbar nur unzureichend mit Alkohol entgegengewirkt hatte.

Immerhin hatte ich im Laufe der Zeit einige Bekannte aus meiner Stammbar zufällig hier getroffen und sie standen in der Nähe im Dreierverband. Zumindest ihnen wollte ich nun erneut Hallo sagen, um mich vielleicht für einen nächsten Angriff auf die Damenwelt neu sammeln zu können und die Stimmung zu heben. Dieses Vorhaben klappte auch wunderbar, denn ich wurde freundlich begrüßt und wir genehmigten uns gleich ein Paar Runden. Die Mädels hatten sicher schon genau so viele Atü auf dem Kessel wie ich, aber hinsichtlich des Spaßfaktors waren sie mir einiges voraus.

Rose (l.) und Nuy (r.) heiterten mich mit ihrer Diskotussimentalität schnell auf. Das waren die beiden, mit denen ich am allerersten Abend so viel gequatscht und dabei die Ladydrinks glatt unterschlagen hatte. Holte ich im Insomnia nach... Die eine hat 2 Finger.


Die andere auch. Wer hätte das gedacht?

Es handelt sich dabei um eine beliebte Fotopose der Mädels. Weiß ehrlich gesagt nicht, was das bedeuten soll.


Jedenfalls war mir ihre Gesellschaft schon um einiges lieber, als wieder verloren im Raum zu stehen. Die kannte ich wenigstens und wir kamen gut miteinander aus, auch wenn ihr Typus mir nicht zusagte. So genehmigten wir uns immer wieder Getränke und es wurde später und später. Martl hatte sich in der Zwischenzeit in eine selbst für Pattaya exotische Frau mit schwarzer Hautfarbe verguckt und lies mich wissen, sein Glück bei ihr versuchen zu wollen. Nach etwas Überzeugungsarbeit war sie wohl startklar und beide machten sich aus dem Staub. Der eine hatte damit sein Geschäft abgeschlossen, doch leider hatte diese Dame keine Freundin im Schlepptau, in die ich mich vernarren konnte. Schöne Bescherung, war ich also wieder alleine..!

Nur die Bekannten blieben mir treu und wir genehmigten uns noch einige Drinks. :saufen: Nicht gerade wenige.

Ja, das konnte sie tatsächlich gut. :tu:


Und es kam, wie es kommen musste. Irgendwann war ich so voll, dass ich auf dem Weg zur Toilette merkte, jetzt dringend einen ruhigeren Kurs fahren zu müssen, sonst käme ich nicht mehr heile im Hotel an. Groß zu korrigieren war an der Situation jetzt aber nichts mehr. Irgendwann kurz darauf hatte sich Rose mit einem ehemaligen französischen Kunden wieder zusammen gefunden und es schien, als würden sie erneut die Nacht miteinander verbringen. Das hinterließ Nuy und mich, was zwangsläufig dazu führte, was ich eigentlich niemals beabsichtigt hatte und zu einer ziemlich unangenehmen Situation mit ihrer Kollegin Kae führen könnte. Ganz zu schweigen davon, dass ich am nächsten Tag in einer unmöglichen Lage bin und mich womöglich meine Verabredung für den Abend einen Kopf kürzer macht. Aber hey, einer geht noch!


Wir torkelten beide aus dem Insomnia hinaus und es war schon etwas später, als ich erwartet hatte. Morgens gegen 7 Uhr in der Walkingstreet.


Im Neonlicht zu Abend sieht das alles viel schicker aus.


Auch die Straßen in Pattaya sind um diese Zeit wie leer gefegt.


Und diese Straße ebenso.


Hmm, auf der kurzen Bahtbusfahrt fragen wir uns, ob das jetzt alles so eine gute Idee ist und was wir nun anstellen würden? Die einhellige Meinung ist, dass das alles eine schlechte Idee repräsentiert, aber wir noch Wodka-O mixen könnten im Hotel und deswegen den 7Eleven besuchen. Wieder sind wir uns einig und es geht mit gut gefüllter Einkaufstasche auf das Zimmer.


Je eine Dusche und einen Schluck Wodka-O später sind wir fernab von Gut von Böse im Land der Träume. Es ist keine schlechte Idee, wenn es nur eine Idee bleibt. :bae:
 
Menü
Zurück
Oben Unten